Reduzierung der Ladeleistung bei öfterem DC-Laden

Da kann ich Dir wirklich nur recht geben. Auch ich habe mein MS 70D als CPO 2017 gekauft, als es Tesla wirklich dreckig ging und die wegen der Probleme beim M3 wirklich kurz vor dem Aus standen.
Ich finde es wirklich hoch bedauerlich, dass Tesla jetzt, wo sie auch mit der Unterstützung der damaligen Kunden nicht nur überlebt haben, sondern richtig gut dastehen, die Leute, welche die damaligen Preise bezahlt haben, nicht nur im Regen stehen lassen, sondern auch noch für dumm verkaufen und lieber die Fahrzeuge sogar nach einem Versäumnisurteil zurücknehmen, statt auch bei laufender 8-Jahres-Garantie auf den HV-Akku eine Alternative anzubieten.
Was die Beratung beim Kauf im Vergleich zu dem fast doppelt so teuren 100er angeht, so kann ich nur sagen: „Ja, klar, das mit kleineren Akku ist kein Problem, den können sie dann austauschen gegen einen Größeren, wenn dann mal die Produktion des M3 läuft.“ Jaja, erzählt mir was vom Pferd. Motto: Auto vom Hof, Kunde aus dem Sinn. Und nach mir die Sintflut.
Mittlerweile wäre ich ja glücklich, wenn zumindest die Ladeleistung noch so wäre wie bis Mitte 2019. So aber ist es wirklich zum Kotzen. Ich tröste mich nur damit, dass ich keinen neuen 75D gekauft habe.

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Also mal ganz ehrlich: Tesla ging es -ich glaube- 2010 „dreckig“, als Daimler sie gerettet haben. Und dann wieder bis Juni 2012, als sie endlich die ersten 6 Model S ausgeliefert haben. Und damals hatte man für die Signatur Edition über Jahre im voraus 40.000$ bzw. 30.000€ gezahlt. Alle Probleme danach waren dem gegenüber harmlos, weil inzwischen genügend Großinvestoren an Tesla glaubten und immer wieder -falls notwendig- neues Kapital zur Verfügung gestellt haben.

Ich hatte das Glück dass mein HV Akku nach 1 Jahr hin und her in Garantie auf einen 75er ausgetauscht wurde.
Ich würde vor Ablauf der Garantie den Rechtsweg bestreiten.
LG Manni

Leider nein. 2017 hatte Tesla massiv Probleme, deswegen sind die 2017 Modelle auch deutlich schlechter in der Verarbeitung als die Modell S aus 2016 oder früher. Dort wurde alles mögliche verbaut und schnell produziert, damit die Firma irgendwie überlebt.

Ich hatte bei meiner Beratung eher das Gefühl, dass die Mitarbeiter es nicht besser wussten. Sie haben zwar nicht mit Druck wie andere Autohändler verkauft, wussten dafür aber leider nicht wirklich Bescheid über die Produkte, wenn es um die praktische Nutzung und feinere Unterschiede - wie z.B. die Ladekurven oder Langstreckentauglichkeit - ging.

Ich kann deine Enttäuschung verstehen und Tesla macht sich mit dem Verhalten gegenüber seinen frühen Kunden wenig Freunde. So wie es aussieht wurde ja jetzt sogar über die Flotte die Degradation der Fahrzeuge an die schlechtesten Werte angepasst, um keine Ausreißer mehr nach unten zu haben denen man die Batterien auswechseln muss.

Jeder muss für sich selber entscheiden wie viel er mit macht und ab wann er sich wehrt.

Viele Grüße

Dirk

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Ist dem wirklich so? Das würde erklären warum.mein Auto so spinnt, schon etliche Teile tauschen musste und ich weisse Farbe sogar auf den Chromleisten habe… Immerhin war das so schnell geliefert wie man es nie erlebt hat. Nur gut 10 Wochen von Bestellung bis Ankunft im SeC.
Hoffe nur der Akku is qualitativ gut. Werd das Abends mal im Teslalogger heut auslesen.
Welche Rubriken sind da interessant?

Leider doch.

Das habe ich aus verschiedenen zuverlässigen Quellen gehört. Ob das wirklich stimmt weiß vermutlich nur Elon Musk persönlich.

Zumindest gab es 2017 teilweise massive Qualitätsprobleme und mein Auto war da kein Einzelfall (bei Auslieferung defekte Driveunite, sehr schief eingebaute Heckklappe inkl. Schleifen auf der Heckstoßstange und am Kotflügel, kurze Zeit später Ausfall der Kühlmittelpumpe von der Batteriekühlung, Kombiinstrument und Rückfahrkamera defekt, gelber Rand am Display, um die größeren Baustellen zu nennen.) Jetzt ist zumindest seit Garantieende (21.000km und 1 Jahr Ruhe).

Bei der Batterie kannst du nicht wirklich etwas mit Bordmitteln über die Qualität in Erfahrung bringen, es sei denn es sind wirklich massive Probleme (ausgefallene Module usw.) vorhanden und das hättest du schon gemerkt.

Viele Grüße

Dirk

lädt eigentlich ein älterer 85er an den V3 mit CCS Adapter schneller als noch bei den V2?

Man lädt nach einem CCS Upgrade nicht schneller als vorher.
Die Geschwindigkeit bleibt, wie beim Typ 2 vorher identisch.

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Richtig. Man lädt sogar eher langsamer, da der CCS-Adapter unter Umständen überhitzt und deswegen die Ladeleistung gedrosselt wird.

Ich werde das mit meinem S75 aus 7/17 mal im Sommer testen. Dann müssten einige V3-Supercharger auf meinen typischen Strecken sein.

Viele Grüße

Dirk

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Ist das schon jemandem passiert? Ich konnte das selbst bei 6 CCS-Ladungen hintereinander mit mehr als 120 kW nicht feststellen.

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Ich kann auch keine Unterschiede feststellen, Wismar nehme ich häufiger…

Ich hatte das bei Björn Nyland im Video bei einem Model S Maximale Reichweite Raven gesehen.
Bei meinem S75 erwarte ich das eher nicht, da die Spitzenladeleistung von 120kW+ nur so kurz gehalten wird, dass sich der Adapter nicht stark aufheizen sollte.

Im Sommer werde ich das mal testen. Bzw. vorher bei normalen Temperaturen schon mal als Vergleich.

Aber gut zu wissen Georg, dass du damit kein Problem hattest, vielleicht ist es dann ja nicht so relevant wie ich befürchtet habe.

Viele Grüße

Dirk

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Ich habe im Sommer mit CCS Adapter einige Male 140+KW an Ionity geladen. Adapter wurde handwarm. Unbedenklich. Die 140-148 KW Ladeleistung stehen ja LEIDER nur für 1-2 min.

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Da man jetzt im Tesla-Shop das CCS-Upgrade bestellen kann https://shop.tesla.com/de_de/product/model-x-ccs-upgrade wissen wir nun endlich die maximal mögliche Ladeleistung mit Adapter. Es sind 142kW.

Das spricht übrigens dafür, dass die neuen Model S/X CCS nativ haben und ohne Adapter die 250kW Spitzenladeleistung haben, denn das der Adapter plötzlich so viel mehr kann halte ich für unwahrscheinlich.

Nichts desto trotz reichen die 142kW für die meisten Model S/X mit Adapter aus, um annähernd die maximal mögliche Ladeleistung zu erhalten. Bei meinem S75 sind es ja z.B. noch nie mehr als 128kW gewesen.

Viele Grüße

Dirk

Kann der (noch nicht existierende) Adapter V2 vielleicht 800V? Damit wären bei ähnlichen Stromstärken die 250kW möglich.
SuC V3 kann laut Typenschild 800V

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Mein persönliches Maximum mit dem CCS-Adapter am MX liegt bei 135 kW. Per Typ2 DC am SuC 144 kW.

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Nein das kann er nicht. Zum x-ten Mal.

Wer kann was nicht?
Der noch nicht erfundene Adapter oder der SuC?

Hi,
inzwischen habe ich mit meinem ehemals gedrosselten S 100D diverse Ladevorgänge durchgeführt.

Grün ist die aktuelle theoretische Kurve.
Grau ist die theoretische Kurve, wie sie mein Wagen im Kaufzustand hatte.

Theoretisch heißt, dass hier die besten Werte aller Kurven kombiniert wurden.
Früher bei der grauen Kurve konnte man so eine „beste“ Kurve tatsächlich fast erreichen, wenn alles optimal lief.

Bei der aktuellen grünen Kurve ist das leider nicht der Fall. Im besten Fall bin ich für maximal 20% bei 140kW. Nicht wie die theoretische Kurve zeigt für fast 35%.

Meine beste Einzelkurve sieht so aus:

Somit hat sich die Ladeleistung tatsächlich wieder verbessert. Allerdings nicht ganz so weit, wie die grüne Kurve suggeriert.

Viele Grüße
Norbert

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