Habe nun bald mein Ziel von 10000 Km erreicht. Die vorderen Reifen haben sich nicht mehr übermäßig abgenutzt. Es lag also definitiv am Kurven-Räubern Damit kann ich leben.
Na sooo was… erst wollen sie alle die ultimative Beschleunigung und dann nur Reifen schonen.
Ja ja, damit erzieht uns Tesla und gleich doppelt: erst keinen Schadstoff-Ausstoß und dann auch noch sparsam fahren.
Aber es musste ja so kommen, sonst kosten die Reifen unter Umständen so viel wie der Strom der sie verheizt.
Mal im Ernst: 10000 km für einen Satz Reifen sind für mich ein Tiefschlag… Ich habe immer (selbst bei VOLVO XC 90 und bei T5) über 50000 km mit Sommerreifen gehabt. Beim TESLA plane ich eigentlich 40000 km mit einem Satz Reifen. Die sind dann im Sommer weg. Im Winter dann noch mal 20000 km. Dann sollte ich 2 Winter damit fahren können. Ist das vollkommen unrealistisch? Ich fahre vernünftig und vorausschauend, bin schon über 200000 km rein elektrisch gefahren - allerdings immer schwächer als TESLA - Eine weitere Überlegung von mir ist dann auch noch, mir erst gar keine Winterfelgen anzuschaffen, da ich eh jeden Frühjahr neue Sommerreifen brauche, dann kann ich auch im Herbst ummontieren lassen, hat den Vorteil der Neuwuchtung.
cat33 spricht von den 21" Sportreifen. Für Sportreifen ist eine Lebensdauer von 10 TKM nichts Ungewöhnliches, aber das heißt nichts für die „normalen“ Reifen, die Du Dir auf die 19"-Felgen an Deinem Model S montierst.
Gibt es denn schon Erfahrungen mit MS-Reifenverschleiß? Wenn das wirklich so rapide geht, bin ich ja drei mal im Jahr am Wechseln Bei Björn aus Norwegen habe ich auch nichts über den Reifenverschleiß gefunden. Der fährt ja auch sehr viel. Ihr habt ja Roadster-erfahrung. Ich denke, dass das noch ein wenig anders liegt. Der Roadster ist ja wirklich ein reiner Sportwagen.
+1
Also so mies ist die Laufleistung nun auch wieder nicht. An meiner Elise waren die Reifen nach 5000 Km glatzköpfig. Das war ja auch eine Spassmachine. Es ist nicht so dass ich nicht anders kann, aber so ein Auto will artgerecht bewegt werden. Mit dem langweiligen Ford Focus bin ich mit einem Satz auch 45 TKm weit gekommen.
Kopf hoch, das ist alles eine Frage wie man mit einem derart sprungfreudigen Auto umgeht. Das Model S reizt halt sehr zur schnellen Beschleunigung (sofortige Max Leistung) und zur scharfen Kurvenfahrt (sehr tiefer Schwerpunkt für eine Limousine).
Gerade letzteres ist mir gestern aufgefallen, als jemand mit mir mitfuhr der meine ruhige Fahrweise kennt und sich wunderte wie schnell ich die Kurve nehmen konnte.
Mein Ziel sind auch die 100’000km (50k Winter, 50k Sommer) - beim vorherigen Auto ging das gut. Bisher lieg ich da auch gut drin, aber manchmal juckts eben schon, weshalb ich das wohl verfehlen werde Ich hab mein Model S etwa zur selben Zeit wie cat33 geliefert bekommen, wobei man bei ihm den Unterschied schon am kleinen Einstandsapéro sah ( <3 )
Wer die Reifen länger haben will, muss dazu eben eine gehörige Portion Zurückhaltung spenden
Aber der alte Tesla-Slogan war eben schon recht selbstsprechend:
Lets burn rubber, not oil!
Ich habe jetzt 10.000km auf den 19" Goodyear Allweather drauf (5.000km auf den WR) und habe die Profiltiefe nachgemessen. Hinten sind es noch 6,5mm auf der gesamten Breite. Vorne sind es 7mm innen und in der Mitte. Außen sind es nur noch 6,5mm. Ich räubere eigentlich nie durch die Kurven aber auf der Autobahn bin ich oft reichlich schnell unterwegs. Sanfte Kurven werden bei 200km/h ganz schön scharf. Daher stammt auch mein hoher Durchschnittsverbrauch.
Damit haben die Goodyear jetzt rund 1/4 der Lebensdauer hinter sich. Nicht so schlecht. Bislang habe ich mit meinen 8- und 12-Zylindern mit teilweise auch über 2 Tonnen Gesamtgewicht immer 40 bis 50.000km geschafft. Sollte also zu machen sein.
Wegen des Schulterverschleißes werde ich die Reifen zum kommenden Frühjahr von hinten nach vorne tauschen. Damit kann ich den Tod der Reifen um die letzten 5-10.000km herauszögern können.
Die 5.000km Winterfahrt hat man den Pirelli sottozero 3 nicht angesehen.
Als nächste Sommerreifen werde ich mir sehr leise Reifen aussuchen. Das wird das Hauptkriterium für die Auswahl sein. Derzeit schaffen die besten Werte die Dunlop, die ich auf Grund persönlicher negativer Erfahrungen seit Jahrzehnten nicht mehr gekauft habe. Vielleicht gebe ich ihnen wieder mal eine Chance.
Im Moment lasse ich ganzjährig Winterreifen drauf und wechsle alle 2 Jahre und so 45000 km im Herbst.
Mit Wechsel von Sommer und Winterreifen wären die Winterreifen 4 Jahre drauf und würden schon beginnen auszuhärten.
Da schockieren mich 10.000 km schon sehr. der billigste Reifen zum Tesla S kostet 128 EUR. Also 512 EUR fü 4 Stück.
Wenn die nach 10.000 hin sind sind es 5,12 EUR auf 100 km. Ist ja so teuer wie 3,93 Liter Diesel auf 100 km.
Meine Michelin hinten sind nach 35.000km weitgehend fertig, neue habe ich schon bestell. Der alte Sart musste schon nach 29.000km den Winterreifen weichen.
Ich habe nach 22.000 km von hinten nach vorne gewechselt. Gefühlt 1/3 Verschleiß. Also komme ich auf jeden Fall bis zum Herbst 40-50000 km mit einem Satz finde ich in Ordnung. Mal sehen, wie lange die Winterreifen dann halten
Was mach ich nur falsch? Meine sind nach 62.000 km noch fast wie neu. Ich wollte im Oktober auf ordentliche Winterreifen wechseln, bis dahin sollten die Werksreifen eigentlich runter sein, ich wollte die im Frühjahr nicht nochmal aufziehen.
Freu dich doch! Bin jetzt bei 26000 km mit dem zweiten Satz und der ist jetzt schon wieder runter auf 50%.
Uebrigens beschleunige ich meisstens moderat. Mein Verbrauch hat sich bei 183 Wh/km eingependelt ueber die letzten 16000 km. Der Verschleiss stammt wohl eher von den schnellen Kurvenfahrten als von den wenigen Beschleunigungsorgien.
Sehe ich genauso. Ich hatte eigentlich vor, die Goodyear AS auch durch den (normalerweise harmlosen) berliner Winter zu fahren, habe nach einem ADAC-Training mit Glatteis-Simulation davon aber schnell wieder Abstand genommen. Ich hatte dann die Michelin Alpin drauf und war sehr zufrieden damit. Viel Schnee und Eis konnte ich jedoch erwartungsgemäß nicht testen.
Die Goodyear Allweather sind auf Schnee die reinste Katastrophe. Am zweiten Tag nach der Abholung hatte ich im letzten Winter die ersten 2cm Schnee. Nach einer Testvollbremsung bin ich am Nachmittag gleich zum Reifenhändler wegen guten Winterreifen gefahren.
Ich fahre sicher nicht langsam durch Kurven, mit ein paar sanften Querfahrten wie es das ESP zulässt und habe 259 Wh/km über 10 tkm aber meine Reifen haben noch kaum Verschleiß. Achte mal darauf nicht untersteuernd in Kurven rein und nicht übersteuernd raus zu fahren, das ist sowieso nicht schneller und kostet Reifen wie blöd bei 2 Tonnen. Langsam rein und schnell raus hat nur Vorteile [emoji48]
bei knapp 17.000 km habe ich mal die profile gemessen
vorne wie hinten um 6,5mm…
gleich einen satz neue reifen geordert (292.-)
profiltiefe neu: 7mm - upps - also, am besten gut einlagern… das kann ja noch dauern, bis ich die brauche