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SeC verweigert Achsvermessung aufgrund Tieferlegungsfedern

Hallo zusammen,

kehre soeben etwas geladen vom SeC in Möhlin zurück. Mein M3 LR hat aufgrund einseitig abgefahrener Reifen an der VA eine Achsvermessung dringend nötig und da offenbar die Vermessung in einer freien Werkstatt nach Einbau der Tieferlegungsfedern nichts getaugt hat, dachte ich, ich lass die Tesla Profis dran.

Termin über die App vereinbart, aber keinen Anruf bekommen, keinen Kostenvoranschlag, keine Möglichkeit das SeC kontaktieren. Bei Anruf wählt es einfach unendlich lange. Lediglich mehrere Erinnerung SMS über den anstehenden Termin erhalten. Also bin ich hingefahren und habe die Sachlage erklärt.

Noch bevor man sich auch nur das Auto angeschaut hat, wurde mir direkt mitgeteilt, dass an modifizierten Fahrzeugen keinerlei Arbeiten vorgenommen werden und auch nach Rücksprache mit der Werkstatt wurde diese Aussage nochmals bestätigt. Mein Einwand, dass lediglich ein Bauteil, nämlich die Federn, geändert worden sind und alles übrige dem Originalzustand entspricht wurde ignoriert mit der Aussage, dass in den Garantiebedingungen steht, dass an modifizierten Fahrzeugen keine Arbeiten vorgenommen werden.

Auch mein Hinweis, dass ich keine Garantie- sondern eine Serviceleistung wahrnehmen möchte wurde mit Haftungsbedenken aus der Welt geschaffen. Auch die Bemerkung, dass bei jeder anderen Automarke solche arbeiten überhaupt kein Problem wären wurde ignoriert.

Auf die bitte mit einem Vorgesetzten sprechen zu können wurde mir flappsig geantwortet, der wäre nicht da. Eine Karte oder andere Kontakinformationen zum Vorgesetzten wollte man mir nicht geben.

Anschliessend habe ich den Mitarbeiter damit konfrontiert, dass ich extra wegen dem Termin angefahren sei, und man mich doch im Vorfeld hätte kontaktieren müssen um zu erfragen wieso der Reifen überhaupt einseitig abgefahren sei - da hätte man mir direkt den Service verweigern können und ich hätte mir die Anreise sparen können. Auch der Hinweis, dass Kontaktversuche meinerseits auf der angegebene Rufnummer auf der Tesla Webseite scheiterten wurde einfach mit „Wir nehmen keine Telefonate entgegen“ beantwortet.

Ganz ehrlich: ich habe mich noch nie bei einem Dienstleister derart Geringgeschätzt gefühlt. WTF

Der Service ist mir schon in der Vergangenheit mehrfach negativ aufgefallen, aber das ist ein absoluter Tiefpunkt. Damit war das mein erster und auch letzter Tesla.

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Nun Service ist sicherlich relativ… und Tesla ist schon „besonders“,
aber in Deinem Fall verstehe ich den Ärger nicht … Dein Ansprechpartner bei falscher Einstellung ist die Werkstatt, die das eingebaut hat!!!
Und das Tesla das nicht macht, kann ich verstehen… wenn da was kaputt geht wer haftet dann???

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Eine Achsvermessung an einem Tiefergelegten Fahrzeug unterscheidet sich nicht von einem nicht modifizierten Fahrueg. Wer da Angst hat etwas zu Beschädigen der sollte das Werkzeug gegen Stift und Papier tauschen.

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Willst du mir also sagen, dass ich wegen den Federn nie wieder eine Achsvermessung bei Tesla machen lassen kann? Eine Achsvermessung ist eine übliche Wartungsaufgabe.

Abgesehen davon: den Einbau habe ich selber vorgenommen. Ich habe eine eigene Werkstatt, in der heimischen Garage mit Hebebühne, etc. Was mir fehlt ist natürlich teures Equipment für eine 3D-Achsvermessungen. Daher habe ich das Auto zu einer freien Werkstatt gebracht, die aber offenbar keine Erfahrung mit dem Model 3 hat und auch kein Interesse daran diese Erfahrung aufzubauen.

Es ist doch ganz egal, wer das gemacht hat…
jeder Händler hat das Recht Arbeiten zu machen oder eben abzulehnen!
Einen Anspruch auf Erledigung hast Du nur bei Deinem Montierer/Einsteller !

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@Flasher

Versuch es mal Bei Pneu Egger oder Pneu Frank, die machen das täglich. Habe gute Erfahrungen mit beiden.

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Tesla hat vollkommen recht, wer „non Tesla“ Fahrwerksveränderungen einbaut, muss halt zu dem gehen, der das wohl unqualifiziert eingebaut hat.

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Und, fühlst du dich dort auch „derart geringgeschätzt“?

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Rechtlich ist das sicher korrekt. Eine Werkstatt darf Aufträge ablehnen.
Stilistisch schießt sich Tesla hier ein Eigentor. Es ist etwas anderes wenn der Hersteller in etwa sagt: „Sorry, diesen Umbau können wir aus folgenden Gründen nicht betreuen. Und das wäre in dieser Situation unser Vorschlag.“

Was machst du wenn Tesla das Fahrwerk einstellt und es aufgrund der Modifikation (wieder) misslingt? Du reklamierst bei Tesla, ärgerst dich hier öffentlich das Tesla zu blöd für eine Vermessung ist und gehst nachher noch zum Anwalt. All das kostet Tesla Zeit und Geld >bringt nix.

Ich arbeite zwar nicht im Automobilbereich, fasse fremde Anlagen aber auch nicht an. Gibt nur Ärger.
„habe ich im Internet gekauft, könnten Sie mal???“
Niemals!

Schuld sind hier sicher auch unsere Gesetze die ein Ausschließen der Haftung teils unmöglich machen. Warum sollte jemand für etwas haften das er nicht verkauft und verbaut hat?

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Ich frage mich immer, was das bewirken soll. Meint ihr, so ein Angestellter ärgert Euch mit Absicht und der Vorgesetzte wird Euch beistehen und den Angestellten zusammen falten? In der Regel ändert sich gar nichts, der Vorgesetzte wird das nur bestätigen.

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Moin!

Bei Tesla handelt es sich um ein recht geschlossenes System, ähnlich wie es wohl bei Apple sein soll. In Fachkreisen auch „walled garden“ genannt. Wer aus dem grünen Grass ausbrechen möchte, muß sich auch der Folgen bewusst sein.

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In der Regel ist man als Vorgesetzter aber a) besser geschult und kennt die Regelungen besser b) kann die individuelle Situation besser beurteilen und c) ist befugt auch mal Ausnahmen zu machen.

Ich mache das nicht regelmäßig, aber in der Vergangenheit hat das bereits mehrfach geholfen bei Mitarbeitern die unfähig oder unkooperativ sind.

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Und genau eine solche Reaktion könnte ich nachvollziehen:

„Wir können nicht garantieren dass die Einstellungen anschließend in der Toleranz sind, können aber unter Ausschluss jeder Garantie oder Haftung unser Bestes geben, bitte bestätigen Sie hier schriftlich wenn sie damit einverstanden sind“.

Das ist lösungsorientiert und transparent.

Stattdessen gibts ein einfaches „Fassen wir nicht an“ was mehr oder minder bedeutet: hau mit deinem Problem ab.

@Spüli
Der simple Wechsel von Fahrwerksfedern mit dem „Ausbruch vom grünen Gras“ gleichzusetzen ist doch übertrieben. Ich bin doch nicht hingegangen, hab die Firmware der Motoren gehackt um mehr Leistung rauszukitzeln und erwarte nun den Ersatz des Fahrzeugakkus.

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Wow, wenn ich die Meinungen mancher hier lese haut es micht echt vom Stuhl :sweat_smile:

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Du hast selber in deiner privaten Hobbywerkstatt das Fahrwerk modifiziert und wunderst dich, warum ein Profi weitere Tätigkeiten an deinem Fahrzeug ablehnt?

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:joy: :joy: :joy: :joy:

Ich seh schon, reine Autoenthusiasten hier im Forum.

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Wenn die Kommunikation tatsächlich so abgelaufen ist, dann war es einfach unprofessionell. Eine Dienstleistung darf man schon ablehnen, aber das bedeutet nicht, dass man den Interessenten deshalb im Regen stehen lassen muss. Es genügt vielleicht ein Hinweis auf eine Werkstatt die das kann oder eine Quelle für die benötigten Einstellungen etc… Das Ablehnen mag Policy sein, der Rest ist mangelnde Professionalität (aber der Menschen vor Ort, nicht ihres Auftraggebers). Und dann gibt es noch den Konterpart in der Unterhaltung. Ich weiß nicht welches Gesicht du gemacht hast :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Du hast halt öffentlich Tesla kritisiert! Das mag nicht jeder hier…

Jetzt lebe mit den Konsequenzen… :slight_smile:

(Ich hoffe, du hast meine Ironie erkannt.)

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Echt jetzt, wenn er es bezahlt? Was spricht dagegen? Solche Dinge bestätigen nur meine über die letzten Jahre entstandene Einstellung zu Tesla. Die sind sowas von weit weg von Kundendienst und entfernen sich immer mehr von den Kunden.

Motto bei Tesla anscheinend: das einzige was stört ist der Kunde

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