PV Anlage - Auslegung sinnhaft?

Da es die TriPower-Geräte mittlerweile ab 3kW gibt haben diese entsprechend eine minimale Start-Eingangsspannung von 175 Watt. Sollte also machbar sein.
Alternativ kann man sich die SunnyBoys anschauen, dort liegt die minimale Start-Eingangsspannung bei 125V.

Auf jeden Fall muss man auch in die Datenblätter der Module gucken, damit so eine Konstellation auch läuft. Wenn das alles zu sehr auf Kante genäht wird, geht zudem der Winkungsgrad in die Knie und man hat keinerlei Schattentolleranz.

Ich würde hier aber erwarten, dass das zum Grundwissen eines jeden Solarteurs gehört.
Ok, wie @Europhil schon geschrieben hat, ist das teilweise nicht so aber das sollte hoffentlich nicht für die breite Masse der Solarteure zutreffen.

@310franz Wenn hier Bedenken an den Aussagen des Solarteurs bestehen: Einfach fragen.

Ja wen interessiert euer Solateur im Ausland? Es hilft doch überhaupt nicht zur Beantwortung der Frage. Das in anderen Ländern andere Gesetze bei Handwerkern gelten wissen wir doch alle.

Nicht unfreundlich gemeint auch wenn es sich so liest.

Nanu, @Elektromote, die im „Ausland“ (ich liebe dieses vorsteinzeitliche Wort :rofl:) operierenden Solarteure arbeiten wohl mit die selbe Software als euren so perfekten im „Inland“ (was das in ein DACH-Forum auch bedeuten mag), und verwenden mehr oder weniger die selbe, in China hergestellte, Hardware.

Auch in DACH gibt’s wohl bessere und schlechtere, oder täusche ich mich :question:

Vorsicht: Diese Beispielrechnung gilt nur für eine neue PV-Anlage mit einer 6-kWh-Sonnenbatterie!

Ich werde mit der Nachrüstung einer 13,5-kWh-Powerwall bei meiner alten PV-Anlage (Installation 9/2011) weiterhin einen Förderzuschuss von 16,74 Ct pro gespeicherter kWh erhalten (und zusätzlich 26,35 Ct/kWh Netzstrombezug einsparen). D.h. nach 5–8 Jahren ist die Powerwall bezahlt und danach verdient sie Geld.

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Nein, eine Solaranlage hat mit den Speicherkosten absolut gar nichts zu tun.
Allenfalls bei Benutzung eines Hybridwechselrichters müsste ein Teil in diese Kostenrechnung eingehen.
Ob die Sonnenbatterie einen eigenen Wechselrichter hat weiß ich nicht, die waren mir immer viel zu teuer :slight_smile:
In den 20ct/kwh fehlen übrigens noch die sicher 20 % Installationskosten.

Über was für eine Förderung bekommst du denn bitte 16,74 ct/kwh?

Nun, indirekt schon, da es einen Unterschied macht, ob und in welcher Höhe der selbstverbrauchte PV-Strom gefördert wird.

Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das für die im Jahr 2011 installierten PV-Anlagen galt:

https://www.sfv.de/artikel/eeg_2009_inkl_aenderungen_eeg_2012_bis_3132012_einspeiseverguetung

Krass, und das bekommst du heute noch wenn du eine 10 Jahre alte Bestandsanlage erweiterst?
Da weiß ich schon warum die EEG Umlage so hoch ist :upside_down_face:

Ja, das bekommen alle „Early Adopter“ zwanzig Jahre nach der Installation, ich also bis 8/2031. Vor 2011 war der Zuschuss noch höher, im Jahr 2009 25,01 Ct pro selbstverbrauchtem kWh. Damals waren allerdings auch die PV-Anlagen teurer.

Schon klar. Ich finde es halt frech wenn man später zum niedrigeren Preis Module/Speicher nachkauft und trotzdem die alte Förderung bekommt.

