Reduzierung der Ladeleistung bei häufigem DC-Laden?

Puh dann darfst 80% der aktuellen BEVs hat nicht kaufen, zB die Zoe kommt erst gar nicht über 50kw, Kona mich über 80-100kw peak. Leaf2 mit rapidgate. Się neuen eups und mii nicht über 40kw.

Nicht kaufen? Ich würde mein Auto wieder durch ein Model 3 ersetzen. :slight_smile: Nur eben ein neuer. Mit neuer Batterie. Problem gelöst.

also ich sehe das so. lade zu 85-90% AC und 10-15% DC im Notfall oder mal bei lidl (gratis).
und behalte den sicher auch nicht 5 oder mehr jahre…also mir ziemlich egal

Also ich weiß nicht ob man sich das ganze nicht einfach etwas zu schön redet.
Sicher jemand wie Björn Nyland kratzt das ganze nicht allzusehr, denn sollte sein Model 3 für Langstrecken irgendwann unbrauchbar werden, dann hat er ja immer noch seine 2 Gratis Roadster und inzwischen ist er ja ein gemachter Mann der sich halt einfach einen anderen Tesla z.B. Cybertruck oder Model Y gönnt, aber was ist mit den „Normalos“ wie Du und Ich ?
Im Prinzip könnte man das Fahrzeug jetzt nur noch an jemanden wiederverkaufen, der sich mit der ganzen Materie nicht auskennt und diesen quasi über das Ohr hauen,einen enormen Wertverlust hinnehmen oder eben zuschauen wie das Auto für die Langstrecke immer unbrauchbarer wird.
Das ganze natürlich nur aus der Sicht gesehen, das die Ladebeschränkung weiterhin fortbesteht und nicht anderen Ursachen geschuldet war.
Björn ist ja inzwischen Profi der das Klickbait-Thema nur zu gut beherrscht !
Beim Verbrenner würde das bedeuten das die Tankinhaltkapazität bei jeder Jahresinpektion vom Hersteller heimlich einfach ein bisschen verkleinert werden würde.
Ich bin mir sicher das sich das Kein Kunde gefallen lassen würde.
Inzwischen beschweren sich auch immer mehr Tesla Besitzer älterer Fahrzeuge aufgrund künstlicher Einschränkungen des Herstellers über sehr lange Ladezeiten an den Superchargern.
Auch finde ich etwas bedenklich das man Tesla das ganze so durchgehen lässt, es heißt dann immer das Tesla den Kunden nur schützen will, aber ist das die Wahrheit ?
Will Tesla sich nicht eher haupsächlich vor Garantieansprüchen schützen ?
Ich bin mir nicht sicher ob es stimmt, aber in den Kommentaren von Björns Video schrieb jemand das Tesla in den letzten Tagen still und heimlich die Garantiebedingungen der Batterien zum schlechteren geändert hat.
Eigentlich braucht man das nicht machen, wenn man von seinen Produkten überzeugt ist.
Ich frage mich auch wie eine flächendeckende E-Mobilität funktionieren soll ?
Ich z…B. wie auch wohl die überwiegende Mehrheit habe keine Heimlademöglichkeit und wäre nun mal auf das Schnellladen angewiesen.
Man kann nur hoffen, das Elon beim „Battery Investors Day“ wenn er seine 1 Millionen Meilen Batterie vorstellt dazu Lösungen anzubieten hat.

Eine Lösung: Tesla liefert eine neue Batterie und baut die alte zum Speicher für die PV-Anlage um.

Als ich mein Model 3 gekauft habe, wusste ich, dass sich die Spitzenladerate nach einer großen Anzahl von Ladevorgängen mit hoher Laderate wie z.B. am Supercharger vermindern kann. Darüber wurde ich von Tesla informiert.

Wenn ich mir jetzt anschaue, wann die ganzen 90er reduziert werden, dann fällt mir auf, dass hier ein großer Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde. Wenn die Gerüchte vom Anfang dieses Threads stimmen, dann wird das Model 3 erst bei 20000 kWh reduziert. Beim 75er/90er/100er war das viel viel früher der Fall.
Mit 20000 kWh (DC!!!) kommt man verdammt weit. Das schaffen die meisten nicht einfach mal in 5 Jahren, das dauert länger.

Dass die „überwiegende Mehrheit“ keine Heimlademöglichkeit hat, ist schlicht und weg falsch. Es gibt außerdem genug Arbeitgeber, die das Laden während des Arbeiten ermöglichen.

