QUANT - e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antrieb

Nochmal ein Artikel von Heise online zu dem Redoxflow Thema: heise.de/newsticker/meldung/ … 94555.html

600km und 400 L. Elektrolyt + die Flow Zellen passen sowieso nicht zu den Energiedichten. Evtl. den Elektrolyten vergessen beim rechnen :unamused: Meiner Erinnerung nach kommt der Roadster schon recht weit mit einer Batterie die all in etwa soviel wiegt wie da der Elektrolyt alleine. Alles so ein Quark.

Wo rechne ich falsch, oder waren die nicht (erfolgreich) in der Grundschule?

Selbst wenn die Flow-Cell selbst nichts wiegen würde müsste bei der angegebenen Energiedichte von 600 Wh/kg schon 240 kWh Kapazität drin sein mit 400 Litern Elektrolyt. Der wird ja kaum signifikant weniger dicht sein als Wasser. Warum sollte man damit dann nur 600 km fahren können? Leider glaube ich aber nicht an gewichtslose Flow-Cells. Also ist die Energiedichte wohl deutlich geringer.

Lass Dir das doch von Herrn Bloch erklären, der weiß das bestimmt :mrgreen:

Endlich mal jemand, der das Fahrzeug realistisch betrachtet :wink:

-> heise.de/tr/blog/artikel/Ung … 94418.html

:wink:

Sorry. Nicht gesehen, dass das die selbe Meldung ist :frowning:

Nachdem ich in einem anderen Thema hier über diesen Link gestolpert bin: welt.de/motor/modelle/articl … ation.html wurde wieder mein Interesse an der Technologie geweckt.

Was ich bei den fantastischen Daten zu dem Auto vermisse, sind die technologischen Details. Wenn man so viele Liter (laut Artikel 2x 200 Liter) tankt und dann diese benutzt, um Energie zu entnehmen, dann frage ich mich: braucht man dann noch einen extra Tank (400 Liter?), um die „verbrauchte“ Flüssigkeit aufzunehmen oder wird das Resultat einfach irgendwo raus gelassen und landet auf der Straße? Wenn man das nicht mit einem extra Tank macht, dann müsste man beim Tanken immer die komplette, weniger energiereiche Flüssigkeit ablassen und die Tanks neu auffüllen. Also, entweder man hat 800 Liter Tankvolumen an Bord oder muss bei jedem Tanken 400 Liter erst raus und dann wieder rein pumpen.

Außerdem bin ich nicht sicher, ob wir uns einfach so über die Meldungen zu diesem Prototyp lustig machen sollten. Dem Model S wurde (und wird) in anderen Foren mit ähnlichem Misstrauen begegnet. Wenn wir Toleranz einfordern wollen, dann könnten wir auch selbst Toleranz aufbringen.

Denkbar wäre auch ein Tank mit einer Trennwand, die sich verschiebt. Wie auf der einen Seite die Flüssigkeit entnommen wird kann auf der anderen Seite die verbrauchte Flüssigkeit eingelagert werden.

Bei Redoxflow muß sich noch einige verbessern bis das für den PKW tauglich ist. Im LKW oder im landwirtschaftlichen Bereich sehe ich da bei diesen Energiedichten schon genügend potential. Der Bauer läd seine Elektrolytflüssigkeit mit dem selbst Produzierten PV- und/oder Windstrom auf und tankt das dann in seine Fahrzeuge.

Auf welchem Stand nanoFLOWCELL da aktuell ist, kann ich nicht beurteilen, aber die Vergangenheit hat gezeigt, das da jemand vor allem schnell im Einsammeln von Geldern ist… :wink:

Der Unterschied zwischen Quant und Tesla ist, dass Elon Musk nicht eine 90-jährige Millionärin bezirzen musste, um an 44 Mio Euro für ein windiges Projekt zu kommen, dass dann mangels Qualifikation des Unternehmers scheiterte.

Der falsche Physiker und sein Solar-Bschiss

Musk ist das genaue Gegenteil von diesem windigen Typen. Was Musk ankündigte, kam dann auch allen Widrigkeiten zum Trotz. Der Typ hat bislang nichts derartiges geleistet, sondern immer nur behauptet, er würde irgendetwas tun. Man kann es auch lügen nennen.

Ein fahrbereiter Prototyp würde die Glaubwürdigkeit enorm verbessern.

ecomento.tv/2014/12/17/quant-pro … t-quant-f/

Die „Geschichte“ geht weiter und de Quant F wird auf dem Genfer Autosalon (05. - 15.03.2015) vorgestellt.

autozeitung.de/auto-neuheite … rsportler#
focus.de/auto/elektroauto/ge … 65153.html

Schon seltsam, dass der Schwindel immer noch nicht aufgeflogen ist!

…oder sollten wir uns alle getäuscht haben? :unamused:

Es steht sogar im Text das alleine 500l = kg Elektrolyt an Bord sind. Dann noch die Batterien selbst und alles was außen rum dazu gehört. Ich vermute doppelt so viel Gewicht und Volumen wie die Batterien des MS. Ein MS mit 200 kWh Akku könnte was? 1000km rated range. Aufladen und 500L Flüssigkeit wechseln wird sich auch kaum unterscheiden, 200 kWh könnte man bestimmt mit 300kW laden. Wozu ist das Ding wohl 5,25 M. lang…

Das Gehirn ist scheinbar aus, auch wenn alles Argumente warum das Unfug ist selbst in den Text geschrieben werden…

comento.tv/2015/02/12/flowcell-elektroauto-quant-f-soll-bald-serienreif/

Eine Irre Geschichte, wenn nur die hälfte der Daten stimmt…., ich vermute nicht mal das.

Der Quant F erreiche aktuell kurzzeitig 802 kW / 1090 PS und schafft eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 300 km/h, Zweigang-Automatikgetriebe.

Reichweite bis zu 800 Kilometer.

nanoFlowcell liefert kontinuierlich mehr als 50 Ampere Stromleistung in das neu entwickelte Puffersystem des Quant F.


naja 30kW Dauerleistung aus der Flußzelle, das ist etwas mehr Output als der BMW i3 ReX :wink:

Mit den Supercaps sind nur sehr kleine Energiemengen speicherbar. Wie soll da dauerhaft 200km/h gehen? Das braucht 120kW. Und 380km/h TopSpeed geht wohl nur sekundenlang.

Gefällig gezeichnet ist der Schlitten schon - einen anständigen Akku rein und los, Tecco mecco con ragazza. :smiley:

Nominal Voltage: 600V
Nominal Current: 50A

Würde das nicht bedeuten:

Nominal: 30kW ?

Und damit Topspeed 380 km/h?

Ich komme gerade aus dem Lachen nicht mehr raus… :slight_smile:

Edit: Volker war eine Minute schneller :wink:

was sollen denn das für supercaps sein?

Selbst wenn da 10x Soviel Leistung heraus kommen würde, wäre 380 km/h Toppspeed kaum machbar oder die passenden SuperCaps würden auch noch mal 2x200l Volumen einnehmen :smiling_imp:

Bin grade über ein Redox Flow Batterie-Konzept gestolpert: energy.gildemeister.com/de/speic … ube-fb-200

Die Batterie kann 400kWh speichern. Erstmal nicht schlecht, aber das Ding wiegt läppische 60 Tonnen. Mal kurz runter gerechnet auf 100kWh wäre immer noch um die 15 Tonnen. Das müsste ja ein Wahnsinns-Quantensprung sein in der Flow Batterie Technologie um auf weniger als 1t zu kommen.

Fazit: Das Auto ist mit 99% Wahrscheinlichkeit Vapor-Ware.

p.s.: 100kWh habe ich angenommen weil das wie wir alle wissen die Energie ist die für eine Reichweite von mehr als 500km mindestens benötigt wird, vorausgesetzt das Auto ist sehr aerodynamisch. Es kommt ja nicht drauf an was für Zwischenschritte es zwischen Batterie und Strasse noch gibt. 100kWh brauchts auf jeden Fall.