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Serienproduktion des Model 3

Ich meine beim 1er BMW musste das Rücksitzscharnier einen zweistelligen Millimeterbetrag (Toleranz) in der Breite überbrücken können um die Rohbautoleranz auszugleichen.

Da mich (und vielleicht auch andere) die Nachricht von Elon
interessiert, aber mein Englisch beim dem ganzen Text
die Schere macht, habe ich mir erlaubt, deepl zu verwenden.

„Fortschritt, Präzision und Gewinn

Elon-Moschus

Heute, 21:32

Jedermann

Fortschritt

Erstens, Glückwünsche sind angebracht! Wir haben nun unsere dritte volle Woche mit der Produktion von über 2000 Modell 3 Fahrzeugen abgeschlossen. Die erste Woche war 2020, die zweite war 2070 und wir haben letzte Woche gerade 2250 abgeschlossen, zusammen mit 2000 Modell S/X Fahrzeugen.

Das ist mehr als das Doppelte der wöchentlichen Produktionsrate von Tesla im letzten Jahr und eine erstaunliche Leistung angesichts vieler Herausforderungen! Es ist äußerst selten, dass ein Automobilunternehmen die Produktionsrate von einem Jahr auf das andere um mehr als 100% steigert. Darüber hinaus hat sich gleichzeitig die Qualität und die Fertigungsgenauigkeit deutlich verbessert, was sich in einem positiven Feedback der Eigentümer widerspiegelt.

Ab heute in Giga und morgen in Fremont werden wir für drei bis fünf Tage anhalten, um eine umfassende Reihe von Upgrades durchzuführen. Dies sollte uns auf eine Produktion von 3000 bis 4000 Stück pro Woche im nächsten Monat einstellen.

Eine weitere Reihe von Upgrades ab Ende Mai dürfte ausreichen, um die Produktionskapazität von 6000 Fahrzeugen des Modells 3 pro Woche bis Ende Juni freizugeben. Bitte beachten Sie, dass alle Bereiche von Tesla und unsere Lieferanten verpflichtet sind, eine Kapazität von ~6000/Woche durch den Bau von 850 Sätzen von Autoteilen innerhalb von 24 Stunden bis zum 30. Juni nachzuweisen.

Jede Tesla-Abteilung oder Lieferant, die nicht in der Lage ist, dies zu tun, muss eine sehr gute Erklärung haben, warum nicht, zusammen mit einem Plan für die Behebung des Problems und präsentieren, dass mir direkt. Wenn jemand Hilfe benötigt, um dies zu erreichen, lassen Sie es mich bitte so schnell wie möglich wissen. Wir werden einen Weg finden oder einen Weg dorthin finden.

Der Grund dafür, dass die Burst-Build-Rate im Juni bei 6000 und nicht bei 5000 pro Woche liegt, ist, dass wir keine Zahl ohne Fehlermarge über Tausende von intern und extern produzierten Teilen und Prozessen hinweg haben können, verstärkt durch eine komplexe globale Logistikkette. Die tatsächliche Produktion wird so schnell wie der am wenigsten glückliche und am wenigsten gut ausgeführte Teil des gesamten Tesla-Produktions-/Lieferkettensystems laufen.

In dem wir bis Ende Juni eine Modell-3-Subsystem-Burst-Build-Anforderung von 6k haben, legen wir den Grundstein für eine stabile 6k/Woche über das gesamte Modell-3-System ein paar Monate später.

Als Teil des Vorhabens in Richtung 6k wird die gesamte Modell-3-Produktion in Fremont auf 24/7-Betrieb umgestellt. Das bedeutet, dass wir der Generalversammlung, der Karosserie und der Lackierung eine weitere Schicht hinzufügen werden. Bitte verweisen Sie jeden, den Sie kennen, der Ihrer Meinung nach die Tesla-Bar für Talent, Tatkraft und Vertrauen trifft. Zwischen Fremont und Giga wird Tesla etwa 400 Personen pro Woche für mehrere Wochen hinzufügen.

Präzision

Die meisten Konstruktionstoleranzen des Modells 3 sind bereits heute besser als bei jedem anderen Auto der Welt. Bald werden sie alle besser sein. Das ist nicht genug. Wir werden so lange weitermachen, bis die Präzision des Modells 3 um den Faktor zehn besser ist als jedes andere Auto der Welt. Ich mache keine Witze.

