Reifenpanne außerhalb der Garantie

Samstag Nachmittag…

Reifenpanne, Tesla besser NICHT zu haben!
oder
Reifenpanne mit Tesla, besser NICHT zu haben!

Heute kleine Reifenpanne beim MX BJ 2019, 106.000km.

Tesla Hotline hat die Hilfe verweigert (auch gegen Bezahlung wollten Sie nicht helfen) und auf eine Kasko (Assistance) verwiesen.

Die Tesla selbst leistet nur Hilfe wenn das Fahrzeug Garantie hat. Was danach? Gibt es dann keine Reifenpannen, oder soll jeder ein Ersatzreifen selber auf dem Beifahrersitz mitführen?

ÖAMTC würde gerne helfen, aber leider kein Ersatzrad. Nur Abschleppen. Wochenende im Eimer und nur deswegen weil klüger Hersteller hat entscheiden - Reifenpannen kommen selten vor…

Du bist aufgeschmissen, dein Auto mach kein Spaß mehr und du bis nur zornig auf alle die es nicht schaffen ein 24h Reifenservice mit Bring- und Holservice gegen Bezahlung zu organisieren.

Vor 4 Jahren haben wir diesen Service fa. Tesla aber auch ÖAMTC angeboten. Leider kein Interesse!
Das selber kann man über das Thema leere Batterie schreiben. Auch kein Interesse, oder wir arbeiten daran…

Wäre mir neu, dass Reifenpannen Bestandteil von Garantieleistungen sind.

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Schon arg emotional, hoffe du kannst dich bald beruhigen trotz des ärgerlichen Erlebnisses.
Reifenpannen lassen sich bei sehr vielen Herstellern nicht ad hoc beheben, vor allem zur Zeit nicht - passende Reifen sind mitunter kaum zu bekommen. Soweit ich weiß, ist aber eine Reifenpanne eh nicht Teil der Gewährleistung von Tesla. Immer getrennt absichern, wobei vorhin Geschriebenes gilt: Selten sofort behebbar.

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Was soll denn das Gezeter?
Wenn Du einen Platten hast lass Dich abschleppen und kaufe Dir einen neuen!
Dafür gibt es Schutzbriefe.
Dafür jetzt den Hersteller verantwortlich machen zu wollen ist schlicht kindisch.

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ob es kindisch ist sehen wir wenn maboko4711 platten bekommt. Schutzbrief ist da, aber was hilft das Abschleppen für die Weiterreise?

Köstlich. Der Reifen platt und der Autohersteller ist schuld. Ähm ja.

Dann hast du schon beim Kauf einen Fehler gemacht. Das nächste Auto muss dann eines mit Vollersatzrad werden. Viel Erfolg dabei!

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Ganz einfach:
Wenn ich einen Platten habe dann lasse ich mich abschleppen und besorge mir einen neuen Reifen. Ja, das kann eventuell dauern.
Das ist aber dann mein Pech und ich käme nie auf die Idee, hier so einen wilden Post abzulassen. Die Reifen auf den Tesla sind auch keine Allerweltsreifen, die jede Werkstatt da hat.

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gerade weil du jetzt so emotional aufgeladen bist und z.B. Schuld bei Tesla oder (deinem eigenen?) Schutzbriefanbieter suchst…: es liegt in deinem Veantwortungsbereich, diese Dinge im Vorfeld so abzuklären und bei Interesse einzurichten, dass im Falle einer Panne x,y oder z du genau den Service bekommst, den du für x,y,z haben willst. Ich schließe mich @geko an.

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Je nach Größe des Schadens kann man Reifen übrigens auch reparieren lassen. Muss nicht immer gleich neu sein. zumal dann eigentlich gleich 2 oder 4 neue fällig sind von wegen Abrollumfang.

Stimmt auch…

Diese Vollkasko Mentalität, die heutzutage immer mehr zum sich greift, ist schon eigenartig. Platte Reifen hatte ich bisher bei Toyota, VW und BMW. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass mir der Hersteller da jetzt irgendwie weiterhelfen muss.
Beim BMW hab ich mir beide Reifen auf einer Seite geschrottet. Hab auf einer Baustelle irgendwas erwischt. BMW hat mich weder abgeschleppt, noch konnten sie mir Reifen organisieren. Die Mischbereifung, die ich damals hatte, liegt halt nicht überall in der Gegend herum. Man kann nachfragen, ob sie was organisieren können, aber wenn nicht, dann eben nicht. Zu erwarten, dass die mir da in jeder Situation aushelfen können, würde mir im Traum nicht einfallen.

