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Serienproduktion des Model 3

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, genau meine Meinung. Für mich, mit rosa Brille und MS in der Garage, ist alles gut und es läuft in die richtige Richtung. Die letzten Monate sind im Fluge vergangen … werden die nächsten auch. Go Tesla Go :smiley: .

Als draengelnder Besserwisser, Aktionaer und ungeduldiger Mensch bin ich von den Model 3 Zahlen enttaeuscht.

Als Stratege um Tesla weiterhin ungestoert ein Monopol zu sichern koennte es nicht besser laufen: Bis heute darf Tesla ungestoert im Revier der deutschen Oberklasse mit Model S und Model X wildern. Die Zahlen fuer S/X sind eigentlich der helle Wahnsinn, vor allem, wenn man bedenkt dass der Gesamtautomarkt in den USA derzeit am schrumpfen ist, beide Modelle nach traditioneller Meinung eigentlich unbedingt „refreshed“ werden muessten und wir uns mitlerweile mehr als 5 Jahre nach Markteinfuehrung des Model S befinden…

Haette Tesla seine urspruengliche Guidance mit Produktionsstart in 2018 beibehalten, haetten wir heute Panik bei BMW, Audi, Mercedes & Co. So aber herrscht haemisches Grinsen und „ich hab’s ja gleich gesagt“. So aber ist die Dringlichkeit gefuehlt vertagt worden.

BTW zum Thema: VW kann ohne Probleme Millionen Autos herstellen:

Quelle: volkswagen.co.uk/new/golf-vii-pa/explore/gte

Und das ist nur ein Hybrid.
Wie sieht es beim e-Golf aus?

Von wann stammt dieser Wert mit den 56 Sekunden?

i8 oder i3?

In München wird kein i3 und kein i8 gebaut, dieser Wert bezieht sich deshalb auf den 3er, 3er Hybrid, 4er und M4. Ich denke aber, dass sich der Produktionstackt von E-Autos nicht sehr stark unterscheidet und deshalb bei Tesla die oben genannten angestrebten 60 sec. durchaus realistisch sind.

Hallo DOC MO93,

Danke für die Taktzeit, habe ich so nicht gewußt. Aber wer sagt, das diese Zeit auch für jeden anderen Autobauer so sein muß?

In unserer Produktion, hatten wir einen Stäubli Roboter, der eine Getriebesteuerung, eigentlich nur von einer Position, zur anderen Position, 90 Grad weiterbewegen mußte. Der Roboter wurde von unseren hauseigenen Programmieren dann so programmiert, das der Roboter das Teil über Kopf ( des Roboters ) bewegt hatte. Auf die Frage hin warum er das Teil nicht einfach in einer einfacheren Fahrt von A nach B, (in einer Ebene) antwortete unserer Programmierer, das er dem Roboter den Aufnahmepunkt und den Ablegepunkt angeben könne, und die Fahrt von A nach B, der Roboter so auswählt. Er könne nichts daran ändern.

Als dann mal ein Service Mann von Stäubli, wegen des Roboters bei uns war, fragte ich ob es vom Weg her nicht kürzer programmierbar wäre, sagte dieser es wäre überhaupt kein Problem.

Was ich damit sagen will, wenn man sich manche Prozesse genauer anschaut, kann man überall noch ein paar Sekunden rauskitzeln, dazu müssen dann natürlich auch die richtigen Wissensträger vor Ort sein.

Letztenendes war dieser Prozess des Roboters in dieser Linie, nicht der Taktgeber, aber was ich immer nicht verstehe, warum mache ich, wenn eine Maschine es schneller und dann gleichzeitig auch noch besser könnte, diesen Prozess nicht schneller?

Gruß

Kurt

Ist allerdings aus 2014:
mz-web.de/wirtschaft/fliess … mw-3017468

heise.de/autos/artikel/Audi … 04441.html

Ihr dürft auch nicht denken das alles ein Band ist.
Das Endmontage Band kann sicher mit 60 Sekunden laufen. Aber Teile die an die Endmontage kommen können natürlich mehr Zeit benötigen. Dann kann man eben einzelne Prozesse/Maschinen verdoppeln oder aufteilen oder zusammenzulegen.
Ziel ist es dann eben jede Station im gleichen Takt zu haben. Da sind 60 Sekunden bei der Auto Industrie jetzt keine besonderheit. Ein Golf Band sollte das normal haben.

Da war man doch kreativ hat den Semi und den Roadster vorgestellt und sicher 300 Mio plus x eingenommen. Hilft erstmal um kurzfristig die Lücke zu stopfen bis Geld für die Produktion von den beiden aus dem M3 zurückfliesst.

Das ist meiner Meinung nach der entscheidende Punkt.
Solange Tesla das Model S und X besser verkauft als von den meisten erwartet wurde und dann auch noch viel mehr produziert als die direkte Konkurrenz, was soll da bitte groß schief gehen?

Tesla wird auch in der Klasse Nummer 1 werden.

Gibt ja nicht viel Konkurrenz. 2019 ist auch Nissan überholt. (Gesamtzahl)

500k waren ursprünglich für 2020 avisiert - bis der Start um 2 Jahre vorverlegt wurde.

