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Powerwall lädt nicht mit voller Ladeleistung auf

Hallo zusammen,

als erstes hoffe ich einmal, dass ihr alle gut in das neue Jahr 2022 gekommen seid. :grinning:
Und dann möchte ich mich einmal kurz vorstellen. Ich bin auch seit 2021 ein stolzer Eigentümer einer Photovoltaikanlage mit Tesla Powerwall 2 Speicher mit einem Gateway 2. :grinning:. Als Wechselrichter ist ein Huawei Wechselrichter im Einsatz.
Versorgen soll die Anlage eine Wärmepumpe (was noch nicht funktioniert) und natürlich den normalen Verbrauchsstrom.

Die Anlage hat eine Leistung von rd. 10KW und bisher läuft das Ganze so recht gut mit dem einem oder anderen Verbesserungswunsch (s.o.) was meine Installationsfirma leider nicht so ganz in den Griff bekommt.

Jetzt ist mir aber was aufgefallen was neu ist und bisher nicht aufgetreten ist. Und zwar lädt die Powerwall an manchen Tagen nur mit 3 KW auf und nicht mit wie bisher üblich mit 4,6 KW.
Statt dem Aufladen wird der überschüssige Strom ins Netz abgegeben :thinking:

Ich habe mal zur Verdeutlichung ein Bild angehängt wo das recht schön zu sehen ist. Die Ladeleistung schwankt dann so zwischen 2,8 - 3,2 KW.
Komisch ist, dass z.b. gestern die Powerwall mit ca. 4,4-4,5 KW geladen wurde.

Woran kann das liegen? Ist da jetzt was falsch konfiguriert oder vielleicht was defekt.

Viele Grüße an die Gemeinde und allen noch ein super gutes neues Jahr. :smiley: :smiley: :smiley:

bayernsurfer

Und hier noch das Bild :grinning:

Ich muss gestehen dass das gestern bei mir den ganzen Tag auch so war.
Heute lädt sie wieder ganz normal. Allerdings hatte ich gestern eines der Auto geladen mit Überschuß. Mittags hat die Anlage gut 9kW gebracht und ich hatte das Auto auf 4kW Laden eingestellt und dann gingen nicht mehr als konstant 2,6kW in die PW. Auch nach dem Ladeende nicht mehr. Der Rest ging ins Netz.
Ich kanns mir auch nicht erklären. Nachdems heute aber wieder „normal“ ist kann ich leider nixhts sagen ausser dass es bei mir eben gestern auch so war.

Leider hatte ich versäumt mir mal die Netzfrequenz anzusehen.
Theoretisch muss sich auch die PW an die VDE4105 halten. Wenn also das Netz signalisiert dass zu wenig Strom im Netz ist müsste sie runterregeln. Aber das ist lediglich Spekulation ob Sie das auch tut.

PS Du hst immer nich die alte App :wink:

Hallo grizzzly,

vielen Dank für die Antwort. :grinning:
Ja komisch, gestern hat die Anlage bei mir normal die Powerwall geladen.
Ich habe da auch mal ein Bild angehängt so wie sich das in der neuen App darstellt. Also da hat sie doch ne Zeit mit 4,3-4,5 KW geladen.
Ich finde tatsächlich die alte App in mancher Hinsicht besser als die neue Version.
Gerade in der Hinsicht wenn ich eine Übersicht haben möchte was ich an Strom eingespeist und bezogen habe. In der alten App hat man das noch schön gesehen in der neuen App bekomme ich nur einen Saldo angezeigt, der mir aber nix bringt, da ja die Vergütung bzw. der Bezugspreis unterschiedlich ist. Deshalb habe ich auf nem alten IPad noch die alte Version in Betrieb. :grinning:
Ich habe jetzt noch keine Wallbox in Betrieb, also daran kann es bei mir nicht liegen.

Aber was besagt denn die VDE4105? Die ist mir zugegeben kein Begriff?
Ich kenn nur die Regelung, dass die Einspeisung begrenzt werden kann.