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Ich käme nie auf die Idee einen Reifen für ein Auto, das schneller als 130 km/h (erst recht nicht über 200) fahren kann, reparieren zu lassen. Wenn überhaupt, dann für einen kurzen Zeitraum wenn der benötigte Reifen nicht lieferbar ist.

Mach ich seit über 30 Jahren bei kleinen Schäden, hatte noch nie ein Problem damit. Klar, wenn die halbe Karkasse weggeplatzt ist geht das nicht mehr.

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Ist jetzt nicht auf greenride bezogen aber die Hilflosigkeit und Erwartungshaltung in Deutschland (oder bei mir persönlich) ist erschreckend.

Ich war mit meiner Frau in den ukrainischen Karparten zum Ski laufen.
Für die 100km vom Flughafen zum Hotel hatte ich ein „Business Taxi“ reserviert.
Wir wurden abgeholt von einer Mercedes S-Klasse aus den 90er Jahren und der Wagen hatte 738.000 km auf der Uhr.
Da es eine üble Schlaglochpiste war hatten wir bald einen Platten.
Der Fahrer schaut auf den Reifen, sagt „5 Minuten“ zu meiner Frau, zieht ein Ersatzrad aus dem Kofferraum und ruck zuck ging es weiter.
Wir konnten im Wagen sitzenbleiben.
Nach 20 km kamen wir bei dem Reifenhändler seines Vertrauens vorbei.
Er sagte, sorry 10 Minuten, der Reifen wurde repariert und gleich wieder aufgezogen und weiter ging es.
Ich bat meine Frau den Fahrer nach dem Preis der Reparatur zu fragen.
Es waren umgerechnet 2 Euro.

Ich dachte nur Wahnsinn, 15 Minuten und 2 Euro und alles ist gut.
In Deutschland hätte ich 90 Minuten auf den ADAC gewartet und dann für 500 Euro 2 neue Reifen gekauft.
Hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht.

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Puh, wenn man mit einem Platten schon so aufgeschmissen wird, dann wirds im BeWo erst richtig lustig werden.

Das hatte ich vor Jahren während unseres Urlaubs in Südfrankreich. ADAC angerufen, die haben den nächstgelegenen Service zu uns geschickt (50km Anfahrt), der hat kurz den Nagel aus dem Reifen gezogen, die Stelle vulkanisiert, aufgepumpt und fertig. Kostete uns 20€, das Fahrzeug haben wir dann noch ein paar Jahre gefahren, keine Probleme mit diesem Reifen.

Ist vermutlich weltweit das gleiche: Wie man in den Wald rein ruft… Wir waren stehts freundlich, zur Dame in München beim ADAC, zu dem Mitarbeiter, der nachts (23 Uhr) noch die 50 km zu uns fahren durfte, alles supi. Wenn man allerdings gleich mit der Tür ins Haus fällt und meint, durch aufplustern kommt mehr als heiße Luft wieder raus, ja, da stelle selbst ich bei meinen Kunden strickt auf stur.

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Die Meisten haben nicht verstanden worum es geht und warum Tesla schuld hat:
Erkläre noch mal:
Bis 80.000 km kann man Tesla anrufen, sie organisieren den Reifentausch man bezahlt es und fertig.
Nach 80.000 km bist Du aufgeschmissen, weil außer Teslapartner, keiner solche Reifen mit Felgen hat, bzw. diese Austauschen kann insbesondere am Samstag Nachmittag!
Jetzt ist die Frage, wieso lässt Hersteller, der Ersatzreifen im Auto gespart hat, nach Garantieablauf seine Kunden im Stich?
Schraube im Reifen gehörte doch nie zur Garantiereparatur.

Der Tesla Pamnendiemst könnte ja einfach zu nem Partner weiter vermitteln der Hilft und das Problem wäre gelöst…. Während der Garantiezeit haben sie die Infos ja auch.

Eventuell bist einfach nur an nen Mitarbeiter geraten der keinen Bock hatte. Das ist Extremen Schwankungen unterworfen dort.

Unsinn.
Nach Ablauf der Garantie ist Tesla raus. Im Übrigen gibt es Reifenhändler, die die Reifen beschaffen können.

Also höre endlich auf, andere für Deine Fehler verantwortlich zu machen.

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Ja, das kommt hier öfter vor. Vor allem bei (berechtigter) Kritik :rofl:

Die Antwort auf Deine Frage: Tesla fährt beim Service das Minimalprinzip. Weil das Servicenetz chronisch unterdimensioniert ist. Und schaut man sich die Absatzplanung an, wird es nicht besser. Is :poop: aber is halt so.

Den normalen Reifenservice macht das SeC ja auch seit Jahren nicht mehr. Zum Glück. Sonst wäre ich nie auf Reber aufmerksam geworden.

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