SSD-Festplatte mit Musik

Hallo, da ja nun bald mein Schnuckelputz kommt, habe ich eine SSD gekauft, einen USB-Stick und ein USB-Hub. Hat jemand von euch Erfahrungen diesbezüglich?

Konkret will ich Musik auf sie Festplatte packen, zum hören. Den Stick für die Dashcam und alles beides über den USB-Hub anschließen. Funktioniert das so? Reicht der Strom für beides?

Im Grunde reicht die SSD-Festplatte, wenn Du zwei Partitionen erzeugst und die Partition für die DashCam mit FAT32 formatierst.
Gute Erfahrungen habe ich mit dem kostenlosen AMOI Partition Assistent gemacht. Der kann so etwas erzeugen, also auch FAT32 mit über 100 GB.

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Die Idee mit der SSD für die Musik hatte ich auch.
Leider dauert es bei einer großen Anzahl MP3 jedesmal ewig bis die eingelesen sind. Das ist nicht praktikabel.

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Ich habe eine 500GB Samsung SSD ausgewählt, die in zwei Partitionen aufgeteilt wurde.
Damit kann ich durch Einstecken von 1 USB-Kabel dem Fahrzeug vorgaukeln, dass zwei USB-Sticks eingesteckt wurden - einen für das Abspielen von Musikstücken über USB und den anderen für die Videoaufnahmen über die Kameras.

Die SSD in etwa zwei gleich große Partitionen aufteilen (oder für Musik eine kleinere Partition wählen).
Mittels FAT32Formatter1.1 (kostenloser Download bei Heise oder PC-Welt) wurde unter Windows10 die 500GB SSD von Samsung formatiert.
Eine Partition (z.B.: E) erhält den Namen MUSIC für die Wiedergabe aller Musikstücke in Ordnern, über USB
Eine Partition (z.B.: F) erhält den Namen TESLA. Darin wird ein Ordner mit dem Namen TeslaCam angelegt. Im Ordner TeslaCam werden die Videoclips gespeichert.
Alle Musikordner mit Musikstücken wurden in die Partition MUSIC gespeichert.

Beim Einstecken der SSD in einen der vorderen USB-Anschlüsse wird der Musik-Ordner erkannt, indiziert und man kann Musik über USB abspielen. Die Indizierung von über 6300 Musikstücken dauert wenige Sekunden.
Die Aufnahmefunktion der Kameras kann durch Antippen des Kamera-Symbols am oberen Rand gestartet, gestoppt oder ausgeworfen werden.

Gruß
Herbert

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Nutzt ihr denn gar kein USB-Hub? Aber schonmal danke für die Antworten. :smile:

Dann muss sich das mit dem indizieren mittlerweile stark verbessert haben.
Muss ich mal testen.
Ja, ich benutze auch einen USB Hub. War zu faul zum partitionieren. :wink:
Außerdem habe ich ja noch einen Game-Controller und die iPhone angeschlossen.

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Doch, aber auf dem einen USB-Anschluss habe ich eben die eine SSD-Platte und auf dem anderen einen Hub, über dem die Smartphones aufgeladen werden, bzw. meine USB-Taschenlampe, bzw ursprünglich mein HUD.

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Servus,

Weißt Du noch, ob Du eine primäre- und eine secondäre Partition gemacht hast oder zwei Primäre?
Zu Zeiten von FAT32 durfte es nur eine primäre Partition geben (zumindest für DOS/Windows).
Aber nur, weil sich Tesla dazu entschlossen hat ein Filesystem von 1977 zu verwenden heißt es ja nicht, dass die Partitionserkennung auch auf einem ähnlich alten Stand ist.

Gruß
Chilli

Das war damals eine Einschränkung der Partitionstabelle bzw. von (MS-)DOS.

Im Tesla läuft ein Linux, das kommt sowohl mit mehreren primären Partitionen, als auch mit anderen Dateisystemen (z.b. ext4) klar, aber letzeres ist ja für die Windows User ein Fremdwort, deshalb FAT32 :wink:

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Hier noch einige Infos für Dich…

Hallo Chilli99,
Ich habe eine 500GB Samsung SSD ausgewählt, die in zwei Partitionen aufgeteilt wurde.
Damit kann ich durch Einstecken von 1 USB-Kabel dem Fahrzeug vorgaukeln, dass zwei USB-Sticks eingesteckt wurden - einen für das Abspielen von Musikstücken über USB und den anderen für die Videoaufnahmen über die Kameras.

Die SSD in etwa zwei gleich große Partitionen aufteilen (oder für Musik eine kleinere Partition wählen).
Mittels FAT32Formatter1.1 (kostenloser Download bei Heise oder PC-Welt) wurde unter Windows10 die 500GB SSD von Samsung formatiert.
Eine Partition (z.B.: E) erhält den Namen MUSIC für die Wiedergabe aller Musikstücke in Ordnern, über USB.
Eine Partition (z.B.: F) erhält den Namen TESLA. Darin wird ein Ordner mit dem Namen TeslaCam angelegt. Im Ordner TeslaCam werden die Videoclips gespeichert.
Alle Musikordner mit Musikstücken wurden in die Partition MUSIC gespeichert.

Beim Einstecken der SSD in die USB-Buchse im Handschuhfach wird der Musik-Ordner erkannt, indiziert und man kann Musik über USB abspielen. Die Indizierung von über 6300 Musikstücken dauert wenige Sekunden.
Die Aufnahmefunktion der Kameras kann durch Antippen des Kamera-Symbols am oberen Rand gestartet, gestoppt oder ausgeworfen werden.

Gruß
Herbert

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Gerade diese Sekunde habe ich meine SSD im Auto angeschlossen.
Ich habe eine 1TB Partition für die TeslaCam gemacht und den Rest auf die 2bil Bytes für eine Musik Partition verwendet. Nachdem der Sentry Mode nach Anschluss der SSD wieder aktiviert wurde scheint es zu funktionieren. Da die Musik Partition noch leer is kann ich es für diese nicht beurteilen.
Ich habe ext4 verwendet, da ich annehme, dass es das native filesystem des Teslas ist und wenig overhead erzeugt.

Die Frage primäre oder erweiterte Parition hat sich nicht gestellt. Vielleicht ist das heutzutage kein Ding mehr.

Das einzige was nicht geklappt hat: ich habe einen Klettverschluss auf die SSD geklebt. Aber der hält genau gar nicht auf dem Kunstfilz.

Gruß
Chilli

Vielleicht auch in diesem Thread die Warnung, dass es trotzt fehlender Fehlermeldung nicht geklappt hat:
Bei DiskGenius hat man keine Kontrolle über die ext4 Schreib/Leseberechtigung. Leider werden die so gesetzt, dass dritte (also zB. der Tesla) nicht schreiben und lesen können.
Wenn ich wirklich ext4 haben will komme ich scheinbar nicht daran vorbei meinen Linux Rechner vom Dachboden zu holen. Oder ich installiere WSL (windows subsystem for linux).
Es gibt übrigens im MY keine Fehlermeldung, das Kamerasymbol bleibt nur auf ‚gepaust‘ und wechselt nie auf recording.

Chilli