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[Problem gelöst] TeslaCam / DashCam zeichnet grundlos auf

Hallo,

Habe einen USB Stick eingerichtet und DashCam funktioniert eigentlich einwandfrei.
Seit einiger Zeit bekomme ich aber immer wieder die Meldung das der USB-Stick voll ist und gelöscht werden soll damit die Aufzeichnungsfunktion wieder funktioniert.

Wenn ich mir den Stick ansehe sind planlos Aufzeichnungen drauf … obwohl der Wächter-Modus deaktiviert ist und das Dashcam Symbol nicht benutzt wurde!

Hat Jemand ähnliche Erfahrungen?
Wie kann man das abstellen?
Ich habe keine Einstellung dazu gefunden (außer zu kontrollieren, ob der Wächter-Modus auch wirklich deaktiviert ist).

Martin

Was heißt denn „es sind planlos Aufzeichnungen drauf“?
Sind die im Verzeichnis /TeslaCam/SentryClips/ ? Dann sind’s tatsächlich Sentry-Aufzeichnungen.
Sind die im Verzeichnis /TeslaCam/SavedClips/ ? Dann sind’s manuell (durch Tippen auf das Kamera-Icon) ausgelöste Events.
Sind die im Verzeichnis /TeslaCam/RecentClips/ ? Das sind die 280 Aufnahmen des einstündigen Ringpuffers der DashCam / Sentry.

Wie sind die Zeitstempel in den Dateinamen der o.a. Clips? Deckt sich das mit irgendwas?

Bei mir gibt es gar keinen Ordner „Sentry Clips“. Wenn ich den Wächtermodus eingeschaltet habe,
zeigt er mir zwar Aktivitäten im Display na, auf dem Stick ist aber nichts (Model S, AP 2.5, USB-Adapter mit SanDisk Ultra - Micro SD.

@Kauli: Welche Firmware hast du ? Bis V9 2019.32.2 werden die Sentry-Clips mit in /TeslaCam/SavedClips/ abgelegt.

Die Videos befinden sich im Verzeichnis RecentClips und füllen den 10GB Stick komplett.
Sieht so aus als ob das Aufzeichnen, aber nicht das Löschen des Ringpuffers funktioniert.
Der Fehler existiert seit dem Update auf V10 …

Martin

Wie gesagt wird Speicherplatz für den Ringpuffer benötigt und da sind 10GB vermutlich zu wenig (wenn ich much recht entsinne).

So ungefähr.
Habe hier einen „halbes“ (nur ~140 Files) RecentClips-Verzeichnis auf dem Stick, welches schon 4 GB belegt:

root@eli3:/media/sda1/TeslaCam# ll -h RecentClips/ total 4.0G -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:46 2019-10-28_08-45-58-back.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:46 2019-10-28_08-45-58-front.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 29M Oct 28 00:46 2019-10-28_08-45-58-left_repeater.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:46 2019-10-28_08-45-58-right_repeater.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:47 2019-10-28_08-46-59-back.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:47 2019-10-28_08-46-59-front.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:47 2019-10-28_08-46-59-left_repeater.mp4 -rwxr-xr-x 1 root root 28M Oct 28 00:47 2019-10-28_08-46-59-right_repeater.mp4 ...

Das auf die volle Stunde extrapoliert --> 60 Minuten * 4 Kameras * 30 MB = 7,2 GB.
Wenn du dann noch ein paar Aufnahmen in /TeslaCam/SavedClips/ rumliegen hast, ist der 10 GB-Stick schon voll.

Seit V10 ist die Heckkamera dazugekommen, d.h. mit V9 und 3 Kameras war die Belegung nur 60 Minuten * 3 Kameras * 30 MB = 5,4 GB.

Fazit: Es muss seit V10 ein grösserer Stick verwendet werden … Ich werd’s testen und dann berichten.

Martin

Wenn Du einen neuen kaufst, dann nimm einen, der schon mal positiv getestet wurde. Die Qualität ist sehr unterschiedlich.

Und wenn ihr schon neue kauft denkt daran dass in den B-Säulen auch noch Kameras stecken die bisher nicht aufgenommen werden, und - ganz eventuell, nicht hundertprozentig ausschließbar - vielleicht ebenfalls in einem zukünftigen Update noch dazu kommen.

Wo mit V9 nach obiger Rechnung also noch 5,4GB gereicht haben, und für V10 jetzt schon 7,2GB benötigt werden würde ich jetzt nicht nur einen 8GB-Stick kaufen. Selbst ein 16er wäre ja mit einer Handvoll Sentry-Events oder handgespeicherter Dashcam-Aufnahmen schon recht bald voll, nicht zuletzt ja weil jedes Event bzw manuelle Speichern der Dashcam ja nicht nur das kurze Event, sondern meist direkt die letzten zehn Minuten wegspeichert.

Mein Tipp: SD-Karte Samsung Endurance Pro plus USB-SD-Karten-Leser.
Klappt mit den vier Kameras gut, zeigt auch keine Aussetzer durch starke Erwärmung.

Oder, kauft gleich die T5 von Samsung. Keine thermischen Problem, da eben ein klein bißchen größer als ein Stick, 500GB sollten eine Weile reichen, und Lebensdauer satt. Nicht zuletzt, kommt mit einem (sehr kurzen) Kabel, also auch keine Gefahr, daß man die Buchsen durch dranrumpeln ruiniert :wink:

z.B. diese hier amazon.de/Samsung-MU-PA500B … B074MCM721 , oder ?
Lt. Handbuch:

Oder diese amazon.de/SanDisk-Portable- … B078SVRH4B , die scheint ein wenig robuster zu sein:
Alles lt. Datenblatt von WD:

Durch diese Parameter scheint mir die Sandisk besser im Auto einsetzbar als die Samsung.

Ich hab die SanDisk (500GB). Die ist wirklich nicht viel größer als ein USB-Stick und macht einen sehr robusten Eindruck. Allerdings bin ich noch nicht drübergefahren oder habe sie im Teich versenkt.

Danke.
Auch wenn die SSD so heißt, wollte ich die eigentlich nicht so extreme belasten, aber naturgemäß vibriert’s und schockt’s im Auto und die Temperaturen sind Sommers und Winters auch nicht immer wohnzimmerkompatibel.

Ich glaube nicht, dass der Betrieb der Samsung im Auto zu Problemen oder Ausfällen führen wird, aber rein von der Haptik scheint mir die SanDisk geeigneter.
Wie das mit dem Innenleben aussieht lässt sich leider schwer beurteilen. Ich gehe mal davon aus, dass alles irgendwie vergossen bzw. mit Material innen ausgefüllt ist, so dass Vibrationen kein Problem darstellen dürften. Bei der Samsung ist vermutlich eine normale SSD in ein Alugehäuse verbaut worden. Da SSDs keine beweglichen Bauteile haben sollten Vibrationen die im Auto auftreten auch nicht das Problem sein.

Ich hab einen kartenleser der usb und USB c hat. So kann ich mit der passenden sentry App direkt im Auto die Videos anschauen und löschen.

Laut der Q&A auf der Amazon Seite der SanDisk Extreme kann man die per USB-C auch direkt ans (Android-)Handy anschließen. Das habe ich aber noch nicht versucht. Muss ich mal nachholen.

Ich habe die SanDisk Extreme SSD nun mal an mein S9+ angeschlossen. Das funktioniert problemlos und man kann die Videos mit dem VLC Player anschauen. Es gibt wohl auch noch eine App mit der man alle Kameras gleichzeitig sieht, aber die hab ich auf die schnelle nicht gefunden. In dem Zusammenhang habe ich mir die SSD nochmal bezgl. der Stabilität angeschaut. Das ist ein leichtes gummiertes Gehäuse mit hohlem Klang. Also Teich vielleicht, drüberfahren ist aber sicherlich keine gute Idee.

Dass es da keine beweglichen Teile gibt, damit hast du Recht.
Dass da im Gehäuse nichts lose ist ist schonmal eine gute Sache, schließlich sollte da drin nichts unnötig herumbimmeln oder schwingen können.

Allerdings sind diese Flash-Speicher sehr kleine, sehr filigrane, auch mehrschichtige Gitterstrukturen die je nach Art des Speichers (da gibt’s tatsächlich verschiedene, SSD ist nicht gleich SSD) auch unterschiedlich aufgebaut sind, und dementsprechend empfindlicher sein können als andere.

Manche davon würde ich nicht unbedingt für eine Weile an einen Presslufthammer binden wollen und hätte danach noch Hoffnung…
Man kann auch bei den stabileren ein Montagsmodell erwischen, oder bei den empfindlicheren lange Glück haben, alles in allem ist es aber wahrscheinlich keine schlechte Idee innerhalb der Spezifikationen zu bleiben. Und warum diese so unterschiedlch gefasst sind können wir nicht von außen einfach nur an einem „stabil und wertig aussehenden Gehäuse das gut in der Hand liegt“ beurteilen.