Unser Auto muss mit einer solchen Genauigkeit und Präzision konstruiert und gebaut werden, dass, wenn ein Besitzer Abmessungen, Plattenabstände und Bündigkeit misst und die Maße nicht mit den Spezifikationen des Modells 3 übereinstimmen, dies nur bedeutet, dass sein Maßband falsch ist.

Einige Teilelieferanten sind nicht bereit oder nicht in der Lage, diese Präzision zu erreichen. Ich verstehe, dass dies von einigen als eine unangemessene Bitte angesehen wird. Das ist ok, es gibt viele andere Autofirmen mit viel niedrigeren Standards. Sie können einfach nicht mit Tesla arbeiten.

Gewinn

Eine faire Kritik, die von externen Kritikern an Tesla geübt wird, ist, dass man kein echtes Unternehmen ist, es sei denn, man erzielt einen Gewinn, was einfach bedeutet, dass die Einnahmen die Kosten übersteigen. Es hat keinen Sinn gemacht, das zu tun, bis wir Skaleneffekte erreicht haben, aber jetzt sind wir da.

In Zukunft werden wir bei den Ausgaben weitaus strenger vorgehen. Ich habe das Tesla-Finanzteam gebeten, jede noch so kleine Ausgabe weltweit zu durchkämmen und alles zu kürzen, was keine starke Wertbegründung hat.

Alle Kapital- oder sonstigen Ausgaben über eine Million Dollar, oder wenn eine Reihe von damit verbundenen Ausgaben in den nächsten 12 Monaten auf eine Million Dollar ansteigen kann, sollten bis zur ausdrücklichen Genehmigung durch mich auf Eis gelegt werden. Wenn Sie der verantwortliche Manager sind, stellen Sie bitte sicher, dass Sie ein detailliertes, erstes grundsätzliches Verständnis des Lieferantenangebots haben, einschließlich aller Einzelteile und Arbeitskosten, bevor wir uns treffen.

Ich bin enttäuscht, wie viele Baufirmen in Tesla miteinander verwoben sind. Oft ist es wie eine russische Nistpuppe von Auftragnehmern, Subunternehmern, Subunternehmern usw., bevor man endlich jemanden findet, der tatsächlich arbeitet. Dies bedeutet, dass viele mittlere Manager Kosten hinzufügen, aber nichts offensichtlich Sinnvolles tun. Auch sind viele Verträge im Wesentlichen offene Zeit & Materialien, nicht Festpreis und Dauer, was einen Anreiz schafft, Maulwurfshügel in Berge zu verwandeln, da sie den Geldzug nie beenden wollen.

Es gibt ein sehr breites Spektrum an Leistungen, von exzellent bis schlechter als ein betrunkenes Faultier. Alle ausführenden Unternehmen sollten die kommende Woche als letzte Gelegenheit betrachten, Exzellenz zu demonstrieren. Alle, die den Tesla-Standard nicht erfüllen, werden ihre Verträge am Montag beendet haben.

Übrigens, hier sind ein paar Produktivitätsempfehlungen:

  • Übermäßige Meetings sind die Schande der großen Unternehmen und werden mit der Zeit fast immer schlimmer. Bitte nehmen Sie von allen großen Meetings Abstand, es sei denn, Sie sind sicher, dass sie für das gesamte Publikum von Nutzen sind, in diesem Fall halten Sie sie sehr kurz.

  • Vermeiden Sie auch häufige Besprechungen, es sei denn, Sie haben es mit einer äußerst dringenden Angelegenheit zu tun. Die Sitzungshäufigkeit sollte schnell sinken, sobald die dringende Frage geklärt ist.

  • Verlassen Sie eine Besprechung oder legen Sie einen Anruf ab, sobald es offensichtlich ist, dass Sie keinen Mehrwert schaffen. Es ist nicht unhöflich zu gehen, es ist unhöflich, jemanden zum Bleiben zu bringen und seine Zeit zu verschwenden.

  • Verwenden Sie bei Tesla keine Akronyme oder unsinnige Wörter für Objekte, Software oder Prozesse. Im Allgemeinen hemmt alles, was einer Erklärung bedarf, die Kommunikation. Wir wollen nicht, dass man sich ein Glossar merken muss, nur um bei Tesla zu funktionieren.

  • Die Kommunikation sollte über den kürzesten Weg erfolgen, der notwendig ist, um die Arbeit zu erledigen, nicht über die „Befehlskette“. Jeder Manager, der versucht, die Befehlskette durchzusetzen, wird bald anderswo arbeiten.

