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Rekuperationseinstellung

I

Ja, seit heute…
Selbst bei geringster Reku sagte mir mein Popometer das rutschen der Hinterhand…
Nach dem runtersetzen wars besser :slight_smile:
Ebenso den Creep eingeschaltet um ohne Bremseingriff anfahren zu können…
Mag aber auch mein Stromfuss sein :wink:

Gruss

Mario

Seit der 6.1 habe ich das Gefühl, die Reku steigt nicht mehr so heftig an, beim Lupfen des Strompedals. Er schwingt deutlich langsamer in Richtung 60kW.
Geht das nur mir so?

Zuerst ist die Zehn peration

Habe genau die gleiche Beobachtung gemacht.
Zuerst fängt die Reku jetzt sanfter an und geht erst nach ein paar Sekunden gleichmäßig in die Vollen.

Könnte das evtl. auch an der Kälte liegen?

Cheers - Frank
Vom Handy mit Forum Fiend gesendet

Vielleicht, ja. Wobei das Verhalten auch ohne Begrenzung so ist.

Vorneweg; ich habe relativ wenig Erfahrung, weil erst ca. 600 km runter habe auf einem Testfahrzeug.

Aber ich fand die geringere Einstellung auf der Autobahn angenehmer, weil die Schwankungen nicht so extrem ausfallen wenn man mal vom Strompedal geht.

Im Stadtverkehr habe ich dann wieder auf „volle Kraft zurück“ geschaltet.

Das habe ich anfangs auch gemacht, bei Autobahnfahrten auf geringe Rekuperation gestellt, inzwischen habe ich die Dosierung der Rekuperation per Pedal recht gut im Griff (bzw. im Fuß :wink: )

Das Gefühl hab ich auch

Fahr seit dem mit Standart Reku

Vorher immer mit Low unterwegs

Ja, Reku ist jetzt viel sanfter, so dass ich jetzt manchmal sogar einen Modus „Stark“ hätte. Seit dem i3 frage ich mich auch, wieso die Reku nicht bis zum vollen Stopp reicht. Nimmt mich wunder, ob das einen technischen Hintergrund hat…

Das ist im i3 wirklich sehr gut und fährt sich in der Stadt sehr angenehm
Daran hat aber BMW wohl sehr lange getüftelt.
Und fehlt leider im Model S!
Da wir ca 85% auf der BAB unterwegs sind vermisse ich es nicht so doll!

Ja, es hat einen techn. Hintergrund: im BMW i3 ist ein permanenterregter Synchronmotor (also mit Dauermagneten) verbaut. Im Model S ein Asynchronmotor. Der Asynchronmotor kann bei geringen Umdrehungen schlechter als Generator Energie liefern, ist dafür kurzzeitig viel höher über die Nennleistung belastbar (daher die unglaubliche Leistung des Model S), ist toleranter gegenüber hohen Temperaturen (an der Belastungsgrenze) und verzichtet vollständig auf seltene Erden (Neodym, etc.).

Oha. Spannend! Danke!

Es ist technisch überhaupt kein Problem, eine Asynchronmaschine bei sehr geringen Drehzahlen feinfühlig zu kontrollieren, sei es im Motor oder Generator Betrieb. Es war demnach eine bewusste Entscheidung von Tesla, elektrisches Bremsen nicht bis zum Stillstand zuzulassen.
Im Hill Assist Modus wird der Motor sogar elektrisch bei 0 km/h gehalten.

Es ist technisch zwar kein Problem die Asynchronmaschine elektrisch zum Stillstand zu bringen. Dazu ist es aber am Schluss bei „Faststillstand“ notwendig, wieder Energie in die Statorwicklungen hineinzustecken, um ein entgegengerichtetes Drehmoment aufzubauen. Auf den letzten Metern würde der Motor des Model S also quasi „rückwärts beschleunigen“ um zum Stillstand zu kommen (und dabei sinnlos die elektrische Energie in Wärmeenergie umwandeln).

Ist also schon richtig gelöst von Tesla.

Wurde zwar im Forum früher schon erwähnt,
Aber für die"Neulinge": :wink:
Die Rekuperation bei Geschwindigkeiten unterhalb 20 km/h wird durch die Einstellung des Creep-Modus beeinflusst.
Creep-Modus ein - Rekuperation geringer
Creep-Modus aus - Rekuperation stärker
„klugscheissermodus aus“

Grüße Andreas

Das stimmt. Der Nennpunkt ist 5100U/min oder ca. 70 km/h. Bei realistischen 2% Schlupf bezogen auf den Nennpunkt sind es 70km/h x 2% = 1,4 km/h , ab wo das Feld beim elektrischen Bremsen rückwärts laufen müsste. Die Rekuperation hört jedoch schon bei höherer Geschwindigkeit auf. (Der Vollständigkeit halber: Ich habe hierbei zwei gegensätzliche Effekte nicht berücksichtigt: dass das maximale von Tesla implementierte Drehmoment bei der Rekuperation geringer ist als beim Beschleunigen, und dass das normalerweise benötigte Drehmoment z.B. Beim Ausrollen oder Bremsen vor einer roten Ampel sehr gering ist. Magnetisierungsverluste in der Maschine oder Inverter habe ich ebenfalls nicht berücksichtigt).

Ich möchte hiermit andeuten, dass es wohl keine energetischen Gründe hat, weswegen Tesla nicht bis zum Stillstand rekuperiert. Eher Kundenwünsche.

… oder es sollen die Bremsbeläge nicht nur vor sich hin rosten. :slight_smile:

Ich nehme eher nicht an, dass die nicht vollständige Rekuperation die Problemlösung gegen das Rosten der Bremsscheiben darstellt. In diesem Thread haben wir bereits festgestellt, dass das Model S wohl immer wieder die Bremsen nutzt, statt zu rekuperieren (ohne dass man dazu manuell das Bremspedal benutzen muss).

Nein, Hill Assist macht die mechanische Bremse.

… von Gefühlen war da die Rede. Was genaues weiß man nicht!