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Schonendes Aufladen mit 22 kW?

Moin,
wir sind momentan in einem Hotel, wo der DeC auf 20A limitiert ist.
Dort zeigt Teslafi unser 1. Ladevorgang:

Time: 3 Hours 7 Minutes
Battery Level: Start - 43 % End - 80 %
kWh: Used - 42.4 kWh Added - 37.15 kWh
Charge Efficiency: 87.6 %
Voltage: Avg Voltage - 225.57V Max Voltage - 229V
Amperage: Avg Amps - 60A Max Amps - 60A
Typical Kilometers Added: 171.02

Bei mir ist das Bild total divergent:
Ich habe Ladungen mit 72A (324A) = 16,5kW von 90-96% Ladungen mit 48A (316A) = 11kW von 94% …
Wichtig ist, dass bi den Ladungen kein extra Stromverbraucher angeschaltet wird (Standheizung oder Kühlung) und dass keine Akkuklimatisierung angeht. Das verändert den Wirkungsgrad drastisch! Ich habe bei kurzen Ladungen dann auch schon 50% Wirkungsgrad im Teslafi gesehen! Mein Eindruck: Es macht keinen wesentlichen Unterschied, wobei ich meine mit 16,5kW Ladung liegt die Wirkungsgradanzeige höher!
Gruß
Clemens

Aber es wird ja einen Grund haben, dass Tesla einen Zettel zum Auto beilegt, in denen eine optimale Laderate von 12-14A vorgegeben wird. Wenn es nicht der Wirkungsgrad ist, ist die Frage welcher es noch sein kann?

Wir müssen aufpassen, hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

A) Der alte Lader, verbaut in Modellen vor dem Facelift. Kann maximal 11 kW (316 A). Falls in doppelter Ausführung verbaut („Doppellader“) natürlich das doppelte davon, also 22 kW (23*16 A)

B) Der neue „Hochstrom“ Lader, verbaut in allen Model X und in neueren Model S. Kann nicht mehr doppelt verbaut werden, dafür maximal 16.5 kW (3*24A) leisten und war zeitweise softwaremässig auf 11 kW begrenzt. Diese Begrenzung ist bei aktuellen Neuwagen nicht mehr vorhanden und kann bei betroffenen Fahrzeugen gegen Geld freigeschaltet werden.

A hat gemäss Teslafi den besten Wirkungsgrad nicht bei den maximalen 16 A, sondern zwischen 12 und 14A.

B kann gemäss Aussagen hier im Thread auch bei Maximalleistung (24 von 24 A) einen sehr guten Wirkungsgrad erreichen.

In beiden Fällen fehlen uns mehr Daten und eigene Messungen.

Davon höre ich zum ersten Mal. Hast du ein Bild davon?

Ja, war auch bei meinem X dabei.

Ob diese Aussage aber nur für die alten Lader oder für alle galt, weiß ich nicht.

In welcher Form? Ausgedruckt vom Service Center XY oder als Teil der Bedienungsanleitung (PDF)? Hast du noch eine Kopie davon?

Ja siehe anbei und in meinem Thread.

(Erfahrungen Model X) Gut Ding braucht Weile - Oder es ist…
r.tapatalk.com/shareLink?share_ … are_type=t

1 Like

Ich habe letzte Woche von 16A auf 14A gestellt und der Wirkungsgrad ist jetzt einiges besser. Vorher zwischen 73 und 85% und jetzt immer um die 94.5%. Das macht auf das ganze Jahr gerechnet schon einiges aus.

Danke Chris!

Da fragt man sich, weshalb diese wertvollen Tipps nicht allen Käufern mitgegeben werden…? Wer sie nicht lesen will, legt sie halt zur Seite. Für alle anderen ist es eine Erleichterung beim Umstieg auf das Elektroauto.

Das ist eine sehr interessante Info, die ich schon lange gesucht habe. Gibt es zur Auslastung von Master- und Slavelader eine verbindliche Aufstellung, angefangen bei 3x5A bis 3x32A?
Bisher bin ich zwar mit dem 11kW Singlelader immer ausgekommen, bzw. war der CHAdeMO-Adapter die deutlich preiswertere und sinnvollere Investition. Da ich beabsichtige, das Auto lange zu fahren, spukt mir der Doppellader als endgültige Abrundung aller Lademöglichkeiten jedoch immer mal wieder durch den Kopf.

Zum Thema des threads kann ich sagen, dass ich an AC bisher fast immer nur mit 3x13A lade. Bisher aus der Überlegung heraus, die Ladetechnik zu schonen. Zeitkritische Ladungen kommen mit AC bei mir eh fast nie vor. Dass ich damit auch noch besonders effizient lade, freut mich natürlich umso mehr.

Mir ist leider nichts bekannt. Ist nur eine Beobachtung meinerseits. Und im Grunde genommen könnte die Pause beim Hochfahren auch andere Ursachen haben. Sie ist aber verblüffend gleich von der Charakteristik her wie die 16 A / 17 A Pause beim Einsatz an 32 A :wink: Wieso die Lader aber nicht synchron belastet werden (beide mit 3*8 A) weiss ich auch nicht.

Die 2500 EUR für den nachträglichen Einbau des alten Doppelladers kannst du dir sparen, erst Recht wenn du bereits den CHAdeMO-Adapter hast (10 EUR / kW) und AC 22 kW (110 EUR / kW) nicht zeitkritisch einzusetzen planst. Ich hab ihn drin, und bisher kein einziges Mal gebraucht. Vielleicht um mal 2 EUR zusätzlich bei IKEA abzusahnen :laughing:

Das geht mir genauso. :sunglasses:

Sehe ich ja bisher seit 2 Jahren genau so. Aber dann konstruiere ich immer mal so völlig unwahrscheinliche Situationen, wie: Ich komme fast leer an einen einsam stehenden triple, habe wenig Zeit, und da lädt schon jemand mit DC. Klar, kommt wahrscheinlich nie vor, aber was wäre, wenn! :smiley:

Ich werde es mit dem Doppellader aber sicherlich bleiben lassen…

… dann brauchst du einen verdammt hohen Stundenlohn um dieses nahezu unmögliche Szenario finanziell rechtfertigen zu können :wink:

Behalte dir das doch als Projekt vor. Sollten hier mal Gebrauchtteile aus einem Unfallwagen günstig angeboten werden, könntest du ja dann immernoch zuschlagen.

Gilt das Deiner Meinung nach dann auch für den Doppellader oder verdoppeln sich die Werte auf 24/28A?

Mit UMC an CEE16:
Wenn ich 13 A einstelle, kann ich keine Pause beim Hochfahren beobachten, daher gehe ich davon aus, dass mit dieser Einstellung nur der Master-Lader aktiv ist und somit die Strategie analog zum Singlecharger gewählt werden muss.

Via Typ2 an Wallbox 22kW:
Hab ich nicht zu Hause, müsste ich mal drauf schauen bei DeC / IKEA / Lidl. Würde aber vermuten hier müssen 28 A gewählt werden, damit beide Lader mit 14 A laufen. Die Pause beim Hochfahren wird verraten, ob das System schlauerweise 14 / 14 oder suboptimal 16 / 12 aufteilt.

Habe kein Teslafi und kann deshalb die Effizienz nicht auf diesem Weg prüfen.

Da ich eine Wallbox habe, kann ich mal schauen, ob es eine Pause gibt.

Nur zum Verständnis: Wir reden hier jetzt ausschließlich über den optimalen Wirkungsgrad, nicht über das schonendste Aufladen des Akkus, oder?

Auslagerung in einen seperaten Thread „Ladeeffizienz / minimale Ladeverluste“?

Hallo in die Runde,
ich kann nur einphasig (CEE blau) laden, habe den Lader mit maximal 16.5 kW (3*24A). Kann mir jemand sagen, ob auch in dem Fall gilt: die optimale Stromstärke (im Sinne von minimale Ladeverluste) beträgt 12 bis 14 A?

Da im Lader drei Phasen verbaut sind, würde ich also vermuten das Optimum liegt immer im gleichen Bereich, egal ob nur eine Phase oder alle drei genutzt werden.

In deinem Fall aber vermute ich heisst CEE blau 16A, und das wäre ja für deinen Lader, der 24 A kann, im vermutlich optimalen bereich.

@chris-king:
Danke für die Veröffentlichung der „Tesla Ladetipps“, sie bestätigen meine Messungen, die ich oben veröffentlicht habe. Mir war die Tipps unbekannt, habe ich wohl überlesen.

Unklar ist noch, wieso bei 3x24A bei den neueren 16,5kW-Chargern Ladewirkungsgrade von über 90% beobachtet werden konnten. Ist da ev. eine andere Hardware verbaut? Wenn ja, ab welchem Herstellungsdatum?

Für mich scheint jedoch ca. 13 A erste Wahl bezüglich Ladewirkungsgrad und Akkuschonung zu sein. (11kW-Lader im Faceliftmodell)
Gruss
Peter