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„Seltene Erden!“ Wer kann es auch nicht mehr hören?

Vorab ein großes Dankeschön an die Ersteller des Forums und an alle die schon so viele nützliche Inhalte Beigetragen haben. :wave:

Um ein gutes Bild zu bekommen und eine Entscheidung zu treffen, haben mir einige Infos hier sehr geholfen, zuletzt zum Thema AHK am Model 3. Ich hoffe ich kann zukünftig auch etwas beitragen.

Nach 5 Auto-Generationen deutscher „Premium“-Hersteller habe ich fertig mit Verbrennern und gehe guter Dinge den Schritt zum Tesla. Hatte eigentlich bis zum Model Y warten wollen aber probiere es jetzt zunächst mit einem Model 3 SR+, denke es reicht mir (erstmal) auch vollkommen aus.

Von „den Schritt zu wagen“ würde ich bei Teslas mittlerweile tausenden Superchargern und den kontinuierlich in die Fahrzeuge einfließenden Verbesserungen nicht mehr sprechen wollen.

Für alle die es vielleicht interessiert, meine 2-3 Gedanken zum Thema bzw. Beweggründe. Ich vermute der / die einer oder andere kann sich damit identifizieren:

Reichweite, Ladezeiten etc.

Von einer Lademöglichkeit zu Hause ausgehend habe ich mal überschlagen, wieviel Zeit ich für den Großteil der jährlichen Wegstrecken (überwiegend zur Arbeit) nicht mehr an Tankstellen verbringen werde. Das wiegt die Zeit der Ladestopps für längere aber seltenere Strecken z.B. in den Urlaub bei mir lange auf.

Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren wurden über mehr als 100 Jahren weiterentwickelt und irgendwie tut sich da schon lange nichts bahnbrechendes mehr. Zeit für was Neues. Man kann es drehen und wenden wie man will, am Ende erzeugt ein Verbrennungsprozess auch Verbrennungsprodukte.

Wo standen wir eigentlich Anfang des 20. Jahrhunderts in Sachen Verbrenner-Reichweite? …

EVs werden erst seit Tesla (nicht Nikolai ich meine natürlich die Tesla, Inc. :grinning_face_with_smiling_eyes:) also seit knapp 15 Jahren ernsthaft massentauglich entwickelt und schon jetzt zeichnet sich ein deutliches Bild ab. Ohne Tesla würden die Dinosaurier so weiter machen.

Selbst wenn man allen Strom für EVs aus Erdöl erzeugen würde (was zum Glück nicht der Fall ist) wäre mir das lieber, zentral in einem Kraftwerk, gefiltert und außerhalb von Städten, anstatt jedem einzelnen Autofahrer dünnwandige „saubere“ Verbrennungsmotoren mit unzähligen Zusatzaggregaten zu verkaufen, die das Auto immer komplexer, wartungsintensiver, teurer und kurzlebiger machen. :man_shrugging:

Viele Diskussionen erinnern stark and den Wechsel vom Röhren- zum Flachbildfernseher oder vom Tasten-Handy zum Smartphone. Angst vor Veränderungen, alles normal.

Man stelle sich aber vor wir würden schon seit Jahrzehnten alle elektrisch fahren und es käme dann jemand um die Ecke und würde sagen. „Schaut mal, die Erdöl-Pampe kann man mit seeeehr viel energetischem Aufwand aufbereiten und dann über einen Verbrennungsprozess im Auto in Bewegungsenergie umwandeln, alles was man dazu braucht sind hunderte komplexe bewegliche Teile und damit es einigermaßen sauber hinten aus dem Auspuff kommt, noch diverse Anbauteile.“ … Das würde niemand ernsthaft gut finden und mitmachen.

„Seltene Erden!!“

Könnt ihr es auch nicht mehr hören und wer hat eigentlich diesen Begriff entworfen? Dazu sagt ein Artikel aus meinen Bookmarks irgendwie lustig „Bei seltenen Erden handelt es sich weder um Erden, noch sind sie wirklich selten.“

Ja, natürlich ist auch ein EV nicht komplett „sauber", es hat auch viele Kunststoffteile (aus Erdöl) und wird auch nicht ewig halten. Aber mal ganz unvoreingenommen weg vom Ist-Stand hin zur Zukunft: Wer will denn wirklich noch weiter diese kaputtentwickelten komplexen Verbrennungsmotoren fördern, außer (irgendwie verständlicher Weise) die Industrie die dahinter steht?

