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Reduzierung der Ladegeschwindigkeit bei öfterem DC-Laden

Richtig, ist korrigiert. Wie ist deine Erfahrung?
Ist die Spitze der Ladeleistung bei dir 83kW oder 89kW?

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

81 (plus minus etwas Schwankung) ist Maximum.

Nicht ganz 1.2C genauso wie beim 90er.
Beim 100er wären das dann ca 115k was also bisher nicht bemerkbar wäre. Aber seit kurzem schon. Mal sehen ob sich bald jemand hier meldet als Betroffener

Also mit dem 100er habe ich ja seit 12.1.1 kein Update mehr gemacht…
Habe davor und auch jetzt noch Max 118kW gesehen, ziemlich lang ehe er runter geht.

Habe das Auto ja für die Langstrecke und ich hätte schon längst geklagt wenn ich noch unseren alten 85 er hätte.

Bei Facebook habe ich von einem Nutzer gelesen, der angeblich schon nach 20.000km reinem DC-Laden eine Limitierung hatte.
Allerdings klang das alles etwas nebulös, so dass ich auf diese Aussage nichts geben würde.

Die 115kW werden vermutlich erst richtig auffallen, wenn bei den Superchargern V3 man mit 200kW bzw. mit den älteren dann mit 150kW laden kann.

@Stefan, danke für die Info, dann scheint es bei mir ja noch etwas weiter herunter zu gehen, denn aktuell sind ja noch knapp 90kW möglich gewesen.

Wie viel macht die Limitierung voraussichtlich bei meinem S75 aus?

Ich habe mal die beste Kurve vor der Limitierung angeschaut und bin auf durchschnittlich 120kW Ladeleistung gekommen. Nach der Limitierung habe ich mit optimistischen 80kW kalkuliert:

12% - 43% durchschnittlich 120kW Ladeleistung
31% = 20,8kWh bei 67kWh nutzbar
Ladezeit für 20,8kWh bei 120kW durchschnittlicher Ladeleistung = 10:45 Minuten.

Durchschnittliche Ladeleistung bei den limitierten 80kW
Ladezeit für 20,8kWh bei 80kW durchschnittlicher Ladeleistung = 15:40 Minuten.

Das Ergebnis ist somit, dass jeder Ladevorgang im optimalen Ladeleistungsbereich 5 Minuten länger dauern würde.

Bei wenigen Langstrecken, z.B. Urlaubsfahrten ist das vermutlich kaum zu merken, auch wenn man mit einem höheren SOC als 12% ankommt verringert sich der zusätzliche Zeitaufwand.

Für meine extremen Langstreckenfahrten mit 5 - 9 Mal laden ist der Unterschied dann schon stärker zu merken, denn dann sprechen wir hierbei durchaus von einer Verzögerung von 25 - 45 Minuten bei einer reinen Fahrzeit (also ohne Ladezeit) von 12 - 14 Stunden.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

Es haben ja immer wieder Leute aus diesem und anderen Threats nach einem Rechtsanwalt gerufen, der sich der Sache annehmen könnte.
Da am 3.12. Christoph hier als Unterstützer des Forums einen eigenen Threat aufgemacht hat [url]Tesla & Recht: News aus dem §§-Dschungel] habe ich ihn per PN kontaktiert und auch heute mit ihm telefoniert.

Bezüglich einer Vorgehensweise hat er mir folgendes geschrieben. Mit seinem Einverständnis setze ich das mal hier rein:

Um die Sache also in Angriff zu nehmen sollten sich Betroffene bei Ihm melden, die 1) über eine entsprechende Rechtsschutzversicherung verfügen und 2) möglichst umfangreiche Loggs ihres Fahrzeug möglichst vor und nach dem entsprechenden Softwareupdate verfügen.
Außerdem wäre es hilfreich, wenn man die vielen hier geposteten Nachweise wie Screenshots der Werbeversprechen Teslas, Garantiebedingungen beim Kauf etc. sammeln könnte.
Da ich weder 1) noch 2) erfülle, bin ich leider raus. Alle die sich angesprochen fühlen und den Kriterien entsprechen, sollten sich bitte direkt mit Christoph in Verbindung setzen um die weitere Vorgehensweise außerhalb des Forums zu besprechen. Je mehr Leute mitmachen, desto besser.

Danke für die Info Andi, klingt sehr interessant.

Jetzt muss erst einmal mein Model S75 wieder fahren, damit ich sehen kann ob es wirklich von der Ladeleistung limitiert worden ist.
Dann schaue ich, ob es juristisches Vorgehen Sinn macht.

Denn eines ist mir nach einer 15-tätigen Probefahrt mit 2 e-tron über 4 x 1.000km Langstrecke mit dem e-tron klar geworden. Auch heute führt kein Weg an Tesla auf der Langstrecke vorbei.
50% Ladeprobleme 3 x Kontakt mit der Pannenhotline und 2 x Liegenbleiben mit insgesamt 2 unterschiedlichen Fahrzeugen sprechen eine deutliche Sprache.
Bei Tesla hatte ich bei über 300 Superchargerladungen nur 3 x Probleme und bin dann zum nächsten Stall gegangen. Fast liegen geblieben bin ich 2 x, richtig jetzt das erste Mal im Carport da das Auto nicht mehr startet.

Bei Fastned gibt es schon ein extra Ladeprotokoll (spezielles Vorgehen beim Laden) für den e-tron damit man dort laden kann und auch bei IONITY klappt ein Drittel der Ladungen nicht auf Anhieb.

Insofern werde ich mir sehr gut überlegen, ob ich einen Streit mit dem einzigen Anbieter von langstreckentauglichen Elektroautos vom Zaun brechen werde, denn wieder zu einem Verbrenner oder zur Bahn zu wechseln kommt für mich nicht in Frage.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

zum rechtlichen Vorgehen: was man noch braucht, ist viel Geduld! Der Gutachter hat mir ein Fahrzeug gezeigt, was seit 5 Jahren auf seinem Hof steht und nicht verändert (z.b. repariert) werden darf bis zum Abschluss des Verfahrens. In meinem Fall hat es 7 Monate gedauert, bis ich das Gutachten hatte (das im Übrigen sein Geld nicht Wert war) und dann kam noch die Ladebeschränkung, die war also noch gar nicht berücksichtigt. Nach meiner Erfahrung sollte man für das ganze Verfahren mindestens ein Jahr rechnen, je nach Gericht. Und bereit sein, sich so lange auch zu ärgern bei unsicherem Ausgang …

Als Nichtjurist würde ich vermuten, dass man spätestens beim zweiten vom Anwalt genannten Punkt - dem Beweis einer Beeinträchtigung einer von Tesla zugesicherten (!) Eigenschaft - nicht weiter kommt.

Hat Tesla jemals zugesichert, dass man in x Minuten y km Reichweite laden kann? Oder auch nur, dass man mit x kW laden kann? (soweit ich mich erinnere, stand da immer nur „bis zu…“.)

Ich glaube kaum, dass in irgendeinem Kaufvertrag eine entsprechende Zusicherung steht - oder dass es derartige Aussagen auf der Tesla-Webseite gab, die von einem Gericht als zugesicherte Eigenschaft gewertet würden.

Das hier z.B. wurde in einem anderen Threat schon mehrfach gepostet und stammt wohl von Tesla selbst. Ob das eine offiziell zugesicherte Eigenschaft ist muss dann der Anwalt wissen.

Da fehlt aber der ganze Text rundum, und all das Kleingedruckte. :wink:

Ich bin mal gespannt ob in DACH irgendjemand ausser den Anwälten am Ende davon profitiert bzw. Sich was ändert.
Im Grunde kann maneh hingegen wo man will. VW besch… seine Kunden, Tesla auch. Wo is der Unterschied? Von den Dieselproblemen kenne ich keinen der langsamer war oder das Auto dann nur eingeschränkt nutzbar. Bei den 85er kenne ich 3 Leute die betroffen sind… und die gehen in Zukundt wieder zu VAG und Jaguar. Dort werden sie eventuell auch verarscht, dafür funktioniert auch der Rest des Servicenetzes.

Bin jetzt nicht so versiert aber man kann wohl irgendwo im Netz alte Internetseiten aufrufen, die es in der Zwischenzeit nicht mehr gibt. Somit kann man wohl auch die Ansagen von damals verifizieren.

Bei VW und Dieselskandal gab es schon Leute, die geklagt und auch gewonnen haben. Den Weg haben wohl bei weitem nicht alle Geschädigte eingeschlagen, was wohl auch daran lag, dass nicht jeder rechtsschutzversichert ist. Aber sinnlos fände ich so ein Unterfangen gegenüber Tesla nicht. Natürlich wird ein Anwalt fast immer die Chancen als gut bewerten Erfolgt zu haben. Aber wenn man versichert ist, dann kann man ja der Sache gelassen entgegen sehen.
Inwieweit die Versicherung auch einen Ersatzwagen trägt für den Fall, dass der geschädigte Wagen nicht mehr benutzt werden darf, solange das Verfahren läuft, kann vielleicht Christoph sagen.
Zumindest sollte es nach Christophs Aussage kein Problem sein, wenn man während des Verfahrens via OTA seine alte Ladegeschwindigkeit oder Akkukapazität wieder zurück bekommt. Dann wird wohl das Verfahren eingestellt und die Versicherung zahlt.

Bei VW wurden gerichtlich festgestellt, dass gesetzliche Auflagen gebrochen wurden. Bei Tesla (noch) nicht, kann aber kommen.

Anecdotal evidence. Ich kenne 2 VW-Kunden, die ihr Fahrzeug mit hohem Verlust abgestoßen haben (weil Motor mit der „auf legal“ geänderten Software nicht mehr rund lief und das AGR zukokte) bzw. die den Wertverlust mit Zähneknirschen ertragen und nun unter dem Damoklesschwert eines eventuellen Dieselfahrverbots leben.

Also lassen wir den Vergleich mit VW besser hier draußen, das geht sonst off topic.

Ja, das geht mit der Wayback Machine. Hier ist der Link für die Seite teslamotors.com/models für den 30. März 2009 (wenige Tage nach der Präsentation des Model S):
web.archive.org/web/200903300601 … com/models
Unter den Specs steht:

Da stehen aber auch Sätze wie

Mit anderen Worten: Die Features des Topmodells (300 Meilen Reichweite, free Supercharging, 5+2 Sitze) werden in einem Satz mit dem Preis des nackten Basismodells (160 Meilen Reichweite, kein Supercharging, 5 Sitze) genannt - nach 7’500 US$ Steuerkredit. Wer das dem Richter als Beweis einer arglistigen Täuschung durch Tesla vorlegt, der bekommt wahrscheinlich sofort einen gerichtlichen Vormund gestellt. :laughing:

Nach ein wenig lesen in diesem Thread bin ich leider weiterhin stark irritiert.
Aktuell lade ich mein neues Model 3 fast ausschließlich über die DC Lader in der Stadt welche mit 40 kW Laden. Zuhause und auf der Arbeit habe ich keine Möglichkeit zu laden. Daher stelle ich mich alle 2-3 Tage für 30 Minuten an die Ladesäule. Sind 40 kW dennoch schon zu viel und die Ladeleistung wird in Zukunft bei mir beschränkt? Oder ist es egal ob ich DC mit 2 kW laden würden da nur die Anzahl der mit DC geladenen kWh in Summe zählen?

Bei Model 3 weiß das keiner aber bei den Model s 75, 90 und ws. auch 100 ist es definitiv ein DC Zähler der zur Drossel führt

Die Model 3 sind erst ab 2021 oder so dran… bis dahin laden hoffentlich viele mit 150+ kW recht oft damit man dann auch sieht ob die Akkus das jetzt besser können oder vielleicht ja doch nicht. Aber da ist es noch zu früh… mein S100 ist noch nicht beschränkt, das X75 wurde auf 115kW gepusht aber wird wohl in den nächsten Monaten auch soweit sein dass es beschränkt wird… das lädt im Verhältnis viel mehr am SuC als das S.

Es ist leider :exclamation: tatsächlich egal ob mit 3 kW DC geladen wird oder mit 180 kW. Die Zähler unterscheiden also nicht die Stärke, sondern zählen banal die kW welche mit DC im Verhältnis zu AC geladen werden.

Die Drosselung erfolgt aber nicht bei einem bestimmten Verhältnis.

Am Montag einen 100er Besitzer getroffen, der ist seitdem letzten Update auch betroffen.