Spekulation zu Preisen und Ausstattungsoptionen Model ≡

Naja, einen Dacia mit einem Tesla M3 zu vergleichen, da hat der M3 wohl in fast allen das Nachsehen, wie viele andere Fahrzeuge auch. Ein Grund dafür das es so verdammt viele Dacias gibt. Egal wer einen Tesla gekauft hat oder ihn noch kaufen will, Geld spielt eine eher untergeordnete Rolle. Das spiegelt aber nicht den Massenmarkt wieder. Der normale Arbeiter , z.B. in Deutschland, ist kaum in der Lage einen Neuwagen zu finanzieren. Das sind die 10,000 - 20,000 Euro Kunden die meist zu einem gebrauchten tendieren.

Weltweit 500,000 Fahrzeuge pro Jahr abzusetzen dürfte Tesla aber dennoch nicht so unglaublich schwer fallen. Noch wird der M3 so ziemlich das einzige Mittelklasse Fahrzeug in EV Markt sein, zumindest in nennenswerten Mengen. Tesla mausert sich gerade zu einer Kultmarke à la Apple. Das werden Leute kaufen die es sich eigentlich gar nicht leisten können, so wie hier Leute ein Model S gekauft haben obwohl er deutlich über dem Budget liegt.

Mit mehr Autos auf den Strassen kommen auch mehr Tesla Service-Centers. Bis aber auch Kleinstädte sowas haben vergehen noch Jahrzehnte, wenn überhaupt. Wir der M3 kein riesen Erfolg hat sich das ganze eh erledigt.

In dieser Zeit könnten sich andere in anderen Nischen versuchen.

Das M3 soll den Massenmarkt der oberen Mittelklasse erreichen.

M3 = Konkurrenten BMW 3er, MB C-Klasse und Audi A4.

Nachdem bereits das Basismodell mit rund 200 PS und unter 6 Sekunden auf 100 km/h angekündigt wurde. (Stammtischzahlen aber nicht unwichtig) :laughing:

Persönlich habe ich das MS 70 D mit dem BMW 535ix verglichen. (Gleicher Kaufpreis da Förderung beim E-Auto und trotz 15% Rabatt beim BMW)

Ähnlich wird es beim 3er sein.

Die Wartungen bei Tesla sind nicht vorgeschrieben. Alle 40.000 km sollte reichen. Pakete vermutlich teurer als nach Aufwand zahlen.

Also für Ö sind 2.000 / Jahr Einsparung schon das Minimum.

Von der Laufruhe müsste man das M3 vermutlich mit 6-oder gar 12-Zylindermotor vergleichen. :wink:

Naheris, dein Grant auf Tesla zieht große Kreise. Der wievielte thread wird von dir dazu benutzt, Tesla runter zu machen?
Deine Rechnungen habe ich all den Jahren schon öfter gehört („mein Auto kostet fast nix“) und bei genauerem Nachfragen und Rechnen kams dann ganz anders. Autofahren auf Dauer unter 400.- monatlich halte ich für sehr ambitioniert.

Wenn ich einen „Grant“ auf Tesla hätte, wäre ich auch in den ganzen Unterforen unterwegs die um Fehler gehen, nicht? Oder im Powerwall-Unterforum oder in den Model X oder Roadster Unterforen. :smiling_imp:

Ich habe zudem niemals behauptet ein Auto unter 400€/Monat zu fahren. Es ging um Treibstoff und Wartung.

@Redvienna:
Natürlich sind die Intervalle nicht vorgeschrieben. Wenn man aber vor einem halben Jahr bei Tesla oder Sixt leasen wollte, musste man die empfohlenen Intervalle einhalten. Und die sind halt nun einmal 20tkm.

Raffiniert hat für mich geschrieben :laughing: 1++++++++
So und nicht anders geht es den meisten die einen TESLA bestellt/reserviert haben :smiley:
Ich würde niemals etwas anderes fahren wollen als TESLA, ohne TESLA würden die anderen Heuchler nie und nimmer auf E.-Mobilität umstellen…die müssen das !!, nicht die wollen das :imp:
Als ich TESLA 12-2014 kennenlernte , haben diese CEO von Daimler (Ze…) und Audi (Sta…) die Fa. TESLA sowas von ignoriert und als „kleine Firma, die eh bald verschwinden wird“ bezeichnet.
" E.-Mobilität würde sich ja eh nicht durchsetzen "…Ha,Ha,Ha…und jetzt ??..! So mancher CEO der Dinos meinten auch das Sie TESLA gar nicht kennen :laughing: :laughing: :laughing:
Meine Kohle fürs Auto besitzen/ fahren bekommt in Zukunft TESLA und sonst niemand…

Alle Teslas einschliesslich Model 3 fallen unzweifelhaft in die „will haben“-Kategorie. Das betrifft aber auch -Kleinwagen bis 15-20K mal ausgenommen- alle anderen Neufahrzeuge anderer Hersteller.

Wenn es wieder um den Punkt „auf Auto angewiesen“ geht und „wenig Geld“, dann reden wir ohnehin nicht von Neuwagen, oder nur von solchen bis 15-20K. Alles andere darüber hinaus ist nicht mehr „muss haben“, sondern ein „will haben“-Ding.

Natürlich wird das M3 kein Auto für den breiten Massenmarkt, das sich Jede und Jeder einfach so leisten kann/will. Ich hätte auch keine allzu grosse Freude, ständen in meiner Tiefgarage im Jahr 2020 noch 8 andere M3 rum (so wie zB Tiguan’s oder Skoda-Kombis).

Für mich ist klar, das mein nächstes Alltagsauto rein elektrisch betrieben ist. Dass ich damit auch in die Toscana fahren kann, ohne eine (Zwangs-)Übernachtung einbauen zu müssen, dass es mir optisch gefallen muss und dass es auch bezahlbar ist (<= CHF 50’000) setze ich voraus.

Es birgt ein gewisses Risiko, einer Firma Jahre im Voraus ein Darlehen von CHF 1’000 gegen null Sicherheit zu überlassen. Aber solange ich mein M3 im Frühling 2019 in Empfang nehmen darf, akzeptiere ich das. Falls nicht, na dann hat vielleicht auch Nissan schöne elektrische Töchter…

Für mich ist auch klar nächste Auto wird ein E-Auto . 2017 Läuft mein Auto aus mit bißchen restschuld . Hoffe ende 2018 anfang 2019 kommt das M3 .
Aber muss auch bezahlbar bleiben ca. 40-43k € . Währe mein erstes neues Auto sonst immer Jahreswagen geholt . Der Ampera gefällt mir garnicht .

Der Ampera hat das Problem zu teuer zu sein für ein Auto was eigentlich recht billig daher kommt. Er ist etwa doppelt so teuer wie ein vergleichbarer Verbrenner. Das wird auch noch eine Weile so bleiben bei den geringen Stückzahlen. Verbrenner Hersteller haben NULL Kompetenz in Akkutechnik.

Dafür haben Elektrohersteller 0 Kompetenz in Sachen Ausstattung :smiley: Wenn ich beim 150.000€ Auto den Kleiderhaken noch selber reinschrauben muss :unamused: :laughing: Aber das hat mir der nette Herr am Telefon bestätigt, dass Tesla sich in der Richtung noch deutlich ändern wird da sie selber gemerkt haben dass jeder 10.000€ Wagen mehr Ausstattung und Details bietet.

Na, übertreib’s mal nicht. Ein Tesla bietet im Gesamtpaket sehr viel. Und wenn’s nur an einem Kleiderhaken scheitert ist’s auch nicht so schlimm :wink:

Das ist Blasphemie!! Kann man Cupra nicht einfach sperren, bitte :wink: :laughing: :laughing:

Im Ernst: Man könnte natürlich eine Reihe von sinnvoller oder sinnloser Ausstattung aufzählen. Die Frage ist immer, ob einem das selbst wichtig ist. Ich brauche keinen Kleiderhaken, höhenverstellbare Gurte, auch keine Türablagen und auch keinen Haltegriff oberhalb der Tür (oder wie das Ding auch immer heißt) Viel mehr vermisse ich in so einem innovativen Auto, wie das Model S, so banale Dinge, wie hintere USB-Anschlüsse für ca. 10 EUR oder das fehlende Licht im Kofferraum, was ich durch selbstklebende LED-Leuchten mit Bewegungsmelder gelöst habe. Irgendwie seltsam. Zumal Tesla das Model S schon seit 4 Jahren baut und bestimmt einige Kunden das bemängelt hatten.

Man kann nicht wirklich messen, welche Kunden wegen so „banalen“ Dingen abspringen. Von daher muss man es raten. Und bei Early Adoptern und dem einzigen BEV mit Weitstrecken-Kapazität würde ja nicht einmal ich von „hoher Verlustrate“ ausgehen. Kosten-Nutzen-mäßig dürfte der Aufwand all diese Dinge nachzurüsten also mehr kosten als die verlorenen drei Kunden.

Das wird sich dann aber schnell ändern, sobald es Mitbewerber am Markt gibt. Dann können plötzlich fehlende XYZ ein K.O.-Kriterium darstellen. Dann wird aus der Frage „kann ich darauf verzichten nur um BEV zu fahren“ schnell ein „will ich darauf verzichten nur um Tesla zu fahren“? Letzteres ist sicher leichter auch mal ein „“.

Nur sehe ich derzeit erst mal keinen Mitbewerber für das Model S und Model 3 (beides sind Hatchbacks bzw. Limousinen). Beim Model X sieht das aber komplett anders aus.

Case in point: das Model X und die (nicht) umklappbare Rückbank. Hier waren die Klagen und Stornierungen vermutlich zu hoch um das zu ignorieren. Also hat man den Fünfsitzer eingeführt und bewirbt das Feature auch noch mit einem permanenten Bild im Konfigurator.

Und ich will keine Kleiderhaken, Haltegriffe, Türablagen etc. mehr. Das ist alles potthässlich und zerstört die cleane Optik des Innenraums. Ausserdem habe ich das in der Vergangenheit sowieso nicht gebraucht, deshalb bin ich froh dass dieser unnütze Kram nicht vorhanden ist und ich einen schönen sauberen Innenraum habe.

+1000…@Boris
Inzwischen könnte es von mir aus sogar noch puristischer sein. Wozu eigentlich noch Blinkerhebel? Das geht sicher auch noch besser.
LGH

Der Kleiderhaken ist mir schnuppe. Was aber für mich unverzichtbar ist ist die Anhängerkupplung. Solche Dinge sind unverzeihlich. Sowas kostet Kunden.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Das einzige BEV mit (sinnvoller) AHK ist doch das Model X. Gerade hier kann man Tesla keinen Vorwurf machen. :open_mouth:

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Die Aussage ist im Moment noch SEHR gewagt, da es nach wie vor keinen deutschen Preis für den Ampera-E gibt. Ich gehe zwar auch von 42.000,-- Euro aus, aber es werden auch Preise um 34.000,-- Euro kolportiert, denen Opel nicht widersprochen hat.

Der Frühling 2017 wird es an den Tag bringen, ich bin gespannt. Und ja, da gebe ich allen Recht, mit 42.000,-- Euro wird das mit dem Opel nix!

Da bin ich mir ziemlich sicher, ist die Aussage von Elon Musk fehlinterpretiert worden. Das Model 3 wird dieselben freien 400 kWh haben wie alle anderen auch, danach wird es einen kleinen Preis kosten, der Anfang nächsten Jahres bekannt gegeben wird. Warum sollte Tesla die Käufer des kleinen und billigen Model 3 besser behandeln als die des viel teureren Model S/X? Macht keinen Sinn, ist aber auch OK, mit den 400 kWh kann ich gut leben und mit der Bezahlung danach auch!

So, dann nochmal nachgerechnet: Sagen wir meinen Toyota Prius PlugIn, mit ca. 136PS/100kW, Benzin, verbraucht laut Spritmonitor.de ca 4l/100km (2,2 im Sommer, 4,9 im Winter bei mir, paßt also), bei einem Preis von 1,35Eur/l macht das 5,40 Eur/100km. Einmal im Jahr schicke ich ihn zur Kur/Inspektion für ca. 300,–. KFZ-Steuer liegt bei 36,-- im Jahr. Bei 20.000 km im Jahr komme ich dann auf Kosten von 1.416,-- Euro/Jahr, denen Model 3 Kosten in Höhe von 934,-- gegenüberstehen.

Da habe ich dann nur ca. 500,-- Euro Ersparniss im Jahr, macht bei 7 Jahren (meine übliche Laufzeit) dann 3.500,-- Euro. Kann ich also beim Kauf eher vernachlässigen.

Wollte damit nur aufzeigen, daß diese Rechnung sehr individuell gemacht werden muß und sie öfter mal nicht paßt. Nicht alle kommen direkt vom reinen Verbrenner, viele gehen halt den Umweg über ein Hybrid-Auto.