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PV-Überschussladen eines Model 3

Hallo ich hab allgemein eine Frage zum Überschussladen mit der PV Anlage.

Ich habe seit ein paar Monat einen neuen Wechselrichter der Überschussladen meiner 7,5 KW PV-Anlage möglich macht, soweit klappt es auch alles ganz gut!
Allerdings an wolkigen Tagen schaltet der Wagen sehr oft an und aus beim Laden ist das schädlich für den Akku beziehungsweise für das Auto?
Vielleicht ist hier im TFF Forum ja jemand der auch Überschussladen macht und Erfahrung hat.
Und sich mit dem Thema Batterie und Empfindlichkeit der Batterie auskennt.
Schon mal DANKE für die Beiträge🐼

Ich glaube nicht, dass das schädlich für den Akku ist. Ich glaube aber schon, dass man sich damit sehr schnell die Schütze zerstören wird.
Ich mache auch Überschusseinspeisung mit meinem M3. Der Entwickler des Logger hat aber aufgrund der Thematik extra einen Schalter eingebaut, der sagt, dass auch weitergeladen wird, wenn nicht genug Strom zur Verfügung steht, einfach um die Schütze zu schonen.

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Die openWB hat dafür eine Funktion „Min+PV-Laden“, da kannst Du eine Mindeststromstärke einstellen die nicht unterschritten wird, und wenn mehr zur Verfügung steht geht der Ladestrom hoch bis zum Maximum.

Sieht dann so aus:

Erst den Niro vollgemacht, jetzt lädt der Tesla.

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Ich lade übrigens einphasig damit ich mit weniger Energie den Wagen auch laden kann weil er Brauch ja mindestens 1400 W um die Ladung zu beginnen, kann aber die beiden Phasen die noch über sind zu schalten über Sicherung damit ich auch mit 11 KW Laden komme wenn ich es brauche!

Ja so kann ich das auch das ist mir schon klar aber ich kann keine Zeit eingeben wie viel er mindestens an Minuten laden muss wenn Sonne da ist!
Ich bekomme von Sola Max jetzt aber auch ein neues Steuergerät zum Testen um die Minuten einstellen zu können damit ich nicht bei jeder Wolken die Ladung unterbreche!

Scheinbar genau an dem Tag deines Eintrags gab es ein neues dieserdad-Video zu dem Thema. Vielleicht beantwortet es die ein oder andere Frage?

Danke.
Ich habe mit Dieserdad geschrieben,
er kann auch nicht genau sagen ob das schlecht für den Akku oder Auto ist!

Hallo zusammen,
mit dem 100% Überschussladen habe ich auch ein Problem.
Seit ein paar Tagen nutzte ich eine Zappi Wallbox. Das Teil kommt ohne Smartmeter aus und misst den Strom am Hausanschluss selbst durch mitgelieferte Stromspulen. Funktioniert und lässt sich auch mit verschiedenen Parametern einstellen.
Bei der Einstellung mit 100% Überschussladen kommt des durch Wolken und sonstigen Hausverbrauch zu Unterbrechungen beim laden eines M3. Das geht ein paar mal gut und das Laden wird bei entsprechendem Überschuss wieder aufgenommen. Nach ein paar solcher Abschaltzyklen weigert sich das M3 mit dem Laden fortzufahren. Da hilft dann nur Stecker raus und rein. Ich denke, das Auto vermutet dann einen Fehler in der Ladeeinrichtung.
Von dieser Problematik habe ich auch bei anderen EV gelesen.
Grüße Josef

Mein Nachbar hat einen vw id3 und hat die selbe Anlage und Wollbox wie ich.
Der kann Überhaupt nicht mit Überschuss laden!! Der Wagen möchte sofort nach dem anstecken anfangen! wenn das nicht klappt macht er dicht und lädt gar nicht mehr🤔
Ich glaube die Hersteller müssen da noch nachbessern!!

Ich denke um die Schütze muss man sich die die wenigsten Gedanken machen. Bei mir im Betrieb machen einige Schütze 4000 bis 5000 Schaltungen Täglich und das 190 Tage im Jahr…
Nach 4 Jahren werden die Sicherheitshalber getauscht.

Ich lade it mit einem Go-e-Charger und dem Sun-Watch-Logger mit entsprechendem Software-Update für das Laden eines Teslas.
Ursprünglich war das dort auch so umgesetzt, dass wenn der Überschuss-Strom zu gering ist das Laden gestoppt wird.
Nachdem bei mir an einem wechselhaften Tag die Schütze aber locker 15 Mal pro Minute geschaltet haben, wurde ein Mindeststrom definiert, der immer anliegt auch wenn der Überschuss weniger ist.
Es mag ja sein, dass es Schütze gibt die für über 900.000 Schaltungen pro Jahr ausgelegt sind, ich glaube aber nicht, dass das bei Tesla der Fall ist. Für wieviele Vollzyklen ist der Akku ausgelegt? 2.000? Nimmt man noch die Teilzyklen hinzu lass uns mal über 10.000 oder 15.000 Schaltungen insgesamt reden. Ich wäre vorsichtig damit.

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Dieses Problem habe ich leider auch. Er schläft dann auch ein und ich kann ihn nicht wieder vom App starten etc.
Gibts denn keine Lösung, dass er nicht so schnell einschläft?

Hatte ein Model S und jetzt ein Model X, dort gehts immer und muss nie nachschauen. Schade, dass das Model 3 etwas rumzickt.

Ja, die Wallbox muss einfach einen Strom knapp unterhalb von 6A signalisieren. Er lädt dann nicht, bleibt aber ohne Fehler im Ladezustand. Im Display und in der App steht dann „0/0 A“. Einziges Problem was ich festgestellt habe ist, dass er auch bei 0A die Batterie heizt und zwar mit Batteriestrom. Wenn man bei Minusgraden den Stecker drin lässt gehen über Nacht richtig viele Kilometer flöten (oder auch bei schlechtem Wetter). Gerade im Winter, wo so wenig Sonnenenergie kommt ist das sehr ärgerlich.

Mache das so:
Tesla auf 6A Ladestrom begrenzt - dann schaffe ich fast den ganzen Tag (Ost - West Dach) PV zu laden

Über die App der Wallbox kann ich dann das Laden unterbrechen und wieder starten wie ich mag

Das ganze wird im Winter dann über einen RaspberryPi automatisiert (so der Plan)

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Beschäftige mich nun eine ganze Weile mit PV Überschuss Laden und hatte anfangs auch häufig das „Einschlafen“ des Wagens nach mehreren Ladeunterbrechungen, besonders an Tagen mit Zappelstrom und Sonne/Wolken Mix.
Das Verhalten ist auch Fahrzeugsicht auch mehr als plausibel, jedes Mal werden in der HV Batterie dabei Schütze betätigt welche die Batterie mechanisch stromlos Schalten. Und so ein Schütz/Contactor ist ein Verschleißteil, kenne das vom Fisker Karma nur zu gut, Contactor No. 5, eine sehr kostspielige Reparatur bei dem die Batterie raus muss.
In die Open Source Ladelösung evcc hatte ich daher auch das Feature „Contactor Wellness“ ergänzt, was in Abhängigkeit zum SoC der Hausbatterie eine Lade Abschaltverzögerung von bis zu einer Stunde durchführt, seither ist das Problem nie wieder aufgetreten.
Siehe hier im Fork: GitHub - mark-sch/evcc: EV Charge Controller

Bist du dir sicher dass das bei Tesla so gemacht wird oder ist das nur eine Vermutung? Beim AC-Laden muss der Strom doch sowieso schon durch einen Spannungswandler und durch ein BMS. Der Strom wird also schon gesteuert.

Sagen wir mal so, habe die Info von einer verlässlichen Quelle, der Ladelösungen produziert und mit Fahrzeugherstellern in Kontakt ist. Die Contactors sind mit ihren begrenzten Schaltzyklen als Verschleißteil ein echtes Problem. Hatte zudem selbst schon zweimal das Vergnügen am genannten Fahrzeug die HV Batterie zu zerlegen und die Contactors zu prüfen und zu ersetzen.
Die HV Batterie im Stand oder bei Unfall stromlos schalten zu können ist halt ein sicherheitsrelevantes Feature

Nur zum Verständnis für einen „Elektrolaien“ … Ich lade unser Model X mit der OpenWB via Überschuss, hier ist eine automatische Umschaltung zwischen 1 und 3 Phasen je nach PV-Leistung realisiert. Dies funktioniert per se sehr gut.
Bei der Phasenumschaltung kommt es jeweils zu einer Stromunterbrechung, die Dauer kann in der OpenWB Software eingestellt, werden, Standard 2 s.
Heisst das aber, dass bei einem „Zappelstrom“ ;)) Tag (schöne Beschreibung), jedes Mal der ? Schütz schaltet und damit schneller verschleisst?
Ist ein Defekt hier über die 8 Jahre Batteriegarantie gedeckt?
Offtopic: Ist eine PV-Überschussladung bei Zappelstrom für die Batterie aufgrund der doch sehr häufig wechselnden Ladeströmen langfristig sinnvoll/verträglich?

Danke für Erhellung :wink:

ich habe meine Überschussladung so konfiguriert, dass der Mindestladestrom von 6 A noch 5 min bereitgestellt wird. Erst wenn in den gesamten 5 min bei jedem Smartmeter Check zu wenig Überschussstrom vorhanden ist, wird die Ladung gestoppt.
Beim Wiederanlauf ist es erforderlich, dass über 30 sek bei jedem Check der Mindestüberschussstrom bereit steht.

Auf diese Weise reduziere ich die Menge an Ladestopps und schone so die Schütze (meine Vermutung)

Mein Go-E lässt mich keinen Ladestrom <6 A signalisieren, weshalb diese Lösungsidee wegfällt. Allerdings habe ich irgendwo auch gelesen, dass dies für einige E-Autos problematisch sein kann deshalb würde ich das eh nicht machen, vgl Model S fahrunfähig nach Laden mit E3/DC Wallbox

Das Wechseln des Ladestroms innerhalb der Spezifikation von 6A und 16A ist unproblematisch und ohne Unterbrechung möglich. Die wirklich harten cutoffs von 6 auf 0A sind das Problem, hier hörst du ja auch auf Wallbox Seite einige Relais schalten.
Mit der richtigen Einbindung der Hausbatterie und Anpassung der Ladestrategie darauf lässt sich das Problem aber nahezu vollständig eliminieren.
Starte die Überschussladung z.B. erst ab einem Hausspeicher SoC von 40%, lade den Hausspeicher dann konstant und leicht mit und fange ab 90% sogar mit einer leichten Entladung an. Wenn der Hausspeicher genug Energie hat wird bei Zappelstrom bis zu einer Stunde ohne abschalten durchgehalten. Trotzdem ist der Anteil von Battery2Battery charging sehr gering, was ich auch vermeiden möchte. Bei Vollgas Sofort-Laden wird z.B. die Hausbatterie Entladung von der Lösung unterbunden.

Hier live zu sehen, der Tesla ist aber gleich voll :slight_smile:

http://mark.sunny5.de:2020/evcc/#/