Ich scheue keine Diskussion aber immer dieselben „Argumente“ mit offensichtlich wenig bis keinem recherchierten Hintergrund sind fast ermüdend. Stößt man mit der Recyclefähigkeit und der so nie dagewesenen Chance, endlich erneuerbare Energien tatsächlich gut speichern zu können auf taube Ohren, empfehle ich diesen Satz: „Wir unterhalten uns einfach in 10 Jahren nochmal.“

Ich verstehe und teile die Faszination für Verbrennungsmotoren ja auch, genau wie die für Dampflokomotiven. Hier geht es aber um Mobilität im Alltag.

Spaß

Weg von Grundsatzdiskussionen: Endlich macht Auto fahren im Alltag wieder Spaß und bewegt sich in eine komplett neue innovative Richtung mit tatsächlichen neuen Mehrwerten für den Verbraucher.

Anstatt dem Kunden echte Mehrwerte zu generieren, fühlte sich die Konzernstrategien der „Premium“-Hersteller für mich zuletzt genauso kaputtoptimiert an, wie deren Motoren. Nur einige gesammelte Erfahrungen:

  • Generelle Unterdimensionierung von Fahrzeug-, insbesondere Motorkomponenten zur Kostenreduzierung zu Lasten der Haltbarkeit mit teilweise kuriosen Effekten:

Kostenpunkt für das Nachrüsten einer Anhängerkupplung: 2.500€ (inkl. Rabatt). Grund: „Ihr Motor ist ab Werk nicht dafür ausgelegt, es muss neben der Anhängerkupplung auch ein anderer Kühler verbaut werden. Das Anbauen einer Anhängerkupplung ohne diese Maßnahme würde zum Garantieverlust führen.“ Wtf! Das Auto hatte knapp 200 Diesel-PS und Allrad und es darf so ab Werk keinen Anhänger ziehen, nicht einmal einen Fahrradträger??

  • Bewusstes Weiterverbauen von billigeren Komponenten obwohl bekanntermaßen problembehaftet. Bessere Lösung wird nur bei Reklamation nach Kundenwunsch und nicht eigeninitiativ umgesetzt. Motorschäden (dann oftmals nach Garantieablauf) werden in Kauf genommen.

  • Reduzierte Verschleißmaße und Materialgüte z.B. an Bremsen zur Erhöhung der Wechselintervalle.

  • Updates? Fehlanzeige. Navi-Kartenupdates nur selten und gegen hohe Gebühren. Systemupdates selbst auf Nachfrage nur ungern oder gar nicht und wenn dann auch nur in der Werkstatt.

  • Exorbitante Servicekosten mit teilweise 100% Preisaufschlägen gegenüber identischen Teilen desselben Zulieferers, nur ohne das Autobauer-Logo. Das bringt mich zum letzten Punkt.

Service & Qualität

Ich wünsche mir ein Auto, dass dank seiner Qualität und möglichst geringer Komplexität wenig bis garkeinen Service braucht.

Neben den übertriebenen Wartungs- und Reparaturkosten zahlt der Kunde am Ende auch die Serviceberater und Verwalter mit, genauso wie die pompösen Autohäuser. Versteht mich nicht falsch, ich weiß, das sind alles Menschen und deren Arbeitsplätze. Einige habe ich in der Zeit gut kennen und schätzen gelernt.

Der Wandel lässt sich aber nicht verhindern. Oder um es mit den Worten von Victor Hugo zu sagen: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Besser ist es da mitzuschwimmen als zu versuchen es zu verdrängen.

Ich denke nicht, dass EVs das Autofahren auf lange Sicht günstiger machen, es werden aber tatsächliche Mehrwerte und nicht nur weiterhin steigende Kosten erzeugt und es werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen, die sich mit der Schaffung eben solcher Mehrwerte befassen.

Ich gönne Tesla den Erfolg als Vorreiter, lange Zeit hätte es anders ausgehen können. Dennoch hoffe ich die Konkurrenz kommt irgendwann noch aus dem Knick, sowohl in Sachen EVs also auch in der Lade-Infrastruktur. Sonst wird es auch langweilig und ein Monopol bringt dem Kunden am Ende auch nicht das Optimum.

