Richtiges Laden daheim

Hi,

ihr ladet dann aber 3phasig, oder? Einphasig mit einer 7kwp Anlage macht ja kaum einen Sinn.

Warum nicht? :face_with_spiral_eyes:

naja, weil bei 5A (1-phasig) lediglich 800W (netto) reingepumpt werden . Bei Volllast einer PV stehen aber ca. 7kw zur Verfügung… ich schätze mal, dass eine 7kwp Anlage rund 50-60kwh pro (Sommer)Tag erzeugt. Bei 5A/1phasiigen Laden kommen in 10 Std. gerade mal 8kwh /10% ins Auto… der Rest wird dann ja eingespeist/ verschenkt.

ich wollte nur verstehen, ob ich etwas übersehe und ob die Ladestrategie wie o.a. Vorteile bringt bei 5A / 1-phasigem Laden

Würde ich nur direkt nach dem Fahren oder bei 10°+ machen, ansonsten verliert man wieder viel fürs aufwärmen.

Im Winter lade ich mein Auto grundsätzlich nach der Arbeit wenn die Sonne scheint, wenn der Speicher nicht voll ist durch Ladeplanung direkt vor Abfahrt weil das am Ende weniger bei der Vorklimatisierung gebraucht hatte.

Nach Kurzstrecken lade ich auch nur so. Wenn Sonne scheint, mir egal kommt vom Dach, da kann er die 5-10% voll machen. Wenn Speicher nicht voll dann bleibt er bis zum nächsten Arbeitstag so stehen.

Ja, wir laden dann 3-Phasig per Wallbox.

Ich lade auch nur 3 Phasig, meine Wallbox kann zwar zwischen 1 und 3 Phasen umschalten, mir ist aber nicht klar was der Vorteil beim 1 Phasigen Laden sein soll? Sind da bei niedrigen Ladeströmen die Verluste geringer oder?

1P ist für Ladeströme unter 3,7kW da bei 3P mit 6A die Untergrenze eben dort liegt.
So kann man weiter Überschussladen, selbst wenn die PV weniger als 3,7kW abwirft.

Ja das weiß ich schon, aber nur weil nicht das Maximum über drei Phasen kommt, muss das ja nicht bedeuten dass es nicht geht. Kann eine Kreissäge ja auch dreiphasig betreiben, das heißt ja aber nicht dass diese dadurch automatisch 11kW zieht.
Ich lade über meine PV häufig weniger als 4 kW, die Tesla App sagt aber trotzdem dass 3 Phasig geladen wird.

Ja, nur läuft dann halt das Ganze auf 6A 3P, nur dann ist nach unten irgendwann Schluss. Ich glaube bei spätestens 4A schaltet das Auto ab (korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege) und alles andere würde statt im Auto im Netz landen.

1-phasig kann man halt von 6-32A durchladen, also von 1,38-7,4kW. In den USA wird nur 1-phasig geladen, dort ist das max eben auch jene 32A. Dadurch können auch kleinere PV über die Zeit gute Mengen in den Tesla bringen.

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Unsere WB (Easee Home) kann ich bis max. 6A 3P runterregeln, was dann ca. 4,2 kW entspricht (laut Anzeige in der Easee-App). Im Tesla selbst kann ich dann noch bis 5A (3P) runtergehen, was dann dazu führt, dass noch ca. 3,5 kW geladen werden (laut Anzeige in der App).
Ich habe es bislang zeitlich noch nicht geschafft, das ganze zu automatisieren und regle das noch „händisch“. Muss ich dringend mal machen…

Die Easee habe ich auch. In Kombination mit einem Huawei WR.
Gibt es da „idiotensicheren“ Automatisierungsmöglichkeiten?

Also ohne extra Raspberry usw?! Ich bin da absolut nicht bewandert.

Danke

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Witzig, wir haben ebenfalls den WR von Huawei. Mit Clever-PV o.ä. müsste da schon was machbar sein, aber wie schon geschrieben, habe ich mich da mangels Zeit noch nicht wirklich mit befasst. Ich kann Dir gerne Bescheid geben, wenn ich mehr weiß.

Das wäre super. Danke

Wobei EVCC auch mit bescheidenen IT-Kenntnisse funktioniert, da jeder Schritt in der Installationsanleitung beschrieben ist. Selbst kann ich EVCC nur empfehlen.

So sieht bei mir die Ladekurve aus:

Die grüne Kurve ist der Ladestand der Batterie…

Letzter Stand ist eher 200W.

Gerne mal selbst messen, z.B. mit einem Logger wie TeslaMate. Dabei darauf achten, dass es nicht zu warm ist, sonst rechnet man den Überhitzungsschutz mit.

Korrektur: Das Auto kann sogar runter bis 0A „laden“ ohne (den HV-Schütz) abzuschalten, allerdings benötigt man für Ströme unter 5A eine Steuerungssoftware wie z.B. TSC, o.ä. Meist macht es aber erst ab 2A (3-phasig ~1,4kW) Sinn, sonst bedeuten die 200W z.B. bei 1A (~690W) schon knapp 30% Verlust.

Da kann es bei einem ausreichend großen Hausakku wirklich sinnvoller sein, den PV-Strom erst dort zu parken und später mit höherer Leistung das Auto zu laden.
(Achtung: „ausreichend groß“ heißt, dass das Verfahren nicht signifikant an den Hausakku-Zyklen fressen sollte und der Hausakku auch die hohe Leistung liefern kann, und nicht z.B. selbst auf 2,5kW oder so begrenzt ist! Und natürlich hat man auch auf diesem Weg Verluste aufgrund des nicht 100%en Wirkungsgrads des Hausakkus beim Laden und Entladen)

Da der Wagen Gleichstrom verbraucht waren 1A aus dem Akku gemeint, nicht am Stecker…