Ich kämpfe wie schon geschrieben seit einiger Zeit mit meiner Installationsfirma, da sie die gemeinsame Versorgung der Wärmepumpe und Verbrauchsstrom mit dem Tesla Speicher nicht geregelt bekommen.

Weiß denn jemand ob man sich in das Installationsmenü der Powerwall einloggen kann?

Viele Grüße

bayernsurfer

Und hier mal wieder das Bild :grinning:

Hier sieht man sehr schön, dass erst die Powerwall geladen wurde und erst als sie voll war wurde ins Netz eingespeist.

Hallo zusammen,

Ich habe dieses Verhalten auch schon beobachtet.
Speziell nachdem eine neue Firmware installiert wurde.
Keine Ahnung ob die Powerwall da einen Durchlauf zu Lernen / Vermessen der Batterien macht oder ob da zyklisch passiert…

Bei mir was das nach einem oder zwei Tagen wieder normal.

Schau doch mal in der App welche Version die Powerwall jetzt hat?

Viele Grüße Michael

Hey Michael,

vielen Dank für Deine Antwort.
Bei mir hat sich am nächsten Tag das Problem auch erledigt. Ich habe da dann was gelesen, dass das von den Netzwerken ausgelöst werden kann wenn es um die Stabilität des Netzwerks geht. Also quasi eine Zwangseinspeisung. Ich habe das jetzt mal so hingenommen. Allerdings hatte ich das im Sommer nie.
Zur Firmware: Da hab ich schon seit ewigen Zeiten die 21.35.3 drauf. Und du?

Wär aber natürlich auch ne Möglichkeit. Mir ist aufgefallen, dass an dem Tag auffällig stark die Lüftung der PW lief.

Viele Grüße

Manfred

Hallo Manfred,

Die 21.35.3 ist schon länger draußen. Vermute nicht, dass es das Firmwareupdate war…
Netzstabilisierung glaube ich nicht. Dazu müsste das Netz schon heftig in der Frequenz runter sein. Das hättest Du wahrscheinlich in den Nachrichten gehört…

Aber vielleicht macht die Powerwall echt hin und wieder solche Tests. Oft bekommt man das ja garnicht mit.

Viele Grüße Michael

Hallo Michael,

sehr wahrscheinlich hast Du recht.
Naja ich beobachte das jetzt mal wenn das nächste mal richtig die Sonne scheint. Jetzt ist ja leider nix möglich.

Aber vielen lieben Dank. Bin doch beruhigt, dass andere Nutzer auch von so einem Verhalten berichten können.

Viele Grüße

Manfred

Und wie es passieren will. Heute war ne neue Firmware drauf mit der ominösen
Nummer 21.44.1 c58c2df3

Die gab es wohl gestern als großes Rollout auf quasi allen PWs.

Hallo bayernsurfer,

möchte gerne paar Punkte zu meinen Erfahrungen Powerwall / Wärmepume weitergeben.

Ich habe seit ca. 7 Monaten 25 kWp auf dem Dach, Tesla Powerwall, SMA Wechselrichter, SMA Home Manager, Wärmepumpe & SMA intelligente Wallbox (also denke ich volles Programm, alles was möglich ist…)

Zusammen mit der Installationsfirma habe ich auch schon einige Erkenntnisse gewonnen was geht und was nicht geht:

