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Produktionstestlauf Model 3

Ich bin von Horst mehr oder weniger kräftig enttäuscht. Jemand der sich überall auskennt und eigentlich Marketing für Whiskey macht ist schon seltsam. Ich kann mit Sicherheit sagen dass PV ein Feld ist aus dem er sich lieber raus halten sollte.

Ich denke dass das M3 aus Stahl gebaut werden wird da es einfach deutlich günstiger ist und Branchen Standard.

Was meinst Du konkret ?

Ich habe nur die realistischen 1,8t gemeint. :wink:

Von PV ist doch hier nicht die Rede.

Jetzt hast Du mich verwirrt: in dem Kalkulationsanhang von Horst Lüning geht es doch gar nicht um PV, sondern um eine Abschätzung des Verbrauchs vom Model 3!?!

Ich kommentier das mal, weil ich nicht völlig ahnungslos bin, was Fahrzeugbau betrifft. Wenn jemand mit mehr Fachwissen mich korrigiert – immer gern.

Was ihr über das Aluprofil schreibt ist erst mal nachvollziehbar. Ob allerdings die Farbe der Bleche auf Stahl schließen lässt? Da wäre ich vorsichtig. Allerdings ist das eine übliche Konstruktion: An eine Rohkarosserie aus Stahl werden Alu-Strangpressprofile geschraubt, um das Crashverhalten im Vorderwagen zu optimieren. Man ist da inzwischen relativ locker, was das Kombinieren von Alu und Stahl betrifft. Die Verbindung darf halt nicht leiten, aber das lässt sich ja machen.

Normal wäre: Bodengruppe und Rohkarosse aus Stahl. Crashprofile aus Alu. Türen und Klappen auch Bedarf aus Alu. Front- und Heckschürze aus Kunststoff, evtl. noch die vorderen Kotflügel aus Kunststoff. Es spricht so manches dafür, dass sie das beim Model 3 genau so machen werden. Bei den Probefahrten wurde das auch eindeutig so gesagt: Materialmix Alu / Stahl, mehr Stahl als Alu. Der Gewichtsvorteil, den eine Vollalukarosserie bringen würde ist einfach zu gering, um die damit verbundenen Mehrkosten zu rechtfertigen. Außerdem gibt es inzwischen Stähle bzw. Verarbeitungsprozesse, die ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ermöglichen.

Übrigens hat der Hyundai Ioniq ein Leergewicht von unter 1500 kg! Ich rechne damit, dass das Model 3 in vielen Bereichen besser gewichtsoptimiert ist (fehlender Querträger im Dach; kein Heckklappenrahmen, keine Dachverkleidung; reduzierte Komplexität bei den Sitzen, der Türverriegelung und der Klimatisierung; fehlender Instrumententräger; fehlende mechanische Bedienelemente etc.), wodurch sich das Mehrgewicht durch den größeren Akku und die AP-Sensorik zumindest teilweise kompensieren dürfte. Mein Tipp wäre: nicht mehr als rund 1600 kg. Und das wäre ein recht schöner Wert.

Hier das komplette Video:

youtube.com/watch?v=8NwN01URKqc

Das Gewicht ist mir eigentlich ziemlich egal. Lieber eine grössere Batterie. Hohes Gewicht hat auch Vorteile beim Hänger ziehen. (Wenn es denn eine AHK geben wird) Erst wenn das positiv beantwortet werden kann kommt der Wagen für mich erst in Frage.

pv? :wink:

aber was anderes wundert mich: warum sollte das Model 3 eine größere Stirnfläche haben als das Model X?

Das habe ich auch nicht verstanden. Horst Lüning scheint davon auszugehen, dass das Model 3 höher ist als das Model S. Meine eigene Berechnung sieht anders aus. Da wir aber noch keine echten Maße vom Model 3 haben und die Hochrechnungen sehr fehleranfällig sind, würde ich die Finger von weiteren Spekulationen in dieser Richtung lassen.

Ich wollte da nur mal die Inhalte etwas relativeren. Habe mir mal ein zwei Beiträge aus meinem Fachgebiet rausgesucht und das ist recht abenteuerlich was da raus kommt. Auch habe ich mich gefragt warum das M3 größer sein soll! Wie schon gesagt, ist ganz nett was er da macht nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich würde ich das nicht als Quelle verlinken!

Ich tippe beim Model 3 vor allem auf Stahl, weil das einfacher zu verarbeiten ist. Bestimmte Teile, die man einfacher produzieren kann oder die eine andere Steifigkeit brauchen, könnten dann aus anderen, leichteren Werkstoffen sein. Diese Taktik fahren ja inzwischen die meisten Premium-Hersteller wie z.B. Audi: Leichtbau nur da, wo es sich lohnt. Da der Produktionschef von Audi kommt, halte ich ein ähnliches Vorgehen bei der Produktion für wahrscheinlicher als irgend etwas hoch-innovatives mit Risikozuschlag.


Prognosen sind immer schwer, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Dass sich Horst Lüning genaue Arbeit zum Model 3 gemacht hat dürfte seine Auswertung schon einmal akkurater machen als alles, was wir hier zusammen erraten, egal wie falsch oder weniger falsch er dann im Details bei komplexen Expertenthemen ist. Denn er hat sich offensichtlich mit dem Thema beschäftigt.

Und scheinbar ist Whisky verkaufen kein allzu zeit-intensiver Job, also macht er das sicher nicht nur ganz so oberflächlich wie ein gestresster Focus & Friends-Artikelproduzierexperte. :wink:

Spekulation, Alu für Model 3? Unter dem Beitrag steht mehr Alu für Tesla. Evtl. ist doch ein wenig Alu verbaut, wieviel kann man natürlich nicht sagen. Der er voll aus Stahl besteht glaube ich nicht. Denn Gewicht = weniger Reichweite = mehr Akku = teurer. Man wird es sehen wenn mehr Daten zu dem Model 3 verfügbar sind. Die Probeproduktion soll ja bald starten.

mfg

Hier wieder mal Teslamag:
teslamag.de/news/tesla-model3-zu … ilen-12639

LGH

Naja solange die Leute hier electrek.co als Quelle verlinken, kann man auch gerne den Horst verlinken. Mehr Ahnung hat der Blog Author nämlich auch nicht, eher sogar weniger.

Ansonsten noch etwas on-topic.

Hier kann man ganz schön den Materialmix der neuen E-Klasse sehen: youtu.be/rynN8roeIbg?t=23m5s

Masse ist jetzt auch nicht gerade so dramatisch für den Verbrauch. Der e-Golf ist vergleichsweise schwer aber nicht wirklich dramatisch schlechter im Verbrauch als andere E-Fahrzeuge. Auf Strecke ist cW und Stirnfläche viel entscheidender. Vermutlich ist mit 0.01 cW auf Strecke mehr raus zu holen als mit 100kg weniger Masse. In der Stadt ist es dann wieder anders herum. Das ist aber eine reine Schätzung.

Und zu Electrek: Wenn irgend eine Firma irgend etwas investiert, dass mit Tesla zu tun haben könnte, ist es natürlich genau deswegen. Die Trefferrate von Electrek bei den Ankündigungen zu Tesla ist auch nicht gerade rasend. Ab und zu richtig, aber eher falsch. Sehr unzuverlässig scheinen vor allem die „zuverlässigen Quellen“ zu sein - was aber auch an der Sprunghaftigkeit der Entwicklungsziele bei Tesla liegen könnte. :wink:

Täusch dich da mal nicht. Das Model S hat bei 95 km/h einen Rollwiderstand, der gleich gross (!) ist wie der Luftwiderstand. Hätte es also nur z.B. 80% des Gewichts, dann wäre der Verbrauch 10% geringer bei dieser Geschwindigkeit. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten wäre es noch weniger Verbrauch, bei höheren würde der Vorteil unter 10% fallen.

Bei einem E-Golf sind 0.01 auf 0.281 etwa 3.6%, während 100 kg auf 1600 kg aber 6.3% ausmachen. Ein E-Golf, der prinzipbedingt eher geringe (Stadt-)Geschwindigkeiten sieht und damit mehr Rollwiderstand, würde also von 100 kg weniger viel stärker profitieren als von 0.01 weniger cw.

Hallo,

da der Aluminiumlieferant ankündigt, seine Aluminiumproduktion des Model 3 wegen zu erhöhen, darf man schon davon ausgehen, dass Aluminium im relevanten Umfang zum Einsatz kommt:

„Tesla Model 3: aluminum part supplier announces investment to increase output ahead of Model 3 production“
electrek.co/2017/02/20/tesla-mo … roduction/

Vermutlich wird es eine Mischkonstruktion.

Selbst der vergleichsweise preiswerte Citroën C4 meiner Frau ist gemischt konstruiert: Die hochbelasteten Teile sind aus Stahl, Motorhaube und Heckklappe aus Alu und die vorderen Kotflügel aus Kunststoff.
Offensichtlich ist es aber nicht so einfach Alu und Stahl so zu kombinieren, dass eine elektrisch nichtleitende Verbindung dauerhaft gewährleistet ist: Nach 8 Jahren warf der Lack an der Motorhaube riesige Blasen. Die Motorhaube wurde auf Kulanz (weil die „Rostgarantie“ wegen Nichtdurchkorrodierung noch nicht gegriffen hat) erneuert mit dem Hinweis, dass die Konstruktion mittlerweile verbessert worden sei. Der Werkstattmeister, mit dem ich gesprochen hatte, hatte meine Auffassung bestätigt, dass es sich hier um Kontaktkorrosion handelt.

Hoffentlich hat man das bei TESLA besser im Griff.

Best Grüße

Ich spreche von Streckenfahrten. Wenn Du weite Strecken mit 95 fährst mag es grob identisch sein. Ich fahre da aber eher 120 km/h - und das dann irgend wann auch mal mit einem e-Golf und genügend Reichweite. Und da bleibe ich weiterhin dabei, dass ich 100kg weniger Gewicht für weniger relevant halte als 0.01 cW.

Kannst du bitte evtl. beides konkretisieren? Welche Meldungen mussten revidiert werden? Welche Entwicklungsziele haben sich sprunghaft geändert? Ich steh’ da gerade etwas auf dem Schlauch.

Gegenfrage: Ändert sich Deine Einstellung zu Electrek wenn ich Dir nun ein paar Belege liefere? Wie viele Belege soll ich liefern, damit Du es glaubst?

Ich bin ja nicht der einzige hier, der Electrek nicht für sonderlich „treffsicher“ hält. :wink: