Schwungrad als PV-Speicher - EV und Haus

@past_petrol
… kann es sein, das wir an dem gleichen Projekt arbeiten? :smiley:

PV aufgebaut, S58D kommt bald.
Nun Überlegung, wie die Ölheizung langsam ins Abseits befördert werden kann.
Schon jetzt wird Dämmung des Hauses forstschreitend verbessert.

Einen meiner Öltanks (10000 Liter, unterirdisch) benutze ich nicht mehr.
Kann man den für ein WP Projekt einbeziehen?

Tsss…

Sieht so aus…

Ich bin da aber noch nicht einer endgültigen Lösung auf der Schliche.

Am Ende muß alles zusammenlaufen - PV, Smart Home, E-Auto, Speicher und Heizung - das ist schon ne Herausforderung und da gibt es so noch nichts - jedenfalls wird es nicht einfach…

Die von mir beäugten Flüssigkeitsspeicher sind mit reinen Ex-Öltanks nicht vergleichbar - weil oft auch in gewisser Weise isoliert etc.pp. . Ich glaube nicht, daß man die einfach verwenden kann, das Loch in der Erde aber schon :slight_smile:.

Und Thread-Titel werden überschätzt…

:smiley:

nein, das Problem ist die adiabatische Speicherung.

Der Wirkungsgrad.
Ohne Speicherung der Kompressionswärme bei Großanlangen unter 50%.
Mit Speicherung der Kompressionswärme unter 70%

Also doch wieder Schwungrad :slight_smile:

Hallo

Mein Input hat nur teilweise mit dem Thema zu tun.

In den 50er hatte man die kreative Idee eines Gyro-Omnibus.
Quelle 1
Quelle 2

in dem artikel ist übrigens von 60 kW die rede und nicht von 60 kWh! das eine ist leistung (höchstwahscheinlich für extrem kurze zeit) und das andere ist energie und garantiert nicht in den besagten druckgasflaschen.

bei 300 bar komme ich auf einen theor. energieinhalt von 0,83 kWh je 100 liter (0,1 m³ flaschenvolumen ).

Das Schwungrad hat echten Charme.

Evtl könnte man den Speicher in der Fläche verkleinern, indem man mehrere kleinere Schwungräder übereinander setzt. Jedes einzelne Rad wird separat „aufgezogen“. Wenn Bedarf anliegt, kann jedes Rad einzeln in Schwung gebracht werden, bis das nächste Rad gebraucht wird, während die nicht benötigten Räder noch via PV „aufgezogen“ werden können.

Leider (besser Gott sei Dank) bin ich kein Techniker, deshalb bitte ich um Verständnis für die laienhafte Ausdrucksweise

Was halten technisch begabte von solch einer Idee ?

wieso schwungrad wenns doch akkus gibt?

Äh, ja genau. Warum Schwungrad, wenn es doch Euros gibt ?? :mrgreen:

Auf das Schwungrad bin ich deshalb gekommen, da Akkus ihr Gewicht in Gold kosten (im übertragenen Sinne).

Schwungrad klang billig. E.Motor und Generator können nicht viel kosten. Auf dem nackten Dachboden habe ich viel Platz. Hatte den Scharm „Phasenprüfer und Rohrzange sind die Basis des Projekterfolges“.

Das Schwungrad darf 1 bis 2 Tonnen wiegen. Gewicht wie bei einer Fahrradfelge im Außenbereich konzentriert.
Beim Durchrechnen viel mir auf, dass die Umdrehungszahl „astronomisch“ für normale Lagertypen werden, sobald man in den kWh-Bereich hochspeichern möchte.

hmm…mutig! es müsste extrem gut gewuchtet sein. ( nicht nur statisch gewuchtet). dann wäre die festigkeit zu berechen wg. der fliehkräfte. eine sehr aufwendige kapselung im fall einer havarie käme wohl hinzu oder das ding - oder teile davon - marschieren dir durch deine siedlung (schließlich schweben dir ja „tonnen“ an masse vor). einfach geht irgendwie anders.

viel spaß wünsche ich trotzdem! :wink:

Es muß ja nicht immer Lithium sein. Mit Blei kann man auch gute und günstige Speicher bauen. Staplerbatterien gibt es bei einigen Händlern schon im Set für stationäre Anwendungen.

Genau ! Wenn das Ding aus der Halterung fliegt, dann gräbt es sich erbarmungslos ein und kommt in China wieder raus.

Ich finde die Bilder nicht mehr, aber das kann schon hinkommen. Das war modular aufgebaut und man konnte da einfach die Flaschenpaletten „dranhängen“ :slight_smile:.
Eine Flasche war ca. 2m hoch. Vom Flächen- / Volumenverbrauch ist das natürlich nicht vergleichbar mit AKKUs heutiger Bauart. Deshalb ja auch der Gartenhausvergleich.

Vom Grundsatz her ist das aber billige Technik - lieber wäre mir ein drastischer Preisverfall bei LiIO-AKKUs - so ne Fronius Brennstoffzelle hört sich auch interessant an - ist aber aktuell nicht bezahlbar…

Ggf. krempelt ja Tesla selber mit dem home storage Angebot den Markt um - das wäre ja etwas…wäre mir am Liebsten !

Nun zurück zum Schwungrad. Ich schlage eine Stickstoffkühlung vor - Material: Erdbeereis. Wenn alles außer Kontrolle gerät, dann kappen wir die Kühlung, das Rad löst sich auf und bevor dann alles im Eimer ist, darf jeder nochmal Eis essen…tags darauf wird feucht durchgewischt und wir wechseln auf Vanille - oder Schoko - ganz wie Ihr wollt.

Es macht dennoch Spaß, über all’ die Dinge nachzudenken - auch wenn man sie schlussendlich verwirft…

Erdbeereis ist nicht mein Ding.

Möchte ich eigentlich nicht tun. PV-Speicher auf Basis elektrochemischer Akkus sind am Markt erhältliche Produkte. Was dagegen in diesem Thread diskutiert wird, sind völlig anders geartete Formen der Energiespeicherung die - hm - vor der kommerziellen Umsetzung noch ein paar Probleme von teilweise prinzipieller Art lösen müssen. :ugeek: