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Sind Supercharger heute schon veraltet? Dauerleistung

Ich schrieb es ja schon mehrmals…
Die erste Generation konnte laut Typenschild bis zu 500V abgeben, die jetzigen bis zu 410V.

@OS: Dein Foto ist von einem US Charger.

Hier mal ein aktuelles Typenschild eines EU Chargers, gepostet von RedArrow:

330A continuous sind ablesbar. Real gehen aber mehr. Einige 70er Fahrer berichteten ja schon von 365A Spitze oder so. Liegt aber daran, dass die Spannung dort auch niedriger ist und P = U x I und so :wink:

Könnte die Hardware nun (wesentlich, z.B. die breitgetretenen 800V) mehr, dann dürfte man hier fröhlich alle Typenschilder abkratzen und neue Zulassungen einholen.
Wir werden sehen…

Da Tesla schon 2013 offiziell von einer Lademöglichkeit der Fahrzeugakkus in 5-10 Minuten gesprochen hat würde ich mal unterstellen, dass seut mindestens 2 Jahren ein Masterplan zur Aufrüstung bestehender SuC vorhanden sein muss.

Sehe ich auch so. Vielleicht kann die Hardware ja auch 600V und muss nur freigegeben werden. Ob es dann doch noch 800V werden muss man sehen…

Die Frage stellt sich auch ob der Trafo ein 480V oder ein 400V ist.

Ich verstehe den Threadtitel nicht. Wie kann heute schon etwas veraltet sein, wenn es nichts gibt, was heute besser ist?
Verstehen würde ich, wenn es im Titel um den Ausblick geht (und das tut es wohl). Aber keiner würde ja wohl behaupten, dass das MS heute veraltet ist, nur weil andere Unternehmen bessere Autos ankündigen.

Die Diskussion hat schon einen Wert.
Wenn ein Auto, Fernseher, Handy, wasweißich besser wird, dann erledigt sich das in einem Zeitraum von Jahren einfach durch den Konsum.

Wie war das früher bei Tankstellen, als es bessere Zapfhähne, effizientere Pumpen, weniger Blasen gab? Da wurde sicher auch sukzessive aufgerüstet.

Weiterhin dürfen wir nicht vergessen, dass wir mit >400 kW Antriebsleistung und >2t Fahrzeuggewicht mit Riesenangrifffläche schon im oberen Segment stehen. Ein Model 3 usw wird immer schwächer, kleiner, leichter, sparmsamer sein. Da machen also die bisherigen Ladeleistungen automatisch nochmal eine bessere Figur.

Danke, ich denke auch dass es ein Thema ist, denn es gibt HEUTE schon 800V 150kW Lader und ich denke diese sind später viel einfacher auf 200-300kW aufzurüsten wie ein 400V System, welches bei rund 300A an seine Grenzen stößt. Ja das System gibt es heute noch nicht, aber das C Netz, welches das erste wirkliche Mobilfunknetz war wurde auch abgeschaltet …

Ich mache mir halt ein paar Sorgen dass Tesla mit seinen hunderten von Ladern nicht irgendwann eine Fehlinvestition geleistet haben.

Ein Aufrüsten von 4 Ladern würden eben rund 30.000 - 50.000€ kosten das ist schon ne Stange Geld… Bei rund 600 installierten Geräten. Ich hoffe daher, dass die neuen schon mit anderer Hardware ausgerüstet sind die dann per Software aufgebohrt werden können!

Fehlinvestition halte ich eindeutig für das falsche Wort.
Es ist die Elektromobilität der ersten Generation, welche hervorragend funktioniert und allen voraus ist. Und sie rechnet sich zum Zeitpunkt jetzt. Ist ja nicht so, dass Tesla die Infrastruktur auf Schulden aufbaut und erst später damit groß Geld machen will.
Irgendwann wird sie veraltet sein und ersetzt werden, dann hat sie aber durch die bis dahin geschehene Verbreitung ihren Soll mehr als erfüllt.

Das ist halt Entwicklung. Heute steht der Schrott von morgen. Aber ohne den Schrott von morgen würde heute nichts stehen. Und es gäbe das morgen eventuell gar nicht :wink:

und einen anderen Aspekt darf man nicht vergessen den uns die jüngere Vergangenheit wieder gelehrt hat. 100 Euro sind viel Geld, aber eine Milliarde ist garnix. Ich mach mir keine Sorgen wenn Tesla irgendwann mal sein ganzes Netzwerk renovieren müsste, aber es sollte besser ne Milliarde kosten und nicht ein paar Euro :sunglasses:

RIchtig,
ich denke Tesla hat das im Blick und kann mit geringen Kosten später nachrüsten.
Im Idealfall wird nur die Ladeelektronik ausgetauscht, Schränke, Trafo, Tiefbau, Säulen brauche nicht geändert werden.
Die Frage ist mit welcher Spannung man die jetzigen Stecker betreiben kann.
Bei 600V sind 50% mehr Leistung möglich und bei 800V die doppelte Leistung.

Wo und von Wem ? Bild, Pressebericht, Ankündigung o.ä. ?

Die jetzigen SuC werden doch für jetzigen Fahrzeuge gebraucht und das auch noch länger in die Zukunft solange die Autos halten.
Wenn Tesla zukünftig auf höhere Spannung umschwenkt werden doch nicht die alten Supercharger umgerüstet sondern es werden logischerweise zusätzliche mit der dann höheren Spannung gebaut. Denn es müssen ja so oder so mehr SUC´s gebaut werden je mehr Fahrzeuge verkauft werden.

