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Staatliche Förderung privater Ladestationen (Wallbox)

Originalzitat unseres derzeit in der Bredouille steckenden Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Scheuer Andi !

„Zusätzlich zum verstärkten Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur, werden wir in 2020 erstmals auch 50 Millionen Euro für private Lademöglichkeiten bereitstellen.“

Da bei uns in den nächsten Wochen eine Wallbox im Carport installiert werden soll, haben wir gedacht:
Prima , Andi Scheuer, gut gemacht !
Wie können wir denn wo einen Zuschuss beantragen ?
Denn die Wallbox incl. Einbau soll immerhin ca 2.500 € kosten.
In welcher Form gibt es den Zuschuss und was müssen wir dabei beachten ?
Läuft es vielleicht so wie in NRW, wo es bis zu 1000 € gab und nach Einreichung des Antrages sofort losgelegt werden konnte ?

Die Antwort des Ministeriums war ernüchternd:

Nichts genaues weiss man nicht !
Sie können ja den „Handwerkerbonus“ nutzen !

Vielen Dank, das wussten wir schon vorher !

Tatsächlich ist es zur Zeit ziemlich schwierig, herauszufinden wie der „Masterplan Ladeinfrastruktur“ für den privaten Bereich im Detail umgesetzt werden soll. Läuft es wie beim Umweltbonus oder wird es auf Länderebene delegiert, legen Länder, Städte und Kommunen evtl. eigene Programme auf ?
Es wäre schön, wenn Forumsmitglieder, die auch eine private Wallbox in Planung haben oder solche, die näheres wissen, sich hier äußern würden.

Im Voraus Vielen Dank und einen schönen Sonntag

Jörg

now-gmbh.de/de/bundesfoerde … rastruktur
autozeitung.de/ladestation- … 96195.html
bmvi.de/SharedDocs/DE/Artik … uktur.html

Nein, der schöne Andy und seine knackigen Jungs bekommen gar nix auf die Reihe. Änderung WEG irgendwann in 2021, Novelle StVO sollte 2019 kommen, nix geschah, Erhöhung Umweltbonus lange beschlossen, nix los in der Hos!
Aber ein Planungsbeschleunigungsgesetz. Eine Peitsche um die Verwaltung endlich an die Arbeit zu zwingen, wäre viel wichtiger!

Auf Bundesebene ist das bisher ein Trauerspiel !
Länder, Städte und Kommunen sind da teilweise schon weiter.
Die Stadt München bezuschusst z.B. mit 40 % des Nettobetrages.
Hier im Saarland bekommen sie noch nicht mal hin, eine defekte Ladestation
(seit über 6 Monaten) als defekt zu kennzeichnen.

muenchen.de/dienstleistungsf … /10215341/

Nach 7 Monaten nochmal nachgefragt, nachdem aktuell medienwirksam in der Presse berichtet wurde.
ecomento.de/2020/06/10/verkehrs … -foerdern/
Antwort:
Sie haben sich an unserem Bürgertelefon nochmals über den Stand der geplanten Förderung privater Ladestationen erkundigt. Zu dem von Ihnen genannten Förderprogramm können derzeit noch keine genaueren Angaben gemacht werden. Es ist in Vorbereitung.

Ab 24.11.2020 kann nun endlich auch für eine beabsichtigte private Wallbox bei der KFW Fördermittel beantragt werden. Pro Ladestation 900 € !

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Video/Youtube/scheuer-foerderung-ladesaeulen.html

Wie sieht es dann mit der Original Tesla Wallbox aus? Die kostet ja nur um die 500€
Wird sie dann auch gefördert?

Jetzt haben wir 2 threads mit dem selben Thema. Dieser hier und


@Ismaning @Kumasasa @Yellow vielleicht können wir die zusammenführen?

Ja, wenn die Installationskosten mind. 400€ betragen und die Tesla Wallbox im November in der Liste der förderfahigen Wallboxen auftaucht…

dazu müsste sie „intelligent“ sein, ist sie das ??

1 Like

Hier die Beschreibung auf der KfW Seite.

Da heißt es bei den Anforderungen an eine förderfähige Ladestation:

  • Die Ladestation muss über eine sichere digitale, bidirektionale Kommunikationsschnittstelle verfügen und über gängige, standardisierte Kommunikationsprotokolle angesteuert werden können, um mit anderen Komponenten innerhalb des Energiesystems kommunizieren zu können. Über die Ansteuerung muss die Leistung der Ladestation begrenzt oder nach entsprechenden Vorgaben zeitlich verschoben werden können.

