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Roadster Batterie retten

Ich hab mir für meinen Roadster ein Modul gebastelt mit dem eine Level 1 Wiederbelebung bei Ausfall der Batterie möglich sein sollte.
Das Teil beruht auf der Platine von Nick Kelsey: https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/safely-trickle-charge-a-bricked-pack-in-out-of-car-solution.106009/page-2 falls jemand diese Platinen braucht, ich habe noch einige übrig.
Mit dem Teil ist es möglich die Spannung der einzelnen Bricks zu messen und ggf vorsichtig laden. Dazu hab ich 9 DC/DC Converter samt Netzteil auf eine 9-fach Schukosteckleiste verbaut und mit der Platine von Nick Kelsey verbunden. Bisher hab ich es bei meinem Tesla nicht benötigt, die Methode wurde abe schon von anderen erfolgreich angewendet. Bei Fiat 500e Batterien hab ich es aber schon erfolgreich angewendet.





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Ich will dabei sein wenn es einer macht und dannach Vollädt.
https://www.youtube.com/watch?v=7ZfDEZPODj8&feature=youtu.be
Pete Gruber hat anscheinend schon ähnliche Erfahrungen gemacht.
Und was meint Ihr was dann bei 56 kwh abgeht.

Nur hat Pete Gruber nicht mit 100mA einzelne Bricks geladen sondern mit deutlich mehr Leistung ein ganzes Sheet.
Wir haben übrigens in Österreich auch so ein Tunnelexperiment gemacht: Feuerprobe für E-Auto-Batterien in Eisenerz - steiermark.ORF.at

…wenn ein tiefentladener Lithium-Ionen Akku bereits Dendridenbildung hat, reichen 100 mA für einen Zellenschluß. Viel Spaß damit :wink:

Ich glaub ich muss hier etwas klarstellen: Das Teil dient ausschlieslich dazu Bricks, die unter die 2,5V die das BMS verlangt gefallen sind
, wieder auf ein Niveau zu bringen, dass es vom BMS akzeptiert wird. Es dient sicher nicht dazu die lanjährigen Leichen aus dem Keller zu reanimieren. In der Medizin machen Reanimationen auch nur in den ersten Minuten Sinn :wink:

wäre vielleicht mittelfristig ein brennstoffzellen-kit eine denkbare alternative?
ich schätze platz wäre genug, wenn der akkublock rausfliegt und eine nennenswerte gewichtseinsparung obendrein.

könnte man ja vielleicht einer ingenieursfakultät an einer hochschule als konkretes projekt schmackhaft machen.

Bitte nicht noch ein Baustelle aufmachen mit Brennstoffzelle.

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nt

Zusammenfassung

Leider gibt es mittlerweile Roadster bei denen auf diese Art einzelne Bricks wieder auf Spannung gebracht wurden.
Dann werden diese Fahrzeuge teils ohne einen Hinweis wieder verkauft.
Ich sehe das vom Verkäufer eigentlich wie das Verschweigen eines Unfallschadens.

Unabhängig der eventuellen Gefahr kann das BMS vom Roadster die dabei enstehende Differenz
meist nicht mehr ausgleichen und der Akku stirbt.
Ähnliches passiert im Regelfall wenn man Sheets aus verschiedenen Fahrzeugen mischt, da haben die Zellen unterschiedliches Alter und Laufleistungen.
Ein Refurbished Akku degeneriert im Regelfall deutlich schneller als ein homogen gealterter Originalakku.
Bitte sorgt also dafür das euer Akku nicht tief entlädt. Momentan gibt es noch keine Alternative auf dem Markt.
Da Tesla laut Berichten einen Ersatzakku für den Roadster bringen will ( seit 2016 ), macht es gerade keinen Sinn eine gewerbliche Alternative zu bringen.
Der Sinn für eine Alternative kommt erst wenn Tesla definitiv keinen Akku mehr bringt.
Bei Tesla würde ein neuer Akku zwischen 15000,-- und 30.000,-- Euro sofern lieferbar kosten.
Bei dem kleinen Absatzmarkt würde ein Alternativakku momentan bei ca. 50.000,-- liegen (mit Zulassung)
Bastellösungen die ein Erlöschen der Betriebserlaubnis hätten sehe ich nicht als Alternative.

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@Schrottix ich finde auch dass der Kunde alles erfahren sollte und speziell zum Zustand und die Vorgeschichte des Akkupacks.
Ich habe für meinen 60er Model S einen 75 er Remain Akku in Garantie bekommen.
Ein Akkumodul tanzt aus der Reihe hatte Anfangs 25mV Differenzspannung . Das BMS entlädt das Modul zeitweise auf -25mV .und das noch nach 6 Monaten und 10.000km . Es wird aber nur das Modul mit der größeren Kapazität entladen bzw belastet.
Das sind meine Erfahrungen.
Ich weiss jetzt aber nicht wie unterschiedlich das BMS bei den verschiedenen Modellen arbeitet.
Selbst zusammen gebastelte Akkus sind mit Vorsicht zu genießen.
Wenn es in Europa, Deutschland, Österreich eine ähnliche Firma wie Gruber Motors in den USA gäbe, das wäre ein Hit.

Liebe Grüße
Manni

Es geht hier um den Roadster.
Für die aktuellen Tesla-Modelle gibt es ja genügend Akkus.
Wenn Tesla da ein Refurbished rein macht geben Sie ja Garantie.
Es ist auch aufgrund der Vielzahl von Akkus davon auszugehen das Tesla es relativ gut hinbekommt
die einzelnen Module aufeinander abzustimmen.
Ich bin seit 1979 RC-Modellbauer und habe die ganzen Akkugenerationen mitgemacht mit Selektieren etc.
Wenn ich genügend Roadster-Module hätte bekomme ich auch einen genialen Akku hin.
Übrigens hat ein Smart ED3 einen Drift meist nie unter 25mV auch wenn Sie neu sind. Ältere haben schon mal 50 bis 100mV. Das ist da völlig normal.
In diesen minimalen Bereichen können es allerdings auch Messungenauigkeiten sein.
Es sind ja im Regelfall keine geeichten Messgeräte und Temperaturschwankungen machen dann ihr Übriges.

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Bei meinem Roadster hat sich der Zelldrift über den Winter auf 11% entwickelt ?!? :open_mouth:

Bisher war es immer so, dass ich kurz vor der Roadster Woche balancieren habe lassen bis der Drift <= 3% war (hat ca. eine Woche gedauert, da er das Balancing ja nur alle 24h anstößt). Bei der Roadster Woche hat sich dann der Drift nicht erweitert, ich glaube während der letzten Roadster-Woche hat sich der Drift sogar eher reduziert, obwohl die Batterie 7 Tage lang entweder gefahren oder geladen wurde (16,24 u 32A). Aber über den Winter geht der Drift immer gewaltig in die Höhe. (Ich lade manuell mit 10A nach wenn die anzeige auf < 80 km geht und lade rauf gut 200 km, dann lasse ich ihn wieder stehen.- Garage relativ kalt.)
Hat der hohe Drift was mit der Entnahme durch die 12V Batterie zu tun?
Soll ich mir Sorgen machen?
Ist es egal, ob und wann ich balanciere? - Oder gibt es etwas zu beachten.

Ich habe nach dem Winter auch immer einen höheren Zellendrift. Es gibt zwei Möglichkeiten, damit das Balancing eben nicht eine Woche dauert:

  1. etwas in den Range-Mode laden und stehen lassen
  2. normal im Standard Mode laden und dann die Warnblinker einschalten. Dann schläft er nicht mehr ein und balanced bis er fertig ist. Das mache ich meistens im Frühling. Einen Tag mit Warnblinkerstehen lassen und der Drift ist wieder bei 2%.

Hi Helmut,
dein Zelldrift ist wie wenn du in den Storage Mode gehst.
Habe ich 1x gemacht und mein Roadster hat ewig gebraucht um wieder Balanciert zu sein.
12v Batterie war dann kaputt da wenn er über Wochen den Überstand abbaut er die 12v Batterie nicht nachlädt.

Ich lasse meine Roadster im Standart Mode eingesteckt.
Dann ist die 12v Batterie nach dem Winter noch heile und der Akku Balanciert.

Ich habe seit 4 Jahren nicht festgestellt das er nach dem Winter an Reichweite eingebüßt hätte.

kann mich bitte nochmal jemand aufklären, was das balancing unterm strich eigentlich bringen soll?
wenn der akku leer ist, ist die spannungsdifferenz zwischen den „langsamen“ zellen und denen, die wieder schneller voll sind ja wieder da. dann geht die ganze chause beim laden ja wieder von vorne los. die schnelleren zellen sorgen für eine vorzeitige abschaltung, die langsamen sind wieder weniger voll. usw., usw…

Hallo Toaster!

so wie du es beschreibst, beobachte ich es nicht.

Bei der Roadster-Woche wo das Auto inkl. An- und Abfahrt ca. 10x oder öfter am Stück leer gefahren wird und gleich wieder vollgeladen wird, vergrößert sich der Drift nicht.

Beim Stehen übern Winter wo ich ca. 2x moderat nachlade, entsteht der große Drift.

Nun stellte sich mir die Frage: Egal oder unnötige Beanspruchung ???

Ich werde aber den Vorschlag von Schrottix etwas abwandeln: Beim Nachladen lade ich bis auf Standard und lasse dann über mehrere Tage balancieren. Dann stecke ich wieder aus, und lasse ihn über die Standzeit wieder runter fallen. Dann erreiche ich einen gewissen Kompromiss.

Es gibt „Verbraucher“ die auf manche Sheets einwirken.
( Vermutung, Halbwahrheit =werde nicht genauer darauf eingehen da es zu weit führt )
Deshalb geht der Drift auch bei Nicht ständigem Balancieren auseinander.

Ich würde sagen bei den „Fachleuten“ die schon seit Jahren einen Roadtser haben hat sich eingebürgert.

"Finger weg vom Storage Mode"

Es sind, und das ist eine Tatsache, deutlich mehr im Storage Mode gestorben als unter Standard.
Je älter eure Akkus werden, je kritischer wird die Selbstentladung und somit die unterschiedlichen Drifts. Gebt euren Akkus die Chance das Sie durch regelmäßiges Balancieren „Gleich“ bleiben.

Es gibt so viele Parameter die dem Akku gut oder schlecht tun, und so viel ich weiß hat noch keiner hier im Forum ein Datenblatt Datenblätter Einzelzellen Roadster Akku der verwendeten Zellen vom Roadster.

Ich habe die VIN 991 die seit Anbeginn immer im Standart seit 2012 bei 10 Ampere am Netz hängt.
ich mache jedes Jahr mindestens 2 volle Range Fahrten ( Range ganz voll und auf ca. 50 km Standart leer ). CAC ist seit ich Ihn 2017 gekauft habe von 158,2 auf 157,5 gefallen.
Range laden ist im allgemeinen kein Problem, sofern es nicht heiß ist und nach erreichtem Ladestand baldigst los gefahren wird. Die 50 km Standart Rest entsprechen mindestens 20% Ladestand was dem Akku eigentlich auch keinen Abbruch tut.

Im Standart voll geladen kommt er noch auf stattliche 317 km.

Es ist müßig bei Lade-und Erhaltungstrategien zu Philosophieren wenn das wichtigste wie das Wissen über Zellchemie, Kathoden- Anodenmaterial etc. fehlt.

Und selbst wenn man es hätte, spielen noch Faktoren wie Temperatur und Selbstentladung eine zu große Rolle.

helmut, wie erzwingst du das balancing? wie gizmo empfiehlt standardladung und dann warnblinker an oder etwas in den rangebereich hineinladen und dann abstecken?

An Warnblinker habe ich mich erinnert, und habe nun das gefunden:

Da ich aber genug Zeit habe, da mein Roadster bei mir ohnedies nur zu speziellen Anlässen bewegt wird (leider viel zu selten), werde ich wie folgt balancen: Auf Standard laden und angesteckt lassen. Dann wacht er von selbst nach 24 Stunden wieder auf und balanced etwas und nach weiteren 24 Stunden wieder und wieder.
(Das mit der Warnblinkanlage ist ja nur ein Trick zum „Speed-Balancen“, wenn ich das richtig verstanden habe)
D.h. genau so wie es Schrottix empfiehlt. Man hat auf diese Weise einen sorgenfrei balancierten Akku. - Mit dem einzigen Unterschied, dass ich nach ca. einer Woche wieder abstecke und dann nach ca. 2 Monaten wieder für eine Woche anstecke. Gebe aber zu, dass die vermuteten Vorteile durch das Abstecken (falls sie überhaupt bestehen) bestenfalls Haarspalterei sind. - Sorgenfreier ist sicher den Roadster immer auf Standard Mode angesteckt lassen, da er ja eh nur bis 80% lädt.

danke helmut!
werde ich auch mal ne weile angesteckt lassen.
das handicap sind auf dauer dann allerdings gewitter und damit ggf. spannungspitzen auf der leitung, die die elektronik killen könnten.
aber gewitter sind ja eigentlich absehbar. (wenn man denn das rechtzeitige ausstecken nicht darüber vergisst…)