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PV Anlage - Auslegung sinnhaft?

Hallo,

macht folgende Konfiguration Sinn?

Verbrauch: 12.000kwh (Wärmepumpe, Allgemeinstrom, Tesla laden)

Angebot:

  • 19,43kwp Anlage. Das Dach ist in Ost/West Ausrichtung (Ost 9,4kwp/ West 10kwp). kein Verschattung durch Bäume oder andere Häuser.
  • 10kwh Speicher

Macht das so Sinn? Ich denke den Speicher möchte ich nicht.

Was sagen die Profis dazu? Macht es sind unter 10kwp zu bleiben?

Die Ost/West Lage ist ja nicht so optimal, da immer nur eine Dachhälfte ja optimal beschienen wird. Der Preis wäre ca. 1200€ pro kwp.

Danke.

Der User @OS-Electric-Drive würde wohl sagen: Mach das Dach so voll es geht! :wink: Ich wünschte, ich hätte ein schönes PV-taugliches Dach - dann würde ich das auch so machen.

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Ist auch meine Meinung. Mach das Dach so voll wie es geht.
Speicher kann man auch später noch nachrüsten und muss nicht sein, wenn Geld eine Rolle spielt.

Ich habe SSW und NNO ausrichtung voll gemacht.
Nordseitig habe ich im Jahresschnitt 65% Ertrag was von der Südseite kommt.
Klar nicht optimal, aber ich hätte nicht mit mehr als 50% gerechnet und bereue es keinen Moment.

Ich bin aber aus CH und ob man in DE unter 10 kWp bleiben soll, kann ich dir nicht beantworten.

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Drauf was geht, was soll die Kiste mit 19,4kWp denn kosten?

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ca 25.000€ ohne Speicher und mwst.

hmmm… sind die Preise so stabil geblieben?

Das habe ich in etwa 10/2013 auch schon gezahlt…

Das wären ja 21.550€ Netto oder 1110€ je kWp Netto… Gibt es dafür einen Grund warum die Anlage doch teurer ist als üblich?

Gerüst?
Zählerplatz?
Black Module?

über 10 kwp bist du eeg-umlagepflichtig und musst eine einahmen-überschussrechnung führen. letzteres hat vor- und nachteile, ist aber ein verwaltungsaufwand.

wenn du zumeist abends lädst, würde ich eher unter 10 kwp gehen, dafür den überschuss tagsüber in den speicher rein und abends dann aus‘m speicher in den haushalt und in‘s auto.

bei der dir angebotenen hohen peakzahl meine ich, dass du den strom der pv nicht verbrauchst, sondern einspeist. und das bringt dir dann 10 cent je kwh.
abends musst du dann aber für 30 cent strom vom anbieter kaufen.

madmax

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Ist es soviel Aufwand, dass man auf 50% des Ertrags verzichten sollte?
Ich würde sagen nicht, also voll machen.

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„Freie Dachfläche ist Frevel“… :wink:

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Das stimmt so leider nicht, da Du wahrscheinlich zwei dinge wie viele verwechselst. Eine PV Anlage die Energie ins Netz einspeist, und das machen 10kWp Anlage in der Regel mit und ohne Speicher nicht zu knapp, muss immer eine EUR machen. Und die EEG Umlagepflicht macht wie viel aus? 50€ im Jahr? Deswegen auf mehr als 200.000kWh sauberen Strom verzichten

Zudem sinkt die EEG Umlage ja bekanntlich die nächsten Jahre ab. Jemanden zu raten bei so einem Dach unter 10kWp zu bleiben ist schon sehr sehr übel!

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Ich empfehle Dir das Photovoltaikforum.com - auch zum Preisvergleich, Steuerfragen etc.
Der Speicher nützt Dir nicht zum Sparen, aber für Autarkie und PV-Laden bei wechselhaftem Wetter oder nachmittag. Eine Tesla-PW2 war in 2019 m.E. das beste Preis-/Leistungsverh. inkl. Notstrom auf einer Phase. Ich bin auch der Meinung, das Dach so viel wie geht, spätere Nachrüstung ist nicht möglich bzw. nur als Zweitanlage und extra Montage… Müßtest Dir mal Vergütungssätze ansehen (m.E. war das über 10 etwas geringer) und schauen was das steuerlich bedeutet. Wenn Du Speicher machst, sollte das steuerlich mögl. in einem Zug/einer Rechnung mit der PV sein. Nur dann geht das in die Investssumme und Afa mit rein.
PS: Das Ziel muss sein, soviel wie möglich am Tag zu verbrauchen, schau mal, ob Du Deine Wärmrpumpe so steuern kannst (Tag = Heizung/Kühlung paar Grad geä., Warmwasser richtig hoch wenn Sonne/Tag). Und eben möglichst am Tag laden oder nachmittag - ein Speicher hilft da Wolken wegzubügeln und Ladeleistung hochzuhalten. Ansonsten brauchst Du sicher schon so 3-5kWh um das Haus über Nacht ohne Heizung selbst zu versorgen - also mit 10kWh Speicher bleibt wenig zum Laden.

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Immer voll machen was geht.

bei 12kWp würde ich kurz überlegen nicht doch bei 9,9 zu bleiben. Ansonsten immer drauf :slight_smile:

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Ui, da hast Du aber echt Glück gehabt. Bei wir waren es noch 29,5KEuro.

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Gut, Süddach wäre besser klar, aber Ost/West-Dach ist auch ganz schön.
Voll machen und sich über so eine schicke Tageskurve freuen (sind 20,16 kWp mit 20° Westeinschlag)

26-06-2020

Speicher würde ich bleiben lassen. Im Hochsommer reden wir bei Berufstätigen eh über irgendwas von 1 bis 2 kWh Bezug am Tag.
Im Winter lohnt es sich bei solchen Erträgen kaum (und das war ein sehr guter Tag):

05-12-19

Schlechte Tage wie dieser überwiegen und da bringt dann ein Speicher Null Komma Nix:
13-12-19

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Ach, es ist schon schön nachmittags mit Speicherunterstützung Sonne pur ins Auto zu schieben. Das sollte aber wenigstens halbwegs effektiv (m.E. ab 3x6A) gehen und da kann ein Speicher schon helfen… siehe hier nachmittag…20200723_180722|300x500

Nee, bei den 25.000€ ist noch keine mwst drauf. Das habe ich blöd geschrieben.

Es sind also 1250€ pro kwp.

Ein Gerüst ist notwendig, ja. Ebenfalls natürlich die Änderungen in der Hauptverteilung.

Es sind Solarwatt Module mit 335kwp geplant (58 Stück)

Edit: ich hab noch ein zweites Angebot bei dem ich etwa 3000kwh weniger Verbrauch angenommen habe. Da bin ich sogar bei ca 1400€ pro kwp ohne mwst. Keine Ahnung warum das hier im Unterfranken so teuer ist.

Das sieht schon gut aus. Ich hoffe so wäre es bei mir auch in etwa.

Bin auch der Meinung „alles vollmachen“.

Aus welchem Bundesland kommst du denn - zwecks Förderung

unterfranken ist in bayern.

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