QUANT - e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antrieb

und beim Model S wird von Sicherheitsrisiken wegen nicht konstanter Leistungsabgabe gesprochen, weil nach härtester Knüppelei auf der AB mal die Begrenzungslinie kurz Richtung 160 kW geht :laughing:
Naja, hier werden wir wohl so schnell keinen Fahrbericht lesen. Da heißt das Teil wohl vorher QUANT Z…

Ich habe die weiteren Artikel so gedeutet, dass man beabsichtigt, vorzustellen, was man sich gerne denken möchte, nicht das was man hat.
Denken darf man ja. Sollte dann auch so kommuniziert werden.

Kann man eine solche Energiezelle eigentlich an der Steckdose laden oder muss man die Flüssigkeit austauschen?

Die meisten Flußbatterien arbeiten reversibel, lassen sich durch Umkehr des Strom- und Elektrolytflusses laden. Ich denke, es hängt von der Auslegung der Zelle und der Steuerung ab. Wirkungsgrad Laden-Entladen ist ca. 70%.

Eckdaten lt. Newsletter:

1000km Reichweite
350l Gesamttankinhalt
Niedervoltsystem
200kmh
136 PS
2+2-sitzer

Siehe: mediacenter.nanoflowcell.com/fil … n_2015.pdf

Vorstellung am 3.3. in Genf.

Kann mir nicht vorstellen, dass das Ding dort fährt.

Niedervoltsystem?? im Gehirn des Entwicklers,könnte sein :wink:

Zitat:
„„Mit der nanoFlowcell® ändert sich dies nun. Für fahrzeugübliche Antriebsleistungen sind sehr hohe Ströme notwendig. Dies bedingt bei Hochvoltsystemen außergewöhnlich große Kabelquerschnitte und höhere Übertragungsverluste. Mit der nanoFlowcell® konnten wir diese Problematik lösen. Wir generieren hier sehr hohe Ströme bei einer sehr niedrigen Nennspannung, die für das Niedervoltsystem perfekt nutzbar sind“, verdeutlicht Chief Technical Officer Nunzio La Vecchia.““

Niedervolt= dicke Kabel Hochvolt= dünnere Kabel bei gleichem Leistungsdurchsatz. Jetzt drehen die schon die Physik um.

Die forschen nur, oder? Bauen müssen andere?

Der Artikel schreibt 48V. Würde also zumindest die Bezeichnung passen. Wer arbeitet allerdings freiwillig mit über 2000 A für schnarchige 100 kW, um bei ihrem QUANT F wieder völlig andere Wege zu gehen?
Die Bude passt nicht zusammen.
Und die geilste Begründung: Erfordert keinen Lichtbogenschutz. Schonmal nen Lichtbogen mit 2000 A im Querschnitt bei 48 V DC aus der Nähe erlebt? Ich nicht, und da bin ich auch recht froh drüber…

48 Volt kommt gut. Mein Trecker hat auch 48 V und mein Bootsmotor, beide jeweils max. 5 kW. Dann hätte ich schon mal Lademöglichkeiten für über 300 A dafür… :mrgreen:

Die eizig Sinnvolle Begründung für 48V:die europäische Niederspannungsrichtlinie, kaum Auflagen und Prüfungen.

Um das nochmal klar herauszustellen: Dabei handelt es sich um ein weiteres Fahrzeug der Nanoflowcell AG! Den „Quantino“, der kleine Bruder vom „Quant-F“.

Und er soll weniger als ein i3 kosten!

Immer mehr unglaubliche Nachrichten… :unamused:

Hier ein guter und kritischer Artikel dazu.

Ich hoffe Bosch arbeitet da gegen Vorkasse :wink:

Hier nochmals etwas Aufheiterung:

Wie gesagt, ich glaube all diese tollen Versprechungen erst, wenn ich ein Auto von nanoFlowcell mit eigenen Augen sehe, bis dann ist das alles Vaporware.

Sehen kannst du es ja auf dem Genfer Autosalon. Ich will einen Nachweis für die unglaublichen Fahrleistungen: Mehrere Demonstrationsfahrten, die (meinetwegen getrennt) die Reichweite, die Beschleunigung und den Top Speed zeigen. Und selbst dann würde ich, anders als bei Tesla, keine bezahlte Reservierung tätigen. :confused:

Und wo genau, wenn überhaupt, würdest Du die Infrastruktur zum Austausch des Elektrolyt finden? Das Konzept bleibt doch auch wenn alles stimmt Unfug. Wie lange dauert das Umpumpen? Wie viel Energie benötigt die Regeneration des Elektrolyt? Die Zellen inkl. Elektrolyt sind nicht mal leichter in den wilden Versprechungen als ein Akku mit Elektrolyt, usw. usw. Ich würde verstehen wenn das eine höhere Energiedichte rauskommen würde, etc. Aber doch auch im Fall keine Phantasie zu sein passt das zum Speichern von Windkraft gut (Masse egal, Energie ist Überschuss) aber doch nicht in ein Auto. Das muss doch ein Blinder mit Krückstock sehen…

…ganz zu schweigen von den mehreren hundert Litern Flüssigkeit, die zusätzlich mitgeführt werden müssen, die nehmen irgendwo Platz weg.

Völlige Zustimmung. E-Autos und Plug-Ins haben den unbestreitbaren Vorteil, dass sie auf das bestehende Stromnetz zur Energieverteilung zurück greifen können. Alle anderen Energiequellen für Fahrzeugantriebe stehen dagegen vor einem Henne-Ei-Problem.

  • die CNG oder LPG Fahrer können meistens auf Benzin zurück greifen, die Pflanzenöler auf Diesel
  • die PHEV und ReX auf Sprit
  • die Wasserstoff-Autos werden ihre kleine Zusatzbatterie bestimmt auch aufladbar machen

Das technische Genie Nunzio LaVecchia wird ankündigen, dass man den Quant(ino) in der eigenen Garage zwecks Regeneration des Elektrolyt über Nacht an die Steckdose stöpseln kann. Mit voller V2G Funktionalität, sicher doch.

Dann hat das fliegende Schwein halt auch noch goldene Hufe, realer wird es dadurch nicht.

Medienwirksam ist diese Karre aber offenbar:
t-online.de/auto/alternative … erden.html

Das ist mal ein Versprechen, für das er leider nicht ins Gefängnis kommt.

Vielleicht als Modellauto. :wink: