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Spureinstellung / Achsvermessung

Ich habe am Donnerstag einen Termin für die Vermessung im Kölner Servicecenter…

Weiß jemand was die für eine Vermessungsanlage haben? Einer meiner besten Freunde hat eine KFZ-Werkstatt mit Reifenservice und dem ist das Wasser im Mund zusammengelaufen als er die Anlage von Hunter auf der Website von @reifenreber.de gesehen hat :smiley:

Alternative zum Tesla SeC: Fahrt nach Stuttgart runter zu Reber und dort vermessen lassen. Steht zwar in keinem Verhältnis, hab aber Lust auf Tesla fahren🤣

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Habe meinen M3P am 23.12.20 in Düsseldorf abgeholt. Hatte damals den Spoiler bemängelt, was auch aufgenommen wurde. Würde gebeten im neuen Jahr einen Termin zu machen, da das Sec dann nicht so ausgelastet sei.
Heute war der Termin, da mir aber auch aufgefallen ist, dass mein Lenkrad beim Geradeauslauf etwas nach links gedreht ist habe ich das dem Auftrag hinzugefügt. Dummerweise nach dem Wechsel auf Fremdwinterreifen gestern.
Mir wurde gesagt, es müsse eine Prüfung der Achse/Spureinstellung durchführen, was aber kein Garantiefall wäre.

Was ich zur Info weitergeben möchte, worauf ich hingewiesen worden bin ist, dass ein Garantieanspruch auf Spur, etc nur in den ersten 24h bzw 100 Meilen besteht und dann auch gemeldet werden muss. Es wird genau darauf geachtet bei welchem Kilometerstand ein Serviceauftrag gestellt wird. Meine hatte übrigens knapp über 400km runter…

Bei mir lief das ähnlich, aber mit gutem Ausgang.

Habe mein M3 im April während des Lockdowns abgeholt, was insgesamt extrem chaotisch war. Die diversen Mängel hat dann ein Ranger fast 8 Wochen später behoben. Bei diesem Besuch habe ich auch das Thema Spur angesprochen und auf Anraten des Rangers einen weiteren Termin gemacht. Dieser war dann erst im Juli, da hatte ich schon fast 8000km runter.

Das SC hat mich auch darauf hingewiesen, dass eventuell Kosten entstehen könnten. Ich habe das trotzdem in Auftrag gegeben und als die meine Spurwerte gesehen haben, wurde alles anstandslos auf Kulanz eingestellt. Hab sogar noch ein Model S als Loaner bekommen.

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Danke Leute für die Hinweise! Ich probiere zu Zimmermann fahren, wenn die ST Federn getauscht sind

In den ersten 6 Monaten muss dir Tesla beweisen, dass du den Fehler verursacht hast. Wenn du nicht einen kaputten Reifen bzw. Felge hast, wird das bei der Spur schwer.
Bei mir hat das SeC (München Kirchheim) problemlos die Spur auf Garantie eingestellt (bei Fremdwinterreifen auf Originalfelgen).

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Wir werden 2021 auch wieder (sofern man darf :mask:) unsere Quick-Check-Days veranstalten. Sprich Achsgeometrien prüfen usw.
Um planen zu können wäre es super, wenn diejenigen, die es interessiert, bitte mal an der Umfrage teilnehmen können. Hilft uns, um das besser planen zu können.

Vielen Dank

Daniel

So, heute möchte ich mich auch nochmal zurückmelden. Mein Model 3 SR+ (12/2020) wurde heute im SeC Köln-Carlswerk vermessen. Das ganze war kostenfrei, ich musste lediglich unterschreiben, dass Tesla keine Haftung auf meine Fremd-Rad-Reifen-Kombi übernimmt…

Wie mein Popometer es gemessen hat, der Wagen ist tatsächlich wegen falscher Spureinstellung ganz leicht nach links abgedriftet beim fahren…

Und zu allem Schrecken hat mir der äußerst nette SA direkt eine Kopie des Vermessungsprotokolls in die Hand gedrückt und mir sogar noch eine Trinkflasche geschenkt.

Dabei hab ich doch nur den kleinsten Tesla gekauft… :smiley:

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gleich kommt wieder jemand und entdeckt dass da explizit „Stahlfederung“ steht und spekuliert auf das Luftfahrwerk dass seit 2017 kommen soll :wink:

Ein gutes Stahlfahrwerk ist ja gar nicht verkehrt… Bin vorher 2020er XC60 gefahren. Die dort verbauten Luftfahrwerke lassen gar nicht vermuten, dass es sich um komfortorientierte Fahrwerke handeln soll. Eher fragst du dich nach 5 Minuten in was für einem Klapperkasten du sitzt…

Aber gut… Die Luftfahrwerke bei Mercedes sind natürlich ne ganz andere Liga als bei Volvo…

Ich glaube, nach Deinen Eingangswerten hättest Du eigentlich nach rechts abdriften müssen… wobei das so wenig aus der Toleranz ist… da glaube ich nicht, dass man das überhaupt spürt.

Merkst Du denn jetzt einen Unterschied?

Super interessant finde ich aber, dass auch bei Dir das SeC an der Vorderachse eine geringe Vorspur eingestellt hat. Das haben die bei mir (anderes SeC) letztes Jahr auch schon gemacht:

Die sonstigen Sollwerte (siehe Sturz) sind aber wieder anders…

Trotzdem scheint sich der Eindruck zu bestätigen, dass die SeCs etwas anderes einstellen als z.B. @reifenreber.de

Bei der Vermessung ist die Spur ganz knapp an der Toleranz an der VA. Der rote Bereich fängt bei einer Vorspur von 0°07 an.
Wir stellen beim - nicht böse gemeint - „Normalo“ ganz einfach nach den Werten ein, die der Hersteller vorgibt. Wenn nun jemand ein etwas ambitionierterer Fahrer ist und ein bspw. anderes Einlenkverhalten wünscht oder ständig mit VMax unterwegs ist, dann kann man sicher etwas an der Spur drehen aber im Normalfall möchte der Kunde einfach, dass sein Fahrzeug geradeaus fährt. Und das macht er gut mit den vorgegebenen Werten.
Ich habe aber auch schon einige Protokolle der SeCs gesehen, die sich auch einfach an die Richtlinie halten.
Teils aber mag dann das Ergebnis daran scheitern, dass dort manchmal nicht geradeaus auf eine Achsmessbühne gefahren werden kann. Man fährt teils wie durch einen Schlauch und biegt dann direkt auf die Bühne ab und hat gar keine ~10m geradeaus, dass das Fahrzeug nicht verwunden dasteht. Da ist dann auf dem Blatt alles grün und auf der Straße steht es wieder schief.

Daniel

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Darf nur die Spureinstellung nicht mehr als 150€ kosten, oder die ganze Arbeit (Sturz HA und Sturz + Nachlauf VA auch einstellen) nicht mehr als 150€?
Den Hintergrund der Frage kann man auf den ersten Seiten entnehmen.

Nur als Beispiel…der Sturz ist einstellbar und dann benötigt man für eine KOMPLETTE Einstellung auch 2 bis 2,5Std. Daraus folgt dann aber natürlich auch, dass ich z.B. wesentlich mehr verlange (248€) als die 150€, die andere als „Höchstgrenze“ setzen.

Noch etwas: Da es immer wieder vorkommt, dass Kunden lediglich nach einer Vermessung fragen, nachdem durch sie selbst, oder anderen Werkstätten ein Tieferlegungssatz oder ähnliches verbaut wurde, möchte ich hier für alle diejenigen antworten:
„Wer sich Teile im Internet besorgt und selbst einbaut, der muss auch die Komplette Arbeit selbst machen“.
Hintergrund:
Nehmen wir an, ich nehme einen solchen Reparaturauftrag an, wo der Kunde vorher selbst z.B. Tieferlegungsfedern eingebaut hat. Ich muss dann feststellen, dass er irgendetwas falsch gemacht hat (wie z.B. nach der Tieferlegung ALLE Gummilager im Ruhezustand zu entspannen, da sonst vorzeitiger Verschleiß vorprogrammiert ist) dann muss ICH Ihm das noch machen…was für mich einen nicht eingeplanten Mehraufwand bedeutet und vor allem muss ich dem Kunden sagen, dass er vielleicht besser die Finger davon lassen sollte, an Autos „rumzuschrauben“. Entweder wird dann auf dem Preis rumgehackt, weil´s dann natürlich um einiges teurer wird, oder der Kunde ist beleidigt, weil ich ihm sagen muss, dass ein Abo einer Autozeitschrift oder ein Youtube-Tutorial gesehen zu haben nicht ausreicht, um danach Kfz-Profi zu sein. Natürlich kann es auch sein, dass der Kunde einsichtig ist und den Mehrpreis ohne mucken akzeptiert, jedoch allein aufgrund des nicht vorhersehbaren eventuellen Mehraufwandes bin ich dazu nicht bereit.

Für alle anderen:

248€ für die Achsvermessung sind natürlich nur dann fällig, sollte sonst nichts, außer dieses gemacht werden. In Verbindung mit gewissen Fahrwerksarbeiten z.B. reduziert sich natürlich auch der Preis.

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Mehraufwand = Mehrkosten
Das sollte aber jedem klar sein. 150€ für 3 Std Arbeit inkl. Aufbau, Probefahrt etc. machst (k)ein halbes Jahr lang, dann bist pleite. Um was es hier aber ging waren reine Spureinstellungen für 300€, das ist zu teuer und beim M3 den Zeitaufwand gerechnet darf das nicht mehr als 150€ kosten.

Daniel

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Irgendwie verstehe ich das Problem nicht. Wenn man den Kunden darauf hinweist, dass bei Erkennung von Fehlern beim Einbau diese aus Sicherheitsgründen sofort behoben werden und das was kostet ist das doch kein Problem? Im Gegenteil! ich finde das außerordentlich gut.

Einfach bei solchen Fällen eine Checkliste erstellen die neuralgische Punkte abdeckt die bei Selbsteinbau durch unerfahrene Leute schiefgehen können. So wie die verspannten Gummilager. Das entspannen und festziehen der Gummilager dauert außerdem maximal 15 Minuten auf einer großen Achsvermessungsbühne.

Kein Kunde wird euch böse sein.

Man muss auch nicht sagen „Hey lass es lieber du kannst es nicht“ sondern kann auch die Checkliste einfach kurz durchgehen. „Wann haben sie die Schrauben der unteren Querlenker festgezogen?“.

Eine einfache Spureinstellung darf dann trotzdem nicht mehr als 150 Euro kosten. Das M3 ist wahrlich einfach einzustellen wenn man mal von der sinnlosen Sturzverstellung absieht. Der größte Aufwand ist das abnehmen der hinteren Unterbodenverkleidung.

Irgendwie sind all diese Punkte ein spezielles Tesla Problem. Alle Teile kosten 3 mal so viel. Alle Arbeiten dauern angeblich 3 mal so lange. Die meisten Werkstätten haben überhaupt Angst vor Tesla Fahrzeugen und verweigern Arbeiten daran sofort.

Bei einem Golf sind all diese Punkte kein Problem. Jeder macht es, jeder kann es und es ist mit vertretbarem finanziellen Aufwand erledigt.

Bernhard

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…genau wegen diesem „sinnlosen“ falsch eingestellten Sturzwerten sind einige M3 Stabil auf der Autobahn und andere ganz und garnicht.

Der Einstellbereich oben ist aber extrem begrenzt. Rückt ihr dann den ganzen Achsrahmen unten sofern möglich?

Dann ist mal sicher schnell eine Stunde Arbeitszeit weg.

Bernhard

Mit entsprechendem (eigens konstruiertem) Werkzeug, bzw. kleinen, nicht teuren, schnell montierten Teilen erhöht sich der Einstellbereich entsprechend.

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Kennt jemand rein zufällig eine Werkstatt im Norden Deutschlands, die sich zumindest etwas mit Tesla auskennt bzw. die schon Spureinstellungen an Tesla vorgenommen hat?
Bei Jürs in Lübeck hatte ich z.B. schon nachgefragt, die konnten mir aber leider auch nicht weiterhelfen…und nach Mürr ist es mir dann doch etwas zu weit :wink:

Das würde mich auch interessieren!!

Naja, also letztlich isses ein Auto und das sollte schon die Mehrheit aller Werkstätten einstellen können, wenn die Hardware für die Spureinstellung nicht von sonstwann ist. Zugegeben hab ich da auch schon alles mögliche erlebt, in erster Linie stimmte danach die MIttellage des Lenkrads wegen nicht perfekter Mittenklemmung nicht exakt zur Spurmittenlage. Entweder weil keine Wasserwaage verwendet wurde oder aber weil die Klemmung nicht ausreichend fest war. Oder die Hinterachse wurde „verpfuscht“.