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"Sicht der Frontkamera eingeschränkt" - keine Einschränkung sichtbar

Das klingt alles Interessant, hoffe da kommt was raus beim ServiceTermin.

Auch ich habe bei meinem 2018er 75D Festgestellt das er immer mal wieder Probleme hat mir der Kamera, bei mir sind es allerdings eher die seitlichen in der B-Säule welche immer mal wieder geblendet sind. besonders in den morgen und Abendstunden extrem. In diesem Zustand kann ich im Winter den AP zu 70% vergessen auf der Autobahn weil ich zu Zeiten unterwegs bin wo die Sonne ständig blendet.

Ja, gute Idee. Ich denke auch wenn die Kamera defekt ist, handelt es sich um eine Folge des Umbaus. Bleib hartnäckig.

Ich habe heute Vormittag vor dem Losfahren zum Einkaufen ein weiteres Mal die Kamerakalibrierung gelöscht, was ich zuletzt vor dem Update auf 2021.44.5 gemacht hatte. Mir ist sofort aufgefallen, dass im KI nun zusätzlich zu lesen ist, dass das System sich kalibriert und das scheint neu zu sein. Der sich langsam um das Lenkrad schließende Kreis war natürlich weiterhin da. Nach der Kalibrierung ging die Visualisierung mal wieder und insgesamt sogar minimal länger als noch mit 2021.40.6. In der Stadt ist mir aufgefallen, dass die Visualisierungen sich fast immer einschalteten, wenn ich an einer Ampel zum Stillstand gekommen war. Auch das gab es mit 2021.40.6 so nie. Aber schon wenige Meter nach dem Losfahren habe ich wieder das Bild wie während der Kalibrierung, also nur die Fahrspur voraus und bei Ampeln bewegt sich ein dünner Querbalken durch das Bild.

Ich bin sehr gespannt, was das am Ende gewesen sein wird. Eine Vermutung hätte ich noch: die Frontscheibe ist nach 200.000km sicher nicht mehr die erste und vielleicht ist bei deren Einbau die Kamera nicht korrekt angebracht worden. Dann müsste aber der AP 2.0 fehlertoleranter gewesen sein, wenngleich der mir auch einmal zu oft wegen desselben Fehlers ausgestiegen war. Allerdings war das wenigstens immer mit Sonnenlicht von vorne oder schräg von vorne.

Ich hole den Thread nochmal hervor, denn angeregt durch eine Diskussion im Thread über das Holiday-Update kam mir ein Gedanke.

Mein AP funktioniert einwandfrei bei völliger Dunkelheit und ohne jedes Licht außer dem eigenen meines Model S. Sobald Straßenlaternen auftauchen oder auch zuviel Gegenverkehr (vorzugsweise in Kurven), dann steigt der AP wieder aus und meldet, daß die Sicht der Frontkamera eingeschränkt sei.

Oben mittig hinter der Windschutzscheibe sitzen drei Kameras, eine für Weitwinkel, eine mit Stadardbrennweite und eine mit Telebrennweite. Nachts und ohne jedes von sonstwoher einfallende Streulicht von Straßenbeleuchtung, anderen Autos oder sogar Hausbeleuchtung würde die Weitwinkelkamera ein weitgehend schwarzes Bild liefern und die Software unter Umständen gar nicht bemerken, daß die Kamera gar kein Bild liefert und daher die Funktion des AP aktivieren.

Mein Auto hatte beim Kauf 202.000km auf der Uhr und meiner Einschätzung nach nicht mehr die erste Frontscheibe. Vielleicht ist da nur ein Stecker nicht richtig aufgesteckt und das Problem läßt sich ganz einfach beheben? Kommt man zur Kontrolle durch Abziehen der Verkleidungen am und unterhalb des Spiegels da ran? Das würde ich mir zu gerne anschauen!

LG
Julia

Antwort zu der Frage aus dem anderen Thread:

Green liest regelmäßig die „Blackbox“ von Teslas aus, da sind alle Perspektiven drin. Beispiele:

Weitwinkel

Normal

Da siehst du überall einen Teil des Rahmens.

Der das Bild verdeckende Rand ist bei meiner Normalkamera viel größer! :open_mouth:

Das ist dann wahrscheinlich nicht normal. Ich meine auch dass der in Dashcam und Sentry abgeschnitten ist, das was du oben in den Videos siehst ist ja die interne Sicht.

Müsste aber nochmal bei mir gucken.

Edit: nein, stimmt nicht, man sieht unten schon den Rand.

Freu!

Ich hatte kurzentschlossen dem Tesla SeC meine jüngsten Vermutungen mitgeteilt und habe umgehend eine Antwort erhalten. Sie hatten ja bereits die Logs des Autos ausgelesen und meine Fehlerbeschreibung korreliert mit dem, was aus den Logs zu entehmen ist: es ist wohl der AP3-Computer in Teilen defekt. Diesen haben sie bereits nachbestellt und der wird am Montag dann ausgetauscht. Ich drücke mir selbst die Daumen, daß das Drama dann ein Ende haben wird!

LG
Julia

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Update: War da nicht gerade ein Rückruf beim Model 3, daß ein möglicherweise abgeknicktes Kabel am Kofferraum die Funktion der Rückfahrkamera einschränken kann?