  • Eine wichtige Quelle von Problemen ist die schlechte Kommunikation zwischen den Abteilungen. Der Weg, dies zu lösen, ist der freie Informationsfluss zwischen allen Ebenen. Wenn ein einzelner Mitarbeiter mit seinem Manager sprechen muss, der mit einem Direktor spricht, der mit einem VP spricht, der mit einem anderen VP spricht, der mit einem Direktor spricht, der mit einem Manager spricht, der mit jemandem spricht, der die eigentliche Arbeit macht, dann werden super dumme Dinge passieren. Es muss in Ordnung sein, wenn die Leute direkt reden und einfach das Richtige tun.

  • Wählen Sie im Allgemeinen immer den gesunden Menschenverstand als Ihren Führer. Wenn das Befolgen einer „Firmenregel“ in einer bestimmten Situation offensichtlich lächerlich ist, so dass es zu einem großen Dilbert Cartoon führen würde, dann sollte sich die Regel ändern.

Wenn es etwas gibt, das Ihrer Meinung nach getan werden sollte, damit Tesla besser ausgeführt werden kann oder Sie sich darauf freuen können, mehr zu arbeiten (dasselbe auf lange Sicht), senden Sie bitte eine Nachricht an

Danke, dass du so ein tolles Team bist und jeden Tag Wunder vollbracht hast. Es ist wichtig. Wir verbrennen das Mitternachtsöl, um das Mitternachtsöl zu verbrennen.

Elon

Tja. Vielleicht haben die Jungs bei Audi auch ein bisschen die Werte geschönt. Sowas soll ja vorkommen.
Egal. Wird schon schiefgehen.

Liest sich wie Pressemitteilungen. Was sind das für Briefe und wieso sind die jedes Mal sofort für alle zugänglich?

Wir auch immer, ich finde, selbst jetzt kann man schon sagen, dass es schneller ging als viele dachten. Die News zu Tesla sind ja jetzt live schon aberwitzig, wie lesen sie sich erst rückblickend in einem jahr, wenn Tesla Woche für Woche 6-10.000 M3 baut…

Gesendet von meinem Moto G (4) mit Tapatalk

Ursprünglich hatte GM/Toyota Zertifikate für ca. 450-500k/a Fahrzeuge. Allerdings haben die auch Light Trucks dort gebaut. Irgend ein Experte hat daraus gerechnet, dass Tesla ca. 550-600k Fahrzeuge lackieren kann, mit der Technik die sie eingebaut haben. Wenn man jetzt das Dach wegrechnet, dann sollten 650k Fahrzeuge gehen.

Also ja, das habe ich eingerechnet. :wink:

Email von Elon an Everybody ( Email Verteiler an alle Tesla Mitarbeiter )

Zugänglich weil irgendwer den Forward Knopf drückt oder die Mail kopiert und in einer externen Quelle wieder einfügt.

Ja das sehe ich genauso. Ich kann auch nicht verstehen was das wieder soll. Es gibt so viele andere Baustellen um die man sich kümmern sollte. Ich lege das mal neben den vielen leeren Versprechen ab.

Wenn er mit „soon“ in 5 Jahren meint klingt das realistisch :slight_smile: Elon hat sich halt, wie die meisten anderen auch, eben nicht verändert. Mich würde es freuen wenn er beim MX nur die Anforderung hätte nur auf ein ähnliches Niveau wie die anderen zu kommen. Da der Loaner den ich gerade fahre nach ca. 2000km auch schon Musik mit den Antriebswellen macht und dieses Auto 40.000 VINs älter ist als meines fehlt mir ein wenig der Glaube daran.

Das ist der größte Witz überhaupt. Elon soll doch mal nach Stuttgart kommen und erklären wie denn die Autos dort aufbereitet werden sollen und die schlechte Verarbeitung mit der überschaubaren Anzahl an Mitarbeitern gelöst werden soll. Die Autos werden doch gar nicht mehr direkt zu Tesla geliefert sondern zu einem Bodyshop. Man sieht einfach wie weit er weg ist von seinem Produkt.

Den Bezug von deinem letzten Kommentar zu dem Zitat unter dem er steht verstehe ich nicht.

Das spannende an der Email finde ich folgendes:

Das Ziel per Q1 waren 2500/Woche, erreicht wurden 2000 stk. was einer Zielverfehlung von 20% entspricht oder anders ausgedrückt: Ziel wurde zu 80% erreicht.
Nun propagiert Musk ein neues internes Burst Ziel von 6000Stk/Woche für Ende Q2, damit mit einer Reserve die an die Investoren kommunizierten 5000/Woche erreicht werden. Er schlägt also zu den 5000 Stück nochmals 20% obendrauf für sein internes Ziel.

