PV Anlagen allg. - Vergleiche, Fragen etc (Teil 1)

Danke. Habe ich alles notiert für morgen :slightly_smiling_face:

Jup. Alles klar(habe ich irgendwie schon vermutet das es mit nur PV alleine kaum gehen wird ohne exakt zu wissen warum :sweat_smile: .

Mir geht es eher um die Notstromfähigkeit der „Endstufe“, spricht, wenn mal Speicher verbaut ist(was ich erst mache wenn die Preise dafür fallen).
In Österreich wurde mir schon erklärt dass für Notstromfähigkeit das Haus vom Netz getrennt werden muß was nicht überall erlaubt ist, es geht aber nicht anders(logisch, sonst wird das Netz ja mitversorgt mit Notstrom, kann nicht funktionieren).

Mir wurde weiters erklärt das es dann eben die Option mittels vollelektronischer Umschaltung ODER mittels eines simplen manuellen Schalters hat vom Netz zu gehen wenn man Notstrom/Inselbetrieb machen muß/will. Ob das in IT legal ist muß ich auch morgen klären. In Zeiten wie diesen(und ich denke die Zeiten werden auf absehbare Zeit NICHT besser werden) wäre es recht gut wenn man jeden Tag für einige Stunden Strom hätte um die wichtigsten Verbraucher(Kühltruhe, Herd) mit Strom zu versorgen wenn es mal „dunkel“ wird…

Notstromgenerator will ich mir eigentlich keinen mehr ins Haus holen weil es erstens dann nur solange funktioniert solange Treibstoff im Haus ist und man selten damit das ganze Haus versorgen kann(also eher eine Verlängerungskabel Notlösung). Ich denke mit PV geht das eleganter(vor allem wenn die sowieso schon auf dem Dach ist).

ich bin da auch ganz unverblümt. Ob man das Haus vom Netz trennen „darf“ oder nicht wäre mir auch vollkommen egal. Kannst ja eine Glühbirne am Netz lassen :smiley: Und man hat keinerlei Eingriffe in das öffentliche Netz.

2 „Gefällt mir“

Ist bei mir auch so. Erweiterung ging am 30.4. in Betrieb, seither vom Netzbetreiber nix gehört. Was nicht weiter dramatisch ist, der allermeiste Strom wird eh’ selbst verbraucht.

Ich habe eine Frage zu Wechselrichtern. Ich möchte bei meiner neuen Anlage auf jeden Fall die Möglichkeit haben bei einem Stromausfall meine PV mit Speicher als 3 phasiges Notstromanlage einzusetzen. Ich bekam dann die Empfehlung Fronius Symo, aber diese Wechselrichter sind im Moment monatelang nicht lieferbar. Dann Huawei mit Speicher, gutes System und auch lieferbar, aber nach allem was ich gefunden habe nur mit einer speziellen Power box 1 phasig als Notstromaggregat nutzbar. Jetzt wurde mir ein Wechselrichter von Sungrow empfohlen. Habt ihr dafür weitere Informationen?

…hat, siehe oben, mein Solateur(allerdings IT) auch so geplant. Lieferzeit(lt. Solateur) für das gesamt Material weniger als 1 Monat. Keine Ahnung ob er da noch welche auf Lager hat(wage ich heutzutage, mit dem „just in time“ Wahnsinn, fast auszuschließen) oder ob es da einen Zwischenhändler mit recht gut bestücktem Lager gibt…

Ging bei mir die letzten male auch deutlich schneller, dieses Mal wusste der Netzbetreiber aber auch definitiv, dass ich schon einen Zweirichtungszähler habe (ca. eine Woche nach dem Anschluss bekam ich einen Anruf vom Netzbetreiber und habe das angegeben, beim letzten Mal nach Installation der zweiten Anlage wollte der Mitarbeiter den Zähler noch tauschen, dieses mal hatte er gar keinen dabei). Ich vermute mal, dass der Netzbetreiber Kunden vorgezogen hat, die noch keinen hatten, in meiner Gegend hat dieses Jahr gefühlt jedes zweite Haus eine Solaranlage bekommen.

ein Balkonkraftwerk im Vorfeld an einer „grosse“ PV hat sich bei uns hier jetzt als sinnvoll erwiesen.
Der Netzbetreiber hat dann entspr. den Zähler gesetzt und er ist für eine Aufrüstung dann nicht mehr nötig, bzw. kam hier niemand mehr schauen bei 3 solcher Projekten

mfg
Stefan

Du willst wahrscheinlich eine Ersatzstromlösung und keinen Notstrom. Zur Klärung der Begriffe (Inselbetrieb, Notstrom, Ersatzstrom) das hier lesen: [Notstrom, Ersatzstrom oder Inselbetrieb - wo liegen die Unterschiede? - Photovoltaikforum]

Dafür brauchst du einen sogenannten Hybrid-Wechselrichter, der eine zusätzliche Netzumschaltbox unterstützt sowie eine Batterie. Habe auch den Fronius Gen24 10.0plus und der kann das. Die Umschaltbox (z.B. von Enwitec) registriert jedenfalls den Blackout und schaltet dann die Stromversorgung des Hauses auf PV-Strom + Batterie um bis Netzstrom wieder verfügbar ist. Zufälligerweise habe ich just letzten Monat die Installation einer solchen Umschaltbox in Auftrag gegeben - Lieferzeit beträgt aktuell bis zu 12 Monate. :frowning: Eine schnelle Lösung ist das (in meinem Fall) also nicht und kostet dann inklusive Installation schon wieder um die 1800€ (Deutschland).

Ist halt die Frage ob man sich das leisten will. Der letzte Stromausfall, an den ich mich erinnere liegt bestimmt 30 Jahre zurück. Im Zuge der ganzen Diskussion in Deutschland lass ich es halt einbauen, aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht an regelmäßige Blackouts. Wenn ein Blackout dann tatsächlich mal im Winter stattfindet während die PV-Anlage ohnehin kaum was produziert und die Batterie leer bleibt, bringt das Ganze im übrigen auch nicht viel.

Greets
-act

4 „Gefällt mir“

Du darfst nicht vergessen, dass er in Italien plant und da kann es schon mal etwas unsteter sein, was die Stromversorgung angeht. Da reicht schon ein kräftiges Gewitter auf dem Land um für ein paar Stunden getrennt zu sein.

3 „Gefällt mir“

Das hatte ich überlesen - ja, Italien ist in der Tat ein anderes Thema was die Netzstabilität angeht, guter Punkt.

Greets
-act

1 „Gefällt mir“

Es gibt WR die können Lasten ohne Batterie, nur PV, versorgen.
Ist aber nicht praxis tauglich. Da muß die Sonne konstant mit mehr Leistung als nötig scheinen. Hochsommer, keine Wolke.
Ein Speicher löst viele Probleme. Hybrid WR mit Batterie die ohne Netz laufen gibt es reichlich zur Auswahl.

Meine Teilinsel (DLand) macht ein eigenes Netz, nicht netzparallel. Alle Lasten werden versorgt. Wenn im März das Netz ausfällt werde ich das erst im Oktober bemerken. Bin heute (30.9.) immer noch auf Eigenstrom ohne Netzbezug.
Die WR können aus dem Netz über AC/DC Wandlung dazuspeisen, oder per Relais umschalten, oder ich per Netzumschalter.

Diese Insel WR sind preiswert (habe die von mppsolar), die ersten halten hier schon 8 Jahre.
33kW PV, 72KwH Speicher (selbst gebaut). WR Leistung 3p 12kW und 1P zusätzlich 17kW.

Das Netz ist hier in Europa aber stabil. Bis auf Störungen durch Unwetter und Bauarbeiten sehe ich keinen Bedarf für Notstrom. Meine PV Anlage bietet das quasi als Bonus, die Funktion Eigenstrom ohne Netzkopplung ist eh drin. Nachteil: Die WR müssen so groß ausgelegt sein alle maximalen Lasten zu bedienen. Mehr Leerlauf Verlust.

1 „Gefällt mir“

Danke Euch allen @Cosmo @actraiser @harlem24

Ja, ist in der Tat in Italien(Provinz Venedig) geplant. Eigentlich nicht weil ich bislang(seit 2009 in IT, zuerst Apulien, seit 2022 in Venedig) sehr schlechte Erfahrung mit Netztstabilität hatte sondern eher als Absicherung für die Zukunft.

