Standzeitzuschlag?

Hallo,

Ich hab die Karte von maingau.

Durch den komplett leeren Akku sollte ich nun 8 Stunden laden,

Zahle ich den standzeitzuschlag schon während er noch lädt oder erst wenn er voll ist ?

Kann ich das Ding mit der App durch entsperren abbrechen ( den Ladevorgang ) ? Klar damit riskiere ich mein Kabel :slight_smile:

Grus
Klaus

bei maingau zahlst du nach 240 min, also nach 4h, den zuschlag von 10 cent je minute.
das ist unabhängig, ob er dann noch lädt oder nicht.

madmax

Ganz schön knackig

Meint ihr ein entriegeln In der App beendet den Ladevorgang auch ohne zu ziehen ?

Sicher, wenn ich nicht mehr lade kriegt das maingau doch gar nicht mit das ich immer noch dort stehe.

Natürlich bekommt man den Zuschlag nur, wenn man noch lädt…

Nein, typischerweise meldet die Ladestation das Ende des Ladevorgangs erst dann, wenn der Stecker aus der Station gezogen wird. Hat bei den sehr frühen Mennekes Stationen allerdings auch dazu geführt, dass es dabei ab und zu Fehler gab - der Kontakt, der das Kabel in der Dose erkennt, ist teilweise (wenn man nicht ruppig genug beim ausstecken war) trotzdem klemmen geblieben und hat für (auf dem Papier) tagelange Ladevorgänge gesucht… mit der Argumentation kommt man also evtl. aus der Nummer raus :smiley:

Hier ist dann aber eher die Frage, was als „noch lädt“ gilt. Und das ist für praktisch jede Ladestation draußen schlicht der Fakt „eingesteckt“. Ob Strom fließt oder das Auto überhaupt seinerseits verriegelt bzw. bereit wäre Strom zu ziehen, ist der Säule herzlich egal. Im Sinne des CPO völlig korrekt - man blockiert schließlich die Infrastruktur bzw. verhindert damit aktiv Umsatz.

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Ich kenn das so: Solange der Stecker noch in der Säule steckt kostet es. Fahrs doch einfach weg oder starte den Ladevorgang neu, wenn es wirklich komplett von 0 auf 100% geladen werden muss :slight_smile:

Mal davon abgesehen:
Wenn man mit leerem Akku eine in der App als frei angezeigte Säule anfährt und da dann ein Kabel steckt an einem nicht ladenden Fahrzeug, dann ist das jenseits von witzig. 10% Restreichweite bei einem Tesla bringen einen immer noch zur nächsten Säule, bei kleineren BEV bricht einem sowas das Genick.

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Also da finde ich überhaupt nichts knackig?
Solche öffentlichen Säulen mit 22kWp sind eben nicht für 0-100% laden gedacht.
Und vier Stunden mit 11kW sind bei einem M3 mehr als 50%! Das sollte wohl ausreichend sein, um danach an einen SuC zu kommen oder eben bis nach Hause.

Einstecken und nicht laden ist dann der Gipfel des Egoismus. So erzieht man sich die Konflikte von morgen!
Ein jeder BEV und PHEV Fahrer sollte so gut es geht für die E-Mobilität handeln und nicht dagegen.

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„Solche Säulen?“ Was für ein Unsinn.

Nur der Betrieber weiß, ob er an der Säule die Nachtstunden hindurch E-PKW stehen haben will, die dann halt auf 100% laden. Wenn er das nicht will, z.B. im Kiss&Ride-Bereich vom Bahnhof kann er die Parkverbote entsprechend ausweisen.

Der pauschale MainGau „Standzeitzuschlag“ der früher schon ab 120 Minuten kam, führt nur dazu, dass E-PKW eine Säule ab dem späten Abend freimachen (weil nur Geisteskranke um 1 Uhr früh umparken würden). In der Folge parken die Verbrenner die sonst nicht genutzte Säule abends zu. So hilft MainGau auch den zurückgebliebenen.

