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Produktionstestlauf Model 3

Oh je jetzt sind sicher einige ihren Job los… :frowning:

Das ist wahr, aber Stahl und Aluminium lassen sich nur sehr schlecht kombinieren. Ohne Isolierung z.B. gar nicht da das eine Metall beim anderen zu Auflösungserscheinungen führt. Das ist ein bekanntes Problem bei der Audi A4 Fahrwerkskonstruktion. Aus Gewichtsgründen sind einige Querlenker aus Aluminium gefertigt worden. Diese zerbröseln regelrecht nach einer gewissen zeit und Beanspruchung. Klar, so ein A4 ist nach 12 Jahren und 300.000 km Laufleistung fertig, von daher spielt das keine Rolle. Stellt sich die Frage ob EVs nicht eine längere Lebenszeit haben.

Wenn nur der Fotograf, der es nicht geschafft hat die Leute scharf abzubilden :laughing:

Das Problem zwischen Stahl und Alu ist die Kontaktkorrosion, bzw. die chemische Spannungsreihe zwischen beiden Materialpartnern. Im Grunde ist dass das gleiche Prinzip, mit dem auch Batterien funktionieren.
Da Alu als unelder gilt als Stahl, bzw. Eisen, opfert sich dieses dem Stahl auf und korrodiert. Interessant ist auch das Thema Opferanode, welche z.B. an Schiffsrümpfen angebracht sind, um eben den Rumpf vor Korrosionsschäden zu bewahren.

Alles Gute!

Danke Adastramos, das wollte ich Sagen, konnte mich aber nicht so gut ausdrücken. Ich gehe nach wie vor davon aus das es recht wenig Aluminiumteile im Model 3 geben wird.

Mein persönlicher Zugang dazu ist folgender:

Stahlkonstruktion und Kunststoffkarosserie

Kenne ich von der Chevrolet Corvette.

So ist ein günstiges Gewicht erzielbar.

Aber im Endeffekt ist es auch eine Kostenfrage.

1,9t ist sicher machbar.

1,8t tippen viele

1,7t wäre schon toll.

Noch weniger wäre Spitze.

Anhang: Horst Lüning Kalkulation

Die Karrosserie als Batterie, das ist mal innovativ. Ich denke es ist in diesem Fall eher Kupfer und Aluminium. Besseres Potential :laughing:

Ich bin von Horst mehr oder weniger kräftig enttäuscht. Jemand der sich überall auskennt und eigentlich Marketing für Whiskey macht ist schon seltsam. Ich kann mit Sicherheit sagen dass PV ein Feld ist aus dem er sich lieber raus halten sollte.

Ich denke dass das M3 aus Stahl gebaut werden wird da es einfach deutlich günstiger ist und Branchen Standard.

Was meinst Du konkret ?

Ich habe nur die realistischen 1,8t gemeint. :wink:

Von PV ist doch hier nicht die Rede.

Jetzt hast Du mich verwirrt: in dem Kalkulationsanhang von Horst Lüning geht es doch gar nicht um PV, sondern um eine Abschätzung des Verbrauchs vom Model 3!?!

Ich kommentier das mal, weil ich nicht völlig ahnungslos bin, was Fahrzeugbau betrifft. Wenn jemand mit mehr Fachwissen mich korrigiert – immer gern.

Was ihr über das Aluprofil schreibt ist erst mal nachvollziehbar. Ob allerdings die Farbe der Bleche auf Stahl schließen lässt? Da wäre ich vorsichtig. Allerdings ist das eine übliche Konstruktion: An eine Rohkarosserie aus Stahl werden Alu-Strangpressprofile geschraubt, um das Crashverhalten im Vorderwagen zu optimieren. Man ist da inzwischen relativ locker, was das Kombinieren von Alu und Stahl betrifft. Die Verbindung darf halt nicht leiten, aber das lässt sich ja machen.

Normal wäre: Bodengruppe und Rohkarosse aus Stahl. Crashprofile aus Alu. Türen und Klappen auch Bedarf aus Alu. Front- und Heckschürze aus Kunststoff, evtl. noch die vorderen Kotflügel aus Kunststoff. Es spricht so manches dafür, dass sie das beim Model 3 genau so machen werden. Bei den Probefahrten wurde das auch eindeutig so gesagt: Materialmix Alu / Stahl, mehr Stahl als Alu. Der Gewichtsvorteil, den eine Vollalukarosserie bringen würde ist einfach zu gering, um die damit verbundenen Mehrkosten zu rechtfertigen. Außerdem gibt es inzwischen Stähle bzw. Verarbeitungsprozesse, die ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ermöglichen.