Natürlich ist es nicht unbedingt fördert für die Elektromobilität, wenn die Akkus sich mit der Zeit in dieser Art und Weise verschlechtern, aber was soll man machen. Hätte Tesla die ganzen Fahrzeuge (siehe Model 3) etwa nicht ausliefern sollen, da die Akkus noch nicht ganz perfekt sind.
Diese Entwicklung braucht einfach ein bisschen Zeit. Und wieso sollte man diese Zeit nicht nutzen und Fahrzeuge verkaufen, die zwar nicht ganz perfekt sind, aber wo die Entwicklung zur ersten Generation deutlich erkennbar ist…

Ohne Menschen, die Fahrzeuge mit Akkus der 1., 2. und dritten Generation fahren, würde es sicher keine Akkus der 4. Generation (s. 1 Million Meilen Batterie) geben. Es braucht für diese Entwicklung einfach Zeit.

Selbst wenn 50% der Haushalte Eigentum sind,heißt das ja nicht das jeder auch zu Hause laden kann .
Auch beim Arbeitgeber, geht das nur eher begrenzt oder kleineren Arbeitgebern.
VW z.B. kann noch so auf E-Mobilität umschwenken, wird aber mit absoluter Sicherheit nicht allen Mitarbeitern mit E-Autos Lademöglichkeiten bieten können.
Ich kann mich auch nicht jeden Tag 2 Stunden bel,Lidl,Edeka,Ikea oder Aldi hinstellen.
Nein die Realität sieht leider anders aus.
Ich weiß auch nicht wie das mit der Ladegeschwindigkeit aussieht, wenn das Fahrzeug im Winter die ganze Nacht draußen gestanden hat.
In „Schräg“ Videos war ich etwas überrascht das die Batterie selbst nach 30 Km Fahrt noch nicht richtig warm war.

Bei Verbrennern geht der Verbrauch hoch und auch die Leistung runter mit der Zeit (Verschleiss). Da macht man sich ja auch nicht Millionen Gedanken und tankt auch nicht nur „Shell Super Sauber“. Daher sehe ich das immer noch so: Einfach Spass haben und Laden wo man will / muss / kann. DC lädt man sowieso nur wenn man es eilig hat und AC lädt man sowieso nur wenn man Zeit hat. Ich denke nicht, dass man im Alltag so eine grosse Auswahl hat.

Ich finde es einfach den falschen Ansatz sein Leben komplizierter machen zu müssen, nur dass man in 10 Jahren immer noch mit 150kW laden kann. Am Ende habe ich das Auto gekauft damit ich Komfort habe und nicht damit ich es mit Samthandschuhen anfassen muss. Auch wenn es bedeutet, dass ich in paar Jahren nur noch mit 95 kW laden kann. Lieber so als dass das Auto plötzlich nur noch 20km weit kommt.

PS: Hier ist noch ein Zitat von Reddit:

(reddit.com/r/teslamotors/co … d/fg3upup/)

Mittlerweile finde ich Björn’s Videos einfach nur noch nervig. Er verbreitet gerne falsche Informationen. Viele Leute schauen seine Videos, die noch kein EV haben.

Ohh ja, das Zitat auf Reddit habe ich auch gelesen, sowie viele weitere, die ähnliches berichten.

Bjørn vermittelt vor allem Informationen, die keinen richtigen Standpunkt haben, sondern auf nur auf Gerüchten basieren…

Ich würde hier auch gern wieder echte Fakten sehen wollen und nicht nur unbelegte Behauptungen, früher war das hier anders, wenn einer was behauptet hat musste er es auch belegen, aktuell glauben hier alle was der ein oder andere schreibt ohne es zu belegen.

Ich bin sehr oft in Norwegen unterwegs, Oslo und da kann ich dir von der „Realität“ erzählen. Da haben nicht alle ein Eigenheim und die Ladestationen stehen auf den Straßen. Soo viele sind sie auch nicht und sind meistens nicht besetzt. Ich habe jetzt keine Zulassungszahlen aber gefühlt sind dort mindestens 30% BEVs. Und trotzdem sind die Ladesäulen meistens leer. Klar, gibt es ganze Strassenabschnitte mit 20 und mehr Ladesäulen, nicht wie bei uns, aber wenn es genügend Ladesäulen auf der Straße gibt dann ist es absolut kein Problem, denn man lädt ja auch alle 3-4 Tage für wenige Stunden über Nacht! Teilweise reicht die Ladung über 1 Woche, besonders bei den Großstädten und 90% der Zeit steht der Wagen sowieso.

Das ist leider der Youtube-getriebene Trend.

Früher™ konnte die Software nur zwischen AC und DC unterscheiden, bzw man hat angenommen dass DC-Ladungen Supercharge-Ladungen waren.
Dementsprechend wurden „die ganz alten Modelle“ nach Zahl und Menge der DC-Ladungen limitiert.

Also beten hier alle gebetsmühlenartig nach, dass die Zahl der DC-Ladungen weiterhin böse ist, unabhängig von der Ladegeschwindigkeit, ohne jegliche Faktenuntermauerungen diesbezüglich, aus dem historischen Kontext heraus.

