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Spiegel mit dem Tesla durch DE

Soweit bin ich dann doch auch noch selbst gekommen, also „danke“. Dabei habe ich aber eben nichts gefunden, das einigermassen vertrauenswürdig klang.

Ich habe schon einmal sehr lange nach einer belastbaren Primärquelle gesucht, aber sowohl auf deutsch als auch englisch keine gefunden.

Teil 3 ist online.

Nur am meckern, und dann als Fazit:

:question:

das der journalistischen Etikette geschuldet. Es kommt ja zwischen den Zeilen durch das er angefixed ist. Ich geh mal davon aus das er privat vom Model S in höchsten Tönen schwärmt

War ja doch nicht sooooo schlimm…
Die Vorteile über wiegen dann wohl doch :wink:

Etwas Gehirnjogging hat halt noch niemanden geschadet… :nerd:

Gruss

Mario

Das Beste am Beitrag ist die Frage unter dem letzten Bild der Fotostrecke:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/tesla-model-s-auf-langstreckenfahrt-durch-deutschland-fotostrecke-117358-8.html

Aber diese Überschrift: „Deutschlandreise im Elektroauto, Teil 3: Der Weg war umsonst“ ist schlampig formuliert (oder Absicht!?)
Das lässt vermuten, der Weg war vergeblich. Gemeint ist aber kostenlos.

Reichweitenangst und Ladestress hatte er nur, weil er seine Gewohnheiten abstellen und sein Hirn für etwas Neues aktivieren musste… :slight_smile:
Noch vor wenigen Monaten hätte ihn das vor unlösbare Probleme gestellt, weil nicht darauf vorbereitet. Dann wäre der Beitrag in die „Hose“ gegangen :astonished: :open_mouth: :confused:

Der Bericht zeigt den vorausgesetzten Anspruch: Das Auto soll funktionieren wie ich es mir vom Verbrenner gewohnt bin.
Dass für die Verwendung des Verbrenners eine Fahrschule absolviert wurde, geht ganz vergessen.

Nach einer Tag Nutzung hat Sören Harder viel gelernt und sein Verhalten für den zweiten Tag korrigiert und schon war der Tag entspannt (ich sehe im Bericht nichts gegenteiliges, auch wenn es nicht direkt dort steht).

Ein sinnvoller Bericht wäre ein Erfahrungsbericht nach einigen Wochen ständigen Gebrauch des Fahrzeugs. Wenn diese nicht selber „erfahren“ werden kann, müssen halt Interviews geführt werden - ist doch nicht unüblich im Journalismus?

Von einer Redaktion würde ich nach dem Eintrudeln eines solchen Berichtes einige Überlegungen erwarten:

  • Sind die aufgetretenen Probleme durch uns selber entstanden und würden jedem anderen auch passieren?
  • Ist das Setup sinnvoll?

Danach hätte die Redaktion reagieren müssen. Die selbe Aufgabe mit dem jetzt vorhandenen Erfahrung wäre wohl ganz anders verlaufen.

Auch merkwürdig, dass er sich erst bei der Rückgabe das Auto erklären lässt (Bildunterschrift Foto).

Da hat sich die Tester in viewtopic.php?f=4&t=3410 viel talentierter angestellt.

Auf die Frage „dann war das umsonst?“ antworte ich immer „umsonst nicht, aber vergebens“ - wenn es um eine erfolglose Aktion ging.
Im Alltag sind diese beiden Bedeutungen gleichermaßen mit „umsonst“ verknüpft.

Um den Aspekt herauszustellen, dass die Fahrt nichts kostet, hätte man „kostenlos“ schreiben können. Es ging aber wohl eher darum, den Leser zum Stutzen zu bringen. Mit dem Wort „umsonst“ erwartet doch jeder erst mal, dass irgendwas in die Hose gegangen ist, und macht sich lustvoll daran, den Rest des Berichtes zu lesen.

Leider offenbart dies einen Grundtenor der Einstellung gegenüber unserem heiß geliebten Tesla, die nur ein großer Geist mit Gelassenheit erträgt. Oder wie die Amis sagen: man up!

Ein andere Automobil Experte, Visionär & „CEO“ einer großen Autoschmiede hat mal gesagt:
„Die weltweite Nachfrage nach (Verbrenner-)Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.“ :mrgreen:

Es war übrigens Gottlieb Daimler - Quelle muss ich leider schuldig bleiben… :wink:
Soviel Expertenwissen und Voraussicht bei den Profis lässt mich hoffen! Go…Tesla…Go :smiling_imp:

Ein Kollege von mir sagt immer: Wenn anerkannte Experten ihres Fachs sagen, dass eine bestimmt Entwicklung eintreffen wird, haben sie mit großer Wahrscheinlichkeit recht. Wenn dieselben Experten vorhersagen, dass eine bestimmt Entwicklung nicht eintreffen wird, haben sie mit großer Wahrscheinlichkeit unrecht.

Es trifft bei Spiegel nicht nur Tesla. Beim Thema „Durchgefallen im Crashtest“ wird dreimal der Nissan Leaf als teils alleiniges Beispiel genannt. Nissan Juke, Madza und Fiat werden nur ein bis zweimal genannt, obwohl die auf wesentlich höhere Verkaufszahlen in Deutschland kommen dürften als der Leaf.

spiegel.de/auto/aktuell/cras … 83826.html

Und ein anderer deutscher Automanager hat mal gesagt …

"Die Deutschen kaufen Autos die sie sich nicht leisten können, von Geld das sie nicht haben um Leute zu beeindrucken die sie nicht leiden können … "
:mrgreen:

Quelle muss ich aktuell leider auch erst mal schuldig bleiben … :blush:

Ich habe das gerade zufällig in einem Zitatekalender gefunden. Dort genannte Quelle: Alexander von Humboldt (1769-1859). Der hat den Satz allerdings nicht auf Autos bezogen, sondern allgemeiner auf Wohlstand:
„Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.“

Ich verstehe Tesla nicht warum die für so einen Unfug Autos raus geben. Jeder weiß dass das Model S nur eingeschränkt genutzt werden kann bis die SC flächendeckend sind und auch lokale lade Punkte vorhanden sind mit einfacher Zahlung.

Naja, wenn der Spiegel das Auto bekommen hat für eine Testfahrt von Hamburg nach München, dann gibt die SuC-Dichte auf dieser Strecke keinen Anlass zu Bedenken. Was der Redakteur dann daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. In dem Punkt hast Du also Recht: in einem Jahr dürfte die SuC-Dichte so hoch sein, dass es nicht mehr möglich sein wird, sie mutwillig zu umfahren. Außer man fährt nach Rügen… :wink:

Von :slight_smile: nach München braucht man keine 3 Tage oder?

In Hamburg im Range vollgeladen d.h. 75kWh Kapazität = 400km Typical Range

Hamburg-Magdeburg 265km = 3h Fahrzeit 200Wh/km Verbrauch = 53kWh Rest 23kWh oder 115km Typicla Range Nachladen 40kWh in 30min oder 200km Typicla range.
Magdeburg-Münchberg Nord ebenfalls 265km = 2,5h Fahrzeit (kein Stadtverkehr) 200Wh/km Verbrauch = 53kWh Rest 10kWh oder 50km Typicla Range Nachladen 50kWh in 30min oder 250km Typicla range
Münchber Nord - Müchen, Feldkirchen tesla SeC, ebenfalls um 265km = 2,5h Fahrzeit (kein Stadtverkehr) 200Wh/km Verbrauch = 53kWh Rest 7kWh oder 35km Typicla Range

Gesamt Fahrzeit 8h Ladezeit 2x30min = Gesamt 9h

Der Umweg über Regensburg sind 60km (30min) mehr und keine 10min zusätzliche Ladezeit am SuC in Regensburg also insgesamt etwa 40min.

Spiegelleser wissen mehr :wink: Sie wissen um die dauerhysterische Einstellung ihres Blattes. Und Tesla wird sich denken, auch schlechte Publicity ist Publicity.

Wer sich nun mit einem Wissenden nach dieser Lektüre unterhält lernt zwei Dinge. 1. Fährt man in nahezu gleichen Zeiten elektrisch und im Verbrenner von HH nach M und 2. Erfährt man in keiner Presse die Realität sondern einen Mischmasch aus sprichwörtlich journalistischem Unvermögen und gewollter Beeinflussung durch Redakteure und Verlage.

Unter diesen Gesichtspunkten ist der Test so gut gelaufen, wie er nur konnte. Immerhin haben sie das Model S nicht abschleppen lassen. Soweit sind die Wissenden in Deutschland jetzt schon, dass ein Abschleppen eines Tesla von Unfähigkeit zeugt. So schlecht dürfen Journalisten nicht mehr sein. Sonst färbt das auf das Blatt und VW und BMW ab.