  1. Lt. Intallationsfirma gibt es aktuell keine Möglichkeit, dass die Tesla Power Wall mit dem SMA Home Manager kommuniziert (dies hat man mir leider auch erst bei Inbetriebnahme gesagt) Dadurch muss ich jetzt für verschiedene Einstellungen oder Werte ablesen immer auf 2 Portalen (Sunnyportal und Tesla App) schaun wenn ich was sehen will. Dies nervt. Außerdem sehe ich im Sunnyportal den Batteriespeicher überhaupt nicht. Dadurch sind die Werte hier teilweise unbrauchbar.
  2. Die Powerwall ist von den Einstellungen somit für mich „tot“ bis auf die ganz wenigen Sachen was man in der Tesla App einstellen kann. Dies ist ja aber nahezu nichts.
  3. Durch das, dass keine Kommunikation erfolgt habe ich z.B. das unlösbare Problem, dass die Powerwall immer erst zu 100% geladen sein muss bevor die SMA Wallbox mit Überschussstrom laden beginnt. (Außer natürlich im Sommer wenn der PV Ertrag 8 bis 10 KW übersteigt und die Ladung zusätzlich parallel erfolgen kann)
  4. Die Kommunikation mit der Wärmepumpe war bei mir auch schwierig. Bei mir ist es jetzt so geregelt, dass vom Sunny Home Manager ein Signal an die Wärmepumpe geht (Aber nur Ein/Aus) wenn genügend Überschuss da ist. Dann weiß die Wärmepumpe dass Sie auf erhöhten Betrieb umschalten kann. Das dies auch über die Tesla App oder Powerwall steuerbar wäre bezweifle ich. Somit keine Ahnung wie dies bei dir umgesetzt werden sollte.

Dies alles war bei mir auch eine längere Dauer von 2 bis 3 Monaten bis es alles so gelaufen ist wie es jetzt läuft. Mein Installateur war hier aber echt hilfsbereit und hat sich auch um den kompletten Anschluss der Wärmepumpe gekümmert, da ich diese fast zeitgleich mit der PV eingebaut habe. Dass die Verknüpfung der Geräte untereinander aber so aufwändig ist hätte ich mir am Anfang auch nicht vorgestellt.
Heute würde ich mir wahrscheinlich keine Powerwall mehr kaufen, sondern das komplette System aus einer Hand von SMA oder E3DC. Von Tesla gibt es das ja so aber nicht.
Dies bringt in der Bedienung und Kommunikation der Geräte untereinander meiner Meinung nach erhebliche Vorteile, was sonst gar nicht oder nur über Umwege möglich ist.

Das SMA und Tesla nicht miteinander reden hätte Dir der Installateur aber auch vorher sagen können ….
Wobei die SMA Speicherlösungen auch nicht der kommunikative Knaller sind.
Für die Regelung ist aber einfach klar.
Du kannst am Home Manager durchaus erkennen ob die PW lädt. Einfach weil sie mit 4,6kW lädt. Wenn der „Verbrauch“ um 5kW höher ist von der PV dann lädt die PW.
Das kann man dort gut erkennen und grade bei 25kWp auch die Schaltschwellen dahingehend anpassen.

Verstehe ich nicht, wie du das meinst.

Klar hat die Powerwall eine max. Ladeleistung von 4,6 KW.
Wenn jetzt aber z.B. im Winter 5 KW vom Dach kommen und ich einen Hausverbrauch von 3 KW habe, dann lädt die Powerwall nur mit 2 KW. Wie soll man das sehen.

Ich sehe in so einem Fall im Sunny Home Portal nur dass der Hausverbrauch bei 5 kW ist. Wo dieser hin geht sehe ich nicht. Das sehe ich nur in der Tesla App hier sieht man, dass 5 KW vom Dach kommen und die diese verteilt werden.

Das ist schon klar.
Das SMA System ist ein Hersteller spezifisches System und ist anderen Herstellern gegenüber blind. Auch ein anderer AC gebundener Speicher. Varta etc würdest Du genausowenig sehen.
Andersherum sieht die PW aber Deine PV (wenn alles richtig installiert ist).
Und daher würde ich an Deiner Stelle nicht auf Tesla schimpfen sondern auf die beschränkte Fähigkeit Deiner SMA Installation.
Lass den Home Manager einfach weg und nutze die Fähigkeiten des Tesla Gateway. Da siehst Du alle nötigen Infos. PV, Speicherladung und Zustand etc.

Ehrlicb gesagt sehe ich da eher das Problem in der Beratung vor der Installation bei Dir.
Denn das was Du jetzt ansprichst hätte Dir jeder fachkundige Installateur durchaus vor der Installation sagen können.

Wir verbauen keinen Home Manager in Verbindung mit Powerwall. Schlicht weil der für die Katz ist. Und natürlich seine Kombination mit den SMA Ladestationen gleichsam. Dann hättest im Prinzip SMA SunnyStorage mit BYD/LG Akkus nehmen müssen. Dann wäre das wieder sinnig.

