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Risiko Vorabüberweisung

Hallo Leute,

vor allem nach der Thomas-Cook-Insolvenz denke ich verstärkt über das Insolvenzrisiko in den Tagen zwischen Überweisung und Fahrzeugübergabe nach.

Bei den 2000 Anzahlung habe ich das ja in Kauf genommen, bei über 40000 nicht so gerne.

Auch wenn man dann die Zulassungspapiere ggf. schon haben sollte, würde das wohl noch kein Eigentum an dem Auto bedeuten.

Hat jemand Tesla schon einmal auf alternative Zahlungsmöglichkeiten angesprochen?

In einem anderen Thread schrieb jemand, dass er am Übergabetag eine Sofortüberweisung gemacht habe. Das ist aber 3 Jahre her und ich weiß nicht ob das noch aktuell ist.

Wäre dankbar für eure Erfahrungen.

Ehrliche Antwort: Augen zu und durch. Anders wirst Du nicht an den wagen kommen.
Im letzen Quartal hatte Tesla über 4 Mrd Cash auf der hohen Kante.
Ich denke, dass das Insolvenzrisiko bei einem Vertragshändler der „etablierten“ Hersteller 10x größer ist.

Um die Frage kurz zu beantworten:
Null

Lange Antworten werden noch zur Genüge kommen. :mrgreen:

LGH

Es gibt keine Alternative ausser Leasing usw.

Einfach machen. Ich habe das nicht anders gemacht, wie viele andere hier auch. Ansonsten verkaufen sie dir das Auto nicht.

Habe ich mir auch schon x-mal gedacht und schon einen thread aufgemacht der dann wieder schnell geschlossen wurde. Darüber möchte man hier nicht gerne sprechen. Das risiko ist aber da punkt!
Habe auch noch keinen bestellt, hat aber andere gründe.
Wäre das erste Auto welches ich leasen würde, gründe gibt es genügende, auch dass in 3 jahren das Auto viel weniger wert hat weil Tesla wie schon oft an der preisschraube dreht oder die Qualität eben in 3-4 jahren erst zeigen wird, ob gut oder schlecht.

Ui, Wertverlust? Das ist aber jetzt eine ganz neue Erkenntnis. Irrst du dich auch nicht? :unamused:

Es geht einzig und allein um das ‚Risiko‘ der Vorauszahlung. Das ist minimal bis nicht existent.

Interessante Fragestellung - ich denke (hab es nicht geprüft), dass Papiere ausreichen für ein Aussonderungsrecht aus der Insolvenzmasse, zumindest gegen Tesla Deutschland, denn wir alle haben einen Vertrag mit der „Tesla Germany GmbH“. Die bekommt das Auto von der Tesla Inc in Palo Alto. Wenn Tesla Inc Insolvenz anmeldet und das Auto noch nicht auf Tesla Deutschland übertragen ist, dann entscheidet das Vertragsverhältnis zwischen den beiden, ob das Auto noch nach Deutschland kommt. Das wird genau der Grund sein, warum der Brief gedruckt wird, wenn die Autos in Europa ankommen. Dann gehen die auf die Europäischen Tesla-Gesellschaften über.

Wenn Tesla Germany Insolvenz anmeldet und das Auto und den Brief noch hat, dann ist das Geld weg, bzw. man hat einen Anspruch auf Rückzahlung, den man zur Insolvenztabelle anmelden kann (und der in der Regel keine/kaum Quote bringt).

Brief gegen Geld muss Zug um Zug erfolgen, in diesem Moment besteht das Zahlungsausfallrisiko, sofern man glaubt, das eine Insolvenz droht, was ich nicht sehe.

Ich glaube, ich werde beim Knopfdrücken auf Überweisen der weiteren 53TEUR auch kurz schwitzen.

:laughing:

:laughing: :laughing:

Einzige Möglichkeit wäre die Barzahlung. Die wird zwar angeboten aber kann evtl nicht genutzt werden weil was anderes darunter verstanden wird.
Zu dem Zeitpunkt wo überwiesen wird bis dahin wo die Papiere kommen hängt man in der Luft.
Ich habe vorher noch nie so eine große Summe ohne Sicherheit überwiesen.
Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist gering aber nicht unmöglich.

Also bei Tesla sagte man mir, Überweisung zumindestens eine Woche vor Auslieferungstermin, sonst geht es nicht. Mit der Verschiebung des Termins waren es dann letztlich 3 Wochen. Naja, habe nur die Leasing-Anzahlung geleistet. Unruhiger Schlaf in diesen Nächten, aber da muss man eben durch…

Habe in einem Rechts-Kurs einmal von einem Juristen gehört, der alles schriftlich „auf die sicher Seite“ gestellt hatte. Als er einmal ein Sakko in die Reinigung bringen ließ und dort drinnen 10.000 Dollar vergaß, hatte die Reinigungsfirma sogar bei besten Willen gar keine Möglichkeit mehr ihm das Geld zurückzugeben, da es schriftlich eindeutig verboten wurde… :laughing:

So eine Insolvenz kommt nicht von heute auf morgen. Bei Thomas Cook war die Insolvenzgefahr seit mehreren Monaten bekannt, mit entsprechenden Meldungen in der Presse. Bei Tesla hätte ich da aktuell keine Bedenken.

Sorgen wegen einer Betriebspleite würde ich mir keine machen, aber das muss jeder selbst wissen.

Ich bin überrascht, dass Tesla in Europa eine Vorauszahlung fordert. Abgesehen von der Anzahlung habe ich mein Model 3 erst am Abholungstag mit einem beglaubigten Scheck bezahlt, nicht vorher.

Ich erhielt die Fahrzeugpapiere per UPS.
Diese sind der Eigentumsnachweis, Du kannst damit das FZ zulassen.
Die Bezahlung erfolgte in meinem Fall NACH der Zustellung der Papiere.

Somit sehe ich kein Risiko, weil

  • das Auto existent ist (sonst wären die Papiere nicht vorhanden),
  • Du den Eigentumnachweis hast,
  • das FZ auf Dich zugelassen wird/ist.

Die gegenständliche Herausgabe kannst Du in diesem Fall mit rechtlichen Mitteln erwirken.

Gruß
Herbert

Wenn’s drauf ankommt (Quartalsende+Geld ) ist Tesla KLASSE :wink:
Mi Kaufpreis überwiesen, Do Überweisungseingang durch Tesla bestätigt und Übergabetermin für Freitag erhalten.
Freitag MS abgeholt. Und richtig zugelassen mit Kennzeichen war das MS auch schon :smiley:
Wenn Tesla will (muss) ist es eine super Firma :smiley:

Die Frage ist doch bitte nicht ernst gemeint? Hat jemand zuviel Stammtischgerede inhaliert? Auto kaufen oder bleiben lassen.

In Österreich werden diese Unterlagen per E-Mail zugesendet, gelten demnach nicht als Nachweis. Erst von der Versicherung wird eine Art Typenschein/Zulassungsschein ausgedruckt.

Da derzeit die Autos über den großen Teich kommen, kann jedermann dazwischen, der eine höhere Zugriffberechtigung besitzt, die Einziehung der Autos veranlassen. Und das dann einzuklagen, ich gratuliere…
Aber wie gesagt, no risk, no fun,…

Hatten wir hier im Forum auch schon gefühlte hundertmal: Der KFZ-Brief ist kein Eigentumsnachweis. Falls du mir nicht glaubst, hol den Brief aus dem Schrank und lies dort selbst nach!

So ist es. Und er dürfte auch kein Aussonderungsrecht nach InsO begründen.

Rein rechtlich ist es so, dass Zahlung erst Zug um Zug gegen die eigentliche Leistung, also das Auto, verlangt werden kann. Abweichende Bestimmungen in etwaigen Vertragsbedingungen sind Verbrauchern gegenüber unwirksam.

Aber man möchte natürlich keinen Streit anfangen, davon bekommt man das Auto ganz bestimmt nicht schneller. Und man freut sich ja schließlich drauf.

Wenn Du wirklich eine so latente Angst vor einer Pleite hast, würde ich mir den Kauf des Wagens an Deiner Stelle nochmal grundlegend überlegen.
Im Falle Insolvenz ist mit einer Abschaltung der Server bei Tesla zu rechnen. Das würde aus meiner Sicht bedeuten:

  • Keine Software-Updates mehr.
  • Kein Mobilfunk im Auto mehr
  • Keine App mehr (=Verlust vieler KOmfort-Funktionen).

Darüber hinaus

  • keine Ersatzteilversorgung mehr

Was das mit dem Wert des Autos macht…

… keine Supercharger mehr
… keine Servicecenter mehr

Entweder man glaubt an eine Firma - oder eben nicht …
Wenn man Angst hat, sie geht pleite, ist es besser man kauft dort gleich gar nicht - denn dir ist wenig geholfen, wenn sie einen Tag nach deiner Übernahme pleite geht… :wink:
Du hast dann zwar vielleicht ein Auto - hat aber mal über Nacht locker die Hälfte an Wert verloren…