Das Tesla Servicecenter in der Triester Straße in Wien hat nicht einfach den AP3-Computer ausgetauscht, sondern die Auswertung der Logs zur weiteren Fehlersuche herangezogen. Die aktuelle Aussage ist, daß ein abgeknicktes Kabel die Fehlfunktion ausgelöst hat, was aber nur dann Sinn ergäbe und zum Fehlerbild passte, wenn das ein Kabel der Frontscheibenkamera ist. Der Fehler paßt allerdings so rein gar nicht dazu, daß der AP2 vor dem MCU-Upgrade einwandfrei funktioniert hatte.

Morgen soll das Auto fertigwerden und dann bin ich sehr gespannt.

Drück dir die Daumen, Julia
Lg

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Heute auch nicht, nun am Freitag. Das Auto ist immer wieder mal offline und in teslafi steht seit Stunden rechts am Rand mit dem Symbol für Download „is installing“. Nicht zu fassen, daß das ein nichtfunktionierender Autopilot nach dem MCU-Upgrade war, weswegen ich das Auto ins SeC gebracht hatte.

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So, Update Nummer x: inzwischen wurden einige Steuergeräte ausgetauscht, aber der Autopilot funktioniert weiterhin nicht besser als zuvor. Am Montag werden zwei weitere Techniker von extern erwartet, die sich das Fahrzeug ansehen werden und hoffentlich die Schwachstelle finden. Das muß doch machbar sein, der alte AP2.0 ging doch vorher!

Jetzt steht das Auto die zweite Woche im SeC und es bewegt sich nicht wirklich etwas weiter, nur der SoC des Akkus fällt und fällt, weil das Auto nicht mehr schläft. Morgen werde ich mal anrufen - nein, nicht wegen des Autopilotproblems, aber man könnte mal ein Ladekabel anstecken, bevor der Akku kaputtgeht.

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Wie weit haben sie den SoC runterfallen lassen? Man sollte schon meinen, dass gerade im eigenen Haus darauf geachtet wird.

Das Auto wurde am vergangenen Freitag offenbar nach draußen gestellt und seither nichts mehr daran gemacht. Nachdem die Nächte kalt sind und die Akkuheizung immer wieder anspringt und zudem der Modus „im Service“ verhindert, daß das Auto schläft, ging damit der SoC recht zügig auf jetzt 17% runter. Noch nicht wirklich kritisch, aber man muß ja keinen Defekt provozieren.

Normalerweise stellen die den Wagen nicht im Service Modus ab UND machen ihn zusätzlich an den hauseigenen Lader. Meiner war nach einer Nacht bei 83% SOC (von 13%). Damit ich gut weiterkomme meinte das SeC :wink:

so schaut’s momentan in der App aus, allerdings wundere ich mich darüber, daß nun die blaue Schneeflocke weg ist, obwohl teslafi den Akkustand neben den 20% in Klammern wegen der Kälte mit 16% betitetelt.

Ich zitiere mal meinen drei Wochen alten Beitrag mit der Vermutung, die ich auch Tesla mitgeteilt hatte:

Vorhin nach zwei Wochen Aufenthalt des Autos in der Werkstatt, unzähligen Reboots und dem Austausch von mindestens zwei Steuergeräten erhielt ich den Anruf, daß die Frontkameras nicht richtig funktionieren. Sie wissen noch nicht ganz sicher, ob sie nur nicht korrekt kalibriert sind oder ob sie sie doch austauschen müssen, aber unabhängig davon ist das für mich schon ein :woman_facepalming:

Ich glaube, ich muß mich als forensische IT’lerin doch mal beim Tesla-Service bewerben, solche Fehler finde ich eindeutig schneller, allzumal ich ihnen diesen Hinweis auf die Frontkameras gegeben hatte!

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:joy:
Zumindest haben sie erkannt dass deine Vermutung zutreffend ist, egal ob bewusst oder zufällig. Wäre schön wenn sie das endlich hinbekommen. Der Fehler ist wirklich mühsam, wenn du viel fährst, vor allem Autobahn.

Ich hab denen beim Blinkerproblem auch mehrere Vermutungen mitgeteilt, die nicht weiter verfolgt wurden…
Das dürfte aber vor allem am Prozedere von Tesla liegen: Der „Kundenberater“ schreibt keine Kundendiagnose auf, sondern nur Fehlerbeschreibungen. Auch das dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass sowas in der US procedure nicht vorgesehen ist. Der Techniker, den du nicht siehst, weiß von deiner Vermutung nix.

Dass der Werkstattmeister mit dir das Auto inspiziert, ist kein schlechter Ansatz. Es bleibt zu hoffen, dass Tesla das mal übernimmt.

Ich hab nächste Woche das Auto in Graz. Wien hat resigniert. Bin gespannt auf das Team dort. Nach dem letzten erfolglosen Reparaturversuch hat man mir wörtlich versprochen, „das Auto bleibt so lange bei uns bis der Fehler nicht mehr auftaucht“.
Positiv ist, dass ich mich seit 3 Terminen nicht mehr darum kümmern muss.
Ich werde jedesmal angerufen, um das Auto dort für einen neuen Versuch abzustellen. Sie bemühen sich wirklich.

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Dann drücke ich Dir nun meine beiden Daumen, daß das Grazer SeC endlich Deinen Blinkerfehler beheben kann!

Ich kriege morgen oder übermorgen bescheid, was nun mit den Frontkameras los ist.