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SR+ zu wenig Reichweite

Mit großem Interesse lese ich dieses Forum, weil es Vor- Und Nachteile benennt und somit hilft, eine Entscheidung in der Modellwahl zu treffen. Bei einem Besuch des TeslaStore erzählte mir die freundliche Dame, dass das Model Standard Range Plus am wenigsten verkauft wird, was sich auch in der Verteilung der Modelle hier im Forum wiederspiegelt.

Die 258PS und die Beschleunigung von 5.6 sec auf 100 des SR+ sind mir sicherlich genug und 4WD in der Norddeutschen Tiefebene auch nicht so wichtig, sodass eigentlich das SR+ passen würde.

Aber es bleibt die Reichweite als Thema übrig. Von dem was ich hier im Forum lese, scheint Reichweite aber allgemein kein Problem zu sein, sofern man mit dem Navi reist und sich von SuC zu SuC hangelt. Aber hier kommt die Überzahl dieser Berichte natürlich von den LR Modellen.

Was mich mal interessieren würde ob es hier auch M3SR+ Fahrer gibt, die schlechte Erfahrungen der kürzesten Reichweite gemacht haben, z.B. auch im Winter und die sich vielleicht jetzt anders entscheiden würden.

danke im Voraus.

In Europa hat noch niemand mit dem SR+ Wintererfahrung sammeln können, da die Auslieferungen im April starteten.
Norwegen kannst du auch schlecht als Referenz nehmen, dort gibt es kaum Autobahnen und es wird langsamer gefahren.

Schreib uns doch bitte dein geplantes Nutzungsprofil. Für wenige lange Strecken im Jahr kann man sicher mit dem SR+ klar kommen, für Fernpendeln eher nicht.

Ja stimmt, M3 ist hier noch so neu.

Profil: neben dem üblichen lokalen Verkehr gibt es öfter mal Tagestouren (hin und zurück) von rund 120km und auch mal 320km.
Plus zwei mal im Jahr längere touren z. B. Norwegen. Laut ABRP schreckt mich letzteres nicht, so alle paar Stunden anhalten ist ok.

Das Model 3 SR+ hat eigentlich identische Werte wie Ladeleistung und Reichweite wie ein Model S75/80
Damit kann man seit Jahren auch problemlos durch Europa fahren. Das ist also kein Sparmodell.

Bedenke nur auch, dass das SR+ eine andere Ausstattung hat.

Ja, das stimmt, aber die Unterschiede rechtfertigen aus meiner Sicht nicht den Aufpreis.

Spiel mal ein bisschen mit http://www.abetterrouteplanner.com

Da bekommt man ein gutes Gefühl was so möglich ist. Dort kannst Du direkt das Fahrzeugmodell auswählen.

Genau, das habe ich gemacht, und bin eigentlich zum Ergebnis gekommen, dass ich gut mit dem SR+ leben können müsste. ABRP zeigt eben auch sehr schön, dass die Herangehensweise mit einem EV eben eine andere ist und weiter, dass das Teslanetzwerk wohl seeehr wichtig und ein großes Plus ist.

Aber dies ist natürlich Theorie (für mich (bis jetzt)) und da könnte es schon hilfreich sein, möglichwerweise negative Erfahrungen anderer zu hören. Aber auch hier kommt eigentlich nur Positives.

Danke!

Ich fahre seit 22000 km ein M3 LR AWD und sehr viel Langstrecke. Durch die nötigen Stops zum Laden komme ich auf durchschnittlich 100 km/h und ich muss aller 2 Stunden zum Laden anhalten da man ja bei Langstrecke immer so bei 10% anfängt zu laden und maximal nur bis 70-80% lädt. Alles Andere wäre schädlich für den Akku und würde die Durchschnittsgeschwindigkeit drastisch reduzieren, weil die Ladegeschwindigkeit oberhalb von 70% stark abnimmt!

ich denke dass Du mit dem SR+ auf höchstens 70 km/h Durschnitts Geschwindigkeit kommst, weil Du ja viel öfters laden musst wenn Du auch nur 60-70% Deiner Akkukapazität nutzt und weil das M3 SR+ ja auch nur mit maximal 100 kW lädt!
Das M3 LR AWD lädt mit 150 kW bei Tesla und 194 kW bei Ionity!

Außerdem solltest Du bedenken das bei einem LR der Akku viel länger hält weil man ja auf die gleiche gefahrene Strecke viel weniger Ladezyklen hat. Deshalb gibt es auch mehr km Garantie auf den Akku beim LR!

Ach, ist das so? Wäre mir neu, dass es schädlich ist, auf 90% zu laden.

Tipp mal in ABRP eine lange Strecke ein, zb als Spaß nach Spanien, also 3000km.
Vergleiche mal die Zeiten zwischen dem SR+ und dem LR (jeweils mit 18"). Das sind bei 29h gesamt aufgerundet 2h Unterschied, mehr nicht.
Andere Autos kommen da erst gar nicht an, oder brauchen 7-10h mehr.
Das SR+ reicht wenn man die täglichen Strecken mit maximal 80% Akku immer fahren kann. Jeden Tag 400km wäre zu viel, ständig Zwischenladen möchte man nicht.
Mit dem S85 (also dieselbe Reichweite wie das SR+) bin ich 60.000km in einem Jahr gefahren. Tägliche Fahrten oft 250km ohne Nachzuladen und ohne 0-100% des Akkus zu nutzen. Mehrfach lange Touren á 1000km pro Richtung, ein Spaß, keine Langeweile.

Das Tesla Ladenetz garantiert es das man überall hinkommt.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei meinem alten S85 bei 86-95km/h auf Langstrecke (min 900km), das SR+ ist keinesfalls langsamer.
Und den Akku auf Langstrecke 5-100% zu nutzen ist kein Problem, das ist nicht schädlich.

Nein, ist nicht schädlicher für den Akku als bis 70 %. Macht aber einfach durch das verhältnismässig langsame Laden zwischen 70 und 90 % auf der Langstrecke schlicht keinen Sinn!

Da geb ich dir Recht und ist ein anderes Thema. Ich finde es nur immer „schwierig“ wenn hier irgendwelche Leute meinen, irgendwelche Informationen als „Tatsachen“ zu verkaufen. Insbesondere gegenüber Neulingen…

Die Vergleiche mit dem Model S 85 sind aus einer anderen Zeit, damals gab es einfach keinen größeren Akku. Wir hatten ein Model X 90, womit wir gut klar kamen. Leider hatte es einen Totalschaden und wir fahren jetzt ein Model 3 LR. Es ist wunderbar, locker 350 bis 400 km fahren zu können… Das Auto kann immer länger fahren als ich. Ich würde immer den größten verfügbaren Akku nehmen, lieber eine einfache Farbe und 18 Zoll Räder und kein P, aber du wirst dich später ärgern, wenn du nicht alle Akkumöglichkeiten ausgeschöpft hast…

Ich fahre ein S 75. Jahresfahrleistung 50.000 km

Ich habe aber ein Eigenheim und lade zu 99% in der Garage.

Ich vermisse keinen großen (100) Akku.

Warum? Meine Fahrleistung kommt aus 200km Pendeln 4 mal die Woche. D.h öffentliche Ladesäulen sehe ich so gut wie nie. SuC sehe ich so gut wie nie.

Es kommt mehr darauf an was du mit dem Auto machen willst und wie deine ladesituation ausschaut, ob der kleine zu dir passt.

ich fahre seit 5 Jahren rein elektrisch.
Mit der ZOE Q210 (reale 150 km RRW im Sommer) auch Langstrecke gefahren (okay, war Hardcore…)
Der Ioniq hat reale 210 km und mit dem sind wir 30 tkm/Jahr gefahren.

