Selfmade PV Speicher

Im Sommer sieht es ganz anders aus.
Obwohl ich so gut wie alles zuhause lade, der SuC sieht mich nur auf Reisen.

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Weshalb sollte eine Versicherung nicht zahlen?
Grobfahrlässigkeit in die Police mit rein, dann ist alles gut.
Die Versicherung müsste dann mutwilliges Abfackeln nachweisen.
Viel Spass dabei :wink:

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Und warum sollte das so sein?

Die Akkus haben die selbe LiFePo Zellchemie wie das MIC Modell 3 und LiFePos sind eigentlich extrem sicher was Brände angeht.

Hab schon LiFePos gesehen die wurden dauerhaft überladen weil der Regler defekt war, die blähen sich auf und haben keine Leistung mehr. Aber Brände mit LiFePo kenne ich nicht.

Mein Wechselrichter von Victron ist genauso wie die PV und der Notstromschalter abgenommen.

Und nur zur Info, der Victron WR ist ein Trafo WR Er hat also eine galvanische Trennung zum Netz. Selbst wenn ich da 1 mio Volt am Batterie Eingang anhängen würde passiert da nichts am Netz.

Hast du dir mal die Batterietemperaturen angesehen die ich hatte?

Ich bin mir sicher wenn wo etwas passiert dann bei den hohen Strömen welche die alteingesessenen Hersteller mit ihren Geräten fahren, einer Ladestation welche nicht damit kommuniziert und den Speicher in 1-b2h beim Laden leersaugt, aber sicher nicht bei mir.

Ich entlade derzeit ein 376Ah Pack mit Max 55A, also knapp 1/7 C. Andere Hersteller laden und entladen mit bis zu 1C in viel kleineren Gehäusen und kühlen dann mit Lüftern damit im Falle des Falles schön Sauerstoff reingepumpt wird.

Mein Gehäuse ist aus Siebdruckplatten und so gut wie Dicht da könnte Max ein kleiner Schwellbrand entstehen ohne Sauerstoff glimmt das vielleicht ein wenig da drinnen.
Probier mal mit der Lötlampe eine Siebdruckplatte an der Lackierten Seite zu entzünden ich bin mir sicher das geht nicht.

Und zu guter letzt „zu Tod gfurchtn is a gsturbn“

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Ich finde das Projekt sehr spannend, würde mir jedoch zum jetzigen Zeitpunkt sowas nicht zutrauen. @Haraldt1, wenn es deine Zeit zulässt und Lust deinerseits vorhanden ist, würde es mich freuen (und auch bestimmt andere hier im Forum), wenn du eine Schritt für Schritt Anleitung für User wie mich erstellen könntest, welche zwar wissen wie man die URI Formel anwendet, jedoch nicht den Gesamtüberblick über alle Bereiche verfügen.

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Wir finden das Profjekt auch sehr spannend… aber nach vielem Lesen bei diversen Herstellern von Batteriewechselrichtern weis ich nicht ob die Geräte das machen was wir wollen.

Wir haben aktuell ca 24kwp auf dem Dach mit 2x Kostal Pico 15 und ner SolarLog Eigenverbrauchssteuerung, eigentlich würden wir gern mit dem Eigenverbrauch eine Batt laden um nachts denn Strom selbst zu nutzen, aber ich finde nirgends bei denn Beschreibungen der Hersteller z.bsp bei Victron ne Erklärung das die das können ohne das wir die SolarWR wechseln müssen.

Hatt ein von Euch da evtl ne Idee ? :wink:

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Im Prinzip brauchst du nicht mal ein Voltmeter dafür.

Du kaufst dir 16 Zellen, hab damals die vielen kleinen nur gekauft weil sie billig waren.

Diese werden einfach mit Verbindern in Serie geschalten. Daran ein BMS welches bei Ali ab 30€ zu haben ist. Balancer sind nicht unbedingt nötig da die meisten BMS sowieso einen geringen Balancerstrom haben und im Fall der Fälle bei mehr als 3,7V und weniger als 2,3V bis 2,8V abschalten.

