Schuko Ladeverlust mit 3 kW vs. AC 11 kW

Good evening everybody!

Ich möchte möglichst kostengünstig laden. Kann bei der Arbeit AC laden oder daheim via Schuko.

Schuko: 3 kW mit 0,2817 € / kWh
AC: 11 kW mit 0,32 € / kWh

Auf den ersten Blick scheint es naheliegender, nach de Wegfall der EEG Umlage daheim zu laden.

Allerdings bin ich mir bezüglich des Ladeverlusts nicht sicher, ob ich damit die Differenz crashe (und dann sogar nicht mal eine getrennte Abrechnung für die Buchhaltung habe).

Könnt ihr mir zu den obenstehenden Werten eure Erfahrungswerte geben? Ich lade monatlich 200-300 kWh.

Danke und guts Nächtle!

Ich konnte im Urlaub schon Mal Schuko testen und entsprechend mitloggen.
Bei [email protected] bin ich bei einer Effizienz von 90% laut Teslamate rausgekommen. Bei [email protected]@3Phasen / 11kW bin ich bei 98-99%.

3kW über Schuko geht schonmal nicht, Schuko kann nur 10A Dauerlast, mehr zu ziehen ist nicht gerade sinnvoll. Das maximale was du rausbekommst sind also 2,3kW.

Rechnet man das aber nach würde ich sagen solltest du weiter auf Arbeit laden. Preislich wird es kein Unterschied machen, nur hast du dann eben eine korrekte Rechnung und belastest die Steckdose nicht. Und nicht zu vergessen hast du damit insgesamt weniger Strom verschwendet, wenn es dich finanziell auch nicht interessiert.

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Dreiphasig ist der Wirkungsgrad mit bis zu 96% am höchsten:

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Danke euch!

Inwieweit ist das nicht sinnvoll? Lade aktuell mit 13A.

In der Tabelle stehen 90% Ladeeffizienz (Schuko) den 95% Ladeeffizienz (AC) entgegen. Das heißt als Rechenbeispiel mit 200 kWh:

Schuko: 200 kWh = 56,34€ // (0,9 x 200 kWh = 180 kWh. Also 56,34€ für eigentlich 180 kWh = 0,313 € / kWh

AC: 200 kWh = 64€ // (0,95 x 200 kWh = 190 kWh. Also 64€ für eigentlich 190 kWh = 0,3368 € / kWh.

Daraus leite ich ab: Schuko ist marginal günstiger, macht aber keinen wirklichen Unterschied. Womöglich kann es auch eine Mischung aus beidem sein.

Hab ich alles verstanden? Thanks.

weil die normalen Schukodosen nicht für Dauerlast >10A ausgelegt sind - das kann zur Überlastung der Leitung führen und dann zum Brand (bevor die Sicherung rausfliegt!).

besser ist es eine blaue oder rote 16A Dose installieren zu lassen - oder eben auf <10A zu gehen. Auch wenn die Dose nicht warm wird, könnten das die Kabel in der Wand und dann haste im schlimmstenfall einen Schwelbrand irgendwo

Du könntest die Leitung zu deiner Steckdose auch mittels Leistungsschutzschalter auf 10A begrenzen, dann hättest du eine Stück weit mehr Sicherheit

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Hallo,

das stimmt leider nicht, das Kabel in der Wand ist beiden Steckdosen Arten auf 16 A ausgelegt. Das hängt von Kabellänge, Verlegeart und des Leitungsschutzschalters ab. Sofern natürlich Fachgerecht gearbeitet wurde. Es gibt natürlich auch Schuko dosen die geringer abgesichert sind, aber dann fliegt die ganze Sache ja sowieso nicht :wink:

Schuko dosen haben den Nachteil das die Federkraft der Kontakte aufgrund der Erwärmung und schlechteren Mechanik schneller nachlassen kann.

Die Dosen selbst sind bei sonst gut dimensionierter Leitung die Schwachstelle. Diese sind nicht für andauernde hohe Ströme vorgesehen.

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Dann schleunigst auf 10A runter, die Steckdose kann 13A Dauerlast schlichtweg nicht.

Seid ihr da sicher? Es handelt sich um einen Neubau und mir wurde versichert, dass wir alle in der Tiefgarage mit 13A laden können. Ich bin nicht das einzige E-Auto hier. Aber gut, für über Nacht laden kann ich ja sicherheitshalber dennoch runter.

Stimmt denn meine obenstehende Rechnung?

Moin,
du hast noch einen Fehler in deiner Rechnung :wink:

Wenn der Tesla länger lädt, dann läuft auch die Boardelektronik (Systeme, Ladetechnik usw.) länger.
Ich bin der Meinung, dass der Tesla außerhalb seines „deep sleep“ ~300Watt zieht.
Lädst du also statt 4 Stunden (1,2kWh) eher 10 Stunden (3kWh), dann ist die Differenz noch geringer. Solltest du mal mit deinen Zahlen aus der Praxis in die Rechnung einfließen lassen :slight_smile:

Das der (auch geringe) Verschleiß bei längeren Betrieb höher ist spielt zwar nur einen geringen Faktor aber kann man ja auch mal in den Raum werfen.

Es geht technisch nicht mehr asl 10A bei Schuko.
Die Verkabelung hat damit rein garnichts zu tun, die Kabel halten 16A aus. Die Steckdose kann nach Spezifikation nicht mehr. 16A kannst du auf maximal 1h ziehen, auf Dauerlast nur 10A.
Für Dauerlast 16A gibt es die blauen CEE Dosen die du statt der Schuko anbringen kannst am selben Kabel:

Kein Elektriker wird dir erlauben an Schuko 13A über 10h+ zu ziehen :wink:

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Wir reden hier von im Monat maximal 12€ Unterschied… muss man daraus wirklich eine „Doktorarbeit„ machen?

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Da ich noch einen Schuko kWh Zähler dazwischen habe, bleibe ich bei der Konstellation und regel auf 10A runter, danke dir!

Grundsätzlich geht es mir auch darum, die Ladeverluste zu verstehen. Wenn in 1 Jahr die Preise komplett auseinandergehen, wissen alle im Thread, wie zu rechnen ist. Wenn es dich wohl nicht interessiert, dann einfach ab in den nächsten Thread. :wink:

ich lade seit zwei Jahren entweder Schuko (zuhause) und mit 11 kW (extern) ungefähr halbe halbe
bei Schuko 10 A habe ich 0,8 kWh auf 100 km Nachteil gegenüber 11 kW-Laden
bei Schuko 13 A habe ich 0,7 kWh Nachteil
Fahrstilunterschiede bewirken imho viel mehr als der Ladenachteil

Vereinfacht ist das 1kWh auf 100 km, bei 30 ct/kWh und 15.000 km is das ein nachteil von 45 € im Jahr (ergo: bis auf weiteres schaffe ich mir keine Wallbox an, bräuchte es zeitlich auch bei „mehr Schuko“ nicht)

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Die selbe Rechnung hatte ich auch obwohl ich 30.000 km im Jahr fahre. Wallbox beim Altbau ist einfach für mich zu teuer gewesen.

Es gibt hochlast schukodosen, die machen 16A Dauerlast.

Mennekes (Unternehmen) 10082 Schuko Wand montiert-Stecknuss, 3 Steckklemme, IP 44 Schutz, 2P + E POLE, 16 A, 230 V, blau https://amzn.eu/d/7Z7s4Ue

Habe die verbaut, lade aber im Normalfall an der wallbox, die 32A verkabelt ist und maximal mit 11kW Lädt. ( und 22 kW könnte) .Phasenumschaltung inklusive. Drum kümmert mich das eh nicht.

Also, da helfen nur die technischen Daten der tatsächlich verbauten Dose.
Rin juice booster o.ä. Wählt eh die maximal zulässige Stromstärke nach Anschluss und überwacht die Temperatur an den dosenklemmen. Das wäre statt standardladekabel eine Empfehlung. Und kann natürlich auch jede andere 26 oder 32 A Dose, blau oder rot….Adapter hat’s viele

Ich würde hier sowohl Schuko als auch 3 phasing laden, fie Kisten geben dich da wenig bis nichts. So die Band eben braucht. Langsamer laden, besser für den Akku, mit etwas geringerer Effizienz. Lebensdauer kostet somit Zeit und etwas Geld…

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Ist aber beim Wirkungsgrad im Artikel berücksichtigt.

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Das ist falsch. Schuko ist auf 16A Wechselstrom und 10A Allstrom (DC) ausgelegt, Prüfdauer eine Stunde. Die Norm hierzu hatte ich irgendwo hier im Forum schon mal verlinkt.

Klar ist aber auch, dass es schlechte Qualitäten gibt, dass es Alterung gibt, sowie Korrosion und Pfusch…

D.h. in der Realität würde ich selbst bei guten Dosen aus Sicherheitsgründen nicht über 13 A Dauerbelastung hinaus gehen wollen.

Das ist nur bedingt richtig. Oft genug ist nur 1,5 mm² verlegt, und evt. zu enge Radien gebogen oder gar geknickt, UP oder parallel mit anderen Leitungen verlegt, alte Klemmen verwendet, usw.

Jein. Meistens ja.

Diese eine Stunde ist die Prüfdauer. Nach einer Stunde hoher Last wird sie sich wohl kaum noch weiter erhitzen, da ist ein Gleichgewicht zwischen Verlustleistung und Abstrahlung erreicht.

Ganz klar und eindeutig die bessere und sicherere Lösung. Und die CEE 3P 16A kostet von einem deutschen Markenhersteller unter 10€.

Du meinst der Elektriker, der dir die CEE für 50€ verkauft, und für 150€ montiert? :wink:

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Ich weiss gar nicht, warum ihr immer auf den 16A über Schuko rumreitet, der Tesla-Ladeziegel holt sich eh nur 13A und das ist mM auch bei allen Ladegräten so, die offiziell in D verkauft werden (der BMW Ladeziegel holt sogar nur 12A aus der Dose).

Also 13A bei Schukostecker? Bei CEE 230V hoffentlich 16 A?