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Reduzierung der Ladeleistung bei öfterem DC-Laden

Großartig :exclamation: :exclamation:

Vielen Dank

Die Info kann man schon lange über das OBD2 Interface mit ScanMyTesla auslesen.

@Dirk

Ist das die Schnittstelle unter dem Centerscreen? Und was für einen Adapter/Kabel braucht man da?

wo finde eine anleitung, wie ich das machen und was für geräte/ kabel/ buchsen… ich dafür brauche?

@dirk: app wird interessant.
ich klage nicht gegen tesla. ich lass die wichtigere dinge tun :exclamation: :smiley:

Wer sagt denn, das die Model3 nicht auch limitiert werden, gibt’s dazu schon Erkenntnisse?

danke. das ist - glaube ich - für mich zu kompliziert :smiley:

Wenn die Schnittstelle nicht blockiert ist, wie z.B. bei meinem Model S durch mein elektronisches Fahrtenbuch, stimmt das. Aber man braucht dann die Technik (Stecker und App).

Bei unserer App ist das nicht nötig. Die Daten werden ohne zusätzliche Stecker und „physische“ Eingriffe im Auto abgerufen. Die App greift nicht nur bei Tesla sondern auch bei vielen anderen Autoherstellern wie Renault und BMW auf die Webanwendungen zu und extrahiert dort sicher die Daten, ohne dass man einen Token erstellen oder der App die Zugangsdaten zum Auto geben muss.

Die Info kommt von Tesla und die Model 3 Community beobachtet das natürlich ganz genau.
Da die Zellchemie und der Akkuaufbau ganz anders als bei den betroffenen Model S und X ist, ist die Aussage ziemlich wahrscheinlich.

So ist ja auch z.B. der alte 85-ziger Akku nicht betroffen, der auch eine andere Zellchemie hat.

iele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Bis wann ist mit der App zu rechnen? Wird es diese auch für IOS geben?

Bekommt man dort aktuelle Daten über Zellspannungen, Temperaturen usw genau wie am Fahrzeug direkt?

Wie ist das mit der DSGVO vereinbar?

Da werde ich mich doch mal bei Tesla und BMW beschweren dass jeder ohne Authentisierung auf die Daten unserer Fahrzeuge zugreifen kann. :unamused:

Die dsgvo interessiert sich für personenbezogene Daten (Name, Adresse, alles was eine Person eindeutig identifiziert) oder sensible Daten (im Sinne von gesundheitsdaten etc). Also ist das hier tendentiell kein dsgvo Thema. Was nicht heißt, dass man - sollte so eine Zugriffsmöglichkeit wirklich bestehen - das nicht als Sicherheitslücke werten könnte.

Dennoch, nicht falsch verstehen, glaube ich das alles erst wenn ich diese App sehe.
Tausende Leute beschäftigen sich nun wirklich schon lange mit dem Thema, für viele ist es sogar ein Geschäftsmodell (teslafi etc.). Und dann käme auf einmal eine App die das alles kann und noch nicht mal eine ordentliche Authentifizierung braucht.

Wann die App fertig ist, kann ich noch nicht sagen, wir sind gerade am Anfang der Entwicklung.
Auf die Daten hat die App natürlich nur Zugriff, wenn der Nutzer den Zugriff auf die Webanwendung erlaubt. Einfach auf die Daten zugreifen geht selbstverständlich nicht.
In welchem Umfang die App Daten nutzen kann, weiß ich aktuell noch nicht, das wird vermutlich auch zwischen den Herstellern schwanken, denn nicht alle stellen die gleichen Daten zur Verfügung.
Sobald ich mehr Infos habe, werde ich das in einem entsprechenden Thread und auf meinem YouTube-Kanal youtube.com/channel/UCSwRhu … uTQ/videos mitteilen und wir freuen uns natürlich auf entsprechende Betatester.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Es gibt beim Tesla S/X (3 wird ähnlich sein) genau 2 Möglichkeiten an die Daten zu kommen:

  1. API (genutzt von der Tesla App und anderen Apps, z.B. Remote S for Tesla, aber auch von Teslafi und anderen), wo auf diverse aktuelle (keine vergangenen) Werte zugegriffen wird (Zugriff mit TOKEN und/oder Tesla Email/Passwort) und wenige Befehle gesendet werden können.

