Selbst gehostete Datenlogger (TeslaMate, Teslalogger)

Dann liegt es vermutlich daran, wie du den Befehl kopierst.
sudo docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate <<. (Edit: mit .)

und dann die einzelnen DB Befehle und zum Schluss eben Exit

1 „Gefällt mir“

Ich habe jetzt den „.“ am Ender der ersten Zeile und am Ende des ganzen Befehls entfernt und bekomme daraufhin folgende Fehlermeldung:

sudo docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate <<

drop schema public cascade;

create schema public;

create extension cube;

create extension earthdistance;

CREATE OR REPLACE FUNCTION public.ll_to_earth(float8, float8)

RETURNS public.earth

LANGUAGE SQL

IMMUTABLE STRICT

PARALLEL SAFE

AS ‚SELECT public.cube(public.cube(public.cube(public.earth()*cos(radians($1))*cos(radians($2))),public.earth()*cos(radians($1))*sin(radians($2))),public.earth()*sin(radians($1)))::public.earth‘;

-bash: syntax error near unexpected token `newline’

-bash: drop: command not found

-bash: create: command not found

-bash: create: command not found

-bash: create: command not found

-bash: syntax error near unexpected token `(’

-bash: RETURNS: command not found

-bash: LANGUAGE: command not found

-bash: IMMUTABLE: command not found

-bash: PARALLEL: command not found

-bash: AS: command not found

Wenn ich erstmal nur die erste Zeile eingebe sieht es so aus:
sudo docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate <<

-bash: syntax error near unexpected token `newline’

Ich denke auch, dass es ein Problem mit dem Kopieren / Absetzen des Befehls ist. Versuche es wie oben beschrieben, die Befehle einzeln absetzen.

Zuerst:

docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate 

(versuche es ohne „<< .“)

Dann jeder DB-Befehl (auch wieder einzeln), ein Befehl geht bis zu „;“

Danach, also:

drop schema public cascade;

dann

create schema public;

usw. Zum Schluss „exit“ oder ctrl+c und du solltest wieder in der „normalen“ Konsole landen…

2 „Gefällt mir“

Wenn ich den Befehl Einzel eingebe, kommt wieder diese Fehlermeldung (mit sudo vorne dran genauso):

docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate

unknown shorthand flag: ‚T‘ in -T

See ‚docker --help‘.

Wennich das -T weg lasse, kommt die gleiche Fehlermeldung mit „U“:

unknown shorthand flag: ‚U‘ in -U

See ‚docker --help‘.

Erfolgreich auf Mac getestet (zsh shell) mit docker compose exec -T database psql -U teslamate teslamate << .

Dann bist du in dem Docker Container und kannst die anderen Befehle einzeln eingeben

Wenn das nicht geht, hast du zwar Docker installiert aber nicht docker compose, siehe Requirements: Docker install | TeslaMate

1 „Gefällt mir“

Ich kann den Fehler bei mir ebenfalls nicht reproduzieren. Seltsamerweise funktioniert ja die Erstellung des Backups korrekt (s. oben), d.h. docker compose müsste installiert sein…

@jumpman23 wie sieht denn deine Installation aus?

Eine Möglichkeit wäre natürlich, direkt auf den Container zuzugreifen, ohne „Umweg“ über docker compose:

docker exec -it  [TESLAMATE-POSTGRESQL-CONTAINER]  psql -U teslamate teslamate

[TESLAMATE-POSTGRESQL-CONTAINER] musst du dabei mit dem Namen des Teslamate-DB-Containers ersetzen.

Und dann von hier mit den DB-Befehlen gemäss Anleitung weiterfahren (beenden mit „exit“).
Aber hier beginnen wir dann wohl mit der Frickelei :neutral_face:vermutlich wird dann der gefolgte Restore ebenfalls nicht korrekt funktionieren…

1 „Gefällt mir“

Ich hab das komplett nach dieser Anleitung gemacht und danach müsste auch docker compose installiert sein :face_with_diagonal_mouth:

Das Backup habe ich aus meiner google Cloud Installation und einspielen will ich es auf dem neu aufgesetzten Raspi.

Meinst den Database_Name aus der docker-compose.yml?

Nein, du hast ein seit fast einem Jahr nicht mehr unterstütztes Docker-compose v1 installiert
docker-compose != docker compose

Daher gibt es eine offizielle Anleitung: Docker install | TeslaMate

3 „Gefällt mir“

Danke. Leider ist es die offizielle Anleitung mit ihren Links zu Docker und Docker Compose und den darin enthaltenen zusätzlichen Optionen, für einen der sich damit nicht auskennt, wirklich schwer zu verstehen.
Wenn ich über Ostern etwas Zeit habe werde ich vielleicht einfach mal den RasPi mit der offiziellen Anleitung und einer neuen SD-Karte neu aufsetzen.

Unfassbar, aber selbst als total ahnungsloser habe ich es mit der Anleitung und Hilfe von @CaliBa und @GhostReader hinbekommen, mein Backup von Teslamate, das auf einem Google Cloud Server läuft (danke an @Myron für die Anleitung), auf einen RaspberryPi mit Teslamate zu bekommen :slight_smile:

Hatte es wieder mit den einzelnen Befehlen versucht, aber es hat nur mit dem kompletten Befehlssatz geklappt und ich musste immer ein „sudo“ vor dem „docker“ eingeben.

Jetzt habe ich ja nach der Anleitung Docker Compose v2 installiert, doch die Datei heißt „docker-compose.yml“ und die Befehle zum runterfahren und wieder starten heißen „sudo docker compose **“. Auf dem Google Cloud Teslamate musste ich noch „sudo docker-compose **“ mit „-“ benutzen. Also die v1 von Docker Compose?!
Alles etwas verwirrend, aber Hauptsache es funktioniert :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Schau mal, hier sind die Unterschiede gut erläutert:

2 „Gefällt mir“

Meine Erfahrung: Teslalogger vs. Teslamate

Ich habe bei meinen Model Y SR (BYD Akku) nun Teslalogger und Teslamate parallel laufen und möchte euch über meine Erfahrungen berichten.
Beide Programme habe ich per Docker Image auf einem Debian Server installiert:

  • Teslalogger Version 1.57.11
  • Teslamate Version 1.28.5

Zusammenfassend finde ich persönlich Teslamate besser als Teslalogger:

  • Bei Teslalogger fehlen jeweils am Beginn und Ende der aufgezeichneten Trips oder Ladesessions ein paar Sekunden. Bei Fahrten ist das nicht weiter schlimm, aber bei Supercharging Sessions ist dies ärgerlich, da dann die geladenen kWh nicht korrekt sind und vor allem der Beginn der Ladekurven unvollständig ist. Auch die geladenen SOC stimmen somit nicht überein.
    Bei Teslamate hatte ich das Problem nicht.
  • Teslamate ermittelt automatisch die Ladeffizienz (Verhältnis geladene Energie zu gelieferter Energie). Bei Teslalogger musste ich je Ladesession dies manuell eingeben.
    Und bei Teslalogger hat es dann nicht so gut übereingestimmt, da er wie gesagt nicht die komplette Ladesession erfasst hat.
  • Der Reifendruck wird nur in sehr groben Zeit-Abständen von Teslalogger erfasst, bei Teslamate passiert dies regelmäßig.
  • Bei Teslamate habe ich in der Detailansicht der Trips und Ladesessions auch zusätzlich zusammenfassende Daten stehen (gefahrene Kilometer, Durchschnittsverbrauch, geladene Energie, Ladezeit).
    Bei Teslalogger stehen diese nur in der Trip-Übersicht oder Ladeübersicht, jedoch sobald man die Details öffnet sieht man leider nur mehr die Kurven/Karte
  • Generell finden sich in den Detailansichten der Trips und Ladeansicht bei Teslamate detailliertere Informationen. Z.b. wird auch eine Ladekurve mit Leistung auf der Y-Achse und SOC auf der X-Achse angezeigt, dies konnte ich bei Teslamate leider nicht finden.
    In den Trip-Details findet sich bei Teslamate auch der Reifendruck und die Graphen sind auf mehrere Diagramme aufgeteilt (z.B. Temparatur-Sensoren und Höhendiagramm separat) anstatt alles in einem Diagramm anzuzeigen, wie bei Teslalogger.
  • Bei Teslalogger gäbe es dafür die Möglichkeit bei der Karte in den Trip Details anzuzeigen, wann der Autopilot eingeschaltet war und wann manuell gefahren wurde - nur hat dies bei mir leider nicht funktioniert - er hat den Autopiloten nicht erkannt.

Detailvergleich mit Screenshots

Trip-Übersicht

Bei der Trip-Übersicht gibt es kleinere Unterschiede bei den Spalten die angezeigt werden. Die max Power bzw. HP unterscheiden sich doch recht deutlich (dürfte nicht nur an der Einheit kW vs. HP liegen). Die anderen Werte stimmen im Wesentlichen überein.
Was jedoch auffällt ist, dass Teslamate jeweils ein paar Sekunden früher begonnen hat, den Trip aufzuzeichnen. Dies ist jedoch vernachlässigbar.
Leider summiert Teslamate in der Default-ansicht die Werte nicht - ich habe die Summenzeile manuell einstellen müssen.

Trip Details

Anmerkung: Ich habe bei beiden Auswertungen die Power verborgen. Diese Linien waren mir aufgrund der ständigen zick-zack Muster zu unruhig und machen die Grafiken für meinen Eindruck zu überladen.

Besser umgesetzt von Teslamate:

  • Teslamate zeigt zusätzlich noch die Distanz, verbrauchte Energie, Fahrzeit und Verbrauch direkt als eigene Datenfelder an. Dies finde ich sehr praktisch und gefällt mir besser als bei Teslalogger, wo man diese Informationen leider nur in der Trip-Übersicht findet.
  • Teslamate zeigt mehr Auswertungen an als Teslalogger:
    • Reifendruck
    • Konditionierung des Akkus
    • Status der Klimaanlage
    • Mehr Temperatursensoren

Was mir bei Teslalogger besser gefällt:

  • Achsen-Skalen der Y-Achse. Diese fehlt bei Teslamate (wenn ich die Power nicht ausgeschaltet hätte, dann wäre zumindest diese sichtbar gewesen)
  • Histogramm der Geschwindigkeit
  • In der Karte würde man sehen, wo der Autopilot aktiviert war (funktioniert nur leider nicht bei mir, der Autopilot wurde nicht erkannt)

Trip Details von mehreren Fahrten zusammengefasst

Ein praktisches Feature, das bei Teslalogger vorhanden ist und ich bei Teslamate nicht finden konnte, ist das Zusammenfassen von Trips. Dies findet sich bei Teslalogger allerdings nicht im Grafana-Interface, sondern im Web Interface. So sieht dies aus:

Allerdings sieht man leider keine weiteren Details. Nach Click auf den Link der Journey sieht man bei Teslalogger nur eine Karte:


Der Ladestopp wird angezeigt, die Pausen/Parken leider nicht.

Bei Teslamate habe ich zwar keine Möglichkeit gefunden, Trips zusammenzufassend abzuspeichern, allerdings kann man durch Festlegung manueller Zeiträume (z.B. einen Tag auswählen) die Details dazu anzeigen lassen.
Diese Übersicht gefällt mir richtig gut bei Teslamate und habe ich in der Form nicht bei Teslalogger gefunden:


Es werden bei Teslamate auf der Karte leider keine Ladestopps und keine Pausen/Parken angezeigt. Dafür aber alle Details zu den einzelnen Fahrten (diese jeweils anklickbar) und auch Datenfelder für den Trip, Ladestatistik (diese auch anklickbar).

Ladeübersicht

In der tabellarischen Übersicht gibt es keine großen Unterschiede zwischen Teslalogger und Teslamate. Es fällt allerdings schon auf, dass Teslalogger nicht den kompletten Ladevorgang getrackt hat - vor allem bei dem Supercharger-Ladevorgang in der Mitte.
Geladen wurde von 22% bis 73%, dies wurde von Teslamate korrekt erfasst. Bei Teslalogger wurde die Session nur von 24% bis 72% erfasst.

Ladestatistik

Hier gibt es deutliche Unterschiede. Teslalogger zeigt nochmals einige Details der einzelnen Ladevorgänge an (wie in der Charging History oben), dafür gibt es bei Teslamate mehr verschiedene zusätzlich Analysen, wie z.B. Die Charging Heat Map, AC/DC Vergleich und was ich besonders toll finde, die DC Ladekurve.
Einschränkend muss man natürlich erwähnen, dass ich bislang nur 3 Ladevorgänge getracked habe.

