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Sicherheitslücken und Patches bei Tesla

Hallo zusammen,

da es bei Bluetooth, WLAN, Browser und Co. regelmäßig Sicherheitslücken gibt (aktuelles Beispiel), habe ich mich gefragt, ob Tesla irgendwo kommuniziert gegen welche Sicherheitslücken man bereits geschützt ist. In den Patch Notes habe ich solche Informationen bis jetzt nicht entdecken können.

So richtig angenehm finde ich es nämlich nicht, nicht zu wissen, ob jemand unberechtigt Zugriff auf mein Model 3 erlangen kann.

Hat jemand da eine Ahnung, ob es etwas ähnliches wie hier bei Android auch bei Tesla gibt oder ob Tesla das ganz anders kommuniziert?

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Das Thema kann man sehr breit diskutieren. Gut ist, dass Tesla Bug Bounties (telsa.com)zahlt. Das hat sich bei vielen Softwareprodukten bezahlt gemacht.

Auch hat Elon mehrfach erklärt, dass ein fleet-weiter Hack den GAU bedeutet. Soll ja schon mal vorgekommen sein.

Dann gibt es eher so PR Maßnahmen wie der Auftritt bei Pwn2Own(Link auf AMS), bringt Aufmerksamkeit. Finde ich gut.

Soweit so gut. Andere Software-/Serviceanbieter geben den Status ihrer Systeme auf einer Webseite bekannt. Da kann man nachgucken, ob alles grün ist. Wir helfen uns hier dann mit aufgeregten Beiträgen, ob denn bei anderen gerade auch die App nicht geht.

Wonach Du aber fragst ist ein Changelog mit sicherheitsrelevanten Bugfixes. Ja, das wäre schön und ist bei vielen Softwarefirmen üblich. Damit baut man Vertrauen zu Kunden auf. Vielleicht ist der vergleichsweise schnelle Rollout der 2020.40.X auf diesen Bug zurückzuführen? Tesla nutzt ja Linux in der MCU. Spekulation.

Generell habe ich den Eindruck, dass Tesla Sicherheit ernst nimmt. Transparent ist Elon bei dem Thema nicht.

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Bug Bounties finde ich auch gut, das sorgt dafür dass ein Hacker sich nicht zwingend auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Diese Statuswebsites finde ich super. Ich glaube die geben den Mitarbeitern auch nochmal mehr anreiz die Systeme dauerhaft am laufen zu halten.

Linux verwenden sie definitiv, aber ob sie bluez einsetzen wäre ja relevant. Halte es jedoch spekulativ für gut möglich.

Ich habe den Eindruck für Elon ist Software Mittel zum Zweck. Das heißt für mich scheint es als nehme man Bugs sehr ernst, aber ob hinter verschlossen Türen auch von vornherein sehr sicher gearbeitet wird weiß man nicht.