PW2 Installateur gesucht, brauche Rat bzgl mehrerer WR

Hallo,

ich beabsichtige in meine bestehende Anlage (2 PW2 mit GW2, ein Fronius 10kW WR und weiter weg ein Solaredge 5KW dreiphasig) einen einphasigen Solaredge hinzuzufügen (wegen Notstrom). In der Installationsanleitung von PW2GW2 steht man kann mehrere WR durch einen Neurio laufen lassen, der summiert das dann hoch.

Ich würde also den dreiphasigen Fronius durch drei CTs (L1L2L3) laufen lassen (wie bisher) und zusätzlich den neuen Solaredge mit der einen Phase L durch den CT1 laufen lassen, in dem auch die L1 des Fronius läuft. Wobei hier eigentlich egal sein sollte durch welchen CT die L vom einphasigen Solaredge läuft.

Hat das GW2 eingebaute CT’s für PV Erzeugung ?
Eigentlich will ich zukünftig in das GW2 auch die LS der PV WR setzen. Damit kann ich im Verteilerkasten etwas Platz schaffen, ist voll genug da drin. In meinem GW2 sitzen derzeit zwei LS für die beiden Powerwalls. Hier will ich noch Platz für eine dritte lassen, und dann wollte ich dort einen LS für den einphasigen WR haben und die drei LS vom Fronius auch dazu setzen. Verdrahtung ist glaube ich klar.

Die Frage ist nur ob ich den jetzigen Neurio mit den drei CT’s vom Verteilerkasten dann in das GW2 setzen muss. Oder ob das GW2 irgendwo eingebaut noch eine Messanlage für PV Erzeugung hat.

Grüße
Andreas

Moin!
Für halbwegs gute Messergebnisse müssen alle Erzeuger durch die Messzangen laufen. Das GW2 misst und regelt dann nur in Richtung Null Bezug.

Bei mir laufen auch drei Erzeuger durch die Klemmen, allerdings noch mit einem GW2.

Welche Phase Du für den Notstrom nimmst ist Dir überlassen. Aber ja größer der Erzeuger auf dieser Phase ist, um so besser ist im Notfall die Autarkie.

Gibt es in D nicht eine Begrenzung von vier Komma irgendwas kWp für einphasige WR?

@Spüli also ist es kein Problem mehrere Erzeuger durch einen Satz CT’s laufen zu lassen, gut. Das GW2 hat auch keine integrierte Messung sondern nutzt einen externen Neurio. Das wollte ich wissen.

@Andi-E nicht ganz. Es geht in dem Fall um die Schieflast, nicht die Größes des Wechselrichters. Und ein einphasiger 5kW Wechselrichter wird in der Länderversion D schlicht auf 4,6 kW (die maximal erlaubte Schieflast) begrenzt.