PV Anlagen allg. - Vergleiche, Frage, etc

Cool, gerad mal gemacht… bringt ziemlich genau 50% von meiner Süd/Ost-Anlage.

Mehr als erwartet, aber zu wenig, als dass es sich bei den derzeitigen Modulpreisen lohnt.

W ist die kleine Fläche mit massiver Verschattung vom Haus gegenüber (Garage). NW/N ist der zweite Teil vom Dach.

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Da warst du aber flott. Ich habe alleine einen Tag gebraucht, bis ich das Programm kapiert habe…

Die Modulpreise finde ich noch am ehesten erträglich… Heute habe ich meine Lieferung von 62 Modulen mit 385wP gezahlt, waren 11k brutto.

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Verstehe ich nicht, kommt dabei nicht fast 24KW raus?

Kommt halt immer drauf an wie viel Mehrertrag man durch diese vielen aktiven Geräte hat. Kann sich schon lohnen je nachdem wie kompliziert und aufwändig der Austausch eines eventuell defekten Optimierers ist. Flachdach mit Leiter kann man eventuell sogar selbst tauschen.

Ist wie bei der Kernkraft. Ist nachweislich fast die sicherste aller Stromerzeugungsarten weil gerechnet auf das was erzeugt wird, mit die wenigsten Opfer zu beklagen sind.
Macht nachdenklich. Und ein wenig traurig, wenn hier immer wieder die Kernkraftgegner rumtrollen.

Jup, soviel haben aufs Dach gepasst bzw. sollten aufs Dach passen, wenn ich richtig gemessen habe.

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Hab damit schonmal gearbeitet als ich meine erste Anlage geplant habe… aber hatte ich gar nicht mehr dran gedacht, mal damit die Nord/West Seite zu simulieren.

Es bleibt ja auch nicht nur bei den Modulen, ein 20kWp Wechselrichter will auch bezahlt werden :slight_smile:

Absolut richtig.

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Bei uns gab es aktuell einen herben Rückschlag: Wir haben (glücklicherweise) einen Statiker beauftragt, die Lastreserve unseres Daches (EFH, Holzbinder, DDR-Architektur, Bj 1990) zu berechnen. Aus der geplanten Vollbelegung wird nun erst einmal nichts.
Ich bin von einer PV-bedingten zusätzlichen Last von 15 kg/qm ausgegangen. Nach dem statischen Gutachten stehen uns allerdings nur 8 kg/qm zur Verfügung. Die logische Empfehlung des Statikers: Maximal zur Hälfte belegen. Die südliche Dachfläche wird dabei bereits von einer Solarthermie-Anlage (statische Bedenken hatten bei deren Planung weder uns noch den Heizungsbauer beschäftigt!) beschränkt. Demnach schrumpft die Kapazität auf der Südseite von 8 auf ca. 3,3 kwp. Die Nordseite würde aufgrund der geringen Dachneigung immerhin noch 70 Prozent Leistung abwerfen, schrumpft aber nun auf ca. 7,5 kwp zusammen.

Ich weiß, die Gesetze der Physik lassen sich nicht aushebeln und im Falle eines Extremwinters möchte ich meine Familie ungern unter einem überbelasteten Dach sehen. Aber hat hier jemand Erfahrungen oder eine innovative Idee, wie ich mein wertvolles Süddach nicht derart herschenken muss?
Ich weiß schon jetzt, dass ich mein zu zwei Dritteln kahlgebliebenes Dach hassen werde, wenn ich das Model 3 zumindest zeitweise mit Netzstrom laden muss.

ich hab momentan noch eine ähnliche konfig
2,4 Süd + 7,2 Nord
wird jetzt nochmal verdoppelt, leider auch kaum Südfläche vorhanden hier

von Mai bis August hat der Nachmittag ab 15 Uhr immer ausgereicht, um die 60 gefahrenen KM täglich nachzuladen, nur mit Überschuss

von daher, soo wenig ist das gar nicht
und im Winter wenn keine Sonne scheint, ist die Ausrichtung doch fast egal (Vermutung :smiley: )
aber klar, mehr ist mehr

wie wird geheizt? Wärmepumpe?
ich werf bei uns jetzt vermutlich die ST runter, beim Wechsel von Öl auf WP

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Was ist mit anderen Panels? Gibt ja mittlerweile welche komplett aus Kunstoff, die wiegen nur einen Bruchteil der Standardpanels.

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Geheizt wird per neuer Flüssiggas/ST- Hybridheizung, Wärmepumpe kam in unserem Altbau nicht infrage.

60 km am Tag sind es hier auch. Angesichts steigender kWh-Preise ist vermutlich jedes einzelne Panel wichtig und am liebsten würde ich mir hinsichtlich möglicher Winter-Überschüsse das ganze Dach mit 20 kWp zubauen, aber 1990 hat man eben nicht an optionale Lastreserven gedacht, was ich den Architekten von anno dazumal auch gar nicht vorwerfen möchte. Ärgerlich ist diese Limitierung dennoch.

Die Berichte hierzu klingen natürlich sehr vielversprechend, allerdings fehlt mir hier die flächendeckende Expertise bzw. konkrete Solarteure die so etwas verbauen. Wobei ich mir halt kaum vorstellen kann, dass ich die Lastreservenproblematik so exklusiv habe, dass dies kein Markt wäre.

Ich habe davon keine Ahnung und kenne Dein Haus nicht. Aber ganz ehrlich: 8kg darfst Du, meine Panels wiegen gut 10kg pro qm. Deine Schneelast kenne ich auch nicht, aber sie wird rund um Faktor 10 höher liegen……

Egal. Solarthermie runter ist keine Alternative? Habe 3/5 meiner Röhrenkollektoren gegen 14 x 410watt PV getauscht. Das bringt viel mehr.

Hatte 9 Module übrig und sie auf NNW geschraubt, weil das restliche Dach voll ist. Bringt fast nichts bisher.

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Schon mal drüber nachgedacht die Dacheindeckung zu ändern.
Ziegel runter und Blech drauf.
Und schon bist weit runter mit der Dachlast.
Macht natürlich nur Sinn wenn man das Dach eh saniert

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Sparren aufdoppeln ?!

Mittelpfette einziehen (wenn noch nicht vorhanden) oder halt auch diese aufdoppeln bzw. zusätzlich was anfangen…

Sprich das mal mit deinem Statiker durch

Ich möchte jetzt eine zusätzliche PV auf mein Poolhaus setzten. Das Poolhaus hat ein Flachdach mit einer Fläche von 3 x 10 m. Kann ich 10 große Platten mit 1960 x 1000 mm in Ost/West Ausrichtung raufsetzen? In der Länge ist das Dach dann voll, in der Breite ist noch Platz.
Zum Zählerschrank muss ich 50 m durch den Garten. Soll ich Gleichstrom von der PV mit einem langen Kabel zum Wechselrichter am Zählerschrank transportieren? Oder den Wechselrichter im Poolhaus installieren und Wechselstrom vom Gleichrichter zum Zählerschrank?
Noch eine Frage zum Solarladeregler. Was ist besser 1 externer für 10 PV Platten, 1 an jeder Platte, oder im Wechselrichter eingebaut?

Auf keinen Fall. Hohe Gleichspannungen ohne Absicherung durch einen FI sollte man möglichst gar nicht transportieren, erstrecht nicht durch ein langes Erdkabel.
Ich würde an Deiner Stelle Mikrowechselrichter (z.B. von enphase) für jedes Modul nehmen und Dein Poolhaus mit einem ganz normalen dreiphasigen Kabel mit dem Zählerschrank verbinden.

Die Leitungsverluste sind auf der DC-Seite geringer, da höhere Spannung. Ich würde mindestens 6mm² Querschnitt nehmen, das ganze in ein Leerrohr packen, dann ist Erdverlegung kein Problem, und den Wechselrichter zum Zählerschrank hängen.

Jetzt habt ihr beide aber genau das Gegenteil empfohlen. Also was nun Wechselrichter zur PV und dann 50 m Kabel mit Wechselstrom zum Zählerschrank, oder 50 m Gleichstrom zum Wechselrichter?