In diesem Sinne, ich freue mich über eure Meinung und Feedback und auf rege Diskussionen in der Zukunft. Gehe jetzt erstmal meinen Wall Connector anschrauben, bevor es zu dunkel wird und hoffe der Elektriker hat bald etwas Zeit zum Anschließen. :pray:

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Herzlich Willkommen.

Du hast es wirklich schön und treffend zusammengefasst.

Zwei Aspekte sind noch etwas kurz gekommen:

Fahrspaß - Tesla fahren macht schlicht Spaß, jede Fahrt.

AP, FSD & Co - die Faszination ist durch nichts zu toppen

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Ui das ist ja mal ne Menge Text :slight_smile:
Generell kann ich aber sagen: Ja auch mir geht die Diskussion darüber auf den Senkel. Aber nicht nur das Thema.
Mir ist auch rätselhaft, wer die Info gestreut hat, dass Elektroautos die Welt retten würden. Ständig muss man sich anhören : „Ich hab gehört, das E-Autos ja voll umweltschädlich sind. Die retten ja doch nicht das Klima“ … Also echt…als wenn hinter jedem E-Auto eine Wolke mit Blumen schweben würde…

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Schöne Vorstellung :slight_smile:

Mich fasziniert die radikale Vereinfachung des Automobils, gerade bei Tesla. Alles, was sonst gerne Ärger macht, fehlt. Keine komischen Schläuche, aus denen irgendwann Flüssigkeiten raustropfen, keine Tanks, die undicht werden können, kein Auspuff, der rostet, oder AdBlue, das nachgefüllt werden will.

Die Wartungsfreiheit ist eine schöne Sache - wobei du mit Aufschlägen von 100% noch gut wegkommst. Vor der letzten Inspektion bei meinem Verbrenner habe ich mir einen Kostenvoranschlag samt Liste der Teile geben lassen. Sämtliche Teile waren gnadenlos überteuert. Den Vogel abgeschossen hat ein Aktivkohle-Filter, der statt 25€ ganze 200€ kosten sollte!

Normalerweise bring ich nur mein eigenes Öl mit, in diesem Fall habe ich gnadenlos jedes Kleinteil selbst angeliefert. Die absolut zu empfehlende Vertragswerkstatt hat sich drauf eingelassen und alles geprüft, und weil die auch von etwas leben müssen, durften sie zumindest auch den TÜV mitmachen und bekamen von mir eine 5-Sterne Bewertung. :smiling_face_with_three_hearts:

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@Teta Danke! Oh ja, auf den Fahrspaß im Alltag freue ich mich sehr, wie konnte ich das vergessen?! Sicherlich wäre das im LR oder gar Performance (folgt eigentlich ein Model 3 Plaid *träum) noch intensiver aber ich denke mit dem SR+ gibt es ein bisschen Tesla-Grinsen auch schon. :grinning:

@Riemersepp Genau das ist der Punkt! Auch Tesla selbst sagt ja „Thank you for accelerating the world’s transition to sustainable energy.“ und nicht „Bei uns ist alles jetzt schon 100% sauber.“ Aber auf einmal kommt in den Köpfen der Gegner der Sprit fertig raffiniert aus dem Boden in die Zapfsäule und pumpt sich ganz ohne Strom ins Auto. :grin:
Die Sache mit der Blumenwolke wäre mal ein wirklich cooles Feature. :grin:

@JRAV Ja, da stimme ich auch absolut zu. Besonders nach frühzeitigen Schäden an Automatikgetriebe, Steuerkette und Turbolader. Finde es auch super, dass Tesla diese Einfachheit konsequent in alle Bereiche überträgt, vom Innenraum und Infotainment über Plug&Charge und den Bestellprozess. Passt einfach.
Aua, 200€, aber bist du sicher, dass es beim Vertragshändler keine handverlesene und ausgerichtete Fairtrade-Aktivkohle gewesen wäre? Anders ist der Preisunterschied kaum erklärbar, oder? Lol, natürlich nicht ernst gemeint. Das ist schon absurd viel zu viel, denke da hätte ich auch deinen Weg eingeschlagen. :grin:

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Na, so 80tkm sind geplant. :sweat_smile:

Ich bezahle gerne für Qualität und auch gerne einen fairen Aufschlag für die Teilebeschaffung durch die Werkstatt, aber den fast zehnfachen Preis für ein als Sonderangebot angepriesenes Teil bezahle ich nicht.

