Probleme mit meinem US-Modell

Hier sind alle relevanten Infos drin…
Bisher war der „alte“ bekannte Weg noch machbar (Grauzone), jetzt ist er gefixed und nur noch das downgrade der SW geht. Wie lange man dann noch mit der alten SW am SC laden kann steht in den Sternen…

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Das steht da leider nicht.
Das deutet wie gesagt eher darauf hin, dass der Umbauer OTA aktiv gelassen hat. :wink:

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Das ist grundsätzlich richtig, allerdings sehe ich es wie folgt:
Um Steuergeräte oder andere Dinge aus einem Schlachtfahrzeug in einem anderen zu benutzen müssen diese sich „kennen und vertrauen“. Dafür werden ja dann diese Anlernprozesse und Freischaltungen durchgeführt, damit es technisch eben funktioniert.

In dem Fall von @cskre wurde aber eine Komponente (Akku) eingebaut und offensichtlich alle Komponenten so abgestimmt, dass der Tesla alles so akzeptiert hat.
Jetzt kommt Tesla Wochen später, bemerkt das, und nimmt nachträglich Änderungen vor um Funktionen zu deaktivieren.
In bisher keinem Beitrag hier im Forum konnte bisher ein Hinweis darauf gegeben werden, warum Tesla rechtlich dazu berechtigt sein sollte. Selbst wenn ein Vorbesitzer den Akku bei Tesla als Totalschaden gemeldet hätte, ist das doch rein rechtlich völlig irrelevant.
Durch so eine angenommene Meldung an Tesla erwirbt Tesla doch kein Eigentum oder irgendeine Verfügungsgewalt an dem Akku, der ist und bleibt Eigentum des Besitzers. Und wenn er diesen an einen Ausschlachter weiterverkauft (was ja offensichtlich passiert ist), dann ist diese Firma danach der Eigentümer und kann im weiteren Verlauf damit machen was sie wollen.

Was mich überzeugen würde, wäre entweder der Hinweis auf die gesetzliche Grundlage oder ein entsprechender Abschnitt in dem ursprünglichen Kaufvertrag.

Wenn ich einen Motor aus einem Totalschaden in einen anderen VW Golf einbaue, dann hat VW bei einer Routine Inspektion ja auch nicht das Recht den Motor zu deaktivieren.

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Tesla hat diesen Wagen eben NICHT abgenommen da es generell für US Importe oder SC Umbauten in der EU keinen Support gibt.

Der Wagen wurde von einem Dritten, „Tuner“ umgebaut. Hierbei sind vom „Tuner“ exploids in der SW von Tesla ausgenutzt worden um eben das offizielle Freischalten von Tesla zu umgehen.

Also wurde eine Manipulation ohne Freigabe von Tesla am Eigentum von Tesla, der SW durchgeführt.
Das einzige was Tesla nun gemacht hat, ist -siehe oben- die SW Version angepasst und MIT DER NEUEN SW eben genau diesen sicherheitsrelevanten(!!) Exploit zu fixen.
Das ging nicht gezielt gegen den TE sondern das gab es „für ALLE“.

Durch ein Downgrade der SW kann der TE das wieder zurückdrehen.

Wo hat hier Tesla irgendwas illegales gemacht was irgendwie gegen den Kaufvertrag verstoßen?

Ich sehe hier nur einen in der Dunkelgrauzone mit einem Fahrzeug ohne Zulassung und Versicherungsschutz der nach einem Urteil schreit?!

P.S. Die haben nicht das Recht dir den Motor zu deaktivieren aber durch ein erzwungenes SW Update kann sich z.B. dein Verbrauch oder auch deine Leistung ändern. Das ist ganz normal und üblich. Wer das nicht will darf kein Update machen muss aber dann auch je nach Update unterscheiben, dass er die COC und damit die Zulassung verliert. Das hatten doch einige beim Thema Diesel und Abgaswerte…

Der Fall hier wäre anders und eher wie folgt…du hättest dein MStG mit Hilfe eines Chips aus einem hochwertigeren Schlachtfahrzeug getuned und mit Hilfe eines Expolits in der SW die Kennfeldlinie des hochwertigeren Fahrzeugs freigeschaltet (gab es früher mal bei den Flottenfahrzeugen z.B. E60 520d FE war gedrosselt per Kennfeld).

Nun warst du bei deinem Hersteller, hast ein SW Update bekommen und wunderst dich warum die MStG Leuchte angeht und der Wagen ins Notprogramm geht…

Selbstverständlich hat der Hersteller Schuld und muss dir den getunten Chip freischalten oder dir Ersatz leisten…

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Hallöchen,

ich spüre hier leider eine gewisse Animosität gegenüber sowohl @cskre als den Tesla-Clinic in Prag :frowning_face: das mich nicht sehr gefällt.

So wie der „Kalender“ hier beschrieben worden ist sehe ich keine grundlegende Fehler seitens @cskre oder Tesla-Clinic, sondern eher ein erheblicher Mangel an guten Willen seitens Tesla :face_with_raised_eyebrow:.

Wenn das Laden mit bis zu 132 kW von April bis August 2021 möglich gewesen ist sehe ich keinen Grund warum @cskre sich „bettelnd“ die SeC abklappern müßte um sein Fahrzeug wieder fahrbereit zu kriegen.

Ich habe hier und anderswo wiederholt alle Besitzer von „alten“ MS/MX zu den CCS-Upgrade geraten, nicht so sehr wegen die erweiterten SuC-Nützungsmöglichkeiten, sondern um weiterhin im Falle eines Tesla-GAU (ich weiß sowas ist hier nicht gern gesehen, aber sicher ist sicher, besonders für 299 EUR) weiterhin über ein Fahrzeug zu verfügen das man auch ohne SuC auf Langstrecke benutzen kann.

Wenn jetzt Tesla aus dem Mutterschiff generell DC-Laden unterbinden kann macht das mich sehr bedenklich - entsprechend „der letzte Mann macht das Licht aus“ dann „der letzte Mann schaltet das DC-Laden aus“ :interrobang:

:mobile_phone_off:

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Was verleitet Dich Europhil zu so einer weitreichenden Annahme?

Geradezu absurd wie hier im Thread Dinge hin- und hergeschoben werden. Das ist eine lange Geschichte die sich langsam entwickelt hat. Wir kennen nur einen Teil der Story. Das füllt inzwischen sicher ein dickes Buch.
Mehr als Beileid können die meisten nicht beitragen mangels profunder Kenntnisse.
Evtl. reicht das dem User ja auch.
Ihm sind die Risiken sicher mehrfach durch den Kopf gegangen. Hoffe ich zumindest.
Für Amerikaner ist try and error Teil ihrer Kultur. In meinem Lebensumfeld geht man anders an solche Sachen heran. Was keinerlei Wertung über den „richtigen“ Weg beinhaltet.

Ich hoffe @crse Du bekommst das noch irgendwie gebacken. Mir wäre das zuviel an Lebenszeit investiert und zuwenig Hobby.

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OMG :flushed::flushed::flushed: wie kommt man auf so eine Idee… der ganze Spass hat dich ja schon mind einen kleinen M3er kostet ?!?

ich bin aber richtig überrascht dass es sogar Firmen gibt, die nicht nur an der Batterie arbeiten - sondern sogar noch mit der Software spielen (wohlgemerkt an einem Gerät das ständig nach Hause telefoniert)

versteh i ned ganz wieso man sowas macht …

würd mich aber echt interssieren was dich das bisher gekostet hat….

Hi @siggy,

hierzu:

Nichts besonderes - beim durchlesen von diesen Thema ist meiner bedeutendste Beweggrund das CSS-Upgrade zu machen wieder in Erinnerung gekommen.

Wenn man 6 Monaten pro Jahr sein „Smartphone auf vier Räder“ in 10.500 km Abstand stehen hat macht man sich natürlich solche Gedanken. Wenn ein Smartphone irgendwie nicht länger praktisch nützbar ist oder gar nicht aufwacht („bricked“) kauft man sich ein neues.

Mit ein Tesla MX-:brick: ist die Sache nicht so einfach…

Ok, jetzt verstehe ich auf welcher Grundlage du argumentierst. Du zweifelst nicht an, dass jeder mit seinem Akku machen kann was er will, sondern du gehst über die darauf befindliche Software, die deiner Meinung nach weiterhin Tesla gehört und dem Kunden nur zur Nutzung überlassen wurde.
Auch da bin ich kein Experte, aber die Begründung verstehe ich. Danke für deine nochmalige Erläuterung.

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Ich bin zwar auch Laie aber an der Software an sich wurde mit Sichheit nichts verändert. Bei einem Downgrade wird ja auch „nur“ die alte Software wieder aufgespielt. Das sind alles Parameter die entsprechend einzustellen sind, damit entspechende Komponenten zusammen arbeiten. Diese Leute haben wohl die Toolbox mit der sie diese Einstellungen vornehmen. Somit sehe ich das Argument mit Veränderung der Software nicht und sehe auch kein Recht seitens Tesla hier Änderungen vornehmen zu dürfen.

Es gibt jede Menge Firmen, die teilweise mehr Kompetenz an OEM Komponenten haben als der jeweilige Hersteller.
Zum Beispiel war AMG so erfolgreich, dass Mercedes die Firma gekauft hat.

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Ich versuche es mal so zu verdeutlichen.
Man kauft ein Gerät, das aus Soft- und Hardware besteht.
Alle Komponenten sind zusammengefügt, zusammen getestet und zusammen frei gegeben worden.
Vom Hersteller, sowie von einer staatlichen Institution.

Es gibt dafür getestete, zugelassene und vorgesehene Upgrades und Veränderungen.

Jetzt wird dieses zugelassene Gerät durch irgendwelche Umstände mit nicht dafür vorgesehenen Teilen versehen.
Nur weil die zusammen passen, muss das so nicht auch funktionieren.
Der Hersteller hat für diesen Fall, das er das selbst durchführen muss, Sicherheit/Beschneidung eingebaut.
Somit darf das Gerät weiter betrieben werden.

Jetzt kommt aber ein Dritter hinzu und bietet das gleiche, aber ohne die Beschneidung an.
Somit ohne ausreichende Sicherheit.
Das Gerät läuft trotzdem erst mal so weiter.
Innerhalb, ausserhalb oder in Toleranzgrenzen.
Aber es läuft.

Irgendwann bekommt das Gerät eine Verbindung nach Hause und merkt, es fehlt die Sicherheit.
Oder das Zuhause bemerkt es.
Oder beide zusammen trinken Tee bemerken das.
Also wird das fehlerhafte Gerät soweit beschnitten, das niemand verletzt und das Gerät nicht sich oder andere Geräte zerstört.

So oder so ähnlich stelle ich mir das vor.

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Genau so sehe ich das…:+1::+1::+1:
Es gibt ja zahlreiche Umbauten mit Tesla HW die alle top laufen. Oldtimer in UK um ein Beispiel zu nennen. Aber die haben dann keinen Zugang zu den SC oder Tesla SeC…

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Falls also das Downgrade gelingen sollte (bei Computern geht das in aller Regel nicht) wie kann ich verhindern, dass das „Tesla- Mutterschiff“ sich wieder Zugriff verschafft und das Laden per DC wieder generell blockiert? WLAN gibt es, ausser dem nicht loeschbaren Tesla-SC Zugang nicht mehr. Reicht G3 dafuer aus?

Die Batterie allein, im Austausch gegen die 60kw Batterie ca. 10.000,-EURO. Verglichen mit einem 4,5 kw Speicher von Tesla fuer 9,500 EURO, also einem 1/20 der Kapazitaet, ein absolutes Schnaeppchen. alle weiteren Umbauten nochmal etwa das Gleiche. Oekonomisch gesehen also absoluter Unsinn, auch bei der zollfreien Mitnahme als Umzugsgut. Ganz abgesehen von der ehezerstoerenden intensiven Auseinandersetzung mit Tessi und ihrem Mutterleib. Sowas nicht vorausahnend hatte ich keine andere Wahl in den letzten 2 Wochen vor dem Umzug, ausser ein 40.000$ Fahrzeug fuer 20.000$ an einen Haendler abzugeben. Viel Aerger gespart, und, wie ich heute weiss, preislich das Gleiche. :frowning:

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Die Tesla Clinic sollte doch wissen, wie das geht?

Steht auch schon weiter oben. In der Software muss OTA abgestellt werden und Tesla über einen PW reset dauerhaft ausgesperrt werden.
Vermutlich geht dann SuC Nutzung (irgendwann) nicht mehr und du bekommst keine Updates mehr.

Wird dann zum Problem, sollte Tesla Ein sicherheitsrelevantes Update ausliefern. Das könnte dann zum Verlust der Typengenehmigung führen.

