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Serienproduktion des Model 3

Na mal abwarten, was dabei rauskommt.

Höchste vin 18540

nhtsa.gov/recalls?vin=5YJ3E1EA9JF018540#vin

Hi Thinksimple, danke für dein Beitrag und willkommen im forum. Eigentlich gibt es ein andere Bereich um dich vorstellen zu können, da ich Spanier bin sehe ich das lockerer [emoji6]

Ich hoffe die 31.03 Schlangereservierer bald (Ende 2018?) bedient werden und nicht Mitte 2019. Ich finde Tesla sollte es „moralisch“ tun um diese (für jede Firma) wertvolle über-motivierte,-zeugte Kunde nicht zu verlieren.

Es ist ein bitteres Gefühl wenn in die USA die 3er seit Dez2017 in teils-mengen ausgeliefert werden und die Owners und andere Pioniere in EU bis Anfang/Mitte 2019 warten müssen. Wenn es von vorne an so von Tesla gedacht war, dann haben die,meine Meinung nach, die Reservierungs Event nicht richtig gestaltet und Ausland hätte später reservieren können. Die haben unsere guter Wille und Geduld für Ihre gutes ausgenutzt (um die Welt zu zeigen was für ein großes internationalen demand gibt).

Sorry fürs meckern aber ich bin immer noch von der Diebstahl meines S sehr sauer.

Gruß, Juanmax

Ab hier lief die „Aufschreibung“
27.10.: 9 neue VINs, höchste 2145
28.10.: 494 neue VINs, höchste 2639
21.11.: 1201 neue VINs, höchste 3840
20.12.: 954 neue VINs, höchste 4794
28.12.: 3568 neue VINs, höchste 8362
20.1.: 7 neue VINs, höchste 8369
20.1.: 19 neue VINs, höchste 8388
25.1.: 1672 neue VINs, höchste 10060
2.2.: 1262 neue VINs, höchste 11322
3.2.: 26 neue VINs, höchste 11348
2.3.: 1088 neue VINs, höchste 12436
10.3.: 1387 neue VINs, höchste 13823
20.3.: 2042 neue VINs, höchste 15885
24.3.: 2655 neue VINs, höchste 18540

Das deutet wirklich eine deutliche Steigerung an.

23.3. ist die letzte Meldung.

Also +2,5k binnen 3 Tagen. :astonished:

Siehe mal so, den Bestellern in den USA geht’s ja genauso. Jeder rechnet seit letzten Jahr mit dem Durchbruch in der Produktion und erhoffte sich ein besseres Lieferdatum. Durch den Rückstand ist es natürlich problematischer die für die Homogolation und Tests in der EU benötigte Menge an Fahrzeugen bereitzustellen. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
Wenn die Produktion alsbald hochfährt können diese Fahrzeuge leichter abgezweigt und das Thema EU-Fahrzeuge intensiver angegangen werden.

Bei Einführung des Model X war im Seriennummer-Kreis, in dem sich die Model 3-VINs jetzt bewegen, die EU-Typenzulassung längst durch. Ich fahre so ein Beweismittel.

Der Produktionsanlauf war streckenweise auch recht holprig, als Störfaktor wurden seinerzeit Falkenflügeltür und Sitze genannt. Eine Handvoll im Q3/2015, 208 Model X im Q4/2015, 2.400 im Q1/2016, 4.625 im Q2/2016. Im Anschluss lief dann mein einäugeliges Fahrzeug vom Band, wurde zusammen mit weiteren 8.699 Exemplaren im Q3/2016 ausgeliefert (ca. 15.700 kumulierte Auslieferungen seit Start).

Für Tests, Versuchsfahrten sowie anschließende Homologation braucht es nicht so viele Musterfahrzeuge, es braucht auch nicht lange Vorlaufzeiten. Wir sind jetzt im neunten Monat seit Startschuss der Model 3-Serienfertigung. Dass man für den europäischen Absatzmarkt sinnvollerweise den Tesla-spezifischen Typ 2-Ladeanschluss mit den zwei zusätzlichen DC-PINs für eine CCS-Typ 2-Kombo-Garnitur erweitert war hoffentlich schon in der Entwicklung berücksichtigt, so was würde nämlich die für US-Zwecke recht großzügige Dimensionierung der Ladeanschlussklappe erklären.

Könnte also neben Kanada zügig auch EU-Auslieferungen geben, gibt es aber nicht, wird nach heutiger Kenntnis erst ab Anfang 2019 erfolgen. Das ist deutlich langsamer als damals beim Model X, sowohl auf der Zeitschiene als auch bei den Mengen im Ramp up.

Hierfür gibt es keine sachlichen Zwänge, dies ist einfach nur so gewollt. Tesla bevorzugt erst einmal den eigenen Heimatmarkt. Leider.

Woher wießt Du das? Ich weiß es nicht, aber ich finde es extrem plausibel, dass es anders ist. Tesla wird ein riesen Verlustquartal schreiben, soviel wird kaum jemand bestreiten. Die Bar-Reserven werden auch deutlich schrumpfen. Die Firma ist in einer sehr kritischen Phase und kämpft ums Überleben. Oder diest Du das anders?

Die EU-Produktion zu starten ist ein riesiger Aufwand. Man muss Produktionskapazitäten hier schaffen (Tillburg reicht dafür nicht mehr), den Service Ausbauen, sowohl personell als auch die Infrastruktur. Für mich ist es sehr nachvollziehbar, dass sie erstmal alles dafür tun mit dem geringstmöglichen Aufwand so viele Autos wie möglich zu verkaufen, um überhaupt zu überleben.

Mein letzter Stand ist, dass die Model 3 komplett montiert in die EU kommen und Tillburg nicht benötigt wird.
Tillburg bleibt für die Hochpreisigen Modelle, da lohnt sich der Aufwand.

Ich kann dir leider nicht mehr dazu sagen, aber grundsätzlich hast du Recht.
Es müssen halt auf EU Ebene einige Tests absolviert werden und dafür braucht man auch Fahrzeuge die hinterher nicht mehr zu gebrauchen sind.
Das in der Entwicklung für den Weltmarkt die Ladesystene berücksichtigt wurden ist denke ich selbstverständlich.
Das die Produktion nicht soweit ist ist natürlich bedauerlich aber bei so einem Serienstart (der ist schließlich der allererste bei Tesla in der Dimension) kann nicht alles reibungslos verlaufen. Es ist vielleich auch dem Enthusiasmus und den Investoren geschuldet das man auf die Vorserien verzichtet hat. Aber auch die etablierten Hersteller haben ab und an Probleme beim Anlauf.
z.B. die S-Klasse (W222) hatte damals beim Anlauf Probleme die die Anlaufkurve um 7 Monate verschoben hatte.
Aber sehen wirs mal so, 10 Monate sind nicht mehr so lang. In der Zeit bekommst du auch keinen E-Smart.

Aber meinst du nicht das die 10% Importzoll die der Endkunde zahlen muss sich auf die Verkäufe auswirkt. Man macht ja ein CKD deswegen um den Importzoll zu senken und das Fahrzeug nicht zu hochpreisig wird.
Also mir würde es schon was ausmachen wenn ich 3500€ mehr zahlen muss beim Basisfahrzeug.

Es sind 5% Unterschied.
Komplettes Model 3 10% Zoll.
„Teile“ vom Model 3 5% Zoll.

Werden das komplette Modell und die Teile denn auch auf der gleichen Basis besteuert? Wenn Tesla es schafft einen relevanten Teil der Wertschöpfung buchhalterisch in die EU zu verlegen, dann ist die Basis für die Zollberechnung ggf. bei den importierten Teilen auch noch geringer und der Unterschied damit größer.

Ob es einen relevanten Unterschied in der Basis für die Zollberechnung gibt, weiß ich allerdings nicht.

Gruß Mathie

Vieleicht handelt Elon ja noch nen günstigeren Zollsatz aus. Er hat ja gute Kontakte und USA und EU wollen ja reden :slight_smile:

Ich spekuliere mal: wenn Trump auf EU Strafzoll gegen Stahl und Alu verzichtet, dann verlangt man von der EU auf überhöhte Importzölle auf US Cars zu verzichten.

Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass der Konflikt mit der amerikanischen Regierung über Strafzölle auf Stahl und Aluminium dauerhaft beigelegt werden kann. Sie ist bereit, Washington im Gegenzug niedrigere Einfuhrzölle auf amerikanische Autos in Europa anzubieten.

faz.net/aktuell/politik/ausl … 11172.html

Schön für uns, schlecht für Tilburg.
Die Endmontage wird dann wohl zum Ersatzteil-Verteilzentrum.

Transportzeiten schneller, Tesla-Preise günstiger, der Wechselkurs läuft ja auch in die passende Richtung. Haben wir heute schon ausreichend die US-Präsidentschaft gelobt? Das ist doch großartig.

Der Mann räumt tüchtig auf und bewirkt möglicherweise mehr für die Elektromobilität in Deutschland als unsere eigene Bundesregierung, die sich mit maximal 2.000 EUR einbringt.

Dann gehen aber wahrscheinlich keine 4 Stk. Model S mehr in einen Container. Selbst wenn, Tilburg hat trotzdem genug zu tun.
LGH

Die zusätzlichen Container-Frachtraten für Land- und Seetransportweg werden sicherlich deutlich günstiger sein als der Zusatzaufwand durch Zerlegen in Fremont und erneutes Zusammenbauen in Tilburg, so dass alleine das Handling für Tesla günstiger wird. Sonst bestünde ja kein Verbot, am bisherigen Verfahren festzuhalten. Ich nehme an, dass das alles 1:1 durchgereicht wird an uns Endkunden, der Verkauf global also weitgehend mit identischen Zielmargen erfolgt. Damit wird das Model3 günstiger als unter bisherigen Umständen oder vermeintlichen USD-EUR-Wechselkursen einer Clinton-Präsidentschaft.

Da die Automobil-Zollsätze vermutlich Signalwirkung auf das Weltbild der US-Handelspolitik haben, könnte da statt 10 % vielleicht sogar eine Null statt nur eine wechselseitige 5 % heraus kommen. Dass jetzt Europa mit Chryslers, Buicks und Ford Pick up-Trucks überschwemmt werden kann ich mir nicht so recht vorstellen.

Insofern war der Punkt aus US-Sicht berechtigt, unseren Endabnehmern 10 % Zoll draufzuschlagen wo die US-Kunden nur 5 % belastet kriegen etwas einseitig. Bei Rindfleischhälften dies, bei Kühlschränken jenes, Handelspolitik ist ein Dickicht. Die Europäer haben die 10% auf Autos vermutlich eher gegen die Japaner gerichtet, die härtere Wettbewerber für die heimische Industrie sind. Für die ist jetzt gar nicht witzig, dass deren Endmontagen im Vereinigten Königreich liegen und demnächst wohl aus dem Zollgebiet hinauswandern.

„als der Zusatzaufwand durch Zerlegen in Fremont“ … @Flottes Wiesel - hast Du schon mal Tilburg besucht und gesehen was da „zerlegt“ aus den USA ankommt? Ich glaube es eher nicht.

Ich habe es mir angesehen und war sehr überrascht wie gut das geregelt ist. Das Auto kommt in 3 Teilen

  • voll ausgebaute Karrosie mit montierter Hinterachse und einer „behelfs“ Vorderachse damit der Wagen selber rollen kann
  • Vorderachse mit Motor
  • Akku

Vorderachse und Akku werden erst in Tilburg dem Wagen zugeordnet. Die Teile müssen also nicht gemeinsam transportiert werden und man muss nicht warten bis man die passenden Teile gefunden hat. Es gibt vielmehr ein kleines Zwischenlager damit immer ausreichenden Achsen/Akku vorhanden sind.

Wenn ich es richtig verstanden habe gelten für den Akku auch andere Sicherheitsanforderungen beim Transport und deshalb auch ohne Zollregeln andere Argumente für einen getrennten Transport.

Auf meine Frage ob den auch das Model 3 in Tilburg montiert werden wird kam sofort die Antwort das das aus Kapazitätsgründen nicht geht. Man ist schon mit Model S/X voll ausgelastet. Im Gegensatz zu Freemont war in der Halle auch zu sehen das sie komplett genutzt wird.

Ich nehme an, dass die Model S- und Model X-Exportfahrzeuge in Fremont trotzdem durch eine Endkontrolle laufen müssen, so dass dort was zumindest temporär fahrfähig wird und anschließend Demontage stattfindet. Ansonsten müsste in Tilburg ja Kapazität verfügbar sein, um alles mögliche nacharbeiten zu können, falls dort erst eine umfassende Endkontrolle wäre (Sie prüfen natürlich schon vor Weitertransport an die Service Center, aber vermutlich nur bezüglich der verheirateten Komponenten).

Ich hatte aber noch nicht das Vergnügen, eine Tesla-Fertigung besichtigen zu dürfen. Ich kenne nur andere Produktionsstätten. Daher ist das Spekulation.