Ich möchte an der Stelle mal unterstellen dass Tesla durchaus durch Daten von zigtausenden Fahrzeugen von den Problemen der Schnellladegetriebenen Batteriealterung weiß. Das Batteriemanagement der Autos ist aber doch nichts was seit dem ersten Modell S vor acht Jahren in Stein gemeißelt ist.

Ich traue denen schon zu mittlerweile in ihrer Software beim Laden zwischen verschieden schnellen, oder nach mehreren Faktorkombinationen schädlicher Umstände innerhalb und außerhalb der Batterie, sowie der inneren und äußeren Umstände und Umwelteinflüssen unterscheiden zu können.

Alleine für das Model3 gab es seit dem Release in den USA in 2018 bereits mehr als 20 Revisionen in der Hardware für den Heckantrieb, dazu gleich mehrere größere Änderungen an der Motorsteuerung, wir erinnern uns ja an gleich mehrere Softwareupdates die uns mehr Leistung bei gleicher, bzw sogar leicht mehr Reichweite gegenüber Release gegeben haben… Da wird ständig „Inspect & Adapt/Improve“ gespielt, in sämtlichen Bereichen.

Ich glaube einfach nicht dass die Softwareingenieure das BMS seitdem in der Zwischenzeit überhaupt nicht mehr angefasst haben, und sich das komplette Team sich neben den uns bekannten Leistungsverbesserungen nur auf Spiele, oder das Ö in Spötify konzentriert hat.

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Der Kern des Problems liegt darin den optimalen Kompromiss zwischen der Zellchemie, dem Komfort und dem Unwissen der Nutzer zu finden. Da BEVs mittlerweile im Massenmarkt angekommen sind, werden die Käufer kaum noch die Mühe machen sich über die technischen Hintergründe zu informieren.

So ein M3 hat einen Supersportwagenantrieb mit Monsterakku, womit der Rest des Fahrzeugs und viele Fahrer in einigen Aspekten überfordert sind. Lithiumakkus können mit hohen Stromstärken geladen werden, was den Akku ordentlich belastet. Wer die Zeit nicht hat, nimmt dies hin, wer darum weiss und die Zeit hat, regelt den Ladestrom runter, achtet auf die Temperatur, bleibt im sicheren linearen Bereich der Kennlinie, lädt häufig und dafür wenig, etc. All dies könnte Tesla bei der Programmierung bereits berücksichtigen. Dann fällt die Reichweite extrem ab, die Ladezeiten erhöhen sich massiv und der Akku hält wesentlich länger (zumindest in km, nicht notwendigerweise in Jahren). Tesla geht hier einen Kompromiss ein, der wie für Tesla üblich, Grenzen aggressiver austestet als andere im Markt.

Tesla könnte das Problem der verringerten Ladeleistung problemlos vermeiden, indem die hohe Ladeleistung von vornherein ausgeschlossen wird. Solange dies nicht der Fall ist, bleibt technisch kein anderer Weg als früher oder später die Ladeleistung zu reduzieren um den Akku nicht mutwillig überschnell zu zerstören. Was hier wirklich geht, wie hoch die Streuung ist, und was sich wie dem (Massen-)Kunden kommunizieren läßt, läßt sich in letzter Konsequenz nicht im Labor endgültig bestimmen. Deswegen bleiben die Hersteller vage in ihrer Kundenkommunikation und behelfen sich mit Garantieversprechen.

Möglicherweise hat Tesla es hinbekommen, dass beim Model 3 selbst bei 100.000 Meilen ausschließlich SuC 100% Ladung keine Limitierung der Ladeleistung auftritt. Wäre doch schön, wenn sich das bewahrheiten würde.
youtu.be/a-kzME4Jw04

Er lädt übrigend immer bis 100%, außerdem:

Das ist ja wieder „irgendwas aus dem Internet“. Ohne konkrete Anhaltspunkte sind beide Annahmen nicht glaubhaft, aber wie schon geschrieben - Youtubers müssen klicks generieren. Und die Shorts müssen ihre Shorts mit etwas waschen können :laughing: Ohne konkrete Daten von SMT nach ca. 150,000km bleibt uns nur abwarten und Tee trinken.

LOL, wer hat hier keinerlei Anhaltspunkte?

Als Urkunde vom Notar mit Schnur und Prägesiegel wirst Du die Info wohl nicht bekommen.

Doch, mit Screenshot von ScanMyTesla - wie viel kWh DC, kWh AC, Ladeleistungsreduzierung auf wie viel kW, fertig.
So wie wir das bei den S/X erfahren haben.

Nur findet sich noch keiner der 100-150,000km nur DC geladen hat und auch dazu eine Ladeleistungsreduzierung erlebt hat. Tesla kann dies aber natürlich mit einem Update bringen aber für jetzt scheint es noch keine Ladeleistungsreduzierung zu geben.