  2. ODBC2, dafür muss ein Spezialstecker unter dem Center Screen (der Zugang ist sehr einfach) eingesteckt werden, da kein normaler ODBC2-Stecker und dann via z.B. ODBC2 to Bluethouth mit einer Software (App oder Computer) sehr detailliert auf aktuelle und globale Werte zugegriffen werden kann (Zugriff direkt ohne Passwort).

Was 1. kann sieht man bei den Apps in den App-Stores und z.B. bei Teslafi und Teslalog (vor allem die Routen und das Laden aufzeichnen).
Was 2. kann, sieht man bei „scan my tesla“, also alles von 1. plus Battery power / voltage / current / temperatures, , Drive Unit electric power / torque / horsepower / RPM / temperatures, Battery lifetime stats, capacity estimates and mileage, 12V system current, voltage, temperature.

Jede neue (Web-)App funktioniert über die API oder ODBC2 im Auto, was anderes ist bisher nicht bekannt (teslamotorsclub.com ist DIE Quelle für alles).

im fußraum in Fahrtrichtung links vorne unten oben ist eine normale diagnose-steckdose. was kann damit gemacht werden?

Naja, Deine Auflistung ist nicht ganz komplett. Man kann auch einfach rooten und so den Servicekey auslesen. Ist ja seit kurzem kein zwangsläufiges Garantieausschlusskriterium mehr :slight_smile:

Um trotz des interessanten Offtopic-Themas Datenauslesen wieder auf das Ursprungsthema zurück zu kommen eine Info von einem Zuschauer von mir:

Der 85-ziger Akku reduziert doch auch die Ladeleistung, nur eben nicht durch einen Begrenzung nach oben, sondern durch eine komplette Verschiebung der Ladeleistung nach unten, so dass dadurch eine 25% längere Ladezeit entsteht: teslamotorsclub.com/tmc/threads … st-2383004

D.h. bisher sind somit nur die Model 3 Zellen noch nicht von der Reduzierung betroffen. Ob das daran liegt, dass es noch keine Daten gibt oder die Zellen wirklich immun sind, werden wir sehen.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Ob das beim 85er wirklich so ist, das ist keineswegs sicher. Tesla hat die Ladekurven von allen Akkus mehrfach verändert. Man müsste einen 85er Akku neu und gebraucht mit der gleichen Softwareversion miteinander vergleichen, dann wüsste man das. Der Beitrag im US-Forum trägt nichts dazu bei.

Oder man müsste einen wenig DC-geladenen 85er mit einem viel DC-geladenen 85er vergleichen bzw. deren Ladekurven.

Mein mittlerweile 4,5 Jahre alter 85er lädt jedenfalls mit unverändertem Tempo im Vergleich zum Neuzustand, wobei ich aber extrem selten DC lade. Ich vermute (deutlich) weniger als 50x DC in den 4,5 Jahren.

Aber auch andere 85er mit hohen km-Leistungen und DC-Ladungen haben noch nichts dergleichen berichtet. 25% mehr Zeit würde wohl allen auffallen, deshalb glaube ich das nicht. Auch der US-Beitrag hat nur 3 Seiten, auch ein Beleg dass niemand wohl das angebliche Problem hat.

Nur zur Sicherheit:
Chademo Laden mit dem Chademo Adapter mit 20kW bei Aldi und Konsorten wird angerechnet?

D.h. dort sollte man mit Typ 2 und 11kW laden?

Anscheinend ja. Hier fände ich eine Forenaktion wirklich angebracht: Tesla soll mitteilen, bis zu welcher DC Ladeleistung sie kein Problem sehen und den Zähler entsprechend anpassen. Am SuC können sie meinetwegen machen, was sie
für richtig halten, aber beim Chademo zahle ich, da möchte ich wissen, woran ich bin.