Wobei ich vermute, dass die Werkstatt die Teile selbst zu überzogenen Preisen beim Hersteller beziehen muss, der dann immer die billigste und niemals die beste Qualität nimmt.

Eigentlich sollten die Teile bei Werkstätten eher billiger sein als im freien Handel, weil die große Mengen einkaufen.

Das ganze System funktioniert, weil Autos Heiligtümer sind und sich niemand die Mühe macht, mal eine Teilenummer zu googeln und freundlich zu fragen.

Bei Tesla wüsste ich jetzt auch nicht, was ich außer einer Wallbox sonst noch kaufen sollte. :innocent:

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Gin zum Beispiel

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Oh ja, da kannst Du sicher sein :wink: :grin:

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Oder Winterräder. Aber die gefallen mir alle nicht.

Ja, dann würde sich der Erdölverbrauch, der den Autos zuzurechnen ist, etwa halbieren. Sagte jedenfalls Horst Lüning.

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In der Mobilität gibt es unter ökologischen Gesichtspunkten kein “gut” sondern immer nur ein “weniger schlecht”.
Während die Fortschritte bei den Verbrennern immer nur zu einem “ein bisschen weniger schlecht” führten und führen können, hat die Elektromobilität das Potential für “deutlich weniger schlecht” und das ist ganz schön viel!

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@bero Das sind erstaunliche Vorstellungen. :open_mouth:

@Teslahr Leuchtet ein. :+1: Würde mich über solche ehrlichen Begriffe gegenüber der Marketing-Augenwischerei bei Verbrennern freuen.

„Der neue Canyonero, jetzt noch ein bischen weniger schlecht!“ :laughing: Perfekt.

canjonero

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Für mich ist der Tesla ein absolut emotionales Ding. Ich bin mit Mitte 40 die Generation Raumschiff Enterprise und Zurück in die Zukunft und etwas Knight Rider ist auch dabei (aber nur weil das immer bei Oma lief). Tesla verbindet alle meine Kindheitsfantasien. Ein Auto mit Sprachsteuerung und Autopilot, futuristische Optik, die Lautlosigkeit und die Andersartigkeit im Vergleich mit anderen Autos sind für mich so toll. Selten zuvor hatte ich ein Auto, wo Fußgänger stehen geblieben sind und sich die Nase an der Scheibe plattgedrückt haben (ich bewahre diese Wächtermomente gerne auf :slight_smile: ). Ich mag auch das vegane Leder - kein Tier muss sterben, um Sitzkomfort zu haben. Das Problem ist unsere gesellschaftliche Entwicklung - alle neidzerfressen, geizig und rechthaberisch - und weil es keiner zugeben will, wirds halt auf die vermeintlich sachliche Ebene reduziert: ist auch nicht umweltfreundlicher, also scheiße. Keiner freut sich mehr für den anderen.

Zum Thema Plastik im Innenraum hatte BMW ganz am Anfang doch schon einen schönen Ansatz: Hanf. ich weiß gar nicht wie da der aktuelle Stand ist, habe das nicht weiter beobachtet. Ich hatte den i3 mal übers Wochenende und fand den Innenraum damals sensationell - hygge würde man das wohl auf neudeutsch nennen.

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Bin gerade einen halben Tag hier im Forum angemeldet und es macht jetzt schon Spaß. Teslas verbinden scheinbar einen bestimmten Schlag Leute. :slight_smile: Noch ein Grund mehr.

@Nullzylinder Haha, das verstehe ich. Vergleiche auch gerne die Innovationen unserer Zeit mit den SciFi-Ausblicken aus der Vergangenheit. Unter Autoren und Filmemachern sind gute Visionäre dabei, einige sind bzw. wären sicher stolz zu sehen, was davon tatsächlich umgesetzt wird.

Neid, Geiz und Rechthaberei sind wahre Innovationsbremsen. Man fährt sprichwörtlich besser damit, das nicht an sich heran zu lassen.

Beim Thema Kunststoffe ist es meines Wissens nach so, dass Alternativen und auch das Recycling in den meisten Fällen noch teurer sind als neues Granulat zu nutzen.

Vermute aber das ändert sich mit steigenden Erdölpreisen Stück für Stück und Bio-Kunststoffe wie PLA werden mehr und mehr zum Einsatz kommen.

http://natureplast.eu/de/definition-von-biokunststoffen/

Beim i3 war ich vom Konzept auch ziemlich begeistert, toller effizienter Antrieb, alternative Werkstoffe, leichte Carbon-Karosserie (wobei man darüber streiten könnte, weil nur suboptimal recyclebar), schmale Reifen. Eigentlich ein perfektes Elektro-Stadtauto. Nur der Preis ist nicht mehr Verhältnismäßig. Trotzdem gut, dass sie die Produktion erstmal doch noch nicht eingestellt haben.

Bei Diskussionen über E-Autos und/oder Seltene Erden, höre ich am Anfang zu, um einzuschätzen ob eine DIskussion sinn macht oder nicht.
Wenn ich der Meinung bin, die hören eh nicht richtig zu → Auf Durchzug schalten oder weg gehen

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Bei Diskussionen hilft mir immer folgendes um herauszufinden, ob eine Diskussion mit dem Gesprächspartner fruchtbar ist oder nur furchtbar:

Man muss fragen, unter welchen Bedingungen der/die Gegenüber seine Meinung ändern würde. Also welche Fakten/neue Erkenntnisse/Änderungen müssten eintreten, damit die Meinung sich ändert.

Wenn der/die Gegenüber sich nicht vorstellen kann, seine/ihre Meinung zu ändern, unter keinen Bedingungen/Umständen, dann ist eine Diskussion wohl zwecklos und man sollte sie lassen.

Beispiel: Bei der Meinung: „Seltene Erden sind schlecht für die Umwelt“ könnte man sich vielleicht vorstellen, dass das nicht mehr so ist, wenn die Erden gar nicht (mehr) selten sind, die Abbaubedingungen menschlich, Alles gut recykelt werden kann. (Ist nur ein Beispiel). Und dann kann man in der Diskussion ja mal beleuchten, wie das so ist, mit der Seltenheit, den Abbaubedingungen und dem recykling. Dann ist es ggf interessant, und wenn man herausfindet, dass das alles kein oder weniger ein Problem ist (nach Faktenlage), dann hat der Gegenüber auch eine Chance, seine Meinung zu ändern, wennn er will…

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Meine Antwort ist: die günstigste und umweltfreundlichste Energie, ist die, welche man NICHT verbraucht.
Und ich brauche umgerechnet rund 2L für 100 km und muss mich dafür nicht einschränken. Und was brauchst du real mit deinem Verbrenner? Damit bringe ich jeden erstmal zum Nachdenken.
Und wenn das Gegenüber dann an einer echten Diskussion interessiert ist, dann kann man in die üblichen Fragen einsteigen und mit den Stammtisch-Parolen und Vorurteilen aufräumen.
Ansonsten hau ich noch drauf, dass mich der Strom für die 100km aus der eigenen PV keine 3 Euro kosten und ich im Übrigen in 4,4 sec von 0 auf 100 bin - wenn ich will…

Aber eigentlich überwiegen die positiven / neugierigen Fragen, wenn man mit dem Tesla auftaucht :blush:

Die Seite find ich übrigens ganz gut, wenn sich jemand informieren will: https://nachhaltigmobil.schule/leistung-energie-verbrauch/

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Ich hab mir eine Einlage für die Mittelkonsole gegönnt… :rofl:

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Am schönsten ist es, zu sehen, wie den Menschen die Gesichtszüge entgleisen, wenn man erzählt, man hätte sich ein E-Auto für die Langstrecke gekauft. :sunglasses:

Wenn man dann erklärt, warum man sich für einen Tesla entschieden hat und ein Argument nach dem anderen entkräftet, fängt es bei den meisten aber doch an, im Kopf mächtig zu rattern.

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Ich hab bisweilen auch Hanf im Innenraum. Natürlich nur im Stillstand. Kann aber bestätigen, dass das Auto dann noch viel lustiger ist…
Bitte nicht nachmachen. Bin über 60 und darf das :blush:

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