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Radar fällt bei Schneefall aus

Am Freitag war bei uns leichter Schneefall. Ich fahre meistens mit Autopilot wie sich plötzlich das System mit einer Warnmeldung abschaltet. Neuerliche Aktivierungen wurden mit der Meldung „Radarsystem nicht verfügbar“ verweigert. Damit stand aber auch Tempomat und die damit verbundenen Dienste nicht zur Verfügung.
Vermeintliche Ursache war ein Schneebelag von ca. 0,5 cm oberhalb der vorderen Nummerntafel. Gibt es eine Lösung, dass bei winterlichen Fahrverhältnissen hier zum Beispiel dieser Bereich beheizt werden kann, dass es zu keinen Blockaden kommt? Bzw. hat der Ausfall ganz andere Ursachen?

Vielen Dank für eure Hilfe
Alex

Tesla Model 3 LR 2019/06

Gibt leider keine Lösung. Radar ist nicht beheizt.

Bernhard

…ergänzend dazu…bei Mistwetter bitte manuell fahren, man ist als Fahrer wirklich voll verantwortlich für das Verhalten des Fahrzeugs. Das gilt ganz besonders für Sgafkregen und Schneefall.

Klugscheißmodus oft :wink:

Bitte um kurze Erläuterung, um welches Wetterphänomen es sich bei „Sgafkregen“ handelt :question: :laughing:

Hihi…Starkregen… :wink:

Halte ich für eine nicht ganz korrekte Sichtweise.

Fakt ist, dass das Radar bei Schlechtwetter besser sieht als der Mensch. Vor allem bei Nebel und viel Gischt. Da fahre ich fast ausschließlich mit TACC.

Bernhard

Im Sinne Vollautonomes Fahren sollten die Systeme immer funktionieren. In Kalifornien schneit es selten…
Bei uns schon noch.
Lösungsorientiert wäre eine funktionierende Einrichtung bei jedem normalen Wetter sinnvoll.

Diesen Quatsch les ich immer wieder. Da ihr da wohl noch nicht wart, googelt mal Sierra Nevada.

Radar-Sensoren sind immer empfindlich gegenüber Schnee, ist bei Land Rover auch nicht anders. Einziger Ausweg wäre die zu heizen aber bei dem Fahrtwind reine Energieverschwendung. Autonomes fahren unter allen Umwelteinflüssen funktioniert schlicht einfach nicht, so wie der Mensch bei Glatteis auch sein Auto zu Hause lassen muss.

Elektromagnetische Strahlen im 77 - 79 GHz Bereich werden durch Wasser gedämpft. Also Schnee, Regen, Gischt, usw. reduzieren die Detektionsleistung des Sensors. Es gibt Radarsensoren mit Heizung. Warum dass nicht funktionieren soll, erschließt sich mir nicht, da nicht der ganze Schnee abgeschmolzen werden muss, sondern nur eine Gleitschicht, der Rest erledigt der Fahrtwind.

Doch; z. B.

Ich kenne kein Auto wo der Radarsensor aktiv geheizt wird, aber du kannst ja mal testen ob eine Heizung vor dem Radar entsprechend Abhilfe schafft ohne das Radar zu beeinflussen. Ich bin auch das Ergebnis gespannt :slight_smile:

z.B. der AUDI S3 8V aus 2015 beheizt den Radar aktiv, oder aber der Radar wird sonst genug warm bei Verwendung.
Auch dort ist die ‚Sicht‘ dann irgendwann eingeschränkt, das geht jedoch meistens relativ lange…

Mercedes beheizt den Radar auch.
Auf dem Bild sieht man sehr schön das Muster der Heizdrähte anhand der Salzreste

Dann muss der Musk mit der HW3 auf gleich noch ein paar Heizdrähte spendieren. Sollte kein Problem sein, wenn es vollautonom losgeht.

Aus meinen Jahren, als ich noch zur See gefahren bin, kann ich sagen, daß jedweder Niederschlag die Reichweite eines Radars immens verringert.
Würde mich wundern, wenn - im Vergleich zu ausgewachsenen Kriegsschiffen mit Radaren mit hohen Leistungen - so „Spielkram“ in PKWs besser funktioniert.
Klar ist die Technik neuer als damals, aber auch damit läßt sich die Physik nicht austricksen.
Du hattest die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder hohe Reichweite, aber hundsmiserable Auflösung, so daß auch Objekte angezeigt wurden, die gar nicht da sind. Oder eben eine gute Auflösung, aber nur eine sehr geringe Reichweite, die im Vergleich zu Schiffen bedeutet, daß das Fahrzeug aus 70km/h in 10m (eine sehr großzügige Fahrzeuglänge) stehen muß. Ein Schnellboot mit 300t steht aus voller Fahrt (38kn = ca. 70km/h) in 50m, eine Fregatte mit knapp 6000t aus 30kn in 150m.

Das Radarsystem vom Touareg 3 fällt schon bei Regen aus. Dagegen find ich die Verfügbarkeit beim Model 3 sehr gut…

Tesla bietet in USA eine Mittel an, was den Schnee abrutschen lassen soll.
So etwas gibt es auch von anderen Anbietern, bringt aber nicht viel. :-/

Kein Schnee in Californien? - Der war gut! :laughing:
electrek.co/2020/01/14/tesla-te … type-snow/

Ich hatte noch keinen Radar Ausfall. Die Kameras an der Seite sind aber schon öfter ausgefallen, bei diesem Wetter

Also wenn ich das so lese, ist das beim Model 3 im Winter nicht wirklich besser als beim AP1 und da frage ich mich wirklich, wie soll das autonome Fahren in den nächsten 5-10 funktionieren, gerade bei schlechten Bedingungen, bei denen man die Assistenzsysteme benötigt, da funktoniert die Technik noch wie vor 5-10 Jahren.