Koennte auch sein, das man parallel schaltet.
Max. 820v passt doch.

Das würde aber bedeuten, dass neuere Fahrzeuge mit höherer Systemspannung nicht an den alten SuC laden können. Ziemliches Durcheinander dann…

@edevil: Du meinst Reihenschaltung. Und das wäre dann auch eher Gebastel.

Wie gesagt: Ich sehe noch nicht, dass bei Tesla höhere Spannungen kommen. Auch oder gerade zum Model 3 mit geringeren Leistungen und Verbräuchen kann ich mir das nicht vorstellen. Aber wir werden sehen…

Ich sehe da kein Problem…
Wenn wirklich 800V am SuC rauskommen sollen, werden Lader entwickelt, die einen Weitspannungsbereich von 300-800V haben.
Dann können sowohl MS 2013 als auch das MS in 2025 geladen werden.
Aushandeln tut es das MS mit der Säule, was es ab kann.
Genau das macht doch schon jetzt das S60. Dort ist die Spannung auch niedriger…

Genau genommen ist jedes jetzt verkaufte Auto schon wieder Vergangenheit…
Auch bei Verbrennern war das schon 100Jahre so…

Gruss

Mario

Richtig, auf dem Typenschild von den heutigen Ladern steht 50-410V. Wenn man zwei hintereinander setzt ist man bei 100-820V DC.
Tesla wird da bei Zeiten die passende Lösung haben.

Klar, elektrisch. Meinte parallel im Sinne von gleichzeitig ,-)

Ob der Stecker v.d. Pinabstaenden her 800v packt, koennte enge werden, aber ggf. Mit nem anderen Material in den Griff zu bekommen.

Mit einer neuen Fahrzeugen. Kommen dann aber auch die Lader mit mehr Spannung. Diese bilden ja die Basis fuer die SuC.

Sind Zahlen zum Austausch der Ladeeinheiten verfuegbar?
Wie lange haelt eine Ldeeinheit im Schnitt?

Quelle?

Nicht ???

Schulden? Wohl eher schon. Teslas rote Quartalsbilanzen belegen die hohen Ausgaben für ihre Expansion. Das SuC-Netz ist ein wichtiger Bestandteil der Erschließung eines Marktes. In vielen Ländern gibt es Supercharger vor dem ersten Tesla Store.

@OSE dass Tesla einen 2 jähren Masterplan in der Schublade hat glaube ich nicht. Und wenn, dann werfen sie ihn genauso leicht um wie alle anderen Ankündigungen. Möchte hier nur an battery swap erinnern. Die 5-10 Minuten hat JB Straubel mal als langfristiges Ziel genannt. Das halte ich ohne entsprechende Technik im Hintergrund für genauso blabla, wie wenn Audi ein elektrisches Über-Auto ankündigt. Soll erst mal die Kunden bei der Stange halten.

Dass die aktuellen Supercharger ohne Umrüstung 600V oder gar 800V können, ist mir nicht plausibel. Da stecken die gleichen Lader drin wie in den Autos. Das war ein genialer Schritt, um die Supercharger mit billiger Hardware aus Massenfertigung zu errichten. Die anderen machen es nun langsam nach mit modularem Aufbau der Schnelllader.

Nun wird es mit Model X eine neue Bordlader-Architektur geben. Aber das Akkupack ist das gleiche mit 350V (im X70D) oder 400V Nennspannung. Also ich sehe nicht, wieso Tesla extra Kosten für teure Bauteile und Prüfung/Abnahme investieren soll, wenn die 600V in den aktuellen Fahrzeugen nie gebraucht werden. Vielleicht kommt der Sprung auf höhere Bordspannung mit Model 3. Dann reicht es, wenn sie Mitte 2017 anfangen, die Supercharger umzurüsten.

Hier werden schon fünfstellige Beträge für Umrüstungen pro Standort in den Raum geworfen, die ich nicht verstehe. Wenn man die Ladeleistung verdoppeln will, braucht man doppelt so viele Ladegeräte pro Stall. Also kommt ein LKW, hebt die Gleichrichterschränke hoch, setzt neue mit doppelt so vielen Ladegeräten auf das Fundament und fährt wieder weg. Im Werk werden die alten Schränke auseinandergebaut und die Ladegeräte in den Schränken zu neuen Schränken mit doppelter Anzahl an Ladegeräten zusammengestellt. Kein Ladegerät muss verschrottet werden. Die Kosten der Umrüstung beschränken sich dann auf die Arbeitszeit. Die zusätzlichen benötigten Ladegeräte sind keine Umrüstkosten, denn die doppelte Anzahl bräuchte man ja auch, wenn Tesla von Anfang an 800V mit 330A anbieten würde. Ich sehe daher keine Umrüstkosten im hohen fünfstelligen Bereich pro Standort, die nur deshalb entstehen, weil Tesla nicht von Anfang an auf 800V setzte.

Im Gegenteil sehe ich erhebliche Vorteile durch die Modularisierung der Supercharger und die Verwendung der Fahrzeug-Ladegeräte. Sie können diese Geräte in beliebiger Kombination und Anzahl verschalten und erreichen auf jeden Fall bessere Skalen-Effekte als externe Anbieter wie ABB oder Efacec. Im kommenden Jahr baut Tesla schon ohne SuCs mindestens 100.000 Ladegeräte, die auch in den SuCs zu finden sind. In der Zeit verkauft ABB (und auch jeder Konkurrent) vermutlich keine 500 Ladesäulen. Die Kosten für 150kW-Lader der Konkurrenz werden daher immer höher sein als die Kosten für die SuCs.