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Produktionstestlauf Model 3

300 Satz Zulieferteile
-50 Satz für diverse Zwecke im Lager
-20 Model 3 zum an die Wand fahren
-100 Model 3 als Testplatform zur Serienreife

130 Model 3 für die Showrooms? Wie viele Showrooms gibt es Weltweit?

that’s just my 2 cent

250 - 300 würde ich mal sagen…

Die 20 zum an die Wand fahren werden nicht reichen… die tests müssen sie wohl auch in Europa und Asien auch extra machen… macht also mal 60 Fahrzeuge…

Erstes Bild von der Model 3 Pilot-Produktionslinie und dem Chassis. Wenn nur nicht die ganzen Leute drum stehen würden. :wink:

https://electrek.co/2017/02/20/tesla-model-3-first-picture-alien-dreadnought-production-chassis/

sehr gut !

Kann jemand mit Erfahrung im Fahrzeugbau sagen, ob es sich um Stahl- oder Aluminiumkarosserie handelt? Man geht ja von Stahl aus, die Hoffnung stribt bekanntlich zuletzt…

Wenn du für den Preis i. M3 ne Alukarosserie bekommst sind die MS ein weiteres Mal um 10k zu teuer…

Auf den Fotos kann man leider nicht sehr viel erkennen, jedoch gewisse Farbunterschiede und auch technologische Aspekte:

Der Träger, auf den sich der Mitarbeiter mit Bart mit den Unterarmen abstützt, ist ein Strangpressprofil. Solche Profile sind auch mit Stahl möglich, weitaus bekannter sind jedoch ITEM-Profile, welche aus Alu-Knetlegierungen gefertigt werden, da diese Legierungen sich sehr gut umformen lassen. Audi nutzt Aluminium ebenfalls in den Space-Frame Konstruktionen (z.B. A2, s.a. hier), ebenfalls als Profil-Halbzeuge.

Sofern die Farben im Foto verlässlich sind, kann man das vermutliche Aluprofil als heller wahrnehmen, als die übrigen Blechbauteile, das kann ein Hinweis darauf sein, dass hier Stahl verbaut wurde, da eben Stahl eine dunklere, bläulichere Erscheinung hat, im Gegensatz zum eher weißlichen Aluminium.

Also ist anzunehmen, dass es sich um eine gemischte Materialauswahl in der Konstruktion handelt.

Alles Gute!

Es ist ja das eine auch nicht per se besser als das andere… (Alu/Stahl)

Oh je jetzt sind sicher einige ihren Job los… :frowning:

Das ist wahr, aber Stahl und Aluminium lassen sich nur sehr schlecht kombinieren. Ohne Isolierung z.B. gar nicht da das eine Metall beim anderen zu Auflösungserscheinungen führt. Das ist ein bekanntes Problem bei der Audi A4 Fahrwerkskonstruktion. Aus Gewichtsgründen sind einige Querlenker aus Aluminium gefertigt worden. Diese zerbröseln regelrecht nach einer gewissen zeit und Beanspruchung. Klar, so ein A4 ist nach 12 Jahren und 300.000 km Laufleistung fertig, von daher spielt das keine Rolle. Stellt sich die Frage ob EVs nicht eine längere Lebenszeit haben.

Wenn nur der Fotograf, der es nicht geschafft hat die Leute scharf abzubilden :laughing:

Das Problem zwischen Stahl und Alu ist die Kontaktkorrosion, bzw. die chemische Spannungsreihe zwischen beiden Materialpartnern. Im Grunde ist dass das gleiche Prinzip, mit dem auch Batterien funktionieren.
Da Alu als unelder gilt als Stahl, bzw. Eisen, opfert sich dieses dem Stahl auf und korrodiert. Interessant ist auch das Thema Opferanode, welche z.B. an Schiffsrümpfen angebracht sind, um eben den Rumpf vor Korrosionsschäden zu bewahren.

Alles Gute!

Danke Adastramos, das wollte ich Sagen, konnte mich aber nicht so gut ausdrücken. Ich gehe nach wie vor davon aus das es recht wenig Aluminiumteile im Model 3 geben wird.

Mein persönlicher Zugang dazu ist folgender:

Stahlkonstruktion und Kunststoffkarosserie

Kenne ich von der Chevrolet Corvette.

So ist ein günstiges Gewicht erzielbar.

Aber im Endeffekt ist es auch eine Kostenfrage.

1,9t ist sicher machbar.

1,8t tippen viele

1,7t wäre schon toll.

Noch weniger wäre Spitze.

Anhang: Horst Lüning Kalkulation

Die Karrosserie als Batterie, das ist mal innovativ. Ich denke es ist in diesem Fall eher Kupfer und Aluminium. Besseres Potential :laughing:

Ich bin von Horst mehr oder weniger kräftig enttäuscht. Jemand der sich überall auskennt und eigentlich Marketing für Whiskey macht ist schon seltsam. Ich kann mit Sicherheit sagen dass PV ein Feld ist aus dem er sich lieber raus halten sollte.

Ich denke dass das M3 aus Stahl gebaut werden wird da es einfach deutlich günstiger ist und Branchen Standard.

Was meinst Du konkret ?

Ich habe nur die realistischen 1,8t gemeint. :wink:

Von PV ist doch hier nicht die Rede.

Jetzt hast Du mich verwirrt: in dem Kalkulationsanhang von Horst Lüning geht es doch gar nicht um PV, sondern um eine Abschätzung des Verbrauchs vom Model 3!?!

Ich kommentier das mal, weil ich nicht völlig ahnungslos bin, was Fahrzeugbau betrifft. Wenn jemand mit mehr Fachwissen mich korrigiert – immer gern.

Was ihr über das Aluprofil schreibt ist erst mal nachvollziehbar. Ob allerdings die Farbe der Bleche auf Stahl schließen lässt? Da wäre ich vorsichtig. Allerdings ist das eine übliche Konstruktion: An eine Rohkarosserie aus Stahl werden Alu-Strangpressprofile geschraubt, um das Crashverhalten im Vorderwagen zu optimieren. Man ist da inzwischen relativ locker, was das Kombinieren von Alu und Stahl betrifft. Die Verbindung darf halt nicht leiten, aber das lässt sich ja machen.

Normal wäre: Bodengruppe und Rohkarosse aus Stahl. Crashprofile aus Alu. Türen und Klappen auch Bedarf aus Alu. Front- und Heckschürze aus Kunststoff, evtl. noch die vorderen Kotflügel aus Kunststoff. Es spricht so manches dafür, dass sie das beim Model 3 genau so machen werden. Bei den Probefahrten wurde das auch eindeutig so gesagt: Materialmix Alu / Stahl, mehr Stahl als Alu. Der Gewichtsvorteil, den eine Vollalukarosserie bringen würde ist einfach zu gering, um die damit verbundenen Mehrkosten zu rechtfertigen. Außerdem gibt es inzwischen Stähle bzw. Verarbeitungsprozesse, die ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ermöglichen.

Übrigens hat der Hyundai Ioniq ein Leergewicht von unter 1500 kg! Ich rechne damit, dass das Model 3 in vielen Bereichen besser gewichtsoptimiert ist (fehlender Querträger im Dach; kein Heckklappenrahmen, keine Dachverkleidung; reduzierte Komplexität bei den Sitzen, der Türverriegelung und der Klimatisierung; fehlender Instrumententräger; fehlende mechanische Bedienelemente etc.), wodurch sich das Mehrgewicht durch den größeren Akku und die AP-Sensorik zumindest teilweise kompensieren dürfte. Mein Tipp wäre: nicht mehr als rund 1600 kg. Und das wäre ein recht schöner Wert.

Hier das komplette Video:

youtube.com/watch?v=8NwN01URKqc

Das Gewicht ist mir eigentlich ziemlich egal. Lieber eine grössere Batterie. Hohes Gewicht hat auch Vorteile beim Hänger ziehen. (Wenn es denn eine AHK geben wird) Erst wenn das positiv beantwortet werden kann kommt der Wagen für mich erst in Frage.