Des Weiteren ist es vielleicht in der ganzen Negativität über Contractors und Lieferanten untergegangen, aber die Umstellung von einem 2-Schicht auf einen 3-Schicht-Betrieb ist doch signifikant, oder überschätze ich diese Umstellung?

Könnte jemand der sich damit aus der Praxis auskennt die Vor-und Nachteile ausführen?

Ich sehe folgendes:

  • höhere Kapazität
  • höhere Produktion
  • bessere Auslastung der Sachanlagen
  • höhere Kosten (Nachtzuschläge für Mitarbeiter?)
  • keine Stillstandzeiten für Improvements oder Fehlerbehebungen (läuft das Band wirklich 24/7 oder sind da immer wieder Reserven eigeplant?)
  • höherer Personalbedarf

Das genau ist das Problem, welches ich schon so oft angesprochen habe! Ich würde Dir daher empfehlen Dich mal mit der Realität vor Ort etwas näher zu beschäftigen, dann könntest Du das auch nachvollziehen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen kurzen Wegen / flachen Hierarchien im Werk und (egal wodurch) überforderten SeCs? Ich hab da ein semantisches Problem, noch kein inhaltliches.

Au Backe!
Bei Tesla und vor allem bei Musk scheint jetzt Panik auszubrechen.
Es sieht aus wie der Versuch, den Wirtschaftsprüfer davon zu überzeugen, keinen Hinweis auf weiteren Kapitalbedarf in den Quartalsbericht aufzunehmen, weil man nun ja ganz sicher doch die 5k/Woche an M3 schaffen wird.

Mit den von Elen gemachten Aussagen sehe ich leider bestätigt, dass das Model 3 für 35 k$ nicht mit Gewinn zu produzieren ist.
Er will nun 400 Leute mehr einstellen als geplant, und will 24/7 im Dreischichtbetrieb arbeiten lassen, was schon allein die Personalkosten explodieren lässt.

Ich sehe also darin keineswegs eine positive Entwicklung, sondern leider nur das Eingeständnis, dass die gesamte Produktstrategie für das M3 gescheitert ist - insbesondere die gesamte Kalkulation.

Ich fürchte ernsthaft, dass Tesla noch dieses Jahr Chapter 11 in Anspruch nehmen wird. Tesla ist wohl bald ein Übernahmekandidat. :frowning:

Wenn die Zertifikate für die Lackieranlage von Toyota ausgelegt waren, wäre interessant ob die neue Lackieranlage die Tesla von Eisenmann erworben hat geringere Emissionen hat und dadurch mit der gleichen Menge an Verschmutzungszertifikaten nochmals mehr Fahrzeuge gebaut werden können.

Momentan spielen die Zertifikate beim Ramp-Up ja noch keine Rolle, aber bei 10k M3 und 2k MX/S pro Woche wäre das relevant, wenn die Emissionen nicht ggü. den Toyotazeiten, worauf die Abschätzungen ja offenbar beruhen deutlich gesenkt wurden.

Gruß Mathie

Meine Schätzung
M3 meine Schätzung.png

  • weit über 1000 neue Mitarbeiter, denen noch die Erfahrung fehlt und damit nicht so schnell / so gut sind
  • höheres Fehlerrisiko durch Kombination aus Überstunden und Nachtschichten
  • bessere Chancen in Q3 geringere Verluste zu zeigen, da ggf. Ende Q2 sehr viele Fahrzeuge produziert werden, die noch nicht ausgeliefert wurden und erst in Q3 verkauft werden.

Die Umstellung auf 24/7 erfolgt dadurch da die jetzigen Überstunden zu viel werden. Die Planung ging von 2 Schichten/Tag über 5Tage aus. Daher auch 1000Fzg/Tag bzw. 500/Schicht. Da dies momentan nicht realisierbar ist stellt man auf 3 Schichten um für 7Tage um dieses Ziel zu erreichen. Das sind dann bei 5000Fzg/Woche, 714/Tag bzw. 240/Schicht. Daran erkennt man das man bei der Hälfte der Planung ist.
Diese Umstellung kostet natürlich zusätzlich Personalkosten, Betriebskosten, Logistigkosten etc. Für die Wartung und Optimierung bleibt natürlich auch wenig Zeit bei so einem System. Dies kann wenn es dumm läuft kontraproduktiv sein und zu weiteren Stillständen führen.
Zusätzlich müssen auch manche Zulieferanten mit umgestellt werden was wiederum Zusatzkosten verursacht. Die Zulieferanten halten ja die Kappa für 5000/Woche vor. Wenn diese Stückzahlen nicht abgenommen werden entstehen auch wieder Kosten durch Ausgleichszahlungen. Die Zulieferanten müssen ja auch ihr Personal und ihre Kosten ausgleichen.
In der Regel und im Querschnitt rechnet man in der Autoindustrie bei einem ungeplanten Stillstand mit ca. 1.400€/min an Kosten. Diese Kosten können nicht wieder egalisiert werden.
Auch müssen Zusatzkosten über den Ertrag/Für wieder rückgeführt werden was bedeutet das ein möglicher Gesamtgewinn später bzw. Niedriger erzielt wird.Auch müssen kurzfristige Anleihen bedient werden usw.
Je länger die Schere zwischen Soll und Ist auseinanderklafft umso schwieriger wird es und es wird neues Fremdkapital benötigt.
Aus meiner Sicht ist ein 24/7 derzeit kontra. Ein 24/6 wäre idealer da ein Tag in der Woche für Anpassungen etc. zur Verfügung steht.

Danke @Hendrik und @thinksimple für eure Anmerkungen.

@redvienna: deine Schätzung ist sicher zu optimistisch. Du rechnest mit Juni 4x5000/Woche, obwohl angekündigt wurde, dass am ENDE von Q2 eine Durchlaufquote von 5000/Woche erreicht wird. Du bist mindestens immer einen Monat zu früh mit deinen Berechnungen. Dazu kommt, dass ich es für eher unwahrscheinlich halte, dass Tesla ihre Ziele von Musk zu 100% erfüllen werden und es zu weiteren Verzögerungen kommt.

Unsinn, die Kommunikation mit Wirtschaftsprüfern erfolgt nicht über Mails mit der Bezeichnung öffentlich, die an alle Mitarbeiter versendet werden mit der Garantie, dass diese Leaken werden.

Welches Szenario siehst Du, dass schon in diesem Jahr zu einer Chapter 11 Insolvenz führen könnte?

Wenn die Produktion des M3 einen positiven CashFlow erzeugt, sehe ich kein kurzfristiges Insolvenzrisiko.

Wenn kein positiver Deckungsbeitrag aus der Produktion des M3 zu erwarten ist, weil diese zu teuer wird, wie Du behauptest, wie soll dann Chapter 11 funktionieren? Dann würden die Anlagen und die Patente verkauft, das wäre dann kein Chapter 11.

Ich frage mich, ob Du keine Ahnung vom US-Insolvenzrecht hast oder hier bewusst unfundierte Behauptungen aufstellst?

Gruß Mathie

Richtig. Die jetzige Planung sieht vor das „ab“ Ende Juni 6000/Woche mit 24/7 erreicht werden (so dass es effektiv 5000 sind) und ab der Folgewoche dies weitergeführt wird. Sukzessive soll dann der Prozess stabilisiert werden und langsam die Zusatzschichten abgebaut werden.
Inwieweit dies gelingt kann zu jetzigen Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden. Wenn gewisse Stationen von übermässiger Automatisierung „befreit“ würde und dadurch Ruhe in den Ablauf kommt und man sich auf den Prozess konzentrieren kann mag das schon klappen.
Bei Zulieferanten ist das Gang und gäbe Während der Hochlaufphase (ich vermeide RampUp, so heissts drüben) wird über mehr Schichten mit mehr Personal gefahren und dann sukzessive abgebaut.
Automobilhersteller vermeiden dies aber. Daher werden im Vorfeld Vorserien mit Stückzahlen gefahren um den Prozess zu optimieren und anzupassen. Sonderschichten werden i.d.R. nur dann eingesetzt wenn ungeplante Stillstände waren ( Ausfall Zulieferant, Ausfall Eigene Anlage etc.) oder die Verkaufszahlen nach oben gehen. Genauso wird auch reduziert wenn die Verkaufszahlen nach unten gehen.
Mit den Verkaufszahlen hat Tesla ja kein Problem nur mit der Erfüllung derselbigen. Man muss jetzt mal die nächsten 2 Monate abwarten wie sich die Massnahmen auswirken.