Sorry wenn das jetzt etwas hart klingt. Aber da war die Beratung nicht so geschickt im Vorraus.

Ja wäre schön gewesen, wenn er es gesagt hätte, wäre dann aber auch im Detail notwendig gewesen zu sagen was dies den bedeutet. Ich bin kein Elektriker und zu dem Zeitpunkt hätte ich dann halt wahrscheinlich gesagt, OK das passt trotzdem. Es war meine erste PV und in meinem Bekanntenkreis hat bisher auch keiner auch nur im Ansatz so was kompliziertes. Die haben dann nur PV mit Eigenverbrauch, aber keinen Speicher, Wärmepumpe, Ladestation. Dies macht es kompliziert

Zwischenzeitlich habe ich mich weiter intensiv mit dem Thema beschäftigt und würde heute vielleicht ein paar Sachen anders machen. Aber im großen und ganzen bin ich zufrieden wie es jetzt läuft.

Andersherum wurde im letzten Jahr (und wird wohl auch dieses Jahr) verbaut was grad lieferfähig ist.
Wir hätten sehr gerne mehr Powerwalls verbaut. Ging aber schlicht nicht weil niemand erklärbar ist warum das Zeug nen halbes Jahr Lieferzeit hat (auch aktuell).
Also wird verbaut (und aufgeschwatzt)
Was der Großhandel grad hergibt.
Ich nehm mich da auch gar nicht aus.
Einfach weil ich keinen Spaß dran habe nach nem halben Jahr nochmal beim Kunden anzurücken. Und solange das Projekt zu finanzieren.
Leider kommen dadurch dann auch solche Eskapaden raus.

Aber mach Dir keinen zu argen Kopf.
Im Prinzip hast Du eine tolle Anlage.
Nur die „Auswertung“ und Steuerung hapert etwas. Das ist aber lösbar.
zB eine openWB standalone kann die Daten zusammenführen und Dir die Sektorenkopplung um die es Dir ja geht, ermöglichen.

Energetisch verlierst Du nix. Nur die Spielerei mit der Anlage geht dann halt etwas anders als zuerst gedacht :wink:

Vielleicht muss ich da auch die Elektriker in Schutz nehmen. Das Feld ist inzwischen so vielschichtig dass nicht jeder alles Wissen kann. Gute Elektriker müssen nicht zwingend gute PV-Installateure sein. Handwerklich versiert bedeutet nicht das Feld der Kopplung der Sektoren auch per Software zu beherrschen.
Das seh ich im täglichen Geschäft sehr oft dass die IT bei heutigen PV Installationen gerne unterschätzt wird. Und dann wie bei Dir in Feinheiten auf der Strecke bleibt.

Aber wie schon oben geschrieben ist das lösbar !

Es war kein „normaler“ Elektiker der es installiert hat. Es war schon eine Firma die nur PV Anlagen macht…
Aber das Problem ist wie du auch schreibst, dass es heute einfach mehr ist als eine PV auf´s Dach schrauben, den Eigenverbrauch abschöpfen und den Rest einspeisen…

Aber trotz allem läuft es jetzt bei mir ziemlich gut

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Das ist mir mittlerweile auch klar, mit dem Wissen von heute…

Ja ist richtig in der Tesla App sehe ich wie viel PV erzeugt wird (hier findet Kommunikation statt). Dies ist auch gut. Ich möchte nicht auf Tesla schimpfen, aber das was man in der Tesla App einstellen und Regeln kann ist ja mal ein Witz. Es sind halt ein paar mehr oder weniger schöne Auswertungen. Und selbst den einen Wert (Notstrombegrenzung) den man einstellen kann, macht dass Ding nun seit 2 Tagen nicht mehr und macht was es will.
Also da hätte ich mir von Tesla als Softwarefirma deutlich mehr erwartet, wenn ich sehe was man über das Sunny Portal alles einstellen und regeln kann. Ist vielleicht nicht so übersichtlich und intuitiv bedienbar wie Tesla, aber man kann sehr viel einstellen.