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Da hast du natürlich vollkommen Recht! Maingau möchte dem damit sicher entgegenwirken.

Wenn am Parkplatz dann aber nur P und Auto-Mit-STecker ist, dann muss man nicht laden um dort parken zu dürfen :slight_smile:

Rechtlich vollkommen richtig. Moralisch jedoch zumindest fragwürdig :wink:

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Ja, aber hätten die Ordnungshüter es anders gewollt, dann hätten sie ein anderes Schild aufgestellt „Elektrofahrzeuge während des Ladens“ (dann steht aber möglicherweise ein mit 200W ladendes E-Bike dort :slight_smile: )

So ein Unsinn!
Erster Satz ist dann Aufgabe des Säulenbetreibers, zweiter Satz der des Ladenden. Wenn ich weiß, dass ich da seitens Betreiber bis zum Sanktnimmerleinstag stehen (und laden) darf, rechne ich nicht über Maingau ab.

Und jetzt mal ohne Kneifzange für die Hose, nach meiner Erfahrung sind eben die meisten öffentlichen Säulen nicht für „ich hab keinen eigenen Stellplatz aber wenigstens ein BEV“ gedacht. :wink:

Auch wenn eventuell eine schlechte oder keine Beschilderung dran ist.
Der Hauptgrund dürfte wohl der sein, dass man E-Fahrzeugen ermöglichen will, während des Aufenthaltes in der Innenstadt beim eh notwendigen parken auch noch zu laden (wenn denn nötig).

Ich selbst lade sogar recht selten an solchen Säulen, außer ich bin wirklich darauf angewiesen. Ansonsten lasse ich sie eben für jeden frei, der es nötiger hat. Und wenn ein ICE sich drauf stellt, sein Problem. Ich kann dann höchstens mit einem Anruf der Ordnungshüter dienen.

Keine Ahnung, was daran Unsinn ist. :wink: (eh ein recht hartes Wort, siehe oben).

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Die „Ordnungshüter“ sind meist Menschen, die nicht im Ansatz wissen was sie da tun.

Ich habe das Aufstellen eines öffentlichen und kostenlosen Ladeplatzes bei meinem AG miterlebt.
Super Lage, direkt am Eingang, großer Publikumsverkehr und nie Parkplätze frei.
Die dachten ernsthaft da würden dann nur Menschen stehen, die wirklich Laden möchten. Auf meine Bitte direkt Schilder aufzustellen kam nur ein „Das sieht man doch, dass das Ladeplätze sind“.
Laden war nicht möglich, weil der Platz rund um die Uhr zugeparkt wurde.

Etwas Bodenfarbe und ein Schild später wurde das Verbrennergeparke besser. Jetzt stehen da eben Hybride und sparen sich den Parkausweis. 24 Stunden und länger, Kabel eingesteckt und nicht ladend.

Das ist hier in der ganzen Stadt so. Das OAmt sieht das natürlich nicht, dass die Dinger da nur stehen und so kann man erstmal munter kreiseln, suchen und hoffen. Bei einem Menschen mit einem Auto was max. 50km elektrisch fährt denke ich mir „Gut - der weiß es nicht besser!“ Aber als Fahrer eines rein elektrischen Fahrzeugs sollte man da schon etwas weniger egoistisch denken.

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Hallo,

ich hatte ein ähnliches Problem.
Ich benutze beim Übernachtladen in Deutschland die EnBW-App mit dem ADAC-Tarif. Ist sogar günstiger als Maingau, unter 30 Cent/kWh.

Hmmm,

Joa ich hab gestern dann per App den Ladenschluss entriegelt. (Ohne dort zu sein)

Und dann bei EnBW den Ladevorgang an der Buchse gestartet.