Bislang hatte ich in den letzten 13 Jahren eigentlich nie einen längeren Stromausfall als einmal maximal 20-30 Minuten(war vor einigen Jahren in Apulien). Auch zwischendurch geht das (Süd-)italienische Netz auch gerne ab und zu mal „in die Knie“ und fällt mal kurz aus - wenige Sekunden oder 1-2 Minuten(ich habe erst meist an meiner Uhr am Küchenofen bemerkt , die will nach ein paar Sekunden ohne Strom wieder frisch eingestellt werden, die meisten Ausfälle passieren scheinbar in der Nacht).

Ich habe mal die Notizen ergänzt, Termin ist nun Morgen Vormittag.

Hier vor Ort ca. 3 in den letzten 10 Jahren, davon der letzte über 2h - also in dem Sinne kein Blackout. Und eben aufgrund der Enwitec habe ich das nur festgestellt, weil mein Mac ausgeschaltet wurde (die Enwitec braucht halt 7 sec zum Umschalten).
Mein Kollege in der Telco hat den Ausfall nicht mal bemerkt.

Auch der September war fleißig :+1:

Gab knappe 1273kWh → 102,49kWh/kWp

Jahr steht bei knappen 13474kWh und somit bei
1084,86 kWh/kWp :+1:


3 „Gefällt mir“

„Katastrophales“ September Fazit:

24,5 kWp, alles Süd. 20-40° DN auf mehreren Gebäuden. Viel Schatten durch Bäume (ab Ende August), Kamine (immer), Berge (zwischen Oktober und März)

Verbrauch 1915 kWh (bei 35c/kWh ein Gegenwert von 670€)
Erzeugung 1793 kWh (Vorjahreswert 2336 kWh mit 2,5 kWp WENIGER am Dach)
Bezug 364 kWh (bei 35c/kWh ca. 127 €)
Einspeisung 242 kWh (bei ca. 10c/kWh etwas über 24€)
Hausspeicher ENTladung 474 kWh (bei 35c/kWh knapp 166€)

→ 73,3 kWh/kWp im September


Ein Ausschnitt mit Jahresertrag 2022 bisher. Der Kamin steht unter 1.0.8 und neben 1.0.4 / 1.0.33 … ohne Optimierer hätte ich die Module weglassen müssen. Man sieht recht deutlich fast 50% weniger Ertrag als an den Umliegenden unverschatteten Modulen. Aber dennoch ca. 440 kWh Jahresertrag bisher die ich mit den 3 Modulen mehr habe. Auch 1.0.28. ist ein bisschen verschattet, aber wesentlich weniger wie man sieht.

2 „Gefällt mir“

Grund zum Feiern, mein Kostal WR hat gestern seine ersten 10MWh erzeugt (von Installation 29.09.2021 bis jetzt).

Den anderen Modulwechselrichter mit weiteren 1,8kWp kann man leider nicht so schön auslesen…

2 „Gefällt mir“

September hier in der Eifel war echt mau: (15kWp):
1,3 MWh produziert (nach 1,95 im August), das entspricht rund 87kWh/kWp. Getrieben wohl durch 13 trübe Tage, in denen jeweils weniger als 30kWh produziert wurden. Zum Vergleich was geht: am 22.09. kamen fast 80kWp vom Dach, und das finde ich echt gut.

1 „Gefällt mir“

SMA hat ein neues Feature bei der neuesten Wechselrichter-Firmware: die kann jetzt den Ertrag für den Tag schon im Voraus anzeigen:

Ist noch etwas verbesserungswürdig, da im Oktober die Sonne nicht erst um 22:05 untergeht aber es gibt ja immer Raum für Verbesserungen.

Im Ernst: die haben eine neue Firmware aufgespielt, danach sind alle Tageserträge bis auf den aktuellen weg und der aktuelle ist von irgendwann im Juni oder Juli. über SBFSpot hat der Wechselrichter den heutigen Tag an PVOutput gemeldet, sodass ich heute morgen nicht schlecht gestaunt habe, dass ich um 8:00 schon 20kW Ertrag für den Tage hatte.

1 „Gefällt mir“

Tippfehler?

nein? :wink: