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Solar und Windstrom speichern. Aber wie?

Damit es mit der Energiewende klappt müssen wir so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien umstellen. Diese Tatsache dürfte allgemein bekannt sein.
Allgemein bekannt und anerkannt dürfte auch sein, dass der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint.
Wenn ich in letzter Zeit höre, dass Gaskraftwerke NEU gebaut werden um in der Dunkelflaute zu überbrücken stellt sich mir die Frage ob dieses Geld nicht besser in Speichertechnologie investiert würde.
Daher möchte ich hier mal eine Diskussion über verschiedene Möglichkeiten Strom zu speichern, die Vor- und Nachteile und die Zukunftschancen der Systeme anstoßen.

Hier mal einige, meiner Meinung nach interessante Speicherlösungen über die ich so gestolpert bin:

Liquid Air

Kran / Beton:

Dann gibt es natürlich noch die üblichen, allgemein bekannten Verdächtigen wie Wasserstoff und Batterien.

Wobei der Wasserstoff mich nicht wirklich überzeugt da zu ineffizient, gefährlich und teuer.

Ich würde mich über einen regen Austausch sehr freuen.

Das mit dem Beton sieht optisch grottig aus.

Wieso hälst Du Zwischenspeicherung als Wasserstoff für gefährlich? In Deutschland wird doch z.B. seit Jahrzehnten Erdgas zwischengespeichert und über riesige Verteilnetze verteilt. Nennenswerte Zwischenfälle scheint es nicht gegeben zu haben, oder?

Einfach weil, meines Wissens nach, der Wasserstoff an sich ein äußerst flüchtiges und gleichzeitig aggressives Medium ist. Das Zeug durchdringt so ziemlich alles. Was bedeutet man benötigt unheimlich dickwandige Tanks die auch permanent überprüft werden müssen.
Sollte es doch mal ein Leck geben und so ein Tank geht hoch, dann wäre ich lieber nicht in der Nähe.

Edit:

Klar, über die Optik lässt sich streiten. Ich denke das lässt sich eventuell auch schöner gestalten. Die Vorteile, in meinen Uagen sind aber die Sicherheit, Langlebigkeit und dass es quasi keine Chance für einen „Vampire Drain“ Gibt. Einmal gespeichert bleibt die Energie wo sie ist.

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Wie oft muß man den Beton hoch und runterfahren, damit sich dessen Herstellungs-Rucksack amortisiert?

So wie ich das gelesen und verstanden habe wollen die Entwickler für die Gewichte keine „neuen“ Betonklötze gießen sondern Abbruchmaterial dafür verwenden um CO2 einzusparen.

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Es gibt auch eine vom Frauenhofer-Institut geschaffene Methode Wasserstoff ohne Explosionsgefahr zu speichern „Wasserstoff-Paste“, jedoch nicht ohne etwas kritische Stimmen:
Den Originalartikel des Frauenhofer Institutes gibt es hier.

Stern:

Zitat geschrieben von Stern

Offenes Rennen
Das alles hört sich sehr verlockend an. Aber viele Fragen sind nicht geklärt. Das ganze System macht nur Sinn, wenn es gelingt, das Magnesium komplett in dem Kreislauf zu recyceln. Und dann kommt noch die Frage, wie effizient der Prozess ist. Schon die Herstellung des Wasserstoffes mit Strom verliert Energie, hinzu kommt die Energie, die nötig ist, um die Paste herzustellen. Allein die Erhitzung auf 350 Grad hört sich nicht sparsam an.

Das Rennen um den Stromspeicher der Zukunft ist damit nicht entschieden. Denn auch in der Batterietechnik gibt es vielversprechende Ansätze, die ohne seltene Erden auskommen, und dabei eine höhere Energiedichte und längere Haltbarkeit bieten. Und diese Batterien kommen in kaum zwei Jahren in der Serienproduktion an. Das Fraunhofer Institut baut nun eine Produktionsanlage, um bis zu vier Tonnen Paste pro Jahr für die weitere Forschung zu produzieren.

Auch gilt nach wie vor der Effizienzgrundsatz:

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Liquid Air!
U d normale Batteriespeicher.
Wie die megapacks von Tesla in vielen Fällen schon Eindrucksvoll beweisen.
Vor allem muss es eine jetzt sofort verfügbare Technologie sein.

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Das halte ich auch für ein faszinierendes Thema. Zumal es auch schon Ansätze gibt den Flüssig Stickstoff als Range Extender in Fahrzeugen einzusetzen. Das halte ich für interessanter als der so viel beschworene Wasserstoff.
Flüssigen Stickstoff herzustellen ist ein, seit langer Zeit, bekanntes Verfahren.
Auch die Lagerung und der Transport stellen kein allzu großes Problem dar.
Und vor Allem ist es wesentlich ungefährliche als Wasserstoff. Allein die Frage der Effizienz konnte ich mir bisher noch nicht wirklich beantworten.