Übrigens hat der Hyundai Ioniq ein Leergewicht von unter 1500 kg! Ich rechne damit, dass das Model 3 in vielen Bereichen besser gewichtsoptimiert ist (fehlender Querträger im Dach; kein Heckklappenrahmen, keine Dachverkleidung; reduzierte Komplexität bei den Sitzen, der Türverriegelung und der Klimatisierung; fehlender Instrumententräger; fehlende mechanische Bedienelemente etc.), wodurch sich das Mehrgewicht durch den größeren Akku und die AP-Sensorik zumindest teilweise kompensieren dürfte. Mein Tipp wäre: nicht mehr als rund 1600 kg. Und das wäre ein recht schöner Wert.

Hier das komplette Video:

youtube.com/watch?v=8NwN01URKqc

Das Gewicht ist mir eigentlich ziemlich egal. Lieber eine grössere Batterie. Hohes Gewicht hat auch Vorteile beim Hänger ziehen. (Wenn es denn eine AHK geben wird) Erst wenn das positiv beantwortet werden kann kommt der Wagen für mich erst in Frage.

pv? :wink:

aber was anderes wundert mich: warum sollte das Model 3 eine größere Stirnfläche haben als das Model X?

Das habe ich auch nicht verstanden. Horst Lüning scheint davon auszugehen, dass das Model 3 höher ist als das Model S. Meine eigene Berechnung sieht anders aus. Da wir aber noch keine echten Maße vom Model 3 haben und die Hochrechnungen sehr fehleranfällig sind, würde ich die Finger von weiteren Spekulationen in dieser Richtung lassen.

Ich wollte da nur mal die Inhalte etwas relativeren. Habe mir mal ein zwei Beiträge aus meinem Fachgebiet rausgesucht und das ist recht abenteuerlich was da raus kommt. Auch habe ich mich gefragt warum das M3 größer sein soll! Wie schon gesagt, ist ganz nett was er da macht nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich würde ich das nicht als Quelle verlinken!

Ich tippe beim Model 3 vor allem auf Stahl, weil das einfacher zu verarbeiten ist. Bestimmte Teile, die man einfacher produzieren kann oder die eine andere Steifigkeit brauchen, könnten dann aus anderen, leichteren Werkstoffen sein. Diese Taktik fahren ja inzwischen die meisten Premium-Hersteller wie z.B. Audi: Leichtbau nur da, wo es sich lohnt. Da der Produktionschef von Audi kommt, halte ich ein ähnliches Vorgehen bei der Produktion für wahrscheinlicher als irgend etwas hoch-innovatives mit Risikozuschlag.


Prognosen sind immer schwer, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Dass sich Horst Lüning genaue Arbeit zum Model 3 gemacht hat dürfte seine Auswertung schon einmal akkurater machen als alles, was wir hier zusammen erraten, egal wie falsch oder weniger falsch er dann im Details bei komplexen Expertenthemen ist. Denn er hat sich offensichtlich mit dem Thema beschäftigt.

Und scheinbar ist Whisky verkaufen kein allzu zeit-intensiver Job, also macht er das sicher nicht nur ganz so oberflächlich wie ein gestresster Focus & Friends-Artikelproduzierexperte. :wink:

Spekulation, Alu für Model 3? Unter dem Beitrag steht mehr Alu für Tesla. Evtl. ist doch ein wenig Alu verbaut, wieviel kann man natürlich nicht sagen. Der er voll aus Stahl besteht glaube ich nicht. Denn Gewicht = weniger Reichweite = mehr Akku = teurer. Man wird es sehen wenn mehr Daten zu dem Model 3 verfügbar sind. Die Probeproduktion soll ja bald starten.

mfg

Hier wieder mal Teslamag:
teslamag.de/news/tesla-model3-zu … ilen-12639

LGH

Naja solange die Leute hier electrek.co als Quelle verlinken, kann man auch gerne den Horst verlinken. Mehr Ahnung hat der Blog Author nämlich auch nicht, eher sogar weniger.

Ansonsten noch etwas on-topic.

Hier kann man ganz schön den Materialmix der neuen E-Klasse sehen: youtu.be/rynN8roeIbg?t=23m5s