Detailansicht Ladevorgang

Hier ist eindeutig Teslamate im Vorteil. Die Daten sind zeitlich feiner aufgelöst und vermutlich dadurch konnte auch die komplette Ladesession erfasst werden.
Teslalogger war knapp über eine halbe Minute zu spät dran und hat die ersten 2% Ladung verpasst und auch das letzte Prozent am Schluss hat Teslalogger nicht erfasst.
Zusätzlich zeigt Teslamate noch Datenfelder an (geladene Energie + Zeit) und eine kw/SOC Kurve an, die es bei Teslalogger nicht gibt.

12 „Gefällt mir“

Vielen Dank für die super Zusammenfassung.
Vielleicht lesen das ja die entsprechenden Verantwortlichen und optimieren ihre Lösungen noch entsprechend.

Sehr ausführliche Zusammenfassung.

Freue mich, dass die TeslaMate logger Geschwindigkeit überzeugt und die verschiedenen Auswertemöglichkeiten.

Schau dir mal das Trip Dashboard bei TeslaMate an
image

Finde ich bei TeslaMate bisher tatsächlich nicht. Aber das kann ja noch werden :slight_smile:feat request: velocity histogram in drive dashboard · Issue #3835 · teslamate-org/teslamate · GitHub

Edit: Könnte z.B. so aussehen (derzeit ein Custom Dashboard):

1 „Gefällt mir“

Die Frage, die ich noch habe, sind beide Applikationen auf der selben Api (StreamingAPI vs FleetApi), weil sich hier seitens Tesla Änderungen ergeben haben. die nicht logger relevant sind.

Teslalogger kann schon die neue offizielle FleetApi, funktioniert aber auch noch mit der inoffiziellen OwnersApi und StreamingAPI.
Die Fleet API hat den Vorteil, dass auch eine Autopilot / TACV Statistik möglich ist und viele andere Dinge wie Akku Temperatur. Dafür geht mit der FleetAPI aktuelk keine StreamingAPI mehr.

Hinzu kommt eine offizielle Schnittstelle zu Scanmytesla und OVMS. Kann also auch andere Fahrzeuge loggen. Ich hatte früber so den hyundai ioniq drin. Andere den tesla Roadster oder SmartED…
.

2 „Gefällt mir“

hat in letzter Zeit irgendwer Teslamate mit Homeassitant in Verbindung am laufen?? gefühlt ist diese ganze dokumentation „alt“ und nicht mehr Zeitgemäß ?! bzw. ich verstehe schon die hälfte nicht…

HomeAssistant Integration | TeslaMate

die MQTT Werte habe ich… aber zb diese Automatisierung, das eine Karte mit Fahrzeug getrackt wird klappt gar nicht da es diese ganzen „funktionen“ so nicht mehr gibt … (known_devices.yaml, etc…)

die automation.yaml wurde mittlerweile auch umgebaut, gut das kann man sogar über das UI nachbauen, lediglich das „known_device - tracker“ geht so nicht?

TeslaMate + HA. known_devices.yaml? : r/homeassistant (reddit.com)

in den configuration.yaml sind auch irgendwelche username/passwort für „tesla“ hinterlegt, das wird auch nicht erkannt?
Home Assistant: Integration Tesla is not found · teslamate-org/teslamate · Discussion #2710 · GitHub

warum gibt es da nicht einfach ein fertiges Add-On zum hinzufügen?

Schau mal in PV-Überschussladen mit dummer Wallbox, weil es wohl durch die Tesla-API-Änderungen aktuell nicht mehr so einfach ist wie vorher:

1 „Gefällt mir“

Dann funktioniert der TeslaMate Teil. Die Home Assistant Tesla Integration (hat nichts mit TeslaMate zu tun) ist veraltet und funktioniert nicht.

Die ganzen Dinge in der „known devices.yaml“ machst Du einfach nicht mehr, es reicht wenn man auf HA den Mosquitto-Server laufen hat und Teslamate so einrichtet dass es per MQTT alle Daten zum Mosquitto auf dem HA-Server schickt. In der Tesla-Integration machst Du noch den Haken an „sync data from Teslamate via MQTT“ und alles ist schick :slight_smile:

3 „Gefällt mir“