Mein Tipp: 200k - 300k 2018

Tesla hat den Model 3-Konfigurator jetzt für alle anderen US-Bundesstaaten freigegeben. :slight_smile:

Atmet doch einfach mal alle durch. :slight_smile:
Und die Besserwisser die sagen die deutschen Autobauer lassen x sec. ein Auto vom Band laufen, sollen doch einfach mal gegen genau diese Automacht eine eigene Autofirma aufmachen und Ihre Idee am Markt verkaufen.
Sorry, aber immer nur gequatsche, machen einfach mal machen und dann kann man sich hier hinstellen und sagen so und so wäre es besser.

Ich denke in einem Jahr werden wir nicht mehr darüber sprechen müssen. :slight_smile:

Beweis:

Selbst wenn Tesla im Jahresmittel lediglich 3000 Model 3 pro Woche schaffen würde, dann wären das immernoch über 150.000 Model 3 + ca. 100.000 Model S und X… also ich gehe von MINDESTENS 250.000 verkauften Fahrzeugen in 2018 aus und das wäre schon ein historisch einmaliger Erfolg.
Porsche hat 10 Jahre gebraucht um von 100.000 auf 250.000 verkaufte Fahrzeuge zu kommen!

Tesla hat vieles, aber sicher kein Geld-Problem. Die bekommen, wenn sie es brauchen, sehr schnell sehr viel Geld auf dem freien Markt für immer noch niedrige Zinsen (aktuell zahlt Tesla 6 %). Die haben 3 Milliarden an Bar-Reserven rumliegen, Geld ist nicht deren Problem…

Edit: Zumindest nicht im Moment.

Es ist absehbar, dass Tesla mehr Autos pro Jahr verkauft als Porsche. Ab da werden einige Leute sehr nachdenklich werden.

Ich hatte ja mal eingeworfen dass Tesla vermutlich absichtlich oder zumindest gewollt eine Verzögerung hat, weil es bei den Batteriekosten abwärts gehen könnte.
Auch denkbar wäre die Rate der Stornierungen zu beobachten um nicht in eine Überproduktion zu laufen. 1000 USD sind schnell mal angezahlt, ob man das Auto dann nimmt steht auf einem anderen Blatt. Das könnte auch die seltsamen VIN erklären.

Guten Morgen,
in diesem Forum und auch an anderer Stelle und in den Medien wird immer wieder davon gesprochen bzw. darüber diskutiert, dass Tesla nun in die Pötte kommen muss, da die Konkurrenz nicht schläft und selbst die großen Automarken spätestens ab 2019 massentaugliche e-Autos auf den Markt bringen.
Ich sehe zumindest hier überhaupt kein Problem. Niemand wird doch ernsthaft glauben (geglaubt haben), dass der Weltmarkt für e-Autos nicht größer ist als die Möglichkeiten der Fa. Tesla, bzw. dass Tesla diesen Markt alleine befriedigen kann - egal, wie viele Autos sie nun tatsächlich auf die Straße bekommen.
Ich bin der Meinung, dass es gut für Tesla ist, wenn andere Hersteller ebenfalls e-Autos auf den Markt bringen - gerne auch in der selben Preisebene als direkte Konkurrenz. Denn dadurch vergrößert sich der Markt! Derzeit ist der der e-Auto-Markt weltweit noch eine Nische, die Tesla zusammen mit einigen Anderen komplett ausfüllt. Wichtig ist, dass der gesamte Markt wächst und das wird er nur, wenn andere Hersteller auch e-Autos auf den Markt bringen, wodurch immer mehr Menschen auf den Zug aufspringen und auch die Infrastruktur entsprechend mit wächst. Es müssen doch nicht alle einen Tesla fahren wollen!
Dann wächst auch der Markt (das Stück der Torte) für Tesla und die Firma kann wachsen. Es sollte niemals das Ziel von Tesla sein, die meisten e-Autos zu produzieren, sondern sich als besondere Marke (ähnlich zu Apple) am Markt zu etablieren. Apple baut auch nicht die meisten Handys (das macht Samsung) und BMW oder Porsche auch nicht die meisten Autos (das machen VW oder Toyota) - aber es sind allesamt „coole“ Marken, die sehr produktiv am Markt bestehen.
Da muss Tesla hin! Und das nicht trotz großer Konkurrenz, sondern wegen der großen Konkurrenz…
Daher bin ich zumindest in dieser Hinsicht völlig entspannt. Konkurrenz ist nicht das Problem von Tesla - eher das Geld. Irgendwann in den nächsten ein bis zwei Jahren MÜSSEN die in die schwarzen Zahlen!

Sehe ich genauso, Wettbewerb belebt das Geschäft! Ich denke halt, dass die „Kollegen“ so einen Ramp Up deutlich einfacher hinbekommen und auch mit einer entsprechenden Grundqualität. Wenn ich mir anschaue wie oft mein MX in die Werkstatt muss und was da alles getauscht werden muss so übertrifft das selbst unseren BMW von früher.