QUANT - e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antrieb

Schaut euch das mal an!

-> presseportal.de/pm/112223/26 … usine-mit/

Und dazu die Website: nanoflowcell.com

Ist das nur eine Marketing-Blase oder etwas ernst zu nehmendes, was da im März enthüllt wird?

Hallo!

Ende 2013 die Firma , jetzt ein erster Prototyp…

Gib denen 7 Jahre, dann wird das vielleicht mal ein endprodukt.
Bis dahin hat Tesla schon das Model S, x, E, Y , Z… usw…
Und die Reichweite liegt bei 800km…

Ist nur ne Blase…

Gruss

Mario

Zumindest die Pressemitteilung liest sich für mich mehr nach Buzzword-Bingo als nach was anderem.
Mehr Fakten als „Der viersitzige Sportwagen mit einer Länge von über 5,25 Metern …“ hab ich da jetzt nicht gefunden. Und die Website funktioniert bei mir gar nicht erst richtig :unamused:
Klingt alles mehr nach: Rühren wir mal groß die Investoren-Werbetrommel um Kohle einzusammeln, damit wir vielleicht in 5-10 Jahren was Marktreifes haben.
Mehr kann ich da gerade nicht reininterpretieren.

Und was soll genau diese Nanoflow Zelle sein?

Gemäss Presse-Mitteilung ist das ein Energiespeichersystem.
Da das Fahrzeug der

dient, also wohl ein Flusszellen-Speicher.

Dazu gibt es bei Wikipedia einen Artikel Redox-Flow-Zelle mit dem Hinweis

.

In einem Artikel werden die Kosten für eine Vanadium-Flussbatterie mit 80 Dollar pro kWh angegeben.

Ich finde es gut, wenn andere Speichertechnologien überprüft und entwickelt werden. Aber bis dies soweit ist, dass es die im Tesla verbaute Batterie konkurrenziert, vergeht wohl noch einige Zeit…

Mehr als 1000 Liter für ein Model S wäre wohl auch ein Problem, da würde nur ein Faktor 10 helfen…

Artikel nun auch bei heise: http://heise.de/-2100687

Kommentar dazu:
Das Auto ist ein Koenigsegg Quant. Der wurde bereits 2009 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt.

Heise hat noch nicht mal seinen eigenen Artikel dazu referenziert: heise.de/-445939

Hinter nanoFlowcellAG steht Nunzio La Vecchia, ein Gitarrist und Sänger aus der Schweiz, der auch einen Doktortitel hält. Hier etwas Hintergrund:
http://www.woz.ch/0926/der-schillernde-solarforscher/esoterischer-schabernack

Danke für die Recherche!

Also nur ein ausgemachter Blödsinn :laughing:

Es gibt in der Tat diese Batterien:

de.cellcube.com/index.htm

Allerdings gehe ich davon aus, dass alleine um 85 kWh in ein Fahrzeug zu bringen fast 2 Tonnen zusätzliches Gewicht erforderlich sind.

Es handelt sich beim NLV Quant um ein Demonstrationsfahrzeug. Bestenfalls kann nanoFlowCell damit zeigen, dass sie eine im Auto einsetzbare RedoxFlow Zelle haben. Also die üblichen Anforderungen wie Vibrationsfestigkeit und Temperaturbereich erfüllen.

nanoflowcell.com/en/mediacen … s-release/

Auch wenn auf der Internetseite fast noch keine informationen gibt, hier mal die Internetseite. Auf der Automesse in Bern wollen sie dann mehr Infos bekanntgeben. Das coole daran ist, das sie mit einer Batteriearbeitet bei der, der Strom quasie per Flüssigkeit ausgetauscht wird, ähnlich wie bei einem Benziener. Die abgepumpte Flüssigkeit kann dann wieder aufgeladen werden. Das hauptproblem schein noch die Energiedichte zu sein, die laut einem Kollegen von mir bei ca. 1/4 von lithium batterien liegt.

Auch wenn die wenigen Infos etwas suspekt sind, und ein Protoyp meilenweit weg von einem Serienfahrzeug ist, so ist die Batterietechnik doch um einiges Interessanter als ein Batteryswap.

Ich denke man sollte das einfach positiv sehen. Jede Forschung und Entwicklung im Bereich Antriebe auf Basis regnerativer Energien ist ja erstmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Jetzt vom hohen Tesla-Ross herab auf anderen herumpicken ist auch nicht viel besser, als der Umgang, den die Autoindustrie bisher Tesla gegenüber gepflegt hat.

Selbst Elon Musk spricht doch davon, dass er mit Tesla einen Weg ebnen will für neues.

Freuen wir uns, dass nun jemand folgt!

Haxe, hast du den von mir verlinkten Artikel gelesen, oder wenigstens überflogen? Die beteiligten Personen machen leider keinen seriösen Eindruck, was durch die magere Faktenlage leider bestärkt wird. Wenn dann der Schwindel auffliegt, bleibt bei den Leuten hängen: „Wieder eine elektrische Zukunftsvision, wo sich viel Geld in Luft aufgelöst hat“.

Richtig, was ich meine ist, dass man derartige Forschung positiv sehen sollte.

Wenn es aber darum geht millionen von Euros aus öffentlicher Hand in die eigene Tasche zu schieben, um die nächste Traumvilla bauen zu können, dann hat das selbstredend wenig mit Forschung zu tun. :angry:

Die funktionieren sogar, sind aber für den stationären Bereich gedacht, eine 100 kWh Batterie ist in einem Container untergebracht, geht vermutlich bei Großserie auch etwas kleiner.

Schaut mal!
-> presseportal.de/pm/112223/26 … ne-ein/rss

Muss man das Fahrzeug jetzt evtl. doch ernst nehmen?

Eine Zusammenarbeit mit Bosch gibt dem ganzen einen seriösen Anstrich, weil jedermann davon ausgeht, das Bosch sich die Technik von nanoFlowCell vorher genau anschaut und etwas von Wert darin sieht.
Wenn wir darüber zu einem elektrischen Koenigsegg mit 600km Reichweite für 45.000 Euro kommen, soll’s mir recht sein.

Gerade gefunden:
http://www.carscoops.com/2014/03/new-nanoflowcell-quant-e-sportlimousine.html
Also die Leistungsdaten lassen mich schon zweifeln.

http://www.youtube.com/watch?v=lkNr_EoSFCQ Schön gemachtes Video. Da scheint Geld vorhanden zu sein.

Naja, die Leistung ist leicht mit 4 eMotoren, keine Innovation. Und mit unbehandeltem Salzwasser fährt er auch nicht, da muss erst Energie reingesteckt werden. Es muss also der Elektrolyt geladen werden, hoffentlich nicht transportiert weil überall zu erzeugen. Wenn ich die lapidare mit zwei Tanks Aussage böse interpretieren sollte ist die Reichweite 150 km. Vielleicht hat er ja zwei davon. Zyklen-Festigkeit und andere Parameter sowie die Lebensdauer werden nicht erwähnt. Aufladen ist evtl. schnell aber vom Hocker reißt mich das nicht, selbst wenn es nicht noch Jahre weg wäre, schon bzgl. des Konzepts.

Gerade eben war Pressetermin. Naja. Zur Batterie wurde fast nichts gesagt, ging primär um das Auto welches allenfalls irgendwann als Kleinauflage kommt. 2015/2016 ist Antriebszertifizierung und Zulassung auf deren Agenda. Dann wollten sie mehrmals per app die Flügeltüre öffnen - vergeblich.