Ein paar Meter ordentliches Kabel ab 10 besser 20-30mm2 (am besten mit zwei Farben rot/blau oder schwarz dann gehts auch ohne Multimeter und ist übersichtlicher)

Dazu ein Victron Multiplus II 3000 der 5000 darf wegen der Schieflast nicht einzeln sondern nur als 3ph System verbaut werden.

Ein BMS 700 als Batteriemonitor damit der Multiplus weiß wann die Batterie leer ist voll macht er selber, er lädt immer bis zu der von dir eingestellten Spannung.

Das BMS 700 Synchronisiert voll immer bei erreichen der von dir eingestellten Spannung.

Und ein 3ph Zähler in deiner Zuleitung nach dem Zähler vom Versorger.

Gesteuert wird das Ganze von einem GX Gerät.
Entweder Venus, Cerbo oder Color Control.
Die Verkabelung ist extrem einfach alles sind Stecker welche du nicht vertauschen kannst und Plus minus sowie ein 3x 2,5 Kabel zu einem Schaltkasten im Haus wo du eine Sicherung und einen FI für den Wr hast.

Eingespeist und geladen wird über die selbe Leitung.
Für den Notstrom müsstest du noch ein 3x2,5 Kabel zum Umschalter legen.

Dann gehts schon an die Konfiguration mit dem Victron Ve Bus direct Kabel und einem Windows Rechner.

In der Software gibt es schon voreingestellt die Konfigurationen der jeweiligen Ländersetups bezüglich Konformität/Sicherheitsfunktionen und Blindstrom.

Noch ein paar Parameter der Batterie und das war’s.

Wenn jemand so wie ich den Unterverteiler im selben Raum hat dann dauert eigentlich der Einbau des 3ph Zählers und der Verkabelung des Buskabels dort hin länger als der Rest. Abgesehen natürlich von einer schönen Montage.

Ist echt keine Hexerrei, die Solarteure machen ein Mirakel daraus und wollen nur fertige Systeme verkaufen weil sie teilweise echt keine Ahnung haben, Siehe Fronius BYD schlappe oben.

Mann kann echt alles einstellen, es gibt sogar einen Batteriesafe Modus, bei dem wird jeden Tag die Maximale Entladetiefe um 5% erhöht wenn die Batterie nicht auf 100% beim laden gekommen ist. Und zwar solange bis du 100% hast. Damit sicherst du das System zusätzlich gegen zu tiefe Entladung ab, wenn das BMS 700 durch fehlende Endspannungen aus dem Tritt kommt.

Vorteile des Systems aus meiner Sicht:

Einfachheit
Skalierbarkeit bis zu ich glaube 45kW Lade Entladeleistung 3ph je 5000er Multiplus und jeweils 3 parallel pro Phase
Echter 3ph Notstrom möglich (wer es braucht)
Volle Kontrolle der Komponenten und Spannungen
Die Kosten

Nachteile:

Man muss sich ein wenig spielen mit den Parametern damit die Anzeige des Batteriemonitors zum Akku passt
Hatte am Anfang laut Anzeige noch ein paar % im Akku aber er war leer, das kommt nur vor wenn über mehrere Tage nicht voll geladen wurde und kein 100% Abgleich stattfand. Das habe ich aber jetzt im Griff. (Peukert 1,04 und 93% Ladewirkungsgrad)

Mit einem Multiplus II 3000 nur ca. 2500 Watt Einspeisung und 1500 Watt Ladung des Akkus.
Mir reicht es weil ich sowieso nicht aus dem Alku den Wagen lade.

Derzeit erhöhe ich die Ladeleistung im Winter wenn nur ein ganz kurzes Sonnenfenter ist mit der openWb Smarthome Steuerung die eine Funksteckdose, welche mein externes Ladegerät bei Überschuss zusätzlich einschaltet (Venus GX hat aber auch einen Relaisausgang und somit ist openWb nicht zwingend erforderlich)

Die fertigen System können da weit höhere Ladeleistungen fahren aber haben damit auch größeren Stress an den Zellen sowie auch mögliche temp Probleme im Sommer wenn der Akku schon um 09:00 mit 5kW oder mehr innerhalb von 1-2h geladen wird obwohl den ganzen Tag die Sonne scheint.

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Im Prinzip ist es egal ob der Victron deinen vorhanden WR auslesen kann oder nicht.

Du verbaust ja ein eigenständiges System.
Welches einen eigenen 3ph Zähler hat und selbstständig erkennt, es wird gerade eingespeist, egal was die Quelle der Einspeisung ist (ein Hamsterrad mit Dynamo, oder eine vorhandene PV oder vielleicht auch 10 vorhandene PV WR)

Für den Victron ist es nur wichtig zu wissen was geht rein und raus. Er regelt dann seine Einspeisung aus… du kannst auch so wie ich auf immer ca 50Watt Bezug einstellen damit ja kein Batteriestrom Ins Nett geht.

Die Abfrage des WR ist nur zur Visualisierung des Eigenverbrauchs da.
der Victron muss zum Darstellen ja Wissen wieviel kommt gerade vom Dach und rechnet daraus den Eigenverbrauch aus.

Zb du erzeugst 1kW am Dach und schaltest einen Wasserkocher mit 2kW ein.

Wenn du keine Abfrage deines vorhandenen PV Wr hast wird dir der Victron 1KW Eigenverbrauch anzeigen.

Mit der Anfrage erkennt er 1KW vom Dach und zeigt dir 2kW Hausverbrauch an.

In beiden Fällen wird er aber 1kW Bezug an seinem 3ph Zähler erkennen und dieses eine kW einspeisen und du hast 0 Bezug. (Oder was auch immer du eingestellt hast)

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Bekannter von mir hats so gelöst:

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Vielen Dank für Deine Antwort

Wir haben als BiDirektionalen Zähler einen SolarLog Pro380-MOD laufen welcher vom SolarLogBase100 per ModBus ausgelesen wird.

Kann man dem Victron beibringen das er diesen wert auch nimmt und nur lädt wenn von der PV eingespeist wird ?

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung ich kenne mich mit diesen Modbus Geschichten nicht aus.
Der Fronius Zähler hätte nicht funktioniert.
Aber was spricht dagegen einen zusätzlichen Zähler zu verbauen?

Natürlich nichts, aber wenn man vorhandene Hardware hatt, kann man die ja nutzen :wink:

Vielen dank, du hast mir schon viel weitergeholfen !

Hier noch der Anschluss am Victron WR
Simpler geht es gar nicht :wink:

Links die 230V 3x2,5 Leitung zum Unterverteiler für die Einspeisung.

Daneben das Buskabel mit Stecker daran.

Wieder daneben die Stromversorgung 48V für die Steuereinheit Venus GX und der Temperaturfühler der Batterie (mit Stecker)

Und ganz rechts die zwei sind die beiden plus minus von dem Akku.

Das Notstromkabel ist da noch nicht drauf und auch nicht Notwendig zum Betrieb

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Sicherungskasten im Haus mit den beiden Stromzählern und dem Notstromschalter

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Victron braucht einen eigenen Smart Meter (carlo gavazzi Em24).

Statt Multiplus und (Venus) gx
Kannst auch nen Mutliplus II GX nehmen.
Der hat den gx part integriert.

Ich empfehle hier immer ein bms mit Einzelzellüberwachung dazu das mit dem Victron „spricht“.
Dann lädt er nicht nur stumpf bis Spannung x sondern das BMS kann bei Zelldrifts dem victron mitteilen das was nicht passt.
Gerade bei Eigenbau ein zusätzliches Sicherheitsfeature.

Statt Einzelzellen kann man auch (nahezu) Plug and Play die Pylontech 19“ Module an den Multiplus hängen. Hier ist BMS und Kommunikation integriert.

Davon ab:
Super System wenn man sich intensiv damit beschäftigt und Victron liefert gute Komponenten.

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Unterverteiler im Abstellraum wie man sieht der Ohmpilot ist im Winter aus da ich mit Pellets heize und das Warmwasser natürlich mit aufbereite.

Da fällt mir ein mit dem Ohmpilot habe ich mein einziges Problem in meiner Anlage.

Da der Ohmpilot auch auf 0 Einspeisung ausregelt habe ich ein Regelproblem im Sommer Nachts wenns sich ein starker Verbraucher (Wasserkocher, Herd etc.) ausschaltet, springt sofort der Ohmpilot an und der Victron WR kommt nicht schnell genug von seiner Leistung runter… das dauert dann so ca 30Sek-2min bis sich die beiden eingependelt haben.
In der Zeit wird aus Batteriestrom Warmwasser gemacht :wink:


Das muss ich noch ändern indem ich Nachts einfach per Zeitschlatuhr die Leitung vom Ohmpilot zum Heizstab trenne.

Und ja Nobel geht die Welt zugrunde, ich hab ihm Abstellraum ein iPad hängen just for fun nur zum kontrollieren was da abgeht :wink:

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Genauso wie in der Garage ein iPad hängt damit ich die openWb unter Kontrolle habe :wink:

Manno ich rauche nicht ich saufe nicht und alles war ihr hier seht ist Bar bezahlt ohne auch nur 1Cent von irgendwen bekommen zu haben, ganz im Gegenteil meine Mutter hatte noch Probleme als sie ich scheiden lies und ich hab damals als Lehrling (in D Auszubildender glaub ich) meiner Mutter ausgeholfen.

Hatte noch nie im Leben einen Kredit oder das Konto überzogen.

Ich darf damit klotzen/protzen eine Technikfreak zu sein :wink:

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Zu guter letzt eine Aussenansicht der PV.
Der Tesla steht seit Monaten so gut wie nicht bewegt mit dem Tuccson meiner Frau in der Garage. Den MB musste ich kaufen weil ich aus Gründen auf die ich nicht näher eingehen möchte mit dem Tesla so gut wie nichts gefahren bin seit ca 6 Monaten.

natürlich Standesgemäß eine „rote runde“ zum laden draußen wenn mal einer zu Besuch kommt.

Da montiere ich wenn das Wetter passt noch den Tesla Wall connector hin, der liegt sowieso nur rum seit ich die absolut geniale openWB habe… Grüße an Kevin Wieland… @KevinW

Und ja wir leben mitten im Wald genau an der Grundstücksgrenze beginnt das Naturschutzgebiet.

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@Haraldt1:

Um Fragen nach der E-Klasse zu vermeiden hätte ich den bevor ich das Foto machte anderswo abgestellt :rofl:.

Herzlichen Dank für dein ausführlicher und sehr informativer Bericht :bangbang:

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Das war Absicht, ich gehe davon aus hier lesen Personen mit welche wissen wovon ich spreche… ich habe mehr als 25 Jahre bei MB gearbeitet und so eine alte E Klasse mit Luftfederung, getunt von mir selbst mit meinem Wissen über Motoren hat noch so richtig was…

überhaupt was den Verbrauch angeht…

Am zweiten Foto bin ich schon 104km gefahren seit dem Tanken :wink:

Ist übrigens ein 270CDI mit serienmäßig 170PS getunt habe ich errechnet müssten es ca. 230 sein.

Bei diesem Verbrauch bist du mit dem derzeitigen Kraftstoffpreisen fast auf dem Niveau eines Teslas wenn du den Strom kaufst und nicht selbst produzierst.

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@Haraldt1:

der 270 CDI-Motor haben wir auch in sehr erfreulicher Erinnerung!

Der Nachfolger, ein 320 CDI, hat uns zur Verzweiflung (und rüber zu Lexus) getrieben.