Dann hat EnBW Minuten gezählt und es hat wieder geladen.
Allerdings hat maingau weiter berechnet und bei EnBW steht nun die Ladung nicht in der Liste :frowning:

Naja muss wohl Blechen :frowning:

Dem würde ich vehement widersprechen wollen:

Ich zitiere mich der Einfachheit halber an dieser Stelle selbst:

Ich weiß, die Versuchung ist „groß“. Aber auch das Wiederholen von nicht zutreffenden Aussagen macht diese nicht zutreffender.
Am „Schnarchlader“ (es sei denn, diese sind aus besonderen Gründen und im Einzelfall anderweitig gekennzeichnet, zeitlich eingeschränkt, oÄ.) sind die Bedingungen des „Ladens“ erfüllt, wenn das Fahrzeug angeschlossen und ladebereit (freigeschaltet) ist. Dies kann an einer durchschnittlichen 11/22kW-Säule auch gerne selbst überprüft werden, hier kann das Laden in aller Regel aus der Ferne (Fzg-App, Betreiber-App) gestartet, unterbrochen und wieder gestartet werden.
Die Säulen (insbesondere an Flughäfen, in „Gewerbegebieten“ und in Wohngebieten) dienen der Wiederherstellung der Fahrbereitschft zu einem bestimmten Zeitpunkt (Rückkehr Flug, Ende Termin, morgendliche Fahrt zur Arbeit) und dies wäre anders gar nicht möglich.
Wenn dies im Einzelfall einmal nicht so gewollt ist, so ist dies entsprechend (betreiberseitig) eingeschränkt („während des Einkaufs“, „max. 30min“, „nicht länger als 3h“, etc.), oder die „Standzeit“ wird durch eine zeitliche Abrechnung als zusätzliches Kriterium in die Kosten aufgenommen (in einigen Parkhäusern der Fall)!
Vollkommen uninteressant ist hier das persönliche Empfinden des „Nächstankommenden“, daß aus seiner ganz privaten Sicht der „Andere“ jetzt etwas in irgendeiner Form ihm selbst „Zustehendes“ wegnehmen würde, oÄ.

Eine „Meinung“ kann natürlich ein Jeder dazu haben und vertreten wo auch immer er will (selbstverständlich auch und extensiv hier), es ändert nur eben an den Tatsachen auch nach der 8. Wiederholung nichts…

Zugeparkte Ladestation

Ich möchte der Richtigkeit halber etwas ergänzen:
Maingau verlangt ebenfalls einen Standzeitzuschlag bei 60 Minuten. Sie unterscheiden hierbei zwischen DC (60min) und AC (240min) laden. Als ebenfalls Fahrer einer großen Batterie kann ich es übrigens nicht nachvollziehen und finde es nicht gut.
Ich darf 240 Minuten laden, abstecken, anstecken und weiterlade.
Also warum darf ich nicht gleich die Nacht über von 0%-100% aufladen und bin wirklich 7h am Laden. Ganz ohne nachts aufzustehen. Aktuelle Konsequenz: ein anderer Anbieter könnte in der Gesamtrechnung billiger sein.
Standzeitzuschlag ab Ladestop und Stecker dran (wie Supercharger) könnte ich hingegen zu 100% unterstützen. Dann auch gerne mit mehr als 10ct/min.
Fairer weise würde ich mir auch noch einen Gewichtssensor im Parkplatz wünschen. Der könnte bei einem parkenden Fahrzeug einen Timer laufen lassen. Dann zu einem geeigneten Zeitpunkt Foto vom Nummernschild machen und Rechnung (oder Anzeige) schicken. Würde sowohl für Verbrenner als auch nicht ladende E-Fahrzeuge funktionieren.
Zusätzlich Abschaffung der Ladesäulen als verkappte Parkplätze von Carsharing-Varianten und glücklich. Leider rutschte ich jetzt etwas offtopic, aber man möge mir verzeihen, ich wollte es einfach loswerden.

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So sehe ich dass auch, ab Ladestop wäre fair.

So ist der Tarif einfach nur „versteckt“ teuer, mal ehrlich wer hat Lust bei Geschäftstermine in der Nacht nach 4 Stunden auf zu stehen…

Teuer finde ich es in sofern das ich für eine Stunde laden ca. 4€ zahle bei 11kw, und dann noch 6€ fürn Rest…

Grus
Klaus