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Module nachkaufen geht nicht, da die Anlage dadurch erweitert wird. Speicher nachrüsten geht, weil dieser kein Anlagenbestandteil sondern nur eine Art Stromverbraucher ist. Genauso gut könnte ich mir einen Warmwasserspeicher aufstellen und mit einem Heizstab heizen. Oder Tag und Nacht den Backofen laufen lassen, um meinen Eigenverbrauch zu erhöhen :smiling_imp:. Letzteres wäre dann tatsächlich „frech“. Aber das mache ich ja nicht, sondern versuche mehr vom selbst erzeugten Strom sinnvoll zu nutzen. Und bei der dafür (derzeit noch) erforderlichen hohen Investition hilft mir die EEG-Förderung.

Ich glaube du hast einen Denkfehler. Die 16 Ct pro kWh werden bei Eigenverbrauch von deiner eigentlichen Einspeisevergütung abgezogen. Also kostet dich eine selbst verbrauchte kWh 16 Ct. Das als Vergütung zu bezeichnen ist für mich Augenwischerei.
Wir haben auch eine Anlage aus 2011, da ist das genauso. Dez. 2020 haben wir die PV Anlage erweitert und erhalten jetzt weniger als 8 Ct Einspeisevergütung, Eigenverbrauch= null. Gut dass die neue Anlage Ost Ausrichtung hat. Dieser Strom ist billiger und wird morgens zum Laden vom Speicher und den Autos verwendet.

Also ich verstehe es so:

  • Einspeisung: 28,74 Ct/kWh
  • Eigenverbrauch: 16,74 Ct/kWh

Das sind jeweils die Beträge, die ich für den selbst produzierten PV-Strom ausgezahlt (d.h. vergütet) bekomme. Der selbstverbrauchte PV-Strom kostet mich nichts und ich verdiene sogar Geld damit (dass ich jährlich versteuern muss).

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Schau mal deine letzte Abrechnung an. Da ist es aufgeführt. Vielleicht ist das bei dir anders geregelt aber bei uns werden bis 30% Eigenverbrauch 16 Ct und über 30% Eigenverbrauch 12 CT von der Einspeisevergütung abgezogen. Das ist ein großer Unterschied.

Die Erweiterung einer bestehenden Anlage (aus 2011) ist meines Wissens nicht sinnvoll, da man dabei die ursprünglich hohe Förderung verliert. Besser sei es, die Erweiterung als zweite Anlage anzumelden.

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Wir haben unsere PV Anlage erweitert aber es handelt sich um eine eigenständige Anlage. Eine Erweiterung wie du sie meinst ist nur innerhalb einer Frist von 1/2 Jahr möglich.

OK, das muss ich mal nachsehen.

Ich habe mir das jetzt in der Jahresabrechnung angesehen. Es ist noch anders:
Erzeugung = 100%
Eigenverbrauch 2020 = 25,8%
Einspeisung = 74,1%

In der (umständlichen, 5-seitigen) Berechnung werden zunächst die gesamte Erzeugung (= Einspeisung + Eigenverbrauch) mit 28,74 Ct/kWh multipliziert. Anschließend werden davon wieder für den Eigenverbrauch 12,36 Ct abgezogen. Das heißt, dass ich für den Eigenverbrauch (28,74–12,36=) 16,38 Ct/kWh erhalte.

Wenn ich dieses Jahr meinen Eigenverbrauch mit der Powerwall auf > 30% steigere, dann erhalte ich – wie von dir angegeben – nur noch (28,74–16,74=) 12,0 Ct/kWh für den Anteil, der – so wie ich es verstehe – die 30% Eigenanteil übersteigt.

Bist du sicher dass es nicht anders herum ist? Normalerweise wird es billiger, je höher der Eigenverbrauch, sprich der Abzug wir geringer.

Ich glaube du hast es immernoch missverstanden. Die Differenz zwischen der Einspeisevergütung bei Einspeisung und der Einspeisevergütung bei Eigenverbrauch sind deine Stromkosten bei Eigenverbrauch.
Lies nochmals genau nach. Unter 30% Eigenverbrauch wird der Abzug 16,38 Ct betragen und beim Eigenverbrauch über 30% werden nur 12,36 Ct abgezogen.