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Solar-Dach von Tesla

Ist mir nicht entgangen, interessant daran ist, das die Konkurrenz es anscheinend satt hat, dass Tesla fadenscheinige Ankündigungen a la Powerwall 1 macht, die nachher nicht eingehalten werden, und anstatt in Schockstarre zu verfallen, agiert…

Das ist ja wohl zu hoffen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Es wäre das erste Mal, dass Tesla beabsichtigt, andere Akteure erstarren zu lassen. Der Markt ist winzig, verglichen mit seinem Potential. Tesla entwickelt einfach den Markt. Da haben alle was davon, und das funktioniert sogar nur dann, wenn andere auch mitziehen und Tesla nicht allein auf weiter Flur ist. Alles bestens!

Was ist das für ein Preis, netto oder brutto? Mit oder ohne Montage?

5800€ PW 2
530€ Gateway
1020€ Montage
60 € Kleinmaterial
150€ Aufputzverteilung

7560€ Summe Netto
8994,40 Summe Brutto

Die Ankündigung der Powerwall 1 war so ein Ereignis! Was glaubst Du wieviele Investitionen in Batteriespeicher aufgrund dieser Ankündigung verschoben wurden?

Ja, ja. Drama, Baby! Oh Mann.

Was glaubst Du, wie viele Leute aufgrund dieser Ankündigung überhaupt erst auf die Idee gekommen sind, sich für Batteriespeicher zu interessieren? Können wir jetzt bitte wieder zurück zum Thema kommen?

Wenn das SolteQ PV Dach so klasse ist, warum machen es dann nicht alle?

Man „Solte“ sich mal bei bundesanzeiger.de die Bilanz 2014 der Firma anschauen. Und die passt ziemlich genau zur Website. 2015 wurde gar nicht mehr veröffentlicht.

Dann ist vielleicht die Frage angebracht, wie ein solches Produkt die Bilanz von Tesla aufbessern kann?

OT: Nein, ist sie ganz und gar nicht. Diese Frage hättest Du längst aufbringen können, wenn sie angebracht wäre, denn sie hat nichts mit SolteQ zu tun. Hier ist im Gegenteil die Frage angebracht, wieso Du mit keiner Silbe auf das Thema eingehst, das Du selber aufgebracht hast, und stattdessen den vorgebrachten Einwand so verdrehst, dass Du damit wieder irgendwie – anscheinend egal wie – subtile Zweifel gegenüber Tesla säen kannst? Offenbar interessiert Dich die Sache an sich kein bisschen. Was soll diese Stänkerei?

Antäuschen, aufrühren, ausweichen. Repeat. Es reicht!

Danke OSE.
Die Idee war schon gut und es liest sich auch gut. Selbst die Energie pro Fläche kann überzeugen. Als nächstes war ich gespannt zu erfahren, wie die Kosten des SolteQ Produktes sind. Aber dazu habe ich nichts gefunden.

Was bei einem solch spezialisierten Produkt bedenklich stimmt, ist die Abhängigkeit. Bekommt man immer Ersatzteile? Überlebt die Firma? Etc.

Das gilt natürlich auch für Tesla und das PV Dach. So ein Dach ist kein Leasing für 3 Jahre.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es genau den Markt gibt, wo Leute vielleicht gerne PV hätten, die aktuellen Sachen entweder häßlich finden oder es aus anderen Gründen, z.B. Denkmalschutz oder einheitliches Stadtbild nicht dürfen.
Die Frage wäre, ob man in letzteren Fällen die Tesla Schindeln verbauen dürfte, im normalen Blickwinkel erkennt man die PV ja nicht.

Ich hatte letztes Jahr 2x versucht mit Solteq in Kontakt zu treten. Bis heute keine Rückmeldung.
Vielleicht sollte ich es jetzt nochmal probieren, könnte sein, dass sie dank Tesla jetzt aufgewacht sind.
Ich würde gerne wissen, ob es seitens SolteQ schon Erfahrungen in Sachen Denkmalschutz und Genehmigungen gibt.

Prinzipiell empfehlen wir immer auf Standardkomponenten zu setzen. Bei so langer Lebenszeit kann es schon zu Problemen mit den Ersatzteilen kommen.
Darum hat man ja immer Ziegel im Speicher!

Das ist genau der Punkt der gegen Teslas Solardach spricht. Da ist nichts Standard und wie bisher alles von Tesla kommt es halbgar auf den Markt und wenn sich dann gravierende Problem herausstellen wird das alte Produkt eingestellt und es kommt was Neues und das Alte wird vergessen - siehe PW1. Eine Solaranlage ist ein wirklich langfristiges Investitionsgut das auch langfristigen Support braucht. Das sehe ich momentan bei Tesla nicht.

Ich kann momentan nur davon abraten, zumindest sollte man 1-2 Jahre warten bis man sieht wie sich das System bewährt.

:question: Dein Rat ist widersprüchlich. Wenn alle ihn befolgen, gibt es auch in 1-2 Jahren keine Erfahrungen dazu.

Es wird immer Leute geben die unvernünftig handeln und nicht an meinen Rat halten. :smiley:

Ja aber ist es nicht genau das was Elon auch bei Tesla Motors gemacht hat weshalb wir unsere Autos so lieben. Eben weil er sich nicht an das gehalten hat was die Branche seit Jahrzehnten getan hat sondern er dachte nicht „out of the box“ und ging neue Wege bei denen ihm andere immer sagten „Das wir so nie gehen“…

Just my two cents

Wenn man diesen Gedanken konsequent zu Ende bringt, käme man zu dem Ergebnis, dass die Unvernunft der Motor alle Fortschritts ist. :blush:
Fakt ist, dass wir gerade im Neubaubereich neue Lösungen brauchen.

Na ja, wenn man hier im Forum so ließt dann ist es doch bei einigen mittlerweile eine Hassliebe geworden. :unamused:

Davon abgesehen kann man Ein Auto das man problemlos wieder verkaufen kann, wenn es die Anforderungen nicht erfüllt, nicht mit einer Solaranlage vergleichen.

Klar gibt es einige die Solaranlagen und Speicher als Hobby betreiben, und deshalb über Probleme hinweg sehen. Wenn die drei PW1 die man sich schnell vorbestellt hat, nach dem Anschluss nicht so tun wie sie sollen, kommt es dann ganz gelegen dass PW2 bereits angekündigt wird. Dann beginnt das Spiel von vorne.

Jetzt kann man dann das gleiche Spiel mit dem Solardach treiben, aber das hat dann eine ganz andere Dimension wenn es nicht so funktioniert wie man es sich vorstellt. Das Solardach ist nicht so schnell wieder abgedeckt. Das ganze soll ja auch nicht damit enden dass man auf das Tesla Solardach dann eine konventionelle Anlage installiert, weil eben der Ertrag auf gleicher Fläche wesentlich größer ist, und sie auch problemlos 20 Jahre funktioniert. :unamused:

Aber letztlich steht natürlich jedem frei das zu tun was er will. Ich will nur zum Nachdenken anregen und die Begeisterung etwas bremsen.

Diese sollten aber technisch, vom Ertrag und den Kosten mindestens auf dem Niveau bestehender Lösungen sein. Das sehe ich hier aber zumindest für den Einsatz in Mitteleuropa nicht. Die Ertragseinbußen auf der Fläche mögen zwar für Kalifornien keine Rolle spielen, da es dort Sonne im Überfluss gibt. Hier in Mitteleuropa mit rund 1000 kWh/kWp sollte das Ziel sein so viel Energie wie möglich von den Dächern zu holen, sonst kommt die Energiewende zum Stillstand.

Der Trend jetzt nur noch Anlagen auf das Dach zu bauen damit gerade so der Eigenverbrauch gedeckt wird, ist fatal. Das Aussehen der PV-Anlagen ist nicht das wirkliche Problem beim Ausbau, sondern immer noch die Kosten. Und da ist das Solardach von Tesla kein Fortschritt.