Wenn es nur gelegentliche Langstrecken sind, ist das mit einem SR+ absolut problemlos machbar.
Auch dank dem perfekten Ladenetz im Vergleich zu dem „anderen“…

Wichtig:
deine üblichen täglichen Pendelstrecken müssen problemlos gehen. Aber du schreibst von 25 km.
Dann spar dir das Geld und mach damit einen schönen Urlaub mit deiner Familie und dem Tesla
Auf den Reflink nicht vergessen. Dann gehen diese Langstrecken auch noch gratis :laughing:

Naja, wenn man bei typisch nordischem Eisregen gerne driftet, dann langt der Hinterradantrieb, ansonsten würd ich persönlich gerne alle Räder angetrieben wissen :wink:

Glatteis in Norddeutschland ist sehr selten. Letztes mal 2002 Weihnachten! :mrgreen:
Schnee auch mittlerweile sehr selten gegenüber den 1960 Jahren. (Klimawandel)
Ampel zu Ampel Start wird auch auf die Dauer langweilig.
Ich halte den SR+ für den effizientesten Tesla, weil er am wenigsten Gewicht hat und den günstigsten Verbrauch aufweist.

Selber habe ich mich für den großen Akku ohne Allrad entschieden, da in Zukunft längere Strecken geplant sind.
Bei Eisregen nehme ich meinen Defender. Aber Vorsicht, ein Allrad kann auch ausbrechen, wenn es glatt ist und dann ist nichts mehr zu halten.

Also ich denke mal, das ist Einstellungssache. Eine kleinere Reichweite als 300 km würde mich schon stören.

Früher hat es geheißen „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen“ (äh, was war nochmal Hubraum???)

Als frisch gebackener E-Mobilist, der jetzt auch schon 35.000 Km, meist Langstrecke abgespult hat, kann ich nur sagen: „Kapazität ist durch nichts zu ersetzen“.

Es ist natürlich alles richtig, was meine Vorposter geschrieben haben, aber: gerade bei Langstreckenfahrten ist es ja oft so, dass direkt am Zielort keine Lademöglichkeit ist. Da ist es dann gut, wenn man noch ein paar Kilowätter in den Zellen hat um entspannt den nächsten Supercharger anzulaufen (ich schreibe bewußt Supercharger, da die Fehlerquote bei den anderen Anbietern nach meiner Erfahrung noch sehr hoch ist und man sich oft nicht wirklich darauf verlassen kann) Eine normale 11 KW Säule, wenn sie nicht an deiner Übernacht-Destination steht, bringt dich auf einer Tour dann auch nicht weiter.

Da ich zwischendurch auch selten regelmäßig immer die gleiche (Kurz)-Strecke fahre genieße ich es auch, wenn ich nicht bei jeder 150-250 Km Tour rechnen muss. Diese Strecke hat man bei einer Besorgungsfahrt im Umland schnell beieinander.

Kann allerdings die Argumentation von kpomsel nicht nachvollziehen, ich richte meine Lade Stops so ein, das ich die Zeit immer sinnvoll fülle, meist mit Essen und/oder emails Checken, in der Regel dauert das länger als das M3 zum laden >90% braucht, selbst wenn es ab 70% langsamer geht. Ich stand jedenfalls noch nie gelangweilt neben dem Stecker und habe den Elektronen beim Energieaustausch zugesehen…

Was wirklich nervt sind nur die völlig unrealistischen Reichweitenangaben der Hersteller, bzw. vom WLTP. Wenn man das als Newbie glaubt wird man schnell entäuscht sein. Da kann man Locker 40-50% für die Praxis abrechnen. Seltam, die Verbrenner-Fraktion wird angeprangert, wenn die Verbrauchswerte um 10-20 % nicht stimmen, bei den E-Mobilen hat anscheinend niemand ein Problem?

Bei welcher Durchschnittsgeschwindigkeit?