Da du aber aktuell (bis du deinen Umbau einem aaSV vorgeführt hast) eh ohne BE unterwegs bist, geschenkt.

Danke für die Information, dann ist es nochmal spannender! Wenn der Autohändlern Dich nicht auf irgendwelche Einschränkungen bezüglich des Einsatzes der Fahrzeugsoftware hingewiesen hat, solltest Du auf jeden Fall aus dem Schneider sein.

Falls der Ersterwerber irgendwelchen Einschränkungen der Softwarenutzung akzeptiert hat, die auf Dich als Nachnutzer bei Weitergabe der Software übergehen, hättest Du nach meinem Verständnis vom Händler darauf hingewiesen werden müssen.

Fände es wirklich interessant, wie der Fall vor Gericht entschieden wird!

Gruß Mathie

Ich verstehe nicht, wo du den Vorteil siehst?
Ist doch egal, ob er den Wagen bei Tesla USA oder bei einem freien Händler gebraucht gekauft hat?

Danach wurde das Fahrzeug exportiert. Daraus resultiert die beim Kauf schon bekannte Bedingung, dass Tesla diesem Fahrzeug keinerlei Wartung mehr zukommen lässt Tuns jegliche Garantieansprüche nur in den USA geltend gemacht werden können.

On top fährt der Besitzer dann zu einer meiner Kenntnis nach nicht Tesla zertifizierten Werkstatt und lässt Tisch CCS sowie 3-Phasenlader einbauen und später noch einen 90kWh Akku.

Das Auto sollte die Werkstatt in Prag wieder zum laufen bringen.

Wenn dort keine Ausschlussklauseln im Vertrag stehen, sind sie dazu verpflichtet, ein voll funktionierendes Fahrzeug abzuliefern.
Technisch bedingte Einschränkung, zukünftig keine OTA Updates mehr, eben damit DC Laden nicht wieder abgedreht werden kann.

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Nach meiner Laienmeinung nicht ganz. Wenn man als US-Resident in den USA einen Vertrag mit Tesla schließt, gelten die Bedingungen aus diesem Vertrag auch weiter, wenn man danach ins Ausland zieht.

In diesem Vertrag können nach meinem Verständis Regelungen für die weiter Nutzung der Software drin sein, die bestimmte Einschränkungen beinhalten.

Wenn der Händler in den USA Dir diese beim Weiterverkauf nicht mitgeteilt hat, dann hat man einen Anspruch gegen den Händler, dass er über bestimmte Einschränkungen nicht informiert hat. Die Lizenzbedingungen für die Verwendung der Tesla-Software im Auto verändern sich ja nicht, wenn das Auto samt Software weiterverkauft wird.

Ist also ähnlich wie die Situation mit der Werkstatt in Prag, es gibt eine weitere Partei, die möglicherweise Verantwortung trägt, dass der Kunde jetzt nur noch ein eingeschränkt funktionsfähiges Auto hat.

Es kann natürlich auch sein, dass Tesla die Rechte Softwarefeatures zu deaktivieren, wenn bestimmte Veränderungen vorgenommen werden, nie wirksam vereinbart hat, dann ist möglicherweise auch Tesla der Schädiger. Oder alle haben pflichtgemäß informiert, was mögliche Folgen sind und der Käufer hätte wissen müssen, dass die Modifikationen zu Einschränkungen der Funktionen der Software führen können.

Die Situation ist sehr komplex, deswegen würde ich es begrüßen, wenn @cskre das ganze juristisch klären lassen würde und uns hier auf dem Laufenden hielte.

Das gäbe Klarheit für uns alle, denn Hand aufs Herz, wer liest immer alle Disclaimer (und weiß dazu auch noch, was darin wirksam vereinbart werden kann und was nicht)?

Gruß Mathie

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Meines Erachtens ist die Situation gar nicht komplex: es wurden StVZO- und Sicherheitsrelevante Änderungen an dem Fahrzeug vorgenommen, die BE in D ist damit erloschen.

Dazu wurde das Fahrzeug nachträglich von einer nicht durch den Hersteller autorisierten Werkstätte mit einem in der ursprünglichen Typgenehmigung nicht vorhandenen CCS-Lader ausgestattet. Da hat mE der Hersteller das Recht, diese Komponente stillzulegen.

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