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Spannungsabfall beim Laden

Ob die geringe Spannung an der Steckdose anliegt kann man mit jedem handelsüblichen Messgerät, das auch für Wechselstrom geeignet ist, feststellen.

Lade Bernd und/oder mich übernächste Woche auf einen Kaffee ein, dann können wir das schnell klären.
Nebenbei könntest Du mein OVMS flashen, dass ich jetzt nach ca. 9 Monaten doch mal einbauen will :smiley:
Wenn es was schwieriger wird könnte ich auch einen Netzanalysator auftreiben :wink:

Aber zu 95 % muss das am Hausanschluss liegen, denn Verkabelung ist ja für mehr geeignet (bis auf Dose und Adapter)

Talkredius, da ich in E-technischen Dinge eher Laie bin, wäre Deine Unterstützung sehr willkommen. Kaffee, Kuchen, (alkoholfreies) Bier etc. stehen selbstverständlich zur Verfügung.

Und ein Firmware Upgrade des OVMS sollte auch kein Problem sein. Damit kenne ich mich besser aus.

Lass uns zu dem Thema gerne mal telefonieren.

Grüße
Thorsten

Ein Spannungsabfall auf 220 V oder weniger bei 32 A ist nicht so schön. Zum Vergleich: ich habe hier im Neubaugebiet bei 32 A noch 235 V ungefähr zur Verfügung und noch ein 10 m Kabel von Conrad ist dazwischen und trotzdem ist die Spannung stabil. Bei so niedrigen Spannungen wie bei dir, kommst du bald in die Nähe, wo das Ladegerät des Roadster abschaltet.

Thorsten, die Heizperiode hat begonnen, kommt die Spannung von Deinem neuen BHKW?

Ich habe gerade noch mal eine kleine Top Off-Ladung gestartet. Vor dem Laden zeigt das Display ca. 230 V. Nach dem Start mit 24 A geht die Spannung auf ca. 224 V runter und steigt dann wieder mit sinkender Ampererate.

Die KWK-Anlage war zu der Zeit aus, scheint also nicht das Problem zu sein.

Bisher hat der Tesla beim Laden nie gemeckert. Er kommt also mit den ca. 220 V bei 32 A klar. Ich werde die Ladung in den kommenden Tagen auf 24 A (ggf. sogar 16 A) reduzieren, bis klar ist, woran es legt.

Grüße
Thorsten

In den USA kriegt der Tesla manchmal 208V zu futtern auf dem Campingplatz (208V three phase wye -> phaseconverterinfo.com/phase … ltawye.htm). Die EU-Roadster haben hoffentlich kein grundsätzlich anderes Ladegerät?

Ich wusste doch, dass ich das irgend wo schon mal geschrieben hatte : :smiley:

Zitat aus einer Mail an Thorsten vom 26.04.2011, 22:50 Uhr :

geht die Spannung von 230V auf ca. 209 V zurück, was der UMC mit
Fehlermeldungen quittiert, stelle ich die Ladestromstärke auf 13 A statt 16
A, bleibt die Spannung bei 212V und der SMC meckert nicht mehr.
Dickes Kabel => stabile Spannung auch bei hoher Stromstärke."

ab kleiner 210 V fängt der UMC an zu meckern, lädt aber weiter, ab kleiner 200 V geht er auf rot, mit automatischem Reset, 5 x Reset, dann bleibt er auf rot.

Ich habe heute nochmal auf 32A umgestellt und folgendes festgestellt:

  • Die Spannung fällt z.T. bis auf 217 V ab
  • Die Stromstärke schwankt zwischen 29 A und 33 A (trotz Limit auf 32 A)
  • Sobald ich auf 24 A oder 16 A runtergehen, bleibt die Stromstärke absolut konstant und die Spannung steigt auf etwas über 220 V

Hängt die Schwankung der Stromstärke mit der niedrigen Voltzahl zusammen?

Ich werde in jedem Fall meinen Elektriker bitten, sich die Sache die Tage nochmal anzusehen.

Grüße
Thorsten

Wenn die Stromstärke so schwankt, könnte das Problem auf beim PEM liegen, wenn er starkt verschmutzt ist. Man erkennt dies daran, das die rechte Anzeige von 32A runter geht auf z.B. auf 27A. Die linke Zahl ist der tatsächliche Ladestrom.

lg

Eberhard

Hallo Eberhard,

auf der rechten Seite bleibt es bei 32 A. Nur die linke Seite schwankt.

Grüße
Thorsten

wenn die batterie zu mehr als 80% voll ist, wärs auch normal.

lg

Eberhard

Hi,

nur mal vorweg die V hänge voll an der Netzspannung und habe bei meiner Mutter Mittags bei sonnenschein und wind und mitten in der nacht 230-238V
und in den morgen stunden und restlichen tag bis 205-212V (höhere Zahl ohne belastung 0A die kleinere unter voller belastung 26A)

ihr sehr die Schwankungen sind völlig normal bei mir mitten in der Stadt ist es etwas gleichmäsiger um die 225 herum…

gruß euer ManuaX

Mein Elektriker hat gestern nochmal nachgemessen. Der Strom kommt bei mir im Zählerschrank nur mit ca. 225 V an. Auf dem Weg in die Garage geht keine Spannung verloren. D.h. es liegt nicht an meiner Installation, sondern am Stromversorger.

Der Roadster kommt bei 32 A mit der niedrigen Spannung klar. Wenn ein zukünftiges Auto mehr Leistung (bspw. 60 A) abruft, könnte es u.U. knapp werden. Dann müsste ich nochmal mit meinem Versorger reden.

Grüße
Thorsten

Wenn das Model S dreiphasiges Laden hat wird sich der Spannungsfall halbieren, jetzt fließt der Strom über eine Phase hin und über den Nullleiter zurück, das ist der doppelte Widerstand,
bei dreiphasigem Laden fließt kein Strom über den Nullleiter zurück.

P.S.: Wenn du Spannungsabfall hast kann ich den kostengünstig und fachgerecht entsorgen. :stuck_out_tongue:

he Ulli,

kannst du das noch verdeutlichen?
Also jetzt z.B.L1 hin und PE zurück
und bei 3phasigem Laden dann auf L1, L2 und L3 hin und auf selbigen zurück? Oder alle 3 auf PE zurück?
Danke für die Info
Gruß Manu

Die Summe aller Ströme der Außenleiter bei symmetrischen Belastung ist gleich Null. Bei asymmetrischer Belastung ist der maximale Strom über N gleich dem maximalen Strom eines Außenleiters.

lg

Eberhard

Nullleiter (N, Kabelfarbe blau) ist nicht gleich PE, (Erde, Kabelfarbe grün-gelb)
Würde Strom über PE fließen würde der FI sofort auslösen.

Wo kommen Nullleiter und PE eigentlich her ?

Vom Trafo bis zur Hauseinspeisung werden nur 4 Kabeladern verlegt, L1, L2, L3 und N. In der Hauseinspeisung wird N aufgespalten in PE und N, innerhalb der Hausinstallation dürfen die auch an keiner Stelle mehr zusammengeführt werden. Bei meiner Garage wurde zusätzlich noch einmal parallel ein Fundamenterder gesetzt ( ein Stab, der in der Erdboden gerammt wird und so einen möglichst gute Erdung ergibt.) Am Trafo wird noch einmal das gleiche gemacht, der Sternpunkt des Trafos wird so auf Erdpotential gesetzt.

Früher ( weiß jemand zufällig bis wann das zulässig war ? ) hat man keinen separaten PE durch die Hausinstallation gezogen. Wenn jetzt z.B. in der Nähe der Einspeisung sich versehentlich ein Draht von N gelöst hatte, standen bei Einschalten eines beliebigen Gerätes alle „geerdeten“ Geräteteile unter Spannung. :unamused:

Für die Verschaltung und Historie gibt’s nen guten Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/TN-System.

Die von dir beschriebene Verschaltung und Erdung ist - glaub ich - ein TN-C-S-Netz:

Edit: betreffend Verbot: Nicht mehr errichtet werden dürfen TN-C-Netze, da die Schutzwirkung nicht immer gewährleistet werden kann.
Ist seit 1973 verboten laut diesem Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Nullung

@ ulli

heist das jetzt das es keine stromführende leitung zurück giebt wenn 3 p geladen wird? und wenn doch was ungleichmäsig ist, wird eben ein teil über die N (blaues kabel) wieder zuück geführt.

Also egal wie man es macht, es fliest maximal genau so viel Strom über den Nulleiter wie über eine beibige phase … :slight_smile:

ok verstanden ^,^

gruß ManuaX