Denke nicht, dass die Tesla Wallbox das kann.

1 Like

Das kann den Tesla Box auf jeden Fall nicht. Der einzig bestätigte Fall (zumindest laut zugehörigem Forum) ist die openWB series2 Standard+ für ~1.500€…

Edit. Das ist zu den ~650€ der go eCharge, dienlich gerade im Fokus habe, eine ganz schöner Preisunterschied…

Am 24.11 steht wohl auf der KfW Seite die Liste der Wallboxen bereit. Ich brauche auf alle Fälle eine und werd dann mal nachsehen.

Die Liste soll es schon vorher geben. Irgendwann im November.

Genau, es heißt im November kommt die Liste.
Wird spannend, vor allem wie der Nachweis sein muss wenn man es selbst installiert.
Ich bin EFK aber nicht selbstständig und kann daher keine Rechnung stellen?

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/

Zitat:

> ## Wird auch meine Eigenleistung beim Einbau gefördert?
*> *
> Wichtig ist, dass die Arbeiten von einem Fach­betrieb durchgeführt werden – die Lade­station hat eine intelligente Steuerung und braucht Stark­strom. Wenn Sie selbst beruflich qualifiziert sind oder einen Fach­betrieb haben, können Sie die Arbeiten selbst durch­führen. Bitte legen Sie uns an­schlie­ßend eine ordent­liche Rech­nung für Einbau und Anschluss vor.

Na also, dann wirds doch was mit der heimischen Ladestation in unserer Doppelgarage :slight_smile:

Übrigens hat der Scheuer Andy festgelegt, dass man nix kriegt, wenn die Kosten für Wallbox und Installation, Verputz- und Erdarbeiten etc unterhalb des Förderpauschbetrages iHv 900 Euro liegen…

Also mal ehrlich.

Die Förderungnnutzt unter den heutigen Umständen keinem, zumindest gibt es keinen Preisvorteil.

Wenn ich mir eine gute Wandladestation kaufe die eventuell auch mit einer App kommunizieren kann, liege ich bei ca 800 Euro. Kann sie vielleicht selbst anschließen (CEE vorausgesetzt per Stecker) mir noch die Leistung aussuchen (11-22 kW) oder sie günstig anschließen lassen.
Vorteil, keiner kontrolliert meine Ladeanforderung und der Ladevorgang wird schon gar nicht fremd abgeschaltet.

Es gibt aber Leute die noch keine CEE Dise gaben, da ist man ohne Wallbox schon bei 1000Euro (je nach Schwierigkeitsgrad)

Ich denke auch, dass die Förderung nur eine (Lobby??)- Unterstützung für gewisse Hersteller und Netzbetreiber sein wird. Eine Wallbox, welche fremdsteuerfähig sein muss, kostet fast das doppelte, zumindest in Deutschland und der notwendige Stromzähler, welcher dann gesteuert um/ausschlaltet kostet ca. 110 € Jahresgebühr, von den Kauf- und Installationskosten her ganz zu schweigen. Man zahlt bei einer Förderung wahrscheinlich drauf. Schaue ich nach Norwegen oder Schweden, kosten dort Wallboxen ( Bsp.easee) , die alles schon können ab 700 €. Also lieber „normale“ Wallbox ohne Fremdsteuerung und auf die 900 € verzichten. Dann spart man. Das ist zumindest meine eigne, bisherige Meinung dazu. Zudem müssen ja jetzt alle erst zu 100% Ökostrom wechseln, was ich auch gut finde, doch es müssen auch hier Vertragslaufzeiten abgewartet wrden. Dann ist noch nicht geklärt, ob eine 22kW Wallbox, die auf 11 kW (nur durch einen Installateur!!) begrenzt werden kann, ebenfalls gefördert wird. Ein Juicebooster mit „Wandhalterung“ fällt wahrscheinlich dann auch aus der Fördermöglichkeit, da nicht „stationär“.
Warten wir ab, was Andy noch alles einfällt.

3 Like

Ja das stimmt, jedoch muss die Wandladestation OCPP tauglich sein bzw ein ähnliches Protokoll unterstützen und du brauchst einen modernen SmartMeter mit Kommunikationsschnittstelle.
Das rechne mal zuzüglichddes Nachweises des Einbau zusammen und du wirst merken dass die Förderung dann ein Tropfenaauf dem heißen Stein ist .

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