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Solar-Dach von Tesla

Ich stelle mir ein fertiges Sandwich Panel vor das bereits verkabelt ist. In dieses steckt man dann einfach die Schindeln ein. Bei einem neuen Dach sicher nicht verkehrt

Es bleiben trotzdem 30 bis 60 Schindeln mit jeweils einem minimal zweipoligem Stecker um ein 60 Zellen Standardmodul zu ersetzen.zusätzlich fehlt die Hinterlüftung und auch die Lichtdurchlässigkeit der Glases dürfte schlechter sein. Außerdem muss im Falle eines Defektes immer alles gewechselt werden. Bei Ausfall des Herstellers gibt es keine baugleiche Alternative.
Außerdem ist der Preis weit weg von gut und böse.

@fränki1, hier im Forum ist im Allgemeinen bekannt welches geschäftliche Umfeld jemand hat.
In diesem Forum:
forum.finanzen.at/forum/Tesla_Mo … ?page=1230
gibt es ebenfalls einen fränki1, welcher schon seit langem gegen Tesla wettert. Außerdem hast Du dort angegeben Du seiest aus der Akkubranche, bzw. PV-Branche.
Dies nur für all diejenigen zu Info, welche so etwas interessiert. Manche Beiträge (die Harmloseren) findet man hier wie dort satzgleich.
LGH

Bei der heutigen Montage kommen die Module zwar vorgefertigt auf die Baustelle. Dazu müssen aber zuerst ca 5.5m Alu um das Modul gebaut werden ( werk) und auf dem Dach braucht man Dachhaken und wieder min. 2,2m Alu je Modul. Hinzu muss noch ein Kabelbaum auf das Dach montiert werden.
Eine Grundplatte die verkabelt ist in die sind die Schindeln schnell gesteckt. Bei EFH Anlabgen trägt die Montage bis zur Modul Montage den größte Anteil.

Das ist natürlich grundsätzlich richtig. Wenn man sich aber mal die Schindeln vor Augen führt, so kann man den Tesla Angaben zumindest die Maße genau entnehmen. Das Jede Schindel wohl zwei 6 Zoll Zellen enthält, dürfte ebenfalls fakt sein. Also werden 30 Schindeln benötigt, um ein 60 Zellen Modul zu ersetzen. Es würde also die Montage nur vereinfachen, wenn die Grundplatte viel größer als 2 m² wäre.
Außerdem liegen die Schindeln zumindest auf den Tesla Bildern nebeneinander und überlappen nur mit dem Dachgefälle. Das wiederum würde ein Dichtungssystem erfordern. Außerdem bleibt die große Menge der Kontaktierungen, die ein erhebliches Kontaktsicherheitsproblem darstellt.
Außerdem bleiben die Probleme der fehlenden Hinterlüftung, was vor allem in den sonnenreichen Regionen zum Problem wird.
Was die Preise betrifft, so bekommt man bei einer Flächennutzung von ca. 60% auf 100 m² Dachfläche reichlich 8 KW. Das entspricht einem Materialpreis von ca. 6500,-€ Netto für das Gestell und die Module. Vernünftige Dachziegel kosten max. 6000,-€ Netto. Es geht aber auch für die Hälfte. Bei den in Deutschland üblichen Ziegeldächern würde außerdem noch ein Umbau des Unterbaues fällig werden, was weitere Kosten verursacht. All das hat übrigens nichts mit „wettern“ zu tun, sondern mit fachlich begründeter Argumentation.
Da lasse ich mich gerne fachlich von unserem @Healey vom Gegenteil Überzeugen.

Der Quatsch mit der Hinterlüftung hält sich so hartnäckig wie der Eisengehalt im Spinat.

Was deinen Spinat betrifft, so sin beim Gemüse noch div. Hülsenfrüchte deutlich eisenhaliger als der Spinat.
Allerdings gibt es einen anderen Grund, warum es mit dem Eisen eher ein Gerücht ist, den Spinat hat zwar einen relativ „hohen“ Eisengehalt, enthält aber zusätzlich Stoffe, die die Eisenaufnahme im Körper hemmen, aber das ist OT.
Die Hinterlüftung ist allerdings kein Gerücht, den warme Luft steigt nach oben, sodass hinter den Modulen eine Art Kamineffekt entsteht.
Kann man auch ausprobieren. Modul aufständern und Rückseite verkleiden.
Natürlich ist konstruktionsbedingt das Ganze recht komplex.
Wenn ich z.B ein schwarzes mattes Dach habe und ganz oben Module montiere, wird es kaum einen Kamineffekt geben, da das Dach selbst sehr warm wird.

Nein der Spinat wurde jahrelang mit einem Potenzieller angegeben.

google.de/url?sa=t&source=w … P5WUP8Huqw

Sag nochma,l wie groß soll denn der Minderertrag sein durch deine Hinterlüftung?

Bei meiner Solaredge Anlage kann ich durch die Einzelmodulüberwachung nette Spielchen machen.

A) Bei warmen Wetter kaltes Wasser auf ein einzelnes Modul -> ERTRAG STEIGT

B) Bei warmen Wetter Modul ohne Hinterlüftung flach auflegen -> ERTRAG GERINGFÜGIG WENIGER

Wegen nicht eindeutiger Reproduktionsfähigkeit der Begleitparameter bleibt im Vergleich nur ein Bauchgefühl. Die künstliche Kühlung bringt mehr als eine gesteigerte Hinterlüftung.

Wie ihr aber künstliche Kühlung erzeugen wollt, überlasse ich eurer Phantasie. :smiley:

OT: Wenn ich im Sommer bis zu 5% mehr Ertrag aus meiner PV Anlage holen will, dann lege ich Eiswürfel auf die Kühlrippen der Wechselrichter. Wirksam, aber die Rennerei ist mühsam :smiley:

Wenn ich bei der Tesla PV Tile keine Hintetlüftung habe und 5% (eine wilde Annahme) weniger Ertrag habe, SO WHAT !

Hier geht es um das Gesamtkonzept und die Summe der Vorteile. Das muss überzeugen.

So ist es Einstein. Manche hängen noch in der Zeit von 50ct / kWh fest. Somit wäre jedes Dach das standortbedingt 5% weniger brächte auch Unsinn. Sich wegen dem einen oder anderen Prozent überhaupt aufzuregen bringt nichts. Ist mit optimieren auch so ohne Schatten bei voller Sonne ca 1 bis 3% weniger dafür andere Faktoren die im Vordergrund stehen. Ganz zu schweigen von Speichern die mal 15 bis 20% ins Nirvana schieben.

Natürlich bringt aktive Kühlung mehr. Da man aber in der Regel dafür wieder Energie benötigt, relativiert sich das ganze sehr schnell.
Die Hinterlüftung in Prozenten festzumachen ist recht schwierig. Je wärmer die Gegend und je effizienter die Hinterlüftung ist, je größer auch der Effekt. An einem Heißen Sommertag in südlichen Regionen sind schon locker 10 % möglich. Im Winter bringt es praktisch gar nichts.

Das ist natürlich grundsätzlich richtig. Bei dem Preis des Tesla Daches kann man eigentlich alles weitere eh in den Skat drücken.
Allerdings kann ich mir , wenn es nur um die Optik geht, auch eine schicke „Solarrose“ in den Garten stellen und ein feines Schieferdach bauen.
Ist mit Sicherheit auch nicht teurer und sieht noch feiner aus.

10%? Das ist ja wohl nicht Dein Ernst. Worauf belegst Du das ? Was macht es im Jahr aus denn darauf kommt es an.
In der Regel liegt der spezifische Wert für die Leistung bei deutlich unter 0,5%/K. Das würde bedeuten dass Du behauptest dass die Zelle im Mittel rund 25 Grad wärner ist wegen der fehlenden Hinterlüftung ?

In der Mittagszeit bei voller Sonneneinstrahlung sind sogar viel mehr als nur 25°C drin. Und es gibt halt auch Regionen, wo es deutlich wärmer ist und die Sonne halt auch höher steht.

Hast Du für diese seltsame Thesen auch eine Quelle? Nur um sicher zu gehen

Du behauptest dass eine nicht hinterlüftete Zelle über das Jahr 25Grad wärmer wird und über Mittag noch mehr gegenüber einer normalen Dach Montage auf einem EFH Dach.

Nun, ist es denn sinnvoll einen Wirkungsgradverlust nur auf einen kurzen Zeitpunkt anzugeben. Interessiert nicht eher das ganze Jahr? Wie sieht denn da der Verlust nach Deinen Quellen aus?
Selbst ein Tag der in der „Mittagszeit bei viel Sonneneinstrahlung“ hat dürfte auch einen Morgen und eine Abend haben.

Ich habe doch nirgends behauptet, dass sie über das Jahr 25 Grad wärmer ist, sondern an heißen Sonnentagen. In kalten Gegenden spielt eine Hinterlüftung fast keine Rolle. in heißen subtropischen Regionen ist es schon ausschlaggebend.

Glaubst Du das? Oder gibt es auch Quellen?
Was ist „ausschlaggebend“? Was für Dich ausschlaggebend ist, könnte für mich noch unter der Wahrnehmungsgrenze liegen. Eine konkrete belegbare Zahl wäre da schon hilfreicher.

Ich kann aus Erfahrung mit meinem schlecht hinterlüfteten Modulen auf meinem Wohnmobil ableiten dass die Temperatur der Zellen in der Spitze etwa 85° C erreichen, was an der Grenze der Spezifikation liegt. Der Leistungsverlust hier bei etwa 30 %. Hinterlüftete Module werden normal maximal zwischen 50-60 ° C heiss. Bei 55 ° C liegt der Leistungsverlust bei etwa 15 %.

Wenn die Tiles ganzflächig durchsichtig sind und die darunterliegende Unterdachbahn dann auch noch aus Bitumen besteht, dann kommt noch der Treibhauseffekt hinzu.

Die Frage ist ob das dann noch mit dem Brandschutz zu vereinbaren ist, wenn kein Ziegel mehr zwischen Solarzelle und Unterdach/Unterspannbahn ist. Wie sieht es bei Hotspots, schlechten Verbindungsstellen und Blitzschutz aus?

Das sollte man alles nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Übrigens, bezüglich Kühlung wäre das Solardach eine Ideale Kombination zu einer Erdwärmepumpe oder einem Eisspeicher. Die Solarzellen werden im Sommer effektiv gekühlt, die Wärme wird gespeichert